Ingolf Hatz

Lebenslauf

Ingolf Hatz, 1964 in Stuttgart geboren, arbeit seit über fünfzehn Jahren erfolgreich als Fotograf für Magazine, Verlage und Werbekunden. Neben der Auftragsfotografie konzentriert er sich vor allem auf freie Buchprojekte und Ausstellungen. Gemeinsam mit Julia Hildebrand, mit der Hatz ein Fotostudio betreibt, gewann er im Jahre 2015 den Gourmand World Cookbook Award für das 81,6 kg – Food Art Book.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Emilia-Romagna. Il Cuore del Gusto (ISBN: 9783989510609)

Emilia-Romagna. Il Cuore del Gusto

Erscheint am 17.04.2026 als Gebundenes Buch bei Christian.

Alle Bücher von Ingolf Hatz

Cover des Buches Mallorca – Das Kochbuch (ISBN: 9783831039852)

Mallorca – Das Kochbuch

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Erschienen am 25.08.2020
Cover des Buches Das große Buch vom Apfel (ISBN: 9783959617253)

Das große Buch vom Apfel

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Erschienen am 28.04.2023
Cover des Buches 81,6 kg (ISBN: 9783775007924)

81,6 kg

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Erschienen am 03.12.2018
Cover des Buches Cucina Adriatica (ISBN: 9783959617550)

Cucina Adriatica

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Erschienen am 06.09.2024
Cover des Buches Emilia-Romagna. Il Cuore del Gusto (ISBN: 9783989510609)

Emilia-Romagna. Il Cuore del Gusto

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Erscheint am 17.04.2026

Neue Rezensionen zu Ingolf Hatz

Lasagne Moussaka und Co. – Das Glück in Schichten. Verführerische Varianten des klassischen Auflaufs von Ilse Fischer

Die köstlichen Pasta- bzw. Gemüse-Schichtauflauf Rezepte des am 07.11.2025 im Christian Verlag erschienenen Buches mit der ISBN: 978-3-98951-016-6 hat die Falstaff-Redakteurin und Journalistin, Marketing-Expertin, leidenschaftliche Hobbyköchin und Genießerin Ilse Fischer, die in Salzburg lebt, in ganz Europa zusammengetragen. Auf 256 Seiten mit vielen Abbildungen (Fotografie hauptsächlich Ingolf Hatz) stehen 53 einfache bis durchaus aufwendige Rezepte.

 

Was versprechen der Verlag bzw. die Autorin?

Lasagne ist das traditionelle aber auch ultimative Comfort Food, das überall sofort mit Italien (Region Emilia-Romagna) verbunden wird, oder mit Comic-Kater Garfield ;o). Aber für Lasagne – also Nudelplatten mit Ragù (Fleischsauce) und Béchamelsauce geschichtet und mit Käse überbacken– gibt es nicht das „wirkliche, einzige, echte Rezept“ schlechthin. Je nach der Region in Italien wird es anders interpretiert, jede Mamma und Oma, Köchin und Koch in einem einfachen oder 3 Sterne- Restaurant haben ihre eigenen besonderen Rezepte mit unterschiedlichen Prozeduren. Und beleuchtet man die unterschiedlichen Küchen Europas, lernt man eine Vielfalt an Aufläufen, die in Schichten zubereitet werden, kennen: „Moussaka (Griechenland), Baeckeoffe (Elsass Frankreich), Vincisgrassi (Region Marken Italien), Timballo bzw. Timbale (Italien/ Frankreich), Hachis Parmentier (Frankreich), Pastitsio (Griechenland/ Zypern und Italien), Supetta (Aostatal Italien), Croziflette bzw. Tartiflette (Frankreich), Parmigiana (Süditalien), Baklava (Griechenland/ Türkei), etc.

Die Autorin spricht von „Superstars“ „mit vielfältigen Zutaten“, die „in jedem Fall Lust machen, sie auf der Stelle auszuprobieren.“ Der Untertitel des Buches heißt ganz bewusst „Das Glück in Schichten.“ Und der Verlag verspricht dazu „die besten Rezepte aus ganz Europa“.

