Aachener Todesreigen

von Ingrid Davis 
4,3 Sterne bei13 Bewertungen
Aachener Todesreigen
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myjoyces avatar

Spannend bis zum Schluss!

I

Aachen

Alle 13 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Aachener Todesreigen"

Hoppla - jetzt kommt Britta Sander
Junge Detektivin auf turbulenter Mörderjagd

In der Aachener Detektei Schniedewitz & Schniedewitz geht alles wie immer seinen ungeordneten Gang: Man observiert wirklich oder vermeintlich untreue Ehepartner, versucht den Klienten die Ergebnisse möglichst schonend beizubringen und muss dafür sorgen, dass Chef Fritz Schniedewitz kein Unheil anrichtet oder sich gar aktiv in eine Ermittlung einschaltet. Die Kollegen, allen voran Britta Sander und Eric Lautenschläger, versüßen sich den drögen Alltag mit kleinen freundschaftlichen Biestigkeiten, um die Lachmuskeln im Training zu halten.
Mitten in den eintönigen Alltag platzt die Nachricht, dass Karrierefrau Sabrina Kempfer spurlos verschwunden ist. Von der verzweifelten Familie beauftragt, macht Britta sich an die Arbeit, und Sabrina ist schnell gefunden – leider tot. Weder Britta noch die Familie glauben an den vermeintlichen Selbstmord, und als eine Jugendfreundin Sabrinas bei einem Reitunfall ums Leben kommt, läuten bei Britta alle Alarmglocken. Höchste Eile ist geboten, denn die Schatten der Vergangenheit werden länger und machen auch nach zwei Opfern nicht halt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954414116
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:KBV
Erscheinungsdatum:23.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    I
    Irmgardvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Aachen
    Aachen

    Sabrina Kempfer ist spurlos verschwunden, Britta Sander wird von der verzweifelten Familie beauftragt sie zu finden, es ist viel los im Aachener Krimi, spannend geschrieben, angenehme Länge, interessante Personen, mit hat das Krimidebüt von Ingrid Davis sehr gut gefallen, hoffe es geht weiter. Der 1 Fall ist sehr geglückt und war eine spannende Urlaubslektüre.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: sehr lesenswerter und humorvoller Krimi
    sehr lesenswerter und humorvoller Krimi

    Klapptext:


    In der Aachener Detektei Schniedewitz & Schniedewitz geht alles wie immer seinen ungeordneten Gang: Man observiert wirklich oder vermeintlich untreue Ehepartner, versucht den Klienten die Ergebnisse möglichst schonend beizubringen und muss dafür sorgen, dass Chef Fritz Schniedewitz kein Unheil anrichtet oder sich gar aktiv in eine Ermittlung einschaltet. Die Kollegen, allen voran Britta Sander und Eric Lautenschläger, versüßen sich den drögen Alltag mit kleinen freundschaftlichen Biestigkeiten, um die Lachmuskeln im Training zu halten.
    Mitten in den eintönigen Alltag platzt die Nachricht, dass Karrierefrau Sabrina Kempfer spurlos verschwunden ist. Von der verzweifelten Familie beauftragt, macht Britta sich an die Arbeit, und Sabrina ist schnell gefunden – leider tot. Weder Britta noch die Familie glauben an den vermeintlichen Selbstmord, und als eine Jugendfreundin Sabrinas bei einem Reitunfall ums Leben kommt, läuten bei Britta alle Alarmglocken. Höchste Eile ist geboten, denn die Schatten der Vergangenheit werden länger und machen auch nach zwei Opfern nicht halt …

