Ingrid Coss milchReis

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Inhaltsangabe zu „milchReis“ von Ingrid Coss

Alle Zutaten für einen guten Roman sind vorhanden. Auf den ersten Blick sind sie nicht schnell zu finden, der Roman will erarbeitet werden. Eine Art Rubbelbild, nach und nach erscheinen Geschichten, philosophische Reflexionen und biographische Versatzstücke. Der Protagonist der Autorin, ein renommierter Schriftsteller, spürt das Alter mit seinen Einschränkungen nahen und versucht in Selbstgesprächen, sein Leben von Anfang an zu erinnern. Unmerklich nimmt es Gestalt an in der Form eines Entwicklungsromans, den der Autor einem leeren Blatt Papier erzählt. Das Blatt selbst bleibt bis zum Schluss leer. Die Lesenden werden Zuhörende bei diesen inneren Monologen und erfahren vom Schicksal eines vom Leben gebeutelten Menschen. Von Kindheit an sind Muttersuche, Entfremdung, Missbrauch und gewaltsamer Tod stete Begleiter. Die Suche nach Identität ist der rote Faden durch das Buch. Süßlicher, angebrannter Milchreis wird zur schauerlichen Metapher für Geruchssensationen in grässlichen Begebenheiten, die dem Heranwachsenden den Magen umdrehen. Es geht hier nicht darum, einzelne, großartige und meisterlich erzählte Geschichten hervorzuheben, diese sind die Haken in einer Felswand für die Lesenden: Man kann sich von Haken zu Haken entlang hangeln. Die Geschichten sind gleichsam die Hardware, in der die Suche nach dem Sinn dieses Lebens gespeichert ist.

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