Ingrid Chabbert

 4,8 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor*in von Elma – Ein Bärenleben, Rosamée. Band 2 und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Ingrid Chabbert wurde 1978 in Aveyron, Frankreich, geboren. Neben ihren zahlreichen Kinderbüchern hat sie auch verschiedene Comics veröffentlicht und wurde 2019 mit dem Harvey Prize für das beste europäische Buch ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ingrid Chabbert

Cover des Buches Elma – Ein Bärenleben (ISBN: 9783958399969)

Elma – Ein Bärenleben

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Erschienen am 28.04.2021
Cover des Buches Rosamee. Band 1 (ISBN: 9783967927474)

Rosamee. Band 1

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Erschienen am 26.04.2023
Cover des Buches Rosamée. Band 2 (ISBN: 9783967927481)

Rosamée. Band 2

 (1)
Erschienen am 24.01.2024
Cover des Buches Sechzigmal Frühling im Winter (ISBN: 9783987210433)

Sechzigmal Frühling im Winter

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Erschienen am 14.12.2022
Cover des Buches Der Tag, an dem ich ein Vogel wurde (ISBN: 9783257012996)

Der Tag, an dem ich ein Vogel wurde

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Erschienen am 23.03.2022
Cover des Buches The Waves (ISBN: 9781684153466)

The Waves

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Erschienen am 07.05.2019

Neue Rezensionen zu Ingrid Chabbert

Cover des Buches Rosamée. Band 2 (ISBN: 9783967927481)
SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Rosamée. Band 2" von Ingrid Chabbert

Traumhaft, wenn auch düsterer
SternchenBlauvor einem Monat

Eigentlich verrät es schon das Cover: In diesem 2. Band des Comics geht es viel düsterer zu. Während wir im Auftakt noch die meiste Zeit auf der wunderschönen, sonnendurchfluteten Insel Volibia verbringen, ist Rosamée nun auf der verbotenen Insel, die sie laut Wunsch ihrer Eltern nie hätte betreten sollen. Dort trifft sie auf „den Schatten“. Der Schatten gibt sich freundlich, ja, schon fast verführerisch bei ihm zu bleiben, und auch, wenn Rosamée ihm nicht glaubt, bleibt sie doch erstmal im Schattenschloss, weil sie hofft, dort ihren Vogel-Freund Gaspy zu finden.

„Wenn ich ans Ende des Schachbretts komme, lässt du mich dann dein Schloss durchsuchen?“

Mehr will ich zur Geschichte gar nicht verraten, weil hier zwar nicht viel Plot passiert, aber wir wieder völlig in diese poetischen Bilder von Berny eintauchen können. Beim Lesen und Blättern fühlte ich einen richtigen Sog. Düstere Farben herrschen vor, dunkles Blau oder Lila, die wenigen lichten Momente wirken dadurch umso mehr. Berny Es geht hier noch mehr um Selbstfindung als schon im ersten Band. Besonders hat mir die Figur der „Dienerin“ gefallen, da will ich aber auch nicht mehr verraten.

„Was will denn dein Schatten? Gaspy“ – „Verstehst du denn nicht?“

Da dieser Band wirklich düsterer ist und er mit einem offenen Ende Richtung Band 3 aufhört, würde ich die Reihe ängstlichen Kindern nicht empfehlen. Alle anderen – auch Erwachsenen – lege ich dieses Kleinod gerne ans Herz. 5 von 5 Sternen

Nun werden wir noch etwas auf den 3. und abschließenden Band waren müssen. Zwischen 1. und 2. lag ein Dreivierteljahr. Dann könnte es hoffentlich im Oktober/November 24 so weit sein. Leider findet sich auf der Verlagsseite von Splitter und toonfish noch keine Ankündigung, aber das Programm für Herbst und Winter ist auch noch nicht veröffentlicht.

Cover des Buches Rosamee. Band 1 (ISBN: 9783967927474)
SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Rosamee. Band 1" von Ingrid Chabbert

Ein Paradies
SternchenBlauvor 2 Monaten

Vorneweg: Von Rosamée gibt es mindestens zwei Bände, von denen der zweite jetzt erst im Januar erschienen ist. Und ich habe noch nicht herausgefunden, ob die Reihe damit abgeschlossen ist. Die Geschichte von diesem 1. Band „Die verbotene Insel“ behandelt daher vor allem die Exposition, den Ruf des Abenteuers und endet mit einem Cliffhanger.