    Ich hatte große Erwartungen an diesen Krimi und ich wurde in keinster Weise enttäuscht.
    Dies ist der 1.Fall einer Krimireihe mit der Detektivin Britta.Und ich wurde sofort in den Bann gezogen.
    Der Schreibstil ist leicht,locker und sehr flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
    Die Autorin verführte mich in das wunderschöne Aachen.Dort lernte ich Britta und Eric kennen.Mit ihnen erlebte ich viele spannende und interessante Momente.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Britta und Eric.Ich habe die beiden gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die anderen Personen fand ich sehr interessant.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert,mitgebangt und mitgefühlt.Durch die sehr faszinierende und packende Erzählweise der Autorin wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Auch der Humor hat mich begeistert.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt.Gerade die Mischung aus Witz und Spannung hat für mich diesen Krimi so lesenswert gemacht.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.So blieb es sehr interessant und mir wurde nie langweilig.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.Auch hat es Ingrid Davis geschafft mir die Stadt Aachen nahe zu bringen.Am liebsten hätte ich gleich meine Koffer gepackt und wäre in diese Stadt gefahren um sie zu besichtigen.Bis zum Ende wusste ich auch nicht wer denn nun der Mörder war und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt.
    Das Ende fand ich sehr gelungen und hat mich begeistert.
    Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.
    Ich hatte viele tolle Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, humorvoll, interessante Ermittler!
    Spannende Ermittlungen

    „...Ich habe gehört, es gibt inzwischen sogar Leute, die ihre Hunde und Katzen vegan ernähren...Das nenne ich doch mal artgerechte Haltung für Fleischfresser...“


    Britta arbeitet in der Detektei Schniedewitz & Schniedewitz. Dort erhält sie einen Anruf von Pia Brand. Sie bittet sie, ihre verschwundene Schwester zu suchen. Sabrina hatte sich für das Wochenende eine Auszeit genommen und war danach nicht nach Hause zurückgekehrt. Britta, die gerade eine Ehefrau wegen Untreue beschattet, kümmert sich trotzdem um Pias Anliegen. Sabrina wird tot in einer Ferienwohnung gefunden. Der Notarzt geht von Selbstmord aus, für die Polizei ist der Fall damit uninteressant. Doch weder Pia noch Christian, Pias Mann, können sich damit abfinden.

    Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen.

    Nachdem sich herausstellt, dass an dem Selbstmord einiges ungewöhnlich ist, führt die Spur in die Vergangenheit. Ein Eifersuchtsdrama von damals scheint bis heute nachzuwirken. Britta kennt einen Teil der Protagonisten, denn sie ging aufs gleiche Gymnasium.

    Der Schriftstil ist eher locker. In der Detektei herrscht eine gute Arbeitsatmosphäre, solange der Herr des Hauses außen vor bleibt. Kleine Spitzfindigkeiten und harmlose Späße zwischen Britta und Eric sorgen für den nötigen Humor.

    In ihrer Familie hat Britta dagegen weniger zu lachen. Es genügt eine Feier im Familienkreis, um die Charakteristik des Vaters und der Geschwister abzugeben. Der einzige Lichtblick ist ihre Schwester Petra mit ihrem Mann Gregor und den drei Kindern. Dass Eingangszitat stammt von Gregor, der es sich auch traut, seinem Schwiegervater Paroli zu bieten. Der ist nämlich noch nicht in der Gegenwart angekommen, wie sein Zitat über Kindererziehung zeigt:


    „...Wenn du deinen Kindern kein Benehmen beibringst, muss es jemand anders tun. Maßvolle Züchtigung hat noch keinem Bengel geschadet...“


    Übrigens gehört dieser Ausspruch noch zu seinen harmloseren. Das Familientreffen strotzt von Sarkasmus. Dadurch fällt auch Dr. Holger, Brittas Bruder, auf. Andererseits ist er ein begnadeter Arzt, was später in der Handlung noch eine Rolle spielen wird.

    Als es das zweite Opfer gibt, dessen Tod dieses Mal als Unfall inszeniert wurde, vereinen Britta und Eric ihre Kräfte. Sehr detailliert wird die Ermittlungsarbeit der beiden beschrieben, so dass ich mitdenken und mit rätseln kann. Natürlich gehe ich dabei alle Um- und Irrwege mit.

