Ingrid Buschmann Prachtexemplar oder Nervensäge

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Inhaltsangabe zu „Prachtexemplar oder Nervensäge“ von Ingrid Buschmann

Wie erhält man die natürliche Lernbereitschaft unserer Kinder aufrecht? Mit drei Kindern gilt man mittlerweile als Großfamilie. Kein Wunder, dass die Erwartungen an unsere Kleinen schon von Geburt an besonders hoch sind. Eltern versuchen mithilfe verschiedener Fördermaßnahmen ihre Kinder zu Profisportlern, Topmanagern und Nobelpreisträgern zu erziehen, ohne zu merken, dass sie an den Anlagen und Interessen ihrer Kinder vorbeiarbeiten. Dabei ist die Lösung ganz einfach: Neugeborene und Kleinkinder brauchen liebevolle, einfühlsame Eltern, die ihnen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln und die angeborene Lernfähigkeit und Lernbereitschaft aufrechterhalten. Wie Sie es schaffen, dass ihr Kind seine Fähigkeiten optimal nützt und sich so auch zu einer stabilen, zufriedenen Persönlichkeit entwickelt, zeigt Erziehungsexpertin Dr. Ingrid Buschmann anhand neuer Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung, verdeutlicht durch zahlreiche praktische Beispiele.

Die einzelnen Themen waren gut und informativ. Für mich hätten einige Punkte jedoch noch etwas mehr vertieft werden können.

— Lagoona
Lagoona

Dieses Buch gibt einen guten Überblick über verschiedenste Themen. Muss nicht am Stück verarbeitet werden und gibt gute Denkanstöße!

— Nil
Nil

Oberflächliche Einführung in die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern bis zum Schulanfang mit einigen hilfreichen Tipps, ohne Neuigkeiten.

— black_horse
black_horse

Eine hilfreiche Fachlektüre für junge Eltern

— Diana182
Diana182

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    Prachtexemplar oder Nervensäge
    Lagoona

    Lagoona

    29. July 2016 um 17:48

      "Prachtexemplar oder Nervensäge - Die ersten Jahre entscheiden" - so lautet der vielversprechende Titel von Erziehungsexpertin Ingrid Buschmann.Der Erziehungsratgeber ist im Ueberreuter Verlag erschienen und umfasst 160 Seiten mit 10 Kapiteln, die unterteilt sind in die einzelnen Altersgruppen vom Neugeborenen bis hin zu den ersten Schuljahren. Dabei geht es um Themen, wie Förderung, Überforderung, Lernbereitschaft,, Zufriedenheit & Selbstsicherheit, Strafe, Beziehung zu Geschwistern, Vorbereitung auf die Schulzeit, und auch den Schulstart.   Die "richtige" Erziehung unserer Kinder liegt meinem Mann und mir sehr am Herzen und so haben wir den Erziehungsratgeber beide gelesen und uns in interessanten Gesprächen über die einzelnen Kapitel ausgetauscht. Da unsere Kinder noch sehr klein sind, waren für uns eher die ersten Kapitel wichtig, dennoch konnten wir auch schon einige Anregungen für später mitnehmen.   Die meisten Themen werden anhand von Beispielen erklärt, was wir sehr anschaulich fanden.   Folgende Punkte nehmen wir mit:   1. Unbeaufsichtigtes Spielen ist von enormer Wichtigkeit. Die Kinder können sich selbst Ziele vornehmen und bei Erreichen Stolz seinund Erfolg kennenlernen. Diese Gefühle treiben Kinder im Leben stetig voran.     2. Scham und Niederlage stellen im Kindesalter ein hohes Risiko da     und sollten vermieden werden.   3.Lob und Anerkennung bringen letztendlich mehr als Strafen und   können das Kind stärken.Jedoch muss für hier ein gesundes Mittelmass gefunden werden.Das Kind sollte nicht mit Lob überschüttet werden, damit es etwas Besonderes bleibt.   Man sollte dem Kind auch genau erklären, was es gut gemacht hat. 4. Strafen hingegen sollten wohldosiert und nie  körperlich sein.     Nur in den notwendigsten Fällen sollten Strafen angewandt werden, z. B. wenn das Kind sich in eigene Gefahr begiebt, wobei es vorher sehr genau daraufhinwieesen wurde. Wichtig ist dabei, dass das Kind erkennen muss, dass es einen Fehler begangen hat und somit nicht auf die Eltern wütend sein muss.     5. Man sollte seinem Kind die Möglichkeit geben Erlerntes stets anzuwenden, auch wenn es für die Eltern vielleicht zeitlich eng oder auch mal etwas anstrengend wird.Hilft man dennoch immer wieder, so könnte dies bei den Kindern dazu führen, dass sie im späteren Leben immer auf Hilfe angewiesen sind, also nicht selbstständig genug werden. 6. Kommunikation ist enorm wichtig.     Man sollte möglichst viel mit dem Kind kommunizieren. Kinder sollten möglichst früh lernen sich sprachlich auszudrücken , da sie Gefühle, wie Z.B. Wut unter Umständen sonst mit physicher Gewalt zum Ausdruck bringen.Dies könnte grade im späteren Leben enorme Nachteile mit sich bringen.     Alles in Allem fanden wir die einzelnen Themen gut und informativ. Für mich hätten einige Punkte jedoch noch etwas mehr vertieft werden könne, da die meisten Themen leider nur oberflächlich kurz angerissen wurden.   Unser Fazit:   Bei der Sternchenvergabe haben wir ein Weilchen diskutiert, denn mein Mann ist sehr begeistert von dem Buch, ich hätte mir mehr Tiefgründigkeit besonders für die Themen im Kleinkindalter gewünscht. Wir haben uns daher auf eine Gesamtwertung von 4 Sternen geeinigt und freuen uns über die neuen Erkenntnisse, die wir aus "Prachtexemplar oder Nervensäge" ziehen konnten, jeder für sich & gemeinsam für unsere kleinen Prachtexemplare

