Ingrid J. Poljak

 4,2 Sterne bei 42 Bewertungen
Autorin von Bildermord, Diabellis Inferno und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ingrid J. Poljak (©Privat)

Lebenslauf

Ingrid J. Poljak, lebt in Wien, wo sie Architektur studiert und lange Zeit als Bau- und Projektleiterin sowie nebenberuflich als Grafikerin gearbeitet hat. Jetzt schreibt sie Krimis, Thriller und Kurzgeschichten. Ihre bisherigen Erfolge: Wettbewerb der Hamburger Schule des Schreibens: 1.Platz Rundfunkveröffentlichung einer Kurzgeschichte Kleine Erfolge in öffentlichen Lesungen an Volkshochschulen und Galerien Krimiwettbewerb „Schlösserland Sachsen“: 13. Platz Die Kurzgeschichte „Die Zelle“ ist Mitte September 2012 in der Anthologie „Brüchige Welten“ im Verlag EditionAtelier erschienen. Ihr Krimi „Bildermord“ ist Mitte September 2012 im Berenkamp-Verlag erschienen. Mit einer Lesung aus diesem Buch hat sie am 18.09.2012 an der Kriminacht Wien teilgenommen. Nach Differenzen mit dem Verlag hat sie 2015 dieses Buch mit neuem Cover bei tredition nochmals herausgebracht. Inzwischen hat sie 3 Bändchen mit Kurzgeschichten (Die Hände des Doktor Kinich, Alles Theater, Rot wie Blut) bei Tredition herausgebracht. Der 2017 erschienene Psychothriller DIABELLIS INFERNO ist ihr bisher bedeutendstes Buch. Der Psychothriller BLINDE BILDER ist im September 2021 ebenfalls bei Tredition erschienen.

Alle Bücher von Ingrid J. Poljak

Cover des Buches Bildermord (ISBN: 9783850933032)

Bildermord

(14)
Erschienen am 14.09.2012
Cover des Buches Diabellis Inferno (ISBN: 9783746947709)

Diabellis Inferno

(12)
Erschienen am 18.06.2018
Cover des Buches Die Hände des Doktor Kinich (ISBN: 9783849596101)

Die Hände des Doktor Kinich

(12)
Erschienen am 29.08.2014
Cover des Buches ALT BÖSE TOT (ISBN: 9783347876644)

ALT BÖSE TOT

(2)
Erschienen am 20.02.2023
Cover des Buches ÄLTER BÖSER NOCH IMMER NICHT TOT (ISBN: 9783384394897)

ÄLTER BÖSER NOCH IMMER NICHT TOT

(1)
Erschienen am 22.10.2024
Cover des Buches BLINDE BILDER (ISBN: 9783347260320)

BLINDE BILDER

(1)
Erschienen am 02.03.2022
Cover des Buches Bildermord (ISBN: 9783737563994)

Bildermord

(0)
Erschienen am 08.09.2015
Cover des Buches Diabellis Inferno (ISBN: B0BL6N4NVZ)

Diabellis Inferno

(0)
Erschienen am 18.06.2018

Neue Rezensionen zu Ingrid J. Poljak

Cover des Buches ÄLTER BÖSER NOCH IMMER NICHT TOT (ISBN: 9783384394897)
haberleis avatar

Rezension zu "ÄLTER BÖSER NOCH IMMER NICHT TOT" von Ingrid J. Poljak

haberlei
Melli neuerlich auf Verbrecherjagd

Der Kriminalroman „Älter böser noch immer nicht tot“ von Ingrid J. Poljak ist die Fortsetzung von „Alt böse tot“, somit der zweite Band der Reihe mit Melli Pospischil als Protagonistin.

Kurz zum Inhalt:
Die 86-jährige Melli findet wieder eine Leiche. Diesmal in der Wotrubakirche. Ihre Recherchen führen sie zu einem Obdachlosenheim und immer wieder begegnet ihr ein verdächtiger Perser. Sehr zum Missfallen von Inspektor Angermann lässt sie sich nicht davon abhalten, herumzuschnüffeln. So gerät sie unweigerlich wieder in prekäre Situationen.

Das Cover zeigt die Wotrubakirche, passend zu dem Mittelpunkt der Ermittlungen. Einen guten Überblick über das Gebiet, die Tatorte und die von Melli benutzten Wegstrecken bieten mehrere exzellente Skizzen, von der Autorin selbst erstellt. Das Buch erschien 2024. Die Kapitel sind mit Tages- und Uhrzeitangaben übertitelt, was ich stets sehr schätze, weil man den chronologischen Ablauf gut verfolgen kann. Die Handlung spielt im Wien in der Gegenwart. Der Schreibstil liest sich flüssig, sowohl Personen als auch das Umfeld sind gut vorstellbar beschrieben. Ich mag vor allem die mit typisch Wienerischem Dialekt gefärbten Dialoge. Für Nicht-Wiener gibt es ein Glossar.

Da ich Band 1 kannte, war ich nach wenigen Seiten wieder voll in Mellis Welt angelangt. Doch auch wenn man neu einsteigt, benötigt man keine Vorkenntnisse. Jeder Band ist für sich abgeschlossen. 

Melli wittert wieder gleich auf den ersten Seiten ein Verbrechen. Und tatsächlich findet sie kurz darauf eine Leiche. Und natürlich ist ihr Spürsinn geweckt, sehr zum Missfallen von Kriminalinspektor Angermann. Bei ihren Recherchen wird sie von Elfi und Otto unterstützt, ihren Freunden aus dem Pensionistenheim. Die Spannung steigert sich kontinuierlich. Denn es bleibt nicht bei einem Mord. Der Fall wird zusehends komplexer. Es passiert so einiges, scheinbar in keinem Zusammenhang zu den Morden. Melli zieht ihre Schlüsse, fixiert auf bestimmte verdächtige Personen. Sie kommt bei ihren Ermittlungen nicht nur immer wieder den Kriminalbeamten in die Quere, sondern kommt letztlich in einem dramatischen Finale auch dem Mörder gefährlich nahe. Aber sie hat wieder einmal Glück, Ende gut, alles gut. 

Mir ist es dieses originelle und sympathische Trio – Melli, Elfi und Otto - ans Herz gewachsen. Sie machen diesen Krimi so lebendig, so natürlich und authentisch, liebenswert. Durch ihre Dialoge, ihre Aktivitäten. Trotz ihrer Handicaps sind die drei Alten unternehmungslustig und vor allem geistig rege. Melli erinnert etwas an Miss Marple, sie ist trotz ihrer 86 Jahre erstaunlich rüstig und hart im Nehmen, fast zu unerschrocken und manchmal leichtsinnig. Ihre eigenmächtigen Alleingänge bringen sie immer wieder in die Bredouille. Gottseidank kann sich Melli auf ihre Freunde verlassen, Elfi und vor allem Otto helfen ihr aus so mancher prekären