    Gekonnt integriert werden Tagebucheinträge von Sabrina, die sie während ihrer Schulzeit angefertigt hat. Dadurch lässt sich die Zahl der möglichen Täter oder eventuell auch Opfer eingrenzen.

    Und dann gibt es noch Sammy. Der kleine Hund wurde Eric übergeben und bringt das Leben in der Detektei gehörig durcheinander. Da Britta im Gegensatz zu Eric Erfahrungen mit Hunden hat, nimmt sie ihn mit zu sich und versucht sich an seiner Erziehung.

    Geschickt versteht es die Autorin, den wahren Täter und sein Motiv bis fast zuletzt unter der Decke zu halten.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich würde mich über weitere Fälle mit den beiden Ermittlern freuen.

    Kommentare: 4
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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor 4 Monaten
    Bitta und Eric sind ein tolles Team

    INHALT

    Britta Sander und Eric Lautenschläger waren Kollegen, denn beide arbeiten für die Detektei Schniedewitz und Schniedewitz. Die beiden sind sich gegenseitig am hänseln um auch ein klein wenig Spaß in den Arbeitsalltag zu bringen.


    Britta bekommt einen Anruf von einer ehemaligen Schulkameradin, von Pia Brand. Deren Schwester Sabrina Kempfer war verschwunden und Britta sollte helfen. Britta findet sie dann auch relativ schnell, doch sie ist leider tot und keiner glaubt an Selbstmord obwohl alles so arrangiert war. Und es bleibt nicht bei einer Leiche.


    MEINE MEINUNG

    Bei diesem Buch geraten wir in eine Detektei, wo Britta und Eric sich ständig gegenseitig aufziehen. Das ganze wird uns aus der Sicht von Britta erzählt und das lässt das ganze persönlicher wirken. Sie scheint aber auch viel Sarkasmus in sich zu tragen, denn immer und überall begegnen wir ihrem Humor.


    Im Buch finden wir dann zwei unterschiedliche Schriftarten. Bei der kursiven Schrift handelt es sich um Brittas Gedanken, die sie nicht ausspricht.

    Die Autorin hat bei der ganzen Dramatik um die Morde den Humor kein bisschen aus den Augen verloren. Sie streut ihn immer wieder so dazwischen, das er nicht störend oder abstoßend wirkt.


    Im zweiten Drittel des Buches zieht das Tempo ordentlich an und die Spannung steigt. Es bleibt nicht bei einer Toten. Es ist aber immer noch keine Polizei involviert. Inzwischen arbeiten Britta und Eric eng zusammen.


    Obwohl es sich hier um einen Krimi handelt, ist er nicht blutrünstig. Es ist auch nicht brutal, sondern eher locker beschrieben. Für einen Krimifan der es lieber unblutig hat, ist dieser Krimi absolut geeignet.


    Für mich persönlich kam die Spannung, die ein Krimi haben sollte doch sehr spät. Die Geschichte an sich lässt sich gut und angenehm lesen durch den Humor den man hier findet. Für mich dominiert hier der Humor und deshalb ist es für mich eher ein Roman in dem es eben Tote gibt. Ich vergebe hier 4 Sterne, da ich mir dann doch etwas mehr Spannung gewünscht hätte.


    Bluesky_13

    Rosi

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    mannomanias avatar
    mannomaniavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Mörderjagd in Aachen - Detektivin Britta klärt auf
    Mörderjagd in und um Aachen - Detektivin Britta klärt auf

    Zum Inhalt:
    Die Detektivin Britta Sander hat den Fall Sabrina Kempfer, die spurlos verschwunden ist, zur Aufklärung übernommen.
    Die Familie und auch Britta glauben nicht an einen Suizid.
    Als dann auch noch die Freundin Tessa ums Leben kommt, ist Eile geboten...