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  • Eine gute Einsteigerlektüre zum Thema Erziehung

    Prachtexemplar oder Nervensäge
    Nil

    Nil

    29. July 2016 um 13:47

    Dieser Erziehungsratgeber von Ingrid Buschmann „Prachtexemplar oder Nervensäge" ist eine leichte Einstiegslektüre für alle Eltern, die anfangen sich mit dem Thema Erziehung auseinander zu setzen. Ich finde es gut strukturiert, da es einerseits aufbauend ist, andererseits auch jedes Kapitel für sich gelesen werden kann. Da alle Themen, auch mit Beispielen erläutert werden, aber das Wissen nicht sonderlich in die Tiefe geht, also auch keine Studien im Detail mit Ergebnissen erwähnt, ist es eher eine Einstiegslektüre. Für mich persönlich war die Lektüre gut, aber nicht sonderlich viele Themen neu. Auch haben mir an der ein und anderen Stelle die schwierigen Themen gefällt bzw. die Sicht der Dinge war mir zu vereinfacht. Ein Kind verhält sich entweder wie ein Prachtexemplar oder eine Nervensäge. Da bin ich persönlich anderer Meinung, auch wenn es zu Illustrationszwecken natürlich leichter ist, es ein wenig einfacher zu gestalten. Aber genau um diesen Graubereich geht es im echten Leben doch im Grunde genommen und genau hier habe ich mir persönlich mehr erhofft. Fazit: Für alle Einsteiger in die Welt der Erziehungsratgeber oder für alle die es nicht so wissenschaftlich haben möchte, sicher ein guter Ansatz. Für alle die sich etwas mehr Gedanken machen über die eigenen Kinder und differenzierte Hilfestellungen suchen, ist hier nicht so viel zu erwarten.

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  • Leserunde zu "Prachtexemplar oder Nervensäge" von Ingrid Buschmann