 

Aufbau des Buches

Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis, das jeweils die Namen der Köchinnen und Köche und die Seitenzahl nennt. Die Einleitung geht auf die Geschichte der Lasagne, die bis zum Römer Apicius im 4. Jahrhundert zurückgeht und dem englischen Gericht „Loseyns“ aus dem Mittelalter ähnelt, ein. Die „Verwandten“ der Lasagne (s.o.) aus ganz Europa werden ebenfalls beschrieben und es wird im „Zweimal Küchenglossar“ auf die in italienischen Rezepten typische Abkürzung „q.b./Q.B.“, die übersetzt „so viel wie nötig“ bedeutet und auf den Hartkäse „Kefalotyri“ eingegangen, der alternativ mit Pecorino aber nicht mit Parmesan ersetzt werden kann. 

Dann beginnt der Rezeptteil auf Seite 34. Zwischen den Rezepten stehen immer ein paar Gedanken von den prominenten Köchinnen und Köchen über das Restaurant und die Herkunft und Geschichte des jeweiligen Schicht-Auflaufes. Zum Ende des Buches folgen 5 Seiten mit Werbung, der Dank, das Rezeptverzeichnis und Informationen über die Autorin, den Fotografen, Bilder der Rezepturheber und das Impressum. 

Die Rezepte sind folgendermaßen aufgebaut: ein einseitiges wunderschönes und appetitanregendes Foto und ein bis zwei Seiten Text verteilt auf zwei Spalten. Dieser beginnt mit dem Urheber des Rezeptes und der Wirkungsstätte, darunter steht der Name des Rezeptes und ein paar kurze Informationen über z.B. die Zutaten, die Geschichte oder Gedanken zu dem Rezept.

In der linken schmalen Spalte stehen die Zutaten mit der Angabe, für wie viele Personen das Gericht gedacht ist, aufgelistet und daneben in der breiten rechten Spalte die Zubereitung in verständlich beschriebenen Arbeitsschritten. In einigen Rezepten wird die Pasta frisch hergestellt.

 

An wen richtet sich das Buch?

An die breite Zielgruppe von Kochbegeisterten, die eine Leidenschaft für deftige, herzhafte, geschichtete Auflaufgerichte haben und gerne in größerer Runde gemeinsam dann das Essen genießen. (Ein paar geschichtete süße Desserts gibt es aber auch im Buch, z.B. Baklava-Gerichte.)

Die klassischen Aufläufe sind im Buch genauso vertreten wie moderne, neu interpretierte Rezepte – und können von Anfängern und Hobbyköchen gleichermaßen gut bewältigt werden … ein paar Rezepte der „Sterneköche sind aber komplexer und herausfordernder“ wie dann auch die Beschaffung der genauen Zutaten …

 

Was hat mir besonders gefallen?

Lasagne samt Nudelplatten habe ich schon öfter selbergemacht, der Zeitaufwand ist mir also nicht fremd. Da meine Familie gerne herzhafte Aufläufe mag, finde ich das Schichtprinzip, dass allen Rezepten in diesem Buch gemein ist, sehr reizvoll. Die vielfältigen Zutaten der regionalen Variationen bringen einen immer auf neue abwechslungsreiche Ideen, das Thema wird nie langweilig. Man kann sich sein eigenes Lieblings-Wohlfühl-Essen zusammenstellen, dann liegt das Glück tatsächlich im Schichten. Saisonale und regionale Zutaten kann man entsprechend leicht berücksichtigen. Und diese Schichtaufläufe lassen sich sehr gut vorbereiten. Lasagne und Moussaka kennt man ja normalerweise, doch die weniger bekannten Auflauf-Arten, die im Buch mitaufgenommen wurden, finde ich ebenfalls sehr reizvoll. 

 

Fazit:
 Dieses Buch ist mit seiner schönen Food-Fotografie und seinen 53 „verführerischen Varianten“ von „Lasagne, Moussaka und Co.“ eine äußerst abwechslungsreiche gelungene Rezeptsammlung aus ganz Europa für bewusste Genießer aus Leidenschaft – für das „Glück in Schichten“ stehen gerne 5*.

