Ingo Lenßen Die Lücke im Gesetz

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Inhaltsangabe zu „Die Lücke im Gesetz“ von Ingo Lenßen

Alles, was gerade noch recht ist. Als Anwalt kennt Ingo Lenßen die Grenzen von Recht und Unrecht ganz genau. Er weiß, wie man um ein Knöllchen wegen überhöhter Geschwindigkeit herumkommt oder warum das Telefonieren am Steuer nicht grundsätzlich mit einem Bußgeld enden muss. Er erläutert, welche Schimpfworte gerade noch in Ordnung sind, wie Sie als Mieter zu Ihrem Rechtkommen oder auf welche Abzocktricks Sie beim Gebrauchtwagenkauf vorbereitet sein müssen. Unterhaltsam und informativ schildert er in seinem Buch, mit welchem Detailwissen man sich in bestimmten Situationen dem Zugriff der Justiz entziehen oder die gegnerische Partei übertrumpfen kann. Ganz legal, weil man eben etwas mehr weiß als die anderen. Angereichert mit Anekdoten aus seiner langjährigen Tätigkeit als Strafverteidiger hat Ingo Lenßen ein einzigartiges Buch geschrieben, das dem Leser interessantes juristisches Know-how bietet.

Gut lesbare Informationen zu Rechtsthemen, die jeden betreffen können.Sehr interessant, mit netten Anekdoten gespickt, durchaus zu empfehlen

— mielikki

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  • Interessante Lektüre mit einem irreführenden Titel

    Die Lücke im Gesetz

    R_Manthey

    23. July 2015 um 11:00

    Man kann etwas rätseln, wen Ingo Lenßen mit diesem reißerischen Titel ansprechen wollte. Schließlich sollte man schnell darauf kommen, dass ein Rechtsanwalt kein Buch veröffentlichen wird, das Lücken im Gesetz offenbart und auch noch verheißt, ungestraft davonkommen zu können. Erstens wird Lenßen nicht indirekt zu Straftaten auffordern, zweitens kann er Straffreiheit nicht versprechen, denn die Auslegung der Gesetze wird von Fall zu Fall immer unterschiedlich sein und drittens entscheidet nicht er so etwas, sondern im Ernstfall ein Gericht. Tatsächlich findet der Leser in diesem Buch aber dennoch einige spärliche und grenzwertige Hinweise, wie er sich bei Gesetzesverstößen eventuell aus der Affäre ziehen kann. Lenßen verpackt das in Geschichten oder angebliche Fälle. Wenn man also beispielsweise den Einbau einer Freisprechanlage in sein Auto nicht bezahlen kann oder will und trotzdem während der Fahrt telefonieren möchte, sollte man nach Lenßen immer ein Zweithandy bei sich haben, das man dann bei Kontrollen vorzeigen kann. Ob das unter wirtschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten unbedingt der Bringer ist, wage ich dann doch etwas zu bezweifeln. Und im Falle eines Unfalls und der Entdeckung des benutzten Handys dürfte der Schaden darüber hinaus beträchtlich sein. Tatsächlich aber behandelt Lenßen nur wenige Fälle oder Situationen, die dem Leser helfen könnten, bei Rechtsverstößen doch noch ohne Strafe zu bleiben. Und die findet man fast ausschließlich im ersten Kapitel zum Thema Verkehrsrecht. Der Titel ist insofern reines Marketing und taugt nicht wirklich zur Inhaltsbeschreibung. Im Grunde handelt es sich bei diesem Buch lediglich um einen gut geschriebenen Text, der sehr viele Rechtsfälle beratend erklärt und bewertet. Behandelt werden folgende Gebiete: Verkehrsrecht, Erbrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Mietrecht, Steuerrecht, Reiserecht, Familienrecht, Arbeitsrecht und Versicherungsrecht. Natürlich ist es eine Illusion, zu glauben, dieses Buch würde einem im Ernstfall wirklich helfen. Wozu bräuchte man dann noch Anwälte, die sich durch ein schweres Studium quälen müssen? Was man wirklich aus diesem Buch mitnehmen kann, sind Prinzipien und vielleicht ein gewisses Gefühl für ähnlich gelagerte Fälle, wenn man selbst in Schwierigkeiten kommen sollte. Mehr aber nicht. Ansonsten fühlt man sich gut unterhalten. Mir ging es jedenfalls so. Wer mehr erwartet oder gar dem Titel vertraut, wird sicher enttäuscht werden.

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  • "Es ist Unrecht, das uns bewegt ..."