    Prachtexemplar oder Nervensäge
    Ueberreuter_Sachbuch_Verlag

    Ueberreuter_Sachbuch_Verlag

    Frühförderung – was ist wirklich sinnvoll? Mit dem Thema Frühförderung sehen sich wohl alle Eltern konfrontiert, doch nicht jeder ist von systematischer Frühförderung – von Babyyoga bis Fremdsprachenunterricht im Kindergarten – begeistert. Wir verlosen zehn 10 Bücher an alle Eltern, die mehr darüber erfahren wollen, wie sie ihr Kind ohne Druck und Zwang fördern können. Über das Buch Erfolgszwang und Leistungsdruck haben schon längst die Jüngsten unserer Gesellschaft erreicht. Übereifrige Eltern versuchen mithilfe verschiedener Fördermaßnahmen, ihre Lieblinge bereits im Vorschulalter auf Karrieren als Profisportler oder Topmanager vorzubereiten. Neueste Forschungsergebnisse zeigen aber, dass systematische Frühförderung nicht zielführend ist. Neugeborene und Kleinkinder brauchen vielmehr liebevolle, einfühlsame Eltern, die ihnen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln und ihre natürliche Lernbereitschaft aufrechterhalten.Die Erziehungsexpertin Ingrid Buschmann beschreibt anhand von zahlreichen Beispielen, wie Sie die Lernfähigkeit Ihres Kindes stimulieren können, damit es seine individuellen Stärken entfalten kann, optimal auf die Schulzeit vorbereitet wird und sich zu einer zufriedenen Persönlichkeit entwickelt. Mehr Informationen zum Buch und den Autoren findet ihr unter: www.ueberreuter-sachbuch.atLeseprobe „Prachtexemplar oder Nervensäge – Die ersten Jahre entscheiden!“ Bewerbt euch jetzt für die Teilnahme an der Leserunde! Gesucht werden 10 interessierte LeserInnen, die über das Buch diskutieren und Rezensionen schreiben wollen. Und wie könnt ihr an der Verlosung teilnehmen? Beantwortet einfach folgende Frage: Was macht ihr, um euer Kind zu fördern?

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  • Wie entwickle ich mein Kind?

