Ingo Thiel

 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von SOKO im Einsatz, 10 Jahre QUEEN MARY 2 in Hamburg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ingo Thiel

Ingo Thiel, 48, ist seit über zwei Jahrzehnten als Kriminalhauptkommissar in der Abteilung 11 für Tötungsdelikte in Mönchengladbach tätig und kann eine Aufklärungsquote von 100% bei Fällen vorweisen, an deren Ermittlung er von Anfang an beteiligt war. Er hat zwei Kinder, ist verheiratet und lebt in der Nähe von Mönchengladbach.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ingo Thiel

Cover des Buches SOKO im Einsatz (ISBN: 9783548375298)

SOKO im Einsatz

 (7)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches 10 Jahre QUEEN MARY 2 in Hamburg (ISBN: 9783782212076)

10 Jahre QUEEN MARY 2 in Hamburg

 (1)
Erschienen am 01.07.2014
Cover des Buches Fofftein (ISBN: 9783768883313)

Fofftein

 (0)
Erschienen am 11.07.2012
Cover des Buches QUEEN MARY 2 (ISBN: 9783782211079)

QUEEN MARY 2

 (0)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches 175 Jahre Cunard Line (ISBN: 9783782212243)

175 Jahre Cunard Line

 (0)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Queen Elizabeth (ISBN: 9783768833226)

Queen Elizabeth

 (0)
Erschienen am 13.07.2011
Cover des Buches Fofftein (ISBN: 9783768881388)

Fofftein

 (0)
Erschienen am 24.07.2012

Neue Rezensionen zu Ingo Thiel

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Rezension zu "10 Jahre QUEEN MARY 2 in Hamburg" von Ingo Thiel

Schiffahrtskult oder Kommerzkacke
Holdenvor einem Jahr

Ein Bildband zum 10jährigen Jubiläum des Einlaufens der "Queen Mary 2" in Hamburg, empfangen von der Hamburger Bevölkerung (sogar in der Hafenstraße sollen Leute auf dem Dach gesessen und als "Sehleute" das Schiff begafft haben). Ein Großteil der Hamburgerinnen und Hamburger (mmh lecker!) scheinen dem großen Pott verfallen zu sein, rauschende Empfänge wurden dem alten Umweltverpester bereitet. Außerdem erhält diese Jubelschrift alle wissenswerten Fakten über das Schiff, und man bekommt einen photographischen Rundgang. Das Ganze kann man als Feier der Technik und Eleganz lesen oder für blöden Kommerz halten.

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Rezension zu "SOKO im Einsatz" von Ingo Thiel

Interessant und aufwühlend
-BuchLiebe-vor einem Jahr

Generell interessiert mich dieses Thema sehr. Ich schaue gerne Dokumentationen im Fernsehen und sowas. Daher trifft das Buch thematisch schon sehr meinen Geschmack.


Total interessant wie ermittelt wird, welche Schlußfolgerungen gezogen werden, wie der Alltag der Ermittelnden Beamten aussieht, wie die Zusammenarbeit mit Presse, Angehörigen und anderen Zuständigkeiten funktioniert usw. Für mich total spannend auf der einen Seite und auf der anderen Seite sind natürlich auch die Schicksale die dahinter stehen echt erschütternd.

Das Buch ist gut geschrieben und auch als Laie sehr gut nachvollziehbar wie der Ermittlungsapparat funktioniert.
Hier geht es nicht um grausige Tatort Beschreibungen oder Ähnliches. Das Buch ist nah an der Realität und beschreibt auch wie die Ermittler sich in bestimmten Situationen fühlen.

Es wird von drei großen Kriminalfälle erzählt. Allerdings erzählt der Großteil des Buches vom Fall Mirco. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass hier am längsten ermittelt wurde. Der Autor gibt sich nicht mit Oberflächlichkeiten ab sondern erzählt detailliert wie die Ermittlungen gelaufen sind. Das gibt einen guten Einblick wie langwierig das sein kann.

