Ingrid Andreas

 4.6 Sterne bei 13 Bewertungen

Lebenslauf von Ingrid Andreas

Geboren 1937 in Naumburg/Saale, lebt Ingrid Andreas seit über siebzig Jahren in Salzburg. Sie absolvierte die Handelsakademie und war u.a. in der Handelskammer tätig. Nach ihrer Heirat arbeitete die zweifache Mutter im Buchverlag ihres Mannes mit, gab eine umfangreiche „Nähschule“ heraus und betätigte sich als Keramikerin. Eine weitere Leidenschaft, das Kochen, perfektionierte sie in unzähligen Schulungen und in ihrer eigenen Küche.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ingrid Andreas

Cover des Buches Kochbuch ohne Rezepte, Band 2 (ISBN:9783702509149)

Kochbuch ohne Rezepte, Band 2

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Erschienen am 05.04.2019
Cover des Buches Kochbuch ohne Rezepte, Band 1 (ISBN:9783702509132)

Kochbuch ohne Rezepte, Band 1

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Erschienen am 05.02.2019
Cover des Buches Kochbuch ohne Rezepte, Band 3 (ISBN:9783702509156)

Kochbuch ohne Rezepte, Band 3

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Erschienen am 05.06.2019
Cover des Buches Kochbuch ohne Rezepte, Band 4 (ISBN:9783702509163)

Kochbuch ohne Rezepte, Band 4

 (2)
Erschienen am 05.08.2019
Cover des Buches Kochbuch ohne Rezepte (ISBN:9783702509170)

Kochbuch ohne Rezepte

 (0)
Erschienen am 15.08.2019

Neue Rezensionen zu Ingrid Andreas

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Rezension zu "Kochbuch ohne Rezepte, Band 4" von Ingrid Andreas

Eine außergewöhnliche Kochbuchreihe
Sikalvor 6 Monaten

Wenn man vielleicht auch über den Preis der Kochbuchreihe „Kochen ohne Rezepte“ ein wenig stolpert, so ist dieser rundum gerechtfertigt ob der vielen Tipps und Tricks, die hier geboten werden. Als Geschenk finde ich die Bücher perfekt, weil diese auch optisch sehr ansprechend sind und somit auch in eine moderne Küche passen.

 

Die Autorin hat mich mit den ersten drei Bänden bereits überzeugt. Ihr kurzweiliger Schreibstil und die umfassenden Geheimnisse hinter den Rezepten finde ich perfekt kombiniert. Mit diesem Band „Fisch & Fleisch“ wird die Reihe nun komplettiert.

 

Man erfährt über den Einkauf von Fisch, Meeresfrüchten und Muscheln einiges, liest über diverse Arten, die Vorbereitung, die Zubereitungsmöglichkeiten und hat wiederum Platz für eigene Rezepte und Notizen durch die eingeschobenen linieren Leerseiten.

 

Ebenso ist das Kapitel über Fleisch sehr übersichtlich und vielseitig aufgebaut, somit ist auch hier für jeden etwas dabei. Über den Einkauf, das Würzen, Schneiden, Faschieren und Tiefkühlen erfährt man Interessantes, bevor auf die verschiedenen Fleischsorten eingegangen wird. Neben Schweine-, Rind- und Kalbfleisch, werden auch Pferde-, Lamm-, Schaf-, Ziegen- und Kaninchenfleisch vorgestellt. Nicht fehlen dürfen hier natürlich Geflügel und Wild.

 

Interessant, dass nicht nur Kochanfänger viel entdecken können. Auch für Erfahrene ist dieses Buch überzeugend und man kann noch so manchen Tipp für sich herausnehmen.

 

Durch den gut strukturierten Aufbau kann man auch im Alltag immer wieder schnell nachschlagen, wenn mal eine Frage auftaucht. Für mich eine sehr gelungene Reihe, die ich immer wieder gerne zur Hand nehme, alltagstauglich und praxisorientiert – 5 Sterne, was sonst …

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Rezension zu "Kochbuch ohne Rezepte, Band 4" von Ingrid Andreas

Fisch, Fleisch und Geflügel - der vierte Teil der Kochbuch-Reihe
Bellis-Perennisvor 6 Monaten

Mit diesem nunmehr vierten Kochbuch ohne Rezepte „Fisch & Fleisch“ ist die Reihe nun komplett.

Der geneigte Leser erfährt allerlei Wissenswertes über Schwein, Rind und Co. sowie über Geflügel und Meerestiere.

Das Buch ist ähnlich wie seine Vorgänger aufgebaut und enthält wieder leere Seiten für eigene Anmerkungen und Notizen.