    Prachtexemplar oder Nervensäge
    black_horse

    black_horse

    27. July 2016 um 00:33

    Als ich den Titel des Buches zum ersten Mal las, war ich sehr skeptisch: "Prachtexemplar oder Nervensäge" - das klingt sehr plakativ. Ein kleines Teufelchen flüstert "Tyrann" in mein Ohr. Können wir als Eltern unsere Kinder so beeinflussen, dass wir sie zu "Prachtexemplaren" formen können. Und wollen wir das? Der Klappentext spricht über "liebevolle, einfühlsame Eltern, die ihnen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln und ihre natürliche Lernbereitschaft aufrecht erhalten." Das wiederum hat mich neugierig gemacht. Wer möchte das nicht? Ich habe selbst 3 Kinder, die sehr verschieden sind und deswegen schon einiges an Erfahrung gesammelt. Aber vielleicht finde ich ja auch noch ein paar hilfreiche Tipps, denn wer will schon "Nervensägen" aufziehen? Das Buch ist in 10 Kapitel unterteilt, die Eltern und Kinder von Geburt bis zum ersten Schuljahr begleiten. Die Kapitel haben sehr "blumige" Titel und zusätzlich Untertitel, wobei das Wort "Prachtexemplar" darin sehr oft auftaucht, z.B. "1. Prachtexemplare fühlen sich in einer anregungsreichen Umwelt sicher und geborgen" oder "5. Prachtexemplare sind zufrieden und selbstsicher, weil sie immer selbständiger werden". Das klingt ja erstmal sehr vielversprechend, oder? Ein bisschen nervt mich aber schon dieser Ton, der nahelegt, dass wir nur hier und da ein bisschen schrauben müssen und schon entsteht ein "Prachtexemplar". Die Kapitel sind in kurze Abschnitte unterteilt, wobei zuerst verschiedene Themen angeschnitten und teilweise mit Beispielen unterlegt sind, danach gibt es immer ein "Probleme, die auftauchen können", oft auch an Beispielen erläutert und am Ende noch eine Zusammenfassung "Das Wichtigste in Kürze". Los geht es also mit den Neugeborenen. Klar, das diese v.a. Sicherheit und Geborgenheit brauchen. Wie genau diese erreicht wird, bleibt offen. Es wird deutlich herausgestellt, dass so kleine Kinder keine Förderprogramme brauchen. Gleichzeitig wird schon die Gefahr gesehen, mit falschem Verhalten beim Thema Frühförderung dem Kind die Schulkarriere zu verbauen: Damit verbunden ist hingegen immer die Gefahr, dass Kinder schon sehr früh die Freude daran verlieren, Neues zu lernen. Spätere Schulprobleme können dann die Folge sein. (S. 14) Das kommt mir als Leser gleich wie eine Drohung vor. Bei den Beispielen zu den Problemen taucht ein Schulmädchen auf. Aber es ging doch gerade noch um Babys? Auch im zweiten Kapitel, in dem es um den Charakter des Babys geht, kommen mir einige Inhalte gegensätzlich vor. Zum einen wird betont, dass "schwierige" Babys zu charakterlich durchsetzungsfähigen Menschen entwickeln können und man sie daher positiv betrachten soll. Wie es gelingt, mit ihnen angemessen umzugehen, wird kaum thematisiert. Ein Beispiel über eine Familie, in der die Kinder später ein anderes Studium wählen, als von den Eltern geplant, fällt wieder völlig aus dem Themenrahmen. Am Ende ist in der Zusammenfassung zu lesen: Sehen Eltern diese Veranlagung ihres Kindes positiv und gehen EIN WENIG auf ihr Kind ein, kann es sich LEICHT zu einem friedlichen Zeitgenossen entwickeln. (S. 34 - Hervorhebung in Großbuchstaben von mir) Gerade war noch von durchsetzungsfähigen, sehr willensstarken Babys die Rede, deren Charakter man annehmen soll und nun lassen sie sich mit wenig Mühe ganz leicht ändern?! In diesem Stil geht es auch in den nächsten Kapiteln weiter. Schon die Bezeichnungen für die Kinder, die die Autorin vielleicht besonders kreativ empfunden hat, kommen bei mir nicht gut an. Da ist die Rede von "hoffnungsvollem Nachwuchs", "kleiner Wicht" oder "kleiner Missetäter". Die Beispiele sind oft schwarz-weiß gezeichnet und ich frage mich als Leser: "Und was ist, wenn das Kind trotzdem nicht wie geplant reagiert?" Es gibt viele hilfreiche Hinweise, z.B. zum Thema Regeln, intrinsische Motivation oder Selbständigkeit. Gerade bei letzterem waren mir die Tipps aber teilweise deutlich zu dogmatisch, z.B. Niemals helfen, wenn ein Kind etwas schon alleine kann ... Wichtig ist, dass wir daran denken, dass wir den unangemessenen Wunsch nach Hilfe und unsere fehlende Bereitschaft, diesem Ansinnen nachzukommen, nicht zu unserem Problem, sondern zu dem des Kindes werden lassen. (S. 68) Wer hat nicht schon einmal einem müden Kind das Brot geschmiert oder den Schlafanzug geholt. Nicht selten gibt es Situationen, in denen ein Kind eben doch nicht "kann", was es kann. Ein "niemals" finde ich absolut unangebracht in diesem Zusammenhang. Gut gefallen hat mir, dass das Thema Strafen sehr kritisch gesehen wird, was auch mit größtenteils passenden Beispielen unterlegt wird. Als nächstes wird das Thema Motivation beleuchtet, bevor es, leider nur sehr kurz um Geschwisterbeziehungen geht. Der vorletzte Teil widmet sich sehr ausführlich der Vorbereitung auf die Schule. Hier gibt es viele Tipps für eine angemessene sprachliche und mathematische Förderung. Außerdem steht das Thema "Fähigkeit der Kinder, sich selbst zu kontrollieren" im Fokus. Auch hier wird die These aufgestellt, dass die Erziehung der Eltern entscheidend für diese Fähigkeit ist. Zum Schluss gibt es noch Hinweise für Schulanfänger und Erstklässler. Es wird ausführlich über die Fähigkeiten "guter Lehrer und Lehrerinnen" berichtet. Und es gibt Ratschläge, wie Kinder am besten zu motivieren sind, z.B. für die Hausaufgaben. Alles in allem ein Ratgeber, der für meinen Geschmack häufig zu absolut daher kommt. Kinder sind sehr individuell und es gibt nicht ein Rezept, sie zu formen, wie ein Brot. Es sind einige hilfreiche Tipps enthalten, gerade für Eltern, die beim ersten Kind noch unsicher sind. Aber weder sind die Beispiele sonderlich passend bzw. überzeugend, noch werden neue Erkenntnisse geboten. Auch ist der Ton, mit dem über die Kinder gesprochen wird, nach meinem Geschmack zu respektlos. Da gibt es Erziehungsliteratur, die mich deutlich mehr überzeugen konnte. Mein Fazit: Ich möchte gar keine dogmatisch (v)erzogenenen Prachtexemplare. Meine Kinder dürfen durchaus auch Nervensägen sein, denn das zeugt auch von Charakter, Wissensdurst und Selbstbewusstsein.