    Die Lücke im Gesetz

    Tanzmaus

    17. July 2013 um 14:39

    Der Autor ist vielen aus Film und Fernsehen bekannt. Daher war es für mich verwunderlich, dass Ingo Lenßen ein Buch mit dem Titel „Die Lücke im Gesetz – Wie man ungestraft davonkommt.“ herausgegeben hat. Als Anwalt tätig, wird er doch nicht bewusst, wenn auch indirekt, zu Straftaten auffordern oder sich über Gerichte hinwegsetzen? Ein Blick in das Buch zeigt, dass Ingo Lenßen Struktur in seinem Buch hat. In 10 Kapitel befasst er sich nacheinander mit den Bereichen: Verkehrsrecht, Erbrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Mietrecht, Steuerrecht, Reiserecht, Familienrecht, Arbeitsrecht und Versicherungsrecht. Er stellt in jedem Kapitel mehrere Fälle vor, schildert diese und wie er sie gelöst hat und gibt dem Leser noch ein „Merke“ an die Hand, für den Fall, dass dieser das einmal braucht.Daneben bietet er dem Leser noch Einblicke in das Strafrecht. Wie wird beispielsweise die Alkoholkonzentration im Blut berechnet und welche Auswirkungen hat dies auf die Strafe. Ist es egal, wie viel man wiegt und welchen Geschlechts man ist? Man findet zudem u.a. noch Auszüge aus dem aktuellen Verwarnungs- und Bußgeldkatalog (Stand:2013), eine Liste zu den Erbschaftssteuersätzen, eine Schmerzensgeldtabelle, eine Auflistung der Länder, die nach Deutschland ausliefern oder nicht, eine Tabelle zu den Hafttagen, wie diese in Deutschland gewertet werden, sollte man im Ausland in Haft gesessen sein, eine Liste der Bundesstaaten der USA, die noch die Todesstrafe haben, eine Liste mit Mietminderungen bei Mangel, eine Liste mit Reisepreisminderungen bei Mangel und einige statistische Tabellen von Scheidungen bis Lebenserwartungen.Der Titel des Buches ist zwar reißerisch, jedoch irreführend. Hauptsächlich ist der Text, der gut und verständlich geschrieben ist, eine sortierte Sammlung von kleineren Fällen. Hinweise darauf, wie man bei Rechtsverstößen straffrei bleibt, finden sich nur wenige. Ingo Lenßen konzentriert sich vor allem darauf, den Leser über seine Rechte aufzuklären und den Glauben an die Rechtsprechung zu stärken. In einigen Fällen hatten die Leute einfach eine falsche Vorstellung von ihrem Recht und es galt, diese zu korrigieren (z.B. Scheidungskosten). Das Buch ist selbst für Laien sehr verständlich geschrieben. Die Auszüge und Tabellen nach dem neusten Stand. Jedoch ist hier die Frage, wie lange diese gültig sind, denn in unserem Rechtsystem ist immer viel Bewegung und Gesetze ändern sich. Für die Gegenwart ist es dennoch ein toller Einblick in die verschiedenen Bereiche der Rechtsprechung, bildlich an Fällen dargestellt und dem Leser gut vermittelt.Das Resümee zu den einzelnen Fällen fasst den Kernpunkt des Falles noch einmal zusammen und gibt dem Leser einen Merksatz an die Hand. Dieser prägt sich sicherlich einfacher ein, als ein seitenlanger Text. Inwieweit das Buch für Leser hilfreich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da die Fälle nur angerissen werden, dürfte auch in Zukunft der Gang zum Anwalt nicht ausbleiben. Fazit:Ein guter Einblick in die verschiedenen Bereiche der Rechtsprechung, der den Gang zum Anwalt jedoch nicht ersetzt, sondern lediglich dem Leser zur Orientierung dient.

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  • reine Unterhaltung auf Vorabend-Boulevard-Niveau

    Die Lücke im Gesetz

    rumble-bee

    12. July 2013 um 08:59

    Eines vorab: mir war der Autor, Herr Lenßen, vorher nicht bekannt. Erst durch die Beschäftigung mit dem Buch erfuhr ich von ihm - und dass er wohl schon öfters im (Privat-)Fernsehen aufgetreten ist. Genau dies merkt man dem Buch an. Es ist ziemlich genau auf diese Zielgruppe abgestimmt: Menschen, die Privatsender und Vorabend-TV schauen, die nur unterhalten werden wollen, und keinerlei fundierte Auseinandersetzung mit einem Thema erwarten. Insofern vielleicht gut gelungen. Da diese Rezension jedoch von mir als Person stammt, kann ich nicht verhehlen, dass das Buch mich nur wenig angesprochen hat. Die ganze Aufmachung wirkte auf mich unseriös, und hat mir nicht gefallen. Überall diese Krimi-/Western-Schreibmaschinenschrift, Titelzeilen wie mit Heftpflaster eingeklebt, übergroße, dramatische Paragraphen-Zeichen, und das völlige Fehlen von erklärenden Sachtexten, geschweige denn weiterführender Literatur. Dickes Papier, recht große Schrifttype. Man ist schnell durch. Es wirkte auf mich insgesamt eher lieblos zusammengestellt - es waren ja nur Beispiele, Fälle, aneinander gereiht. Fast eine "Nummernrevue". Erklärende, zusammenfassende Sätze nur ganz am Rande. Nur wenige "Fälle" gehen über mehr als eine Seite. Wie in einem Zettelkasten wird alles abgearbeitet. Ein Schnellfeuerwerk der Anekdoten. Okay, ein Pluspunkt wäre vielleicht noch, dass das Buch nach Rechtsgebieten eingeteilt ist - Mietrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht, usw. Aber: die beiden Gebiete "Strafrecht" und "Zivilrecht" erhalten überproportional viel Raum, und dabei sind sie gar nicht die Spezialgebiete des Autors! Jedenfalls laut Klappentext. Andere Themen, die mich mehr interessiert hätten, wie Mietrecht und Arbeitsrecht, werden mit gerade einmal 5 Fällen pro Kapitel abgehandelt... die Logik dahinter erschloss sich mir nicht. Überhaupt, die Information zum Autor ist denkbar dünn. Ein Vorwort, das aus keiner ganzen Seite besteht, und nicht "dünner" hätte formuliert werden können. Im Anhang dann: "weitere Informationen zu Ingo Lenßen". Und was finde ich da? Nur zwei Internet-Adressen! Das ist doch Schummelei! Keinerlei Lebenslauf, keine Liste von Veröffentlichungen, keine Biographie! Einfach nichts! Ich kann das Buch einfach schwer einordnen. Ein echtes Sachbuch ist es jedenfalls nicht, da es wenig wirkliche Information beinhaltet. Es reiht lediglich Häppchen aneinander. Ein reißerischer Ratgeber, wie der Titel vermuten ließe, ist es gottlob auch nicht. Wie nach einer Tüte Chips, bleibe ich zum Schluss hungriger zurück als vorher.

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