    Fazit:
    Die Autorin hat eine interessante Geschichte erzählt.
    Das spannende Buch hat mir gut gefallen.
    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich.
    Die Protagonisten sind sympathisch und humorvoll.
    Die geschichtliche Bedeutung der Stadt Aachen als Grenzstadt im Dreiländereck mit dem schönen Dom, den Karl der Große erbauen ließ und dem bekannten Reitturnier wird dem Leser hierdurch als Kurstadt nahe gebracht, ich hab's genossen :)
    Daher von mir hierfür uneingeschränkt gerne die Höchstpunktzahl!

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 4 Monaten
    Humorvoller spannender Krimi, von dem man sofort begeistert ist

    Dieses Buch erschien 2018 im kbv-Verlag und beinhaltet 341 Seiten.
    Alles geht wie immer seinen ungeordneten Gang in der Aachener Detektei Schniedewitz & Schniedewitz: Es werden wirklich oder vermeintlich untreue Ehepartner observiert, man versucht, den Klienten die Ergebnisse möglichst schonend beizubringen und muss dafür sorgen, dass Chef Fritz Schniedewitz kein Unheil anrichtet oder sich gar aktiv in eine Ermittlung einschaltet. Britta Sander und Eric Lautenschläger (Kollegen) versüßen sich den drögen Alltag mit kleinen freundschaftlichen Biestigkeiten, um die Lachmuskeln im Training zu halten.
    Plötzlich erhalten sie die Nachricht, dass Karrierefrau Sabrina Kempfer spurlos verschwunden ist. Britta macht sich sofort an die Arbeit, nachdem sie von der verzweifelten Familie beauftragt wurde, und Sabrina wird schnell gefunden- leider tot. An einen vermeintlichen Selbstmord glauben weder Britta noch die Familie, und als dann auch noch eine Jugendfreundin Sabrinas bei einen Reitunfall ums Leben kommt, läuten bei Britta alle Alarmglocken. Nun ist höchste Eile geboten, denn die Schatten der Vergangenheit werden länger und machen auch nach zwei Opfern nicht halt...
    Der Autorin Ingrid Davis ist hier ein humorvoller und spannender Krimi gelungen, der uns nach Aachen und Umgebung versetzt. Der Schreibstil ist flüssig. Wie die Protagonisten miteinander kommunizieren, hauptsächlich Britta und Eric, ist schon ein wirklich spitzfindiger Humor, der mir richtig gut gefällt. Dies ist der erste Fall für Britta Sander. Ich möchte gern noch mehr über sie und mit ihr lesen. Mir persönlich hat dieser Krimi sehr gut gefallen, er war von der ersten Seite an spannend, ich konnte ihn kaum aus den Händen legen.
    Eine absolute Leseempfehlung für Krimi-Fans!!!

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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor 4 Monaten
    Im Schatten der Vergangenheit

    Kaum hat Britta Sander von der Detektei Schniedewitz & Schniedewitz in Aachen ihren letzten Fall abgeschlossen, da meldet sich ihre alte Schulfreundin Pia, an die sie schon lange nicht mehr gedacht hat. Deren Schwester Sabrina ist spurlos verschwunden und die Polizei will noch keine Fahndung einleiten. Pia und ihr Schwager Christian glauben, dass Sabrina irgendetwas zugestoßen sein muss. Da es einige Ungereimtheiten gibt, beginnt Britta mit der Suche nach Sabrina und wird auch bald fündig. Es sieht so aus, als habe die Gesuchte sich das Leben genommen. Oder scheint es nur so?

    Brittas Kollege Eric Lautenschläger bearbeitet gerade einen Fall, bei dem eine junge Frau bei einem Reitunfall ums Leben gekommen ist. Auch hier glaubt die Familie nicht an einen Unfall.

    Als sich in beiden Fällen Parallelen ergeben und es sich abzeichnet, dass auch andere junge Frauen in Gefahr sein könnten, beginnen Britta und Eric mit Hochdruck zu ermitteln. Dass auch sie in Gefahr sind, registrieren sie fast zu spät...