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  • Prachtexemplar oder Nervensäge

    Prachtexemplar oder Nervensäge
    MarTina3

    MarTina3

    22. July 2016 um 20:52

    In diesem Buch wird aufgezeigt, was Eltern tun können, um ihre Kinder bei ihrer Entwicklung gut zu unterstützen. Dabei kommt auch die Frage auf, ob eine Frühförderung wichtig ist bzw. was dem Kind wirklich hilft, ein Prachtexemplar zu werden. Das Buch ist in 10 Kapitel unterteilt. Die Themen reichen dabei von den Bedürfnissen eines Neugeborenen bis zum Schulbeginn. Weiter wird auch das Thema Strafe und Geschwisterbeziehungen aufgegriffen. Grundsätzlich lässt sich das Buch leicht lesen. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und am Ende ist das Wichtigste nochmals zusammengefasst. Auch sind in jedem Kapitel immer einige Beispiele zu finden, die das Ganze ein bisschen anschaulicher machen. In diesem Buch wird eine große Spanne (Baby bis Schulkind) abgedeckt. Das hat mich ein bisschen überrascht. Im Nachhinein ist es logisch, da man sein Kind von Anfang an richtig fördern möchte und dafür Tipps bekommt. Man bekommt hier gute Grundlagen zur Hand, doch ich hätte es manchmal gerne etwas ausführlicher gehabt. Daher eignet sich das Buch wohl vor allem für die, die das erste Kind erwarten und noch keine "praktische" Erfahrung haben. Ich habe bereits zwei Töchter (2,5 und 4,5 Jahre). Ich fand die ersten Kapitel zwar gut zu lesen, konnte aber nicht so viel Neues daraus ziehen. Man wird aber beispielsweise wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, die Kinder auch selber machen zu lassen. Das schadet natürlich auch nicht. Die drei (Vor-)Schulkapitel waren dagegen richtig interessant. Bisher habe ich mich mit diesem Thema noch nicht auseinandergesetzt. Hier sind hilfreiche Tipps zu finden. Fazit: Alles in allem ein leicht zu lesender und verständlicher Ratgeber. Zeitweise ging er mir aber zu wenig in die Tiefe. Er ist daher wohl vor allem für "Neu-Eltern" geeignet, sozusagen für einen ersten Überblick.

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  • Erziehungsratgeber für (fast) alle Lebenslagen

    Prachtexemplar oder Nervensäge
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    21. July 2016 um 23:02

    Wie wird aus meinem Kind ein Prachtexemplar und keine Nervensäge, oder gar Schlimmeres? Eine Frage, die viele Eltern beschäftigen sollte!Das Buch ist in 10 Kapitel unterteilt und empfiehlt am Ende noch passende weiterführende Literatur. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz, in sich abgeschlossen und lassen sich flott lesen. Sie sind untermalt mit Beispielen, die bei der Umsetzung in die Praxis helfen sollen und bieten am Ende jedes Kapitels eine kleine Zusammenfassung.Ich konnte viel Neues aus dem Buch mitnehmen und werde es sicherlich bald anwenden.Das Buch ist natürlich zu empfehlen für Eltern, aber auch für Erzieherinnen und alle, die beruflich mit Kindern zu tun haben.

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  • Wie züchte ich mir mein Prachtexemplar