Cover des Buches Das Allgäu-Kochbuch (ISBN: 9783959618540)
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Rezension zu "Das Allgäu-Kochbuch" von Hannelore Fisgus

Basteltante
Mischung aus Kochbuch, kulinarischem Reiseführer und regionalter Geschichtensammlung

„Das Allgäu“ – nimmt den Leser mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch das Allgäu.
Von den sanften Hügeln des Unterallgäus bis zum Bodensee.
 Autorin Hannelore Fisgus verbindet in diesem Buch Rezepte, Geschichten und Portraits von Menschen, die die kulinarische Vielfalt der Region prägen.

Das Buch ist thematisch nach den verschiedenen Regionen des Allgäus gegliedert, darunter das Unter-, Ost- und Oberallgäu sowie Genussorte wie Kempten oder der Viehscheid.
Neben einer Vielzahl an Rezepten werden auch Gasthöfe, Produzenten und kulinarische Besonderheiten wie eine Lachsräucherei oder eine Kräuterküche vorgestellt.
 Diese Mischung aus traditioneller und moderner Küche macht das Buch besonders für jene interessant, die sich für die regionale Kulinarik begeistern oder Inspiration für eigene Reisen ins Allgäu suchen.

Die Rezepte reichen von klassischen Gerichten wie Käsekuchen mit Baiserhaube bis hin zu kreativen Neuinterpretationen wie einer Schupfnudelpfanne  mit Tempeh.
 Die Zutatenlisten sind übersichtlich gelistet. Die Anleitungen in kleiner Schrift sind durchgehend geschrieben, was die Lesbarkeit erschwert. Die Rezepte sind meist außergewöhnlich und bieten einen spannenden Querschnitt durch die Allgäuer Küche. Die Gerichte spiegeln die kreative Handschrift junger Köchinnen und Köche wider, die ihre Wurzeln ehren, dabei aber neue Wege gehen.

Die Fotografien von Ingolf Hatz zeigen sowohl Landschaften als auch kulinarische Eindrücke und porträtieren Menschen aus der Region. Sie sind nicht immer brillant oder leuchtend, wirken mitunter etwas düster oder überladen, sodass das Auge nicht sofort einen Fokus findet.
 Zu sämtlichen Rezepten gibt es eine stimmungsvolle Großaufnahme des fertigen Tellergerichtes.

Am Ende des Buches findet sich eine Adressliste mit Kontaktdaten der im Buch erwähnten Gaststätten, Läden, Hotels und Gasthöfe. Ideal für alle, die die Region auch vor Ort entdecken möchten. Außerdem erleichtert ein alphabetisches Register der Rezepte die Orientierung und das schnelle Wiederfinden einzelner Gerichte.

Fazit:
 „Das Allgäu“ ist eine interessante Mischung aus Kochbuch, kulinarischem Reiseführer und regionaler Geschichtensammlung. Ein gelungenes Werk für Genießer, Heimatliebhaber und alle, die das Allgäu kulinarisch und neu entdecken wollen. Die Vielfalt der Rezepte überzeugt, auch wenn die optische Gestaltung nicht immer optimal gelungen ist. Wer sich für das Allgäu begeistert und neue sowie traditionelle Rezepte entdecken möchte, wird in diesem Buch dennoch viele spannende Inspirationen finden.

Cover des Buches Das Allgäu-Kochbuch (ISBN: 9783959618540)
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Rezension zu "Das Allgäu-Kochbuch" von Hannelore Fisgus

Ratzepue
"Das Allgäu Kochbuch Die junge Küche zwischen Tradition und Innovation – Gerichte. Porträts. Geschichten." von Hannelore Fisgus

Die Rezepte des am 07.03.2025 im Christian Verlag erschienenen Buches mit der ISBN: 978-3-95961-854-0 wurden von der begeisterten Hobbyköchin und Autorin von Kochbüchern und Reiseführern Hannelore Fisgus auf einer kulinarischen Reise durchs Allgäu von über 40 verschiedenen gastromischen und landwirtschaftlichen Betrieben zusammengetragen. Die gebürtige Rheinhessin studierte in München Touristik und lebt und arbeitet dort u.a. für den Bayerischen Rundfunk z.B. für die Sendung "Topfgucker". 

Fotografiert hat Ingolf Hatz. Auf 240 Seiten mit vielen Abbildungen stehen 68 Rezepte.

 

Was versprechen der Verlag bzw. die Autorin?