    In ihrem ersten Fall um Britta Sander nimmt mich die Autorin mit nach Aachen. Durch die kleinen hier und da eingestreuten Dialektbrocken und die Beschreibung der Stadt und des Umlandes kommt der Lokalkolorid sehr gut rüber.

    Indrid Davis erzählt die Geschichte in einer leichten und flüssig zu lesenden Art durch die Augen von Britta Sander, so, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hatte. Eine Prise Humor lockert den Kriminalfall immer wieder auf. Da Brittas Gedanken kursiv dargestellt sind, weiß ich auch immer, was gerade in ihrem schlauen Kopf vorgeht.

    Britta Sander und ihre Kollegen aus der Detektei Schniedewitz & Schniedewitz sind mir sehr sympathisch. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen und manchmal den Schalk im Nacken. Ich mag den Humor der Truppe und vor allem die Kollegialität, wenn´s drauf ankommt. Alle sind so farbig und authentisch gezeichnet, dass ich bald ein recht klares Bild im Kopf hatte.

    Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und hält meine Nerven auf einem nichtzerreißenden Level. Ich hatte zwar schon bald einen Verdacht, aber leider bin ich wohl nicht zum Ermitteln geboren. Den Täter, der sich dann heraus kristallisiert hat, hatte ich lange nicht auf meiner Liste. Mein Fragen, die mir beim Lesen immer wieder kamen, wurden zum Schluss schlüssig aufgelöst. Und das turbulente Ende hat mich zufrieden zurück gelassen.

    Ein leichter Krimi, der bei mir für gute Unterhaltung gesorgt hat, mit einer neuen, taffen Ermittlerin (und ihrem Kommissar) von der ich gerne mehr lesen würde.

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    S
    SophiaBookyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Lokaler Krimi aus der Aachener Region, der mit Witz und Herz überzeugt.
    Unterhaltsamer Krimi

    Normalerweise bin ich kein großer Fan von Krimis. Aber da dieses Buch in meiner Heimatstadt spielt, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Und es hat sich gelohnt! 
    Die Detektivin Britta Sander überzeugt mit Herz und Witz und auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise Eric, Tahar und der Kommissar, sind interessant und vielseitig dargestellt und bereichern die Handlung. 
    Mein absolutes Highlight sind natürlich die Hinweise auf Aachen, die immer mal wieder im Text vorkommen. Obwohl der Dialekt außer Acht gelassen wurde, kann man hier und da einige typische Ausdrucksweisen wie 'Och herm' finden. Man muss nur aufmerksam lesen! Aber der Krimi ist nicht nur für Aachener geeignet, sondern auch über die lokalen Grenzen hinaus verständlich und zu empfehlen. 
    Aus all diesen Gründen spreche ich eine klare Empfehlung für dieses Buch aus! Es ist unterhaltsam, witzig, zwischenmenschlich interessant gestaltet und macht Lust auf mehr. 

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    Stefan_Breuers avatar
    Stefan_Breuervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Lesenswerte Kombination von Spannung und Humor in einem Regional-Krimi aus dem Dreiländereck
    Spannung und Humor im Dreiländereck

    Regional-Krimis sind ein besonderes Genre, lustige Krimis ebenfalls. In der bereits in zwei Bänden (der dritte angekündigt) erschienenen neuen Reihe um die Privatdetektivin Britta Sander kombiniert die Aachener Autorin Ingrid Davis beide Genres, und das mit Erfolg.

    Im 1. Band „Aachener Todesreigen“ beschränkt sich die Handlung nicht auf die Stadt Aachen allein, sondern zieht das Umland – und das bedeutet in Aachen das grenzüberschreitende Dreiländereck Deutschland / Belgien / Niederlande – und die Eifel mit ein. Also wirklich ein regionaler, kein rein lokaler Krimi. Das regionale Flair wird hierbei aber nicht „missbraucht“, etwa durch die Hervorhebung lokaler Skurrilitäten, um simple Lacher zu erzielen. Davis verortet die Handlung in ihr heimatliches Umfeld, weil sie sich hier bestens auskennt, und das gibt der Erzählung vom Start weg die notwendige Souveränität.