Außer Rosamée leben auf der Insel Volibia nur ihre Eltern und eine sprechende Vogelschar. Ihr bester Freund ist der majestätische Vogel Gaspy – doch schon lange sind ihr die gleichförmigen Tage mit Unterricht und Spielen mit Gaspy zu langweilig geworden. Rosamée möchte hinaus in die Welt, auch wenn ihre Eltern immer wieder betonen, dass sie nur auf der Insel sicher sei. Schweren Herzens bietet ihr Gaspy an, auf Erkundungen zu gehen. Und dann kehrt er nicht zurück.

Szenaristin Ingrid Chabbert und Illustrator Berny nehmen uns auf eine wundervolle Reise auf die Insel Volibia. Es ist wirklich toll, in die Bilder dieser Landschaft einzutauchen und ganz nah an die Vögel heranzukommen. Volibia bietet das Paradies auf Erden. Ich denke, viele würden gerne an so einem Ort leben. Und dennoch können wir schnell nachvollziehen, warum Rosamée die Freiheit vermisst und wissen möchte, was jenseits der Strände auf sie wartet. Und auch den Konflikt, dass die Eltern etwas vorschreiben, aber das Kind nicht hören möchte, sollten die jungen Lesenden sehr gut kennen. Natürlich spüren wir die Gefahr, dass die Eltern doch recht haben könnten. Und wenn sich Rosamée auf die Suche nach Gaspy macht, wird es auch etwas unheimlich. Aber es bleibt immer kindgerecht.

Mein Sohn ist 12 und mochte „Die verbotene Insel“ ebenfalls sehr gerne. Auch er findet, dass der Comic schon für jüngere Kinder ab circa 8 gut geeignet ist, aber auch noch später Spaß macht. Wir wollen auf alle Fälle die Reihe weiterverfolgen.

Für diesen visuell wundervollen Comic, der auf Themen anspielt, die uns allen vertraut sind, vergeben wir 5 von 5 Sternen.

Cover des Buches Elma – Ein Bärenleben (ISBN: 9783958399969)
KinderLeseWunders avatar

Rezension zu "Elma – Ein Bärenleben" von Ingrid Chabbert

Vater-Tochter-Beziehung der besonderen Art
KinderLeseWundervor 2 Jahren

 Im Graphic Novel „Elma - Ein Bärenleben“ findet ihr Waldliebe und Wildnis pur. Diese besondere Geschichte über ein starkes und besonderes Mädchen, aber auch eine Vater-Tochter-Beziehung ist mit berührendem Text und mit in Herbstfarben wunderschön leuchtenden Illustrationen.

Die Geschichte beginnt mit einem ganz normalen Tag im Wald. Elma klettert herum und Papa Bär mahnt sie zur Vorsicht. Es ist ganz deutlich, wie sehr sich die Beiden lieben. Doch da ist noch etwas, was Papa Bär vor Elma verheimlicht und schon am nächsten Tag brechen sie zu einer langen Reise auf, die Elma überhaupt nicht behagt. Die Reisenden begegnen unbekannten Gefahren, die Papa Bär nicht überraschen, weshalb sie Elma noch mysteriöser erscheinen. Sie versucht zu verstehen, was mit Papa Bär los ist und wohin die Reise geht. Die Antwort ist überraschend und bewegend.

Uns haben beim Lesen die Illustrationen bezaubert, die Geschichte zu Tränen gerührt und die Liebe zwischen Elma und Papa Bär beeindruckt. Es ist ein Märchen über unbekannte Gefahren, den eigenen Lebensweg und die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Es ist auch eine Geschichte über Trauer, Wut und Verlust, ebenso den Neubeginn und Sieg.

Ich kann dieses Buch jedem Leser ab 7 bis 107 Jahren, der die Schönheit der Natur kennt und fühlt wärmstens empfehlen.

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Community-Statistik

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auf 4 Merkzettel

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