    Prachtexemplar oder Nervensäge
    Diana182

    Diana182

    21. July 2016 um 14:47

    Das Cover zeigt ein kleines, aufgewecktes Mädchen. Es ähnelt ein wenig der Kultfigur „Pippi Langstrumpf“. Auch dieses Mädchen war sehr aufgeweckt, hin und wieder etwas anstrengend, aber dennoch liebenswert! Der Buchtitel ist recht interessant. Kann man durch kleine erzieherische Maßnahmen selbst Einfluss nehmen, ob das Kind ein „Prachtexemplar“ oder ein „Nervbolzen“ wird!?  Na dann mal los… Meine Meinung:Im Babyjahr wurde ich bereits durch das Buch: „Oje, ich wachse!“ sehr gut auf die Gefühlswelt meines Sohnes eingestimmt. Doch leider endet diese hilfreiche Lektüre nach dem ersten Lebensjahr. Was nun? Durch Zufall entdeckte ich diese Fachlektüre. Schon der Aufbau und die Erklärungen erinnerten mich sehr gut an mein o.g. Lieblingsbuch. Aber auch die sehr detaillierten Beschreibungen und Erläuterungen waren ähnlich. So konnte ich hier nahtlos übergehen und weiter lesen. Mein Kind ist gerettet! Vom Babyalter bis zur Einschulung werden hier hilfreiche Tipps aus dem Alltag erläutert. Man kann den Beispielen sehr gut folgen und wird sich schnell in der einen oder anderen Situation wieder finden. Um nicht ganz so ratlos und dumm aus der Wäsche zu schauen, kann man sich hier schon mal vorab informieren! Das erste selbstständige Lernen, plötzlich einziehende Geschwisterkinder oder Strafen – hier werden Anregungen gegeben um den Umgang für beide (Eltern sowie Kind) zu erleichtern. Mein Fazit:Dieses Buch ist ideal für „junge“ Eltern mit kleinen Kindern. Es gibt hilfreiche Denkanstöße und kann helfen, seine Kinder besser zu verstehen. Einzelne Situationen wird jeder einmal entsprechend kennen lernen und nach besten Gewissen meistern. Kinder sind eben auch nur Menschen, welche die Welt entdecken. Egal ob „Prachtexemplar“ oder „Nervensäge“ . Jedes Kind ist einzigartig und schaut sich nur das Verhalten seiner Lieblingsmenschen ab.

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  • Am ehesten für frisch gebackene Eltern geeignet

    Prachtexemplar oder Nervensäge
    Smilla507

    Smilla507

    16. July 2016 um 21:44

    Um es vorweg zu sagen: Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich mich voll angesprochen fühlte vom Klappentext. Wir hatten gerade einige Gespräche mit Erziehern und Kinderarzt hinter uns deren Sorge es war, unser Kind könne nicht rechtzeitig fit für die Schule werden. „Erfolgszwang und Leistungsdruck haben schon längst die Jüngsten unserer Gesellschaft erreicht“ – das kann ich so bestätigen.Nun war ich etwas überrascht, dass dieser Ratgeber weiter ausholt, als ich erwartet hätte. Es wird die Entwicklung des Kindes ab Babyalter geschildert. Muss Frühförderung sein und wenn ja wie viel? Wie wird aus meinem Kind ein Prachtexemplar? Im Prinzip werden viele recht gängige Erziehungsmethoden erklärt, anhand von vielen Beispielen. Das Thema Lernen und Förderung wird in den meisten Kapiteln angesprochen.Ich hatte mir ein klein wenig mehr von dem Ratgeber versprochen. An manchen Stellen waren mir die Tipps ein wenig zu „dünn“, z.B. bei Geschwisterbeziehungen oder Strafen – in der Hinsicht habe ich schon ausführlichere Erziehungsratgeber gelesen, die diese Unterthemen intensiver behandelten.Dennoch konnte ich mir noch den einen oder anderen Tipp aus diesem Buch ziehen. Vor allem zum Ende hin, als die Autorin auf Schulbeginn, Lernen und Vorbereitung auf die Schule einging. Laut Vorwort wendet sie sich hauptsächlich an berufstätige Eltern, aber ich empfand diese Ausrichtung nicht besonders stark ausgeprägt. Auch wenn ein Elternteil daheim bei den Kindern bleiben sollte kann man sich hier viele Anregungen holen. Ich konnte das Buch sehr gut und flüssig lesen. Auch wenn man müde ist kann man gut ein Kapitel lesen. Es gibt viele Zwischenüberschriften und am Ende eines jeden Kapitels eine kurze Zusammenfassung.Das Buch eignet sich am Ehesten für frisch gebackenen Eltern, da wirklich viele grundlegende Dinge erklärt werden, welche mir schon bekannt waren. Deswegen gebe ich „nur“ 4 Sterne, empfehle es trotzdem wärmstens weiter.

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