    „Aachener Todesreigen“ ist Davis erster Kriminalroman, und er ist so sicher und souverän geschrieben wie der bereits erschienene zweite Band „Aachener Intrigen“. Da freut sich der Leser, denn er sieht hier nicht einer Autorin bei ihrer Entwicklung (von ganz gut zu richtig gut) zu, sondern allein der Entwicklung der Charaktere und der bände-übergreifenden Handlung. Der Leser kann den (Warn-)Hinweis, es handele sich um ein Erstlingswerk, getrost ignorieren.

    Lustige Krimis zu schreiben ist eine spezielle Kunst, denn das Verbrechen an und für sich ist selten zum Lachen. Es funktioniert, wenn beide Aspekte (das Verbrechen einerseits und die humorvollen Szenen andererseits) nicht nur beide vorkommen, sondern so miteinander verbunden sind, dass eine Einheit entsteht. Es muss und kann auch gar nicht in jeder Szene hohe Spannung UND witzige Dialoge geben. Die richtige Mischung und Zuordnung macht‘s.

    Man darf vermuten, dass manche Szene im Roman mehrfach neu- und umgeschrieben wurde, um diese Mischung hinzubekommen. Das Ergebnis ist wie ein gutes Gericht, bei dem man beim Kochen verschiedene Varianten ausprobiert und sich für die beste entschieden hat.

    Für die Spannung muss in erster Linie das Verbrechen und seine Aufklärung sorgen. In „Aachener Todesreigen“ ist dies ein Todesfall (Mord? Selbstmord?), der alte Freundinnen wieder zusammenführt. Mehr sei hier nicht verraten, der Klappentext kann das besser darstellen als der Rezensent.

    Für den Humor sorgen die Charaktere, allen voran natürlich die Hauptfigur Britta Sander (frech wie sonst was). Haupt- und Nebenfiguren in „Aachener Todesreigen“ sind aber keine extremen Charaktere, sondern vergleichsweise normale Menschen. Es sind nicht per se „witzige“ Personen, die allein dadurch den Humor im Krimi bewirken. Vielmehr ist es die Kombination dieser Charaktere miteinander, mit der Krimi-Handlung wie auch mit den Herausforderungen des Alltags, die für den Spaß beim Lesen sorgen. Der Humor ist an keiner Stelle albern, nirgendwo wird ein Lacher mit der Brechstange erzwungen. Und an Stellen, an denen es nichts zu lachen gibt, bleibt es eben auch ernst (und spannend).

    „Aachener Todesreigen“ ist ein lustiger Regional-Krimi. Ist es auch ein „Frauen-Krimi“? Die Autorin ist (logisch) eine Frau, die Hauptfigur ebenfalls. Im ersten Band (mehr noch als im zweiten) spielen Frauen eine besondere Rolle. Die Geschichte wird in der Ich-Form aus der Perspektive der Privatdektivin erzählt, die dabei auch tiefe Einblicke in ihr Privatleben gibt. Ja, irgendwo ist es auch ein Frauen-Krimi. Aber kein Krimi (nur) für Frauen. Als männlicher Leser bekommt man allerdings ein paar wunderbare Einblicke in die Alltagswelt aus weiblicher Sicht (ohne billige Klischees).

    „Aachener Todesreigen“ ist ein Krimi, den man in einem Schwung durchliest, weil man einfach gut unterhalten wird und wissen will, wie es auf der nächsten Seite weitergeht. Aachener Leser werden zusätzlich Freude daran haben, Orte der Handlung wiederzuerkennen. Nicht-Aachener haben dadurch keinen Nachteil.

