Ingo Thiel SOKO im Einsatz

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Inhaltsangabe zu „SOKO im Einsatz“ von Ingo Thiel

Es war der Fall seines Lebens: Unter Einsatz einer bis zu 70 Mann starken Sonderkommission gelang es Kriminalhauptkommissar Ingo Thiel, den wohl spektakulärsten Fall der jüngeren deutschen Kriminalgeschichte zu lösen – den kaltblütigen Mord an dem zehnjährigen Jungen Mirco. Spannend und authentisch schildert der Kommissar in seinem Buch diesen Fall von der ersten Spur bis zum Geständnis. Anhand von weiteren Mordfällen beschreibt Thiel den Aufbau und die präzise Arbeit einer SOKO.

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  • Einer Mordkommission über die Schulter schauen

    SOKO im Einsatz

    SitataTirulala

    28. August 2016 um 12:53

    Inzwischen scheint gefühlt jeder zweite in den Ruhestand gegangene Polizist ein Buch über seine Arbeit zu schreiben. Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber ich habe meinen Schwiegervater, der Polizist, schon mal scherzhaft danach gefragt, ob er das später auch mal vor hat, was er mit einem ebenso scherzhaften "mal sehen" beantwortete. Dabei meine ich das gar nicht abschätzig, denn die Arbeit in einer Sonder- oder Mordkommission ist für uns, die wir normalerweise keinen bis wenig Einblick darin haben, natürlich sehr spannend. In der Regel gehören die meisten von uns nämlich zu dem Teil der Bevölkerung, der bloß die unter dem Strich stehenden Ermittlungsergebnisse verfolgt, wenn überhaupt. Der Antworten auf grausige Taten erwartet, der erwartet, dass der oder die Schuldigen überführt, gefasst und verurteilt werden. Ingo Thiel erzählt in seinem Buch von drei größeren Fällen seiner Karriere als Mordermittler, darunter auch dem durch die Presse im ganzen Land gegangene Fall des zehnjährigen Mirco. Glücklicherweise schlachtet er dabei keine grausigen Details aus, sondern konzentriert sich vor allen Dingen darauf, die Ermittlungsarbeit zu beschreiben und zwar von Anfang bis Ende. Wie sie damit beginnt, dass die Beamten zum Tatort gerufen werden. Wie die "heiße Phase" der ersten Stunden, Tage und Wochen abläuft. Wie sehr die Presse gleichzeitig Helfer der Polizei sein, durch nicht fundierte Berichterstattung aber auch die Ermittlungen torpedieren kann. Und natürlich auch inwieweit sich der Druck der Öffentlichkeit auf die Arbeit der Beamten auswirkt. Es werden schnelle Ergebnisse verlangt und wenn die Ermittler diese nicht vorlegen können, passiert vor allen Dingen eines schnell: es wird an Kompetenz und vor allen Dingen an Erfolgsaussichten der Polizei gezweifelt. Gerade im Fall Mirco haben sich die Ermittlungen, die Zeugensuche und -befragung und alles weitere sehr lange hingezogen und so ist es mir auch im Buch vorgekommen. Ich hatte richtig das Gefühl gemeinsam mit den Ermittlern in dieser Sackgasse festzustecken. Was man also auf der einen Seite als Länge im Buch bezeichnen könnte, spiegelt vielleicht einfach bloß sehr gut wieder, wie sich die Beamten gefühlt haben müssen. Keine neuen Hinweise, es vergeht immer mehr Zeit, die Wahrscheinlichkeit noch neue zu finden wird immer geringer, trotzdem wollte keiner aufgeben und hinschmeißen. Letzten Endes ist man dann doch sehr erleichtert, dass sich alles aufklärt - wenn auch sicherlich nicht so erleichtert wie die Ermittler, die Monate, manchmal sogar Jahre in solche Fälle investieren. Meiner Ansicht nach gehört "SOKO im Einsatz" zu den besser geschriebenen Vertretern dieses Real-Crime-Genres, gerade weil es sich sehr auf die Ermittlungsarbeit stützt und weniger auf den Schockeffekt oder dramatische Vermutungen über die letzten Momente der Opfer setzt. Dafür gibt es von mir vier Blümchen.---------- Rezension: https://licentiapoeticae.blogspot.de/2016/06/br-ingo-thiel-soko-im-einsatz.html

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  • "Soko im Einsatz" von Ingo Thiel

    SOKO im Einsatz

    Morgoth666

    30. July 2013 um 16:52

    Inhalt: Es war der Fall seines Lebens: Unter Einsatz einer bis zu 70 Mann starken Sonderkommission gelang es Kriminalhauptkommissar Ingo Thiel im vergangenen Jahr, den wohl spektakulärsten Fall der jüngeren deutschen Kriminalgeschichte zu lösen – den kaltblütigen Mord an dem zehnjährigen Jungen Mirco. Spannend und authentisch schildert der Kommissar in seinem Buch diesen Fall von der ersten Spur bis zum Geständnis. Anhand von weiteren Mordfällen beschreibt Thiel den Aufbau und die präzise Arbeit einer SOKO: wie sie funktioniert, welche Methoden bei der Aufklärung eine Rolle spielen, und wie der Ablauf einer Tat rekonstruiert wird. Fazit: Interessant,abwechslungsreich und interessant,stellenweise aber auch etwas zäh

