Ingrid Hantke

 4 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Ingrid Hantke

Cover des Buches Im Konsum gibts Bananen (ISBN: 9783866142640)

Im Konsum gibts Bananen

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Erschienen am 24.07.2017
Cover des Buches Damals bei Oma und Opa. Band 1 (ISBN: 9783866141797)

Damals bei Oma und Opa. Band 1

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Erschienen am 15.10.2010
Cover des Buches Kriegskinder erzählen (ISBN: 9783866142138)

Kriegskinder erzählen

 (1)
Erschienen am 12.09.2018
Cover des Buches Hoch auf dem Erntewagen (ISBN: 9783866141537)

Hoch auf dem Erntewagen

 (0)
Erschienen am 15.10.2010

Neue Rezensionen zu Ingrid Hantke

Cover des Buches Kriegskinder erzählen (ISBN: 9783866142138)Freyheits avatar

Rezension zu "Kriegskinder erzählen" von Jürgen Kleindienst

Ein Meisterwerk, welches man lesen sollte
Freyheitvor 3 Jahren

Meine Meinung:

Zwischendurch lese ich ganz gerne Lektüre rund um den Nationalsozialismus. Ich bin Jahrgang 1969 und habe keinerlei Vorstellungen davon im Krieg aufzuwachsen. Dabei lege ich Wert darauf, dass es biografische Züge hat. Oftmals werden solche Bücher eher sachlich, erwachsen geschildert. Teilweise werde ich mit Fakten geradezu erschlagen. Umso glücklicher bin ich, wenn ich einen Schatz finde, wie es in diesem Buch der Fall ist.

Die ersten Seiten beinhalten eine Chronologie der Jahre 1939 – 1945. Hier kann man sein Allgemeinwissen noch einmal auffrischen, oder etwas dazu lernen.

Die nächsten Seiten sind dann in kurzen Kapiteln unterteilt. In jedem Kapitel erzählt ein Erwachsener seine Kindheitserinnerungen. Meist handelt es sich dabei um 4 bis höchstens 6 Seiten.

Mir ist dabei aufgefallen, dass die Texte in einem kindlichem Gemüt geschrieben werden. So wird von der Schulzeit, Ausflügen, der Familie und unter anderem der Hitler – Jugend erzählt.

Bemerkenswert an den Erzählungen finde ich, dass jeder der Erzählende irgendwann einen Augenblick des Bereifens erwähnt. Diese Schlüsselmomente, in denen sie verstehen, dass hier irgendetwas nicht stimmt.

Schockiert bin ich, als ein Junge von der Suche nach Granatsplittern erzählt und dabei über Leichen von Kindern steigt, um die schönsten zu finden. Dies spiegelt ein Bild des Grauens wider, die zu dieser Zeit Normalität ist.

Als Erwachsener begreife ich das Elend und die Tragödie hinter jedem Text. Die Kinder haben aber mitunter keinerlei Vorstellungen davon, was sie da eigentlich gerade erleben.

Fazit:

Ein wunderbares Werk über eine entsetzliche Zeit, von Kindern wiedergegeben.

Ein Meisterwerk, welches man lesen sollte.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Im Konsum gibts Bananen (ISBN: 9783866142640)Nelings avatar

Rezension zu "Im Konsum gibts Bananen" von Ingrid Hantke

Zeitreise zurück in den DDR- Alltag
Nelingvor 4 Jahren

Informative Zeitreise zurück in den DDR-Alltag!

Verschiedene Menschen berichten von ihrem Alltag in der DDR- , ich habe meine Erfahrungen z.T. wiedergefunden.


In diesem Buch erzählen 45 "Zeitzeugen" Alltagsgeschichten aus der DDR. Während es in den ersten Erzählungen noch  um die Teilung Deutschlands  und das schwere Leben danach ging, habe ich mich in den späteren Alltagsgeschichten zum Teil mit meinen Erinnerungen wiedergefunden. 


Einige Geschichten waren ernsterer Natur, bei anderen konnte man aber auch schmunzeln, wie die Leute mit den Klippen des Alltags und dem Mangel umgegangen sind.  Da wundert sich ein kleines Mädchen, warum sich seine Eltern plötzlich nicht mehr kennen, nachdem sie sich beide um Bananen angestellt haben, da pflanzt ein Mann im Herbst heimlich ein Herz aus Schneeglöckchen, was die Frau noch heute immer zum 8. März erfreut, da ist von Urlaubsreisen und FKK die Rede, ebenso wie von ungeliebten Maidemonstrationen.  
Da die Verfasser des Buches meist ganz "normale"Leute sind, ist die Qualität der Geschichten auch unterschiedlich , und man darf nicht hohe Literatur erwarten. Aber für all jene, die sich für die Geschichte der DDR interessieren und  den Alltag der Menschen dort, empfehle ich es mit 3,5 Sternen. Schön, auch für alle, die so wie ich in der DDR aufgewachsen sind und sich an ihre Kindheit zurückerinnern möchten. 