Die beliebte Urlaubsregion Allgäu gehört zum großen Teil zu Bayern und zu einem kleineren Teil zu Baden-Württemberg und steht für viel Natur mit Milchviehhaltung aber auch kulturell reizvolle Städte und das typische Gericht „Kässpatzen“ bzw. „Käsespätzle“ - je nach Lage der Orte.

Mit ihrer verführerischen Auswahl an herzhaft deftigen Speisen von „Brauereigasthöfen über Biopioniere bis hin zu kreativen Rezepten von Spitzenköchen in Fine-Dining-Gastronomiebetrieben“ möchte die Autorin durchweg „nachkochbare“ Lieblingsrezepte aufzeigen, die einen „kulinarischen Querschnitt durch das Allgäu zwischen Innovation und Tradition“ bilden. Den besuchten Betrieben wie auch der Autorin sind Nachhaltigkeit, regionale Kreisläufe und Wertschöpfung, altes Kräuterwissen, handwerklich hergestellt Lebensmittel, artgerechte Tierhaltung und Artenvielfalt auf den Bergwiesen ein wichtiges Anliegen. Sie möchte neue aber trotzdem typische Genüsse und Trends aufspüren.

Aufbau des Buches

Das Buch beginnt mit dem Inhalt. Nach einer Einleitung, der „Reiseweg-Beschreibung“ und ein paar Gedanken zu dem Status zwischen Innovation und Tradition werden die Porträts und Lieblingsrezepte der ausgesuchten Betriebe in 8 Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel steht für eine eigene kleine Region entlang des „Reisewegs“. Am Ende des Buches stehen das Register der Rezepte, die Adressen der vorgestellten Betriebe, ein paar Sätze über die Autorin und den Fotografen und über den Partner dieses Buches, der Allgäu GmbH - Gesellschaft für Standort und Tourismus. Danach folgt das Impressum.

Für die Porträts der Betriebe wird immer eine Doppelseite verwendet, auf der linken Seite findet man den Namen des Betriebes, wo er zu finden ist und zwei bis drei Fotos vom Betrieb und wer dahintersteht. Der Text auf der rechten Seite beschreibt die Entstehungsgeschichte und den Betrieb an sich sowie z.B. Besonderheiten der Speisekarte.

Den Rezepten wird ebenfalls je eine Doppelseite spendiert. Eine Seite Text auf drei Spalten verteilt und die zweite Seite mit der ganzseitigen Abbildung des angerichteten Produktes – sehr appetitanregend…Der Rezepttext ist gut strukturiert aufgebaut: Der Name, darunter die wichtigen Kenndaten wie Menge, Portionenanzahl und Zubereitungszeit. Dann werden die Zutaten aufgelistet. In den beiden anderen Spalten werden die einzelnen Arbeitsschritte gut verständlich und detailliert beschrieben.

 

An wen richtet sich das Buch?

An alle, die die Köstlichkeiten und typischen Rezepte auch zu Hause genießen möchten. Die sich über den Landstrich informieren möchten und eventuell einen Urlaub dort planen. Die Rezepte sind aus meiner Sicht aber eher an erfahrene Hobbyköche oder Profis adressiert.

 

Was hat mir besonders gefallen und was nicht?

Die „kreativ neu umgesetzten“ typischen Rezepte bilden einen sehr guten Querschnitt vom Allgäu ab, die Vielfalt der Region wird entsprechend deutlich. Und der Mix aus Geschichten und Porträts der Menschen, die ihre Lieblingsrezepte verraten haben, ist angenehm erfrischend und informativ. Man bekommt das „Woher“ die Zutaten stammen und das „Wie“ die Zutaten verarbeitet werden sehr gut erklärt.

Ich als „Norddeutsche“ musste über das Rezept „Birne, breite Bohnen und Speck“ schmunzeln, zeigt es doch, wie unterschiedlich vermeintlich ähnliche Zutaten zu schmackhaften Gerichten zusammengesetzt werden – im Norden hier gibt es ein typisches Gericht “Birnen, Bohnen und Speck“…

 

Fazit:

Wer auf Entdeckungsreise im Allgäu gehen möchte, oder seinem letzten Urlaub dort nachhängt, ist hier garantiert richtig. 5*.

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