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  • Guter Eindruck der Arbeit einer Sonderkommission der Polizei

    SOKO im Einsatz

    hproentgen

    01. April 2013 um 18:39

    Die Suche nach dem Verschwundenen Mirco war eine der größten Fahndunsaktionen der Bundesrepublik. Tausenden von Spuren und Hinweisen ging die bis zu 80 Mann starke Sonderkommission (SoKo) nach, bis der Täter gefasst und die Leiche entdeckt wurden.   Ingo Thiel, der Leiter der SoKo, beschreibt in diesem Buch diese Arbeit zusammen mit dem Journalisten Bertram Job. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf spektakulären Ereignissen, sondern auf dem Alltag in einer solchen SoKo. Die vielen verschiedenen Polizisten, jeder hat andere Fähigkeiten und eine andere Persönlichkeit. Von dem, der die pausenlosen Anrufe aus der Bevölkerung entgegennimmt und in den Computer einträgt über die verschiedenen Vernehmer bis zu den Nerds, die am Computer unzählige Daten verknüpfen. So entstand erst eine Fahrtroute, die der Täter genommen haben musste, aus der später anhand tausender Telefonortungsdaten eine herausgefunden wurde, deren Besitzer zu der fraglichen Zeit genau diesen Weg zurückgelegt hatte.   So manches Vorurteil wird dabei korrigiert. Etwa, dass Presse und Polizei eher gegensätzliche Ziele verfolgen. Ingo Thiel setzte dagegen auf die Presse, weil er möglichst viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten wollte. Auch wenn dies eine Menge Arbeit bedeutete und manche Spinner auf den Plan rief, von Selbstbezichtigern angefangen bis zum täglichen Kurt, der der Polizei vorschreiben wollte, wie sie ihre Fahndungen organisieren müsse, um Erfolg zu haben.   Zwei weitere, weniger bekannte Fälle werden ebenfalls in dem Buch behandelt.   In allen Fällen hatte man den Eindruck, dass die Täter fast schon erleichtert waren, wenn sie ihre Taten endlich gestehen konnten. Das setzte viel Einfühlungsvermögung bei der Vernehmung voraus, die Bereitschaft, sich in Menschen zu versetzen, deren Motive zu verstehen, die furchtbares getan hatten und das noch zu begründen versuchten.   Das Buch liefert einen guten Einblick in die tägliche Arbeit einer Sonderkommission, bei der, anders als im Krimi, viele kleine Spuren und deren Kombination zum Erfolg führen und nicht die eine, große Entdeckung samt Show-Down.   Wer einen Eindruck von der Polizeiarbeit in solchen Sonder- oder Mordkommissionen erhalten will, wird hier fündig. Dazu bietet das Buch auch einen guten Überblick darüber, wieviele sehr unterschiedliche Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten an solchen Fällen beteiligt sind. Und man erfährt auch, wie unterschiedlich die Täter sind. Der eine eher unberührt von der Tat, der andere, der erst im Gefängnis Boden unter den Füßen erhält, endlich eine Rolle im Leben findet - und immer wieder mit dem Ermittler telefoniert. Weil er draußen niemand anders hat.     Leseprobe: http://www.ullsteinbuchverlage.de/media/9783864930126.pdf   SoKo im Einsatz, Sachbuch, Ingo Thiel/Bertram Job, Ullstein, November 2012 ISBN-13: 978-3864930126, Tb, 222 Seiten, Euro 14,99  

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  • Rezension zu "SOKO im Einsatz" von Ingo Thiel

    SOKO im Einsatz

    j125

    07. January 2013 um 17:42

    Das Buch beschreibt drei Fälle des Kriminalhauptkommissars Ingo Thiel, der mit dem - durch die Medien gehenden - Enführungsfall des 10-jährigen Mirco aus Greffrath betraut war. Diesen und zwei andere Fälle beschreibt er seinem Buch. Er zeigt wie die Polizei vorgegangen ist, wie sie die Täter stellen konnten und erläutert auch, wie die Medien im Fall Mirco der Polzei helfen konnten. Das Buch ist nicht einfach zu lesen, nicht auf Grund des Stils oder der Sprache, sondern wegen des Inhalts. Öfter habe ich inngehalten und mich daran erinnert, wie in den Medien von dem Fall berichtet wurde. Es war traurig über diese drei Fälle zu lesen, aber danach hat man wirklich Respekt vor den Leuten, die diese Arbeit machen.

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