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Cover des Buches Damals bei Oma und Opa. Band 1 (ISBN: 9783866141797)Perles avatar

Rezension zu "Damals bei Oma und Opa. Band 1" von Jürgen Kleindienst

Damals bei Oma und Opa - Zeitzeugen erinnern sich an ihre Großeltern
Perlevor 7 Jahren

Klappentext:
"Ich bin nicht sicher, ob ich mit Worten beschreiben kann, wie wichtig meine Oma Reinickwe für mich war", beginnt eine geschichte in diesem Buch. So wie Brigitta Wüstefeld erzählen auch die meisten anderen der hier versammelten zu den Großeltern.

Oft schwingt große Dankbarkeit mit, etwa bei Anne-Lise-Peters, die sich als Kind mit der schwangeren Mutter und drei Geschwistern nach beschwerlicher Flucht Genorgen bei Oma und Opa" fühlen konnte und dort trotz schwerer Zeiten eine fröhliche Kindheit verbrachte.

Für Nora Kaube war "Großma" der gute Geist ihrer frügen Jahre im estnischen Dorpat zwischen 1920 und 1939. Und bei Habns Werner Krafft vertrat die Oma sogar Mutterstelle.

Fanz und gar heiter geht es bei Romano C. Failuttis "Camping mit dem tollen Hecht" zu. Der muntere Alte, voll jugendlichem Elan und verrückter Ideen, beschwert seinen beiden Enkeln unvergessliche Ferien.

Über die deutsch-deutschwe Grenze hinweg schreibt ein Mädchen aus der DDR "Zauberformeln". Briefe, an ihren fernen Opa in der Bundesrepublik.

Dieses Buch ist eine Hommage der Enkel an ihre Großeltern. Bei der Lektüre wird so manche Leserin und mancher Leser versonnen vom Buch aufblicken und in Dankbarkeit, Liebe, Bewunderung, Anerkennung oder Ehrfurcht der eigenen Oma oder des Opas gedenken.

Eigene Meinung:
Dieses Buch lieg ich mir vor zwei Tagen aus der Stadtbücherei aus. Es hatte sofort angesprochen. Ich nahm es mit und begann noch am gleichen Tag darin zu lesen und schon gestern beendete ich es mit großer Freude.

Die Geschichten der Enkel und Enkellinnen von ihren Großeltern waren sehr interessant, ob aus dem 1. oder 2. Weltkrieg. So was lese ich sehr sehr gerne. Denn dann muss ich natürlich automatisch an meine Großeltern denken. Einige Erlebmisse, die diese Menschen, die von Oma und Opa erzählten, erlebte ich so oder so ähnlich auch. Das mit den Tankstellen zum Beispiel, mit Tante Emma-Läden, was Oma und Opa einkauften und kochten.  Meine Großeltern hatten ebenfalls einen Kater mit Namen Mohrle, den ich ihr 1977 gegeben hatte. Ich weiß es noch genau, denn ich liebte die Katze sehr und sie freute sich immer, wenn ich später am Wochenende zu Besuch kam und dann musste sie leider Anfang 1992 eingeschläfert werden.

Es war einfach herrlich diese Geschichten zu Lesen, ich fühlte mich richtig wohl dabei, manches sah ich wie ieinen Film vor meinen Augen ablaufen oder es war als wäre ich Live dabei gewesen oder hätte diese Leute auch gekannt. So toll war es von den Autoren geschrieben worden. Der Schreibstil war sehr harmonisch.

Wer solche Geschichten mag und liebt, sollte es unbedingt lesen. Wer sich an damals und seine Großeltern erinnern möchte sollte auf jeden Fall dieses herrliche Buch durchblättern. Wer sich was Gutes Tun möchte, der sollte einfach mal reinschauen. Allern die herrlichen Schwarz-Weiß-Bilder zeigen wie es damals zugegangen ist und wie es früher vor etlichen Jahren ausgesehen hat.

Vergebe hierfür liebendgerne gutgemeinte 5 Sterne.



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