Ingo Schulze Adam und Evelyn

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Inhaltsangabe zu „Adam und Evelyn“ von Ingo Schulze

Die Frauen lieben Adam, weil er ihnen Kleider schneidert, die sie schön und begehrenswert machen. Und Adam liebt die Frauen. Abgesehen davon liebt er Evelyn. Als diese ihn eines Tages in flagranti ertappt, reist sie ohne ihn nach Ungarn ab. Plötzlich öffnet Ungarn die Grenze, und der verbotene Westen mit all seinen Verlockungen ist zum Greifen nah. Anrührend und zärtlich, geradlinig und schnörkellos entfaltet Ingo Schulze das Panorama der Wendezeit 1989 / 90.

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  • Rezension zu "Adam und Evelyn" von Ingo Schulze

    Adam und Evelyn

    Daphne1962

    25. March 2012 um 13:40

    Hörbuch Adam und Evelyn von Ingo Schulze gelesen von Mathias Brandt Im Spätsommer 1989, zur Zeit kurz vor der Wende erzählt Ingo Schulze die Ereignisse aus der Perspektive von Adam, dem Damenschneider und seiner Evelyn, die als Kellnerin arbeitet. Das Visum für Ungarn und der tchechischen Republik für die geplante Urlaubsreise liegt bereit. Als Evelyn ihren Adam in flagranti erwischt reist sie mit ihrer Kollegin Mona und deren West-Cousin Michael alleine los. Adam reist samt Evelyns Schildkröte Evi in seinem alten Wartburg hinterher. Die Überraschungen, die unterwegs unverhofft auftauchen, machen dieses Buch hörenswert. An Adam ist durch seine Näherei völlig vorbei gegangen, das sich hunderte von Menschen am Balaton in Ungarn sammeln um dort die beste Fluchtmöglichkeit sehen, von dort in den Westen zu flüchten. Hin und wieder lassen die Ungarn einige rüber. Das spricht sich schnell herum. Bei ungarischen Freunden treffen alle wieder aufeinander. Katja, die Adam auf der Fahrt kennengelernt hat und mit nach Ungarn gebracht hat und Pepi ist die Freundin von Evelyn und war schon mal längere Zeit zu Besuch bei den beiden. Adam hat ein Stein im Brett bei der ungarischen Familie, ist er doch Damenschneider und schneidert der Mutter aus herrlichem Stoff ein Kleidungsstück. Hier wird dann auch die weitere Entwicklung lebendig erzählt, wie es dann mit der Flucht weiter geht und mit Adam, der mit seinem Leben zufrieden war und die Änderungen, die sich hier schicksalshaft anbahnen, nicht so richtig zurecht kommt. Während alle Pläne schmieden, möchte er sein altes Leben zurück haben. Die ersten Eindrücke im Westen, wie das Leben auf die Ostdeutschen wirkte, hat Ingo Schulz ganz hervorragend geschildert. Mathias Brandt liest die Figuren hervorragend, vor allem die Ungarn mit ihrem breiten Akzent. Die Frauen untermalt er mit einer leisen und helleren Stimme, das es fast schon ängstlich klingt. Das ganze wird durch die Feinheiten, die hier auch immer wieder erwähnt werden und der guten Beschreibungen zum gelungenen Hörkino. Zeitgeschichte ist das, wie sie nicht wieder kommt.

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