Wir erfahren unter anderem wie wir Fische filetieren und wie mit Karkassen Fischfond zubereitet werden kann. Abbildungen der häufigsten Speisefische ergänzen das Kapitel Fisch. Auch wenig beachtete Teile des Fisches wie z.B. das „Bäckchen“ werden erwähnt.

Im Abschnitt Fleisch werden die gängigsten Fleischteile von Rind, Kalb und Schwein sowie deren Verwendung genannt. Hier hätte ich mir, für alle jene, die wenig Vorstellung vom ganzen Tier haben, eine Skizze gewünscht, aus der hervorgeht, wo sich diese Teile am Tierkörper befinden. Neben den üblichen Fleischlieferanten wird auch das Pferd genannt, dessen Fleisch eher selten zu bekommen, aber fettarm ist.

Das Thema Geflügel ist ebenfalls interessant. Der Vergleich zwischen normal gewachsener und Stopfleber der Gänse lassen die Qualen, die die Gänse erleiden müssen, nur erahnen.

Fazit:

Diese Reihe ist auch im Regal ein Augenschmaus, weil sie durch ihre minimalistische Aufmachung ins Auge sticht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

 

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Rezension zu "Kochbuch ohne Rezepte, Band 3" von Ingrid Andreas

Nicht regional, nicht saisonal, wichtige Techniken und Gerichte fehlen
awogflivor 7 Monaten

Mit dem dritten Band der Reihe zum Thema Obst und Gemüse habe ich aus mehreren Gründen enorme Probleme. Das beginnt bei fehlender Regionalität, geht über das Ignorieren von nachhaltigem saisonalen Konsum und endet auch beim Fehlen von wesentlichen Haltbarmachungstechniken.

Zuerst werden zwar ein paar Apfelsorten – vor allem die nicht regionalen wie Golden Delicious – beschrieben, aber regionale Kartoffel- und Tomatensorten werden nicht einmal erwähnt. Es ist eine Schande, wenn in einem so dicken Buch Kartoffeln nur in fest kochend, vorwiegend fest kochend und mehlig unterteilt werden und der Autorin zu den Sorten überhaupt nichts eingefallen ist. Auch bei den Tomaten beschränkt sich die Darstellung auf Rispentomaten, Fleischtomaten, Cocktailtomaten und Dosentomaten, von unterschiedlichen Kürbissorten will ich gar nicht mehr sprechen.

Weiters gibt es überhaupt keine Tabelle, zu welcher Zeit welches Obst und Gemüse eigentlich Saison hat, ist ja ohnehin egal, die Lebensmittel kann man ja das ganze Jahr immer und von überall her mit höchstem CO2-Ausstoß zu uns nach Europa karren. Essen wir eben Erdbeeren aus Japan im Dezember, Spargel aus Peru im Februar, und so weiter, pfeifen auf unseren Planeten und auf eine saisonale und regionale Ernährung.

Also bitte, wenn in einem ganzen Buch über Obst und Gemüse kein Platz oder Wille zu einer regionalen Sortenaufzählung und einer Saisontabelle von jedem Obst und Gemüse ist, dann kann man diesen Band zu Zeiten des Klimawandels sofort metaphorisch in die Tonne treten (er müsste natürlich ordnungsgemäß entsorgt werden). Sogar Katharina Seiser hat in ihren Kochbüchern immer regionale Sorten beschrieben und Saisontabellen zusammengebracht, obwohl ihre Werke vor Rezepten strotzen und Grundlagen nur ein kleiner Teilbereich sind. Selbst auf wenigen Seiten geht sich das aus, also müsste eine ausführliche Behandlung dieser Themen in einem Grundlagenkochbuch selbstverständlich sein.

So geht es munter weiter. Dass man Artischocken auch selbst einkochen und einrexen (benannt nach dem gleichnamigen REX-Glas) kann, ist nicht mal eine Erwähnung wert. Die prinzipielle Technik des Einkochens und Einrexens von Gemüse und pikanten Obstchutneys ohne Zucker habe ich zudem nirgendwo gefunden.

Es fehlen auch kalte Suppen Gazpaccios aus Obst und Gemüse wie zum Beispiel Melonen, Tomaten, Gurken und Avocados… .

So, nun beende ich mein Lamento beziehungsweise die Aufzählung, was in diesem Buch alles falsch läuft und inhaltlich fehlt und komme gleich zu einer diesmal vernichtenden Beurteilung.

Fazit: Ich empfehle, diesen Teil nicht zu kaufen. Er ist total entbehrlich.

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