Ingrid Buschmann Schlaue Mädchen, coole Jungs ... ticken in der Schule anders

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Inhaltsangabe zu „Schlaue Mädchen, coole Jungs ... ticken in der Schule anders“ von Ingrid Buschmann

Mädchen sind fleißig, aber keine Überflieger? Jungs sind frech und anstrengend? Noch immer werden Kinder aufgrund überwunden geglaubter Geschlechterklischees im Elternhaus und in der Schule nicht optimal gefördert. Ingrid Buschmann zeigt anhand vieler praktischer Beispiele auf, wie man solche>Stolpersteine< erkennt und wie Eltern und LehrerInnen Jungen und Mädchen auf dem Weg zu einer erfolgreichen, stabilen Persönlichkeit unterstützen können.

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  • Rezension zu "Schlaue Mädchen, coole Jungs ... ticken in der Schule anders" von Ingrid Buschmann

    Schlaue Mädchen, coole Jungs ... ticken in der Schule anders
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. January 2012 um 11:35

    „Die Zeiten sind wohl endgültig vorbei, in denen allein die Tatsache, dass man als Junge geboren wurde, schon zu den schönsten Hoffnungen berechtigte. Bei vielen Schuljungen scheint diese Botschaft noch nicht so richtig angekommen zu sein, jedenfalls überlassen sie, wenn es um gute Schulnoten oder anspruchsvolle Schulabschlüsse geht, den Mädchen scheinbar kampflos das Feld. Umgekehrt sind auch die Mädchen noch nicht in der Lage, aus ihrer schulischen Überlegenheit die nötige Zuversicht zu schöpfen. Ganz im Gegenteil, sie plagen sich mit Selbstzweifeln, machen sich abhängig von den oft spöttischen, abwertenden Kommentaren ihren Klassenkameraden und schöpfen so ihr volles Potential nicht aus.“ Mit dieser ernüchternden Diagnose leitet die Erziehungswissenschaftlerin und langjährige Pressesprecherin des Bundesverbandes der Elternvereinigungen in Österreich ihr Buch „Schlaue Mädchen – coole Jungs“ ein. Es ist ein Buch, das sich vornehmlich an Eltern richtet, aber auch von Erzieherinnen und Lehrerinnen mit großem Gewinn gelesen werden kann. Nachdem sie die neuesten Erkenntnisse der Bindungsforschung beschrieben hat, nach denen Kinder schon als Babys unterschiedlich behandelt werden ( männliche Babys erhalten vom ersten Tag ihres Leben an mehr Aufmerksamkeit), macht sie im zweiten Kapitel mit manchen emanzipatorischen und feministischen Thesen, die seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Pädagogik und später dann auch die Erziehung von Jungen und Mädchen in den Familien geprägt hat, kurzen Prozess. Sie zeigt überzeugend, wie schon als Kleinkinder Jungen und Mädchen anders ticken. Das ist ja auch kein Wunder, bei der unterschiedlichen genetischen Ausstattung. Mit sehr praxisnahen Beispielen (Ingrid Buschmann ist Mutter von drei Kindern und mehrfache Großmutter im Dauereinsatz) und wertvollen Verhaltens- und Erziehungstipps für die Eltern behandelt sie folgende Kapitel und Themen: • „Schlaue Mädchen. Die verborgenen Probleme der Mädchen in der Schule. Schlaues Mädchen oder ‚nur’ ehrgeizige Streberin ? • Coole Jungen. Haben Sie einen ‚coolen’ Burschen, der auf keinen Fall fleißig sein will? • Traurigsein, Gefühle zeigen, reine ‚Mädchensache? Ist bei Ihrem Sohn immer ‚alles in Ordnung’, obgleich er sein fröhliches Lachen verloren hat? • Freiheitsdrang und schlechte Noten bei den Mädchen in der Pubertät. Will Ihre sonst durchaus pflichtbewusste Tochter plötzlich nichts mehr von der Schule wissen? • Riskanter Männlichkeitswahn in der Pubertät. Stehen Ihnen auch manchmal die Haare zu Berge, wenn Sie an die Eskapaden Ihres Stammhalters denken?“ Ich kenne kaum eine Familie mit Kindern, in der es nicht früher oder später mit einem oder mehreren Kindern das eine oder andere große schulische Problem gegeben hätte. In diesem Buch finden Eltern, die bewusst ihre Rolle und ihr Handeln reflektieren wollen und die ihren Kindern nicht nur Freunde, sondern Respektspersonen und erwachsene Gegenüber sein wollen, sehr viele wichtige Einsichten formuliert. Obwohl sie die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem neuesten Stand kennt, schreibt Ingrid Buschmann doch so, dass man es auch ohne eigenes Studium verstehen und anwenden kann. Auch Eltern, deren Kinder noch ganz klein sind und für die die Schule noch weit entfernt ist, können von diesem Buch profitieren, können sie doch nachlesen und erfahrnen, wie wichtig der Aufbau einer Beziehung zu und einer Bindung an die Kinder schon von Geburt an ist. Wer von früh auf bewusst auf seine geschlechtsspezifischen Erziehungs- und Bindungsmuster achtet, und von Anfang an der Erwachsene in der Beziehung zu den eigenen Kindern ist, der auch einmal sagt, wo es langgeht, der wird später bei auftretenden schulischen Problemen und der Pubertät seiner Tochter oder seinem Sohn besser helfen und sie unterstützen können. Eltern und Lehrern sei an dieser Stelle das gerade erschienene Buch von Michael Felten empfohlen: „Schluss mit dem Bildungsgerede! Eine Anstiftung zu pädagogischen Eugensinn“ (Gütersloher Verlag 2012), in dem er Eltern und Lehrer zu mehr Führungsfreude, Ermutigung und Menschlichkeit (Beziehung) auffordert und ermutigt.

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