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein netter Krimi für zwischendurch und laue Sommerabende.
    „...mal ehrlich, wer braucht Feinde, wenn er solche Freunde hat....“

    „...mal ehrlich, wer braucht Feinde, wenn er solche Freunde hat....“

    Britta Sander ist Privatdetektivin und arbeitet bei Schniedewitz & Schniedewitz. Ihre Kollegen sind allesamt nett und die Zusammenarbeit hervorragend. Einzig der „alte“ Chef Fritz Schniedewitz klebt mehr an seinem Stuhl, als dass er sich an der täglichen Arbeit beteiligt und das ist auch gut so.

    Langweilige Tage gibt es viele in diesem harten Job. Bis eines Tages eine Schulkollegin, an deren Namen sich Britta kaum erinnern kann, sie in der Detektei besucht und sie bittet, nach ihrer verschwunden Schwester Sabrina Kempfer zu suchen. Irgendetwas ist hier oberfaul, denn die Vermisste wird schnell gefunden, aber leider nicht lebend. Sie hat sich nach Angaben des Arztes mit Tabletten umgebracht. Die Familie aber glaubt nicht an einen Selbstmord.

    Im Laufe der Ermittlungsarbeit tauscht sie sich auch mit ihren Kollegen aus. Eric Lautenschläger bearbeitet einen ähnlichen Fall. Hier ist eine junge Frau durch einen Reitunfall ums Leben gekommen und auch die Familie glaubt nicht an einen Unfall.

    Als dann beide Fälle als Mord entlarvt werden und die Spuren auf Zusammenhänge deuten, ist Gefahr in Verzug, denn es sind noch mehr Menschenleben in Gefahr.

    Auch die Zusammenarbeit mit Kommissar Körber bringt nicht den gewünschten Erfolg. Britta und Eric arbeiten auf Hochtouren und bringen sich selbst in höchste Gefahr.

    Fazit:

    Die Autorin Ingrid Davis schreibt hier einen Kriminalroman der mich als Leser mit nach Aachen nimmt.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar. Einzig die Stellen mit dem Franzosen Tahar waren mir ein wenig zu übertrieben deutschfranzösischt. Da wäre weniger mehr gewesen

    Die Charaktere sind nett und ausreichend gezeichnet, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte. An Humor fehlt es auch nicht. Die Kollegschaft hat ein tolles Verhältnis untereinander und so ist die Zusammenarbeit richtig gut. Ich mochte Britta´s schnoddrige Art. Sie ist nicht auf den Mund gefallen. Eric war hier meine Lieblingsfigur. Ihn fand ich besonders gut charakterisiert.

    Die Spannung war auf einem gleichmäßigen, eher niedrigen, Niveau. Die Autorin beantwortet zum Ende hin alle offenen Fragen. Auch wenn ich die Person, die hier getötet hat, schon vorher erkannte, fand ich die Auflösung prima.

    Ich vergebe hier 3 Sterne für einen netten Krimi, der sich prima an lauen Sommerabenden lesen lässt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KBV_Verlags avatar

    Die gebürtige Aachenerin Ingrid Davis schenkt den Krimifans im Dreiländereck eine literarische Figur, wie sie kultverdächtiger nicht sein könnte. Ihre Privatdetektivin Britta Sander ist Streichholz & Pulverfass, Nitro & Glyzerin, hat eine große Klappe und eine Schwäche für Kriminalkommissar Körber – außerdem eine kleine, immer hungrige Promenadenmischung namens Sammy, Platzangst und ein verhängnisvolles Talent, in gefährliche Situationen zu geraten.

    Ingrid Davis´ rasante Kriminalromane spielen in der Kaiserstadt und ihrer Umgebung, Grenzüberschreitendes ist also programmiert. Sander, der quirlige Wirbelwind mit Spürnase und ihr Kollege Eric Lautenschläger werden in ihrem ersten Fall „Aachener Todesreigen“ in eine mysteriöse Mordserie verstrickt und haben alle Mühe, nicht selbst als Opfer zu enden.

    I
    Letzter Beitrag von  Irmgardvor 2 Monaten
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