Abwechslung gibt es, da die Fälle nicht chronologisch beschrieben werden sondern mal mit dem ersten Anruf beginnen und mal mit der Ergreifung des Täters. Dann wird in einer Rückblende erzählt wie es dazu kam. Das bringt etwas Abwechslung ins Buch hat mir gut gefallen.




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Rezension zu "SOKO im Einsatz" von Ingo Thiel

Einer Mordkommission über die Schulter schauen
SitataTirulalavor 4 Jahren

Inzwischen scheint gefühlt jeder zweite in den Ruhestand gegangene Polizist ein Buch über seine Arbeit zu schreiben. Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber ich habe meinen Schwiegervater, der Polizist, schon mal scherzhaft danach gefragt, ob er das später auch mal vor hat, was er mit einem ebenso scherzhaften "mal sehen" beantwortete.

Dabei meine ich das gar nicht abschätzig, denn die Arbeit in einer Sonder- oder Mordkommission ist für uns, die wir normalerweise keinen bis wenig Einblick darin haben, natürlich sehr spannend. In der Regel gehören die meisten von uns nämlich zu dem Teil der Bevölkerung, der bloß die unter dem Strich stehenden Ermittlungsergebnisse verfolgt, wenn überhaupt. Der Antworten auf grausige Taten erwartet, der erwartet, dass der oder die Schuldigen überführt, gefasst und verurteilt werden. Ingo Thiel erzählt in seinem Buch von drei größeren Fällen seiner Karriere als Mordermittler, darunter auch dem durch die Presse im ganzen Land gegangene Fall des zehnjährigen Mirco. Glücklicherweise schlachtet er dabei keine grausigen Details aus, sondern konzentriert sich vor allen Dingen darauf, die Ermittlungsarbeit zu beschreiben und zwar von Anfang bis Ende. Wie sie damit beginnt, dass die Beamten zum Tatort gerufen werden. Wie die "heiße Phase" der ersten Stunden, Tage und Wochen abläuft. Wie sehr die Presse gleichzeitig Helfer der Polizei sein, durch nicht fundierte Berichterstattung aber auch die Ermittlungen torpedieren kann. Und natürlich auch inwieweit sich der Druck der Öffentlichkeit auf die Arbeit der Beamten auswirkt. Es werden schnelle Ergebnisse verlangt und wenn die Ermittler diese nicht vorlegen können, passiert vor allen Dingen eines schnell: es wird an Kompetenz und vor allen Dingen an Erfolgsaussichten der Polizei gezweifelt.
Gerade im Fall Mirco haben sich die Ermittlungen, die Zeugensuche und -befragung und alles weitere sehr lange hingezogen und so ist es mir auch im Buch vorgekommen. Ich hatte richtig das Gefühl gemeinsam mit den Ermittlern in dieser Sackgasse festzustecken. Was man also auf der einen Seite als Länge im Buch bezeichnen könnte, spiegelt vielleicht einfach bloß sehr gut wieder, wie sich die Beamten gefühlt haben müssen. Keine neuen Hinweise, es vergeht immer mehr Zeit, die Wahrscheinlichkeit noch neue zu finden wird immer geringer, trotzdem wollte keiner aufgeben und hinschmeißen. Letzten Endes ist man dann doch sehr erleichtert, dass sich alles aufklärt - wenn auch sicherlich nicht so erleichtert wie die Ermittler, die Monate, manchmal sogar Jahre in solche Fälle investieren.

Meiner Ansicht nach gehört "SOKO im Einsatz" zu den besser geschriebenen Vertretern dieses Real-Crime-Genres, gerade weil es sich sehr auf die Ermittlungsarbeit stützt und weniger auf den Schockeffekt oder dramatische Vermutungen über die letzten Momente der Opfer setzt. Dafür gibt es von mir vier Blümchen.

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Rezension: https://licentiapoeticae.blogspot.de/2016/06/br-ingo-thiel-soko-im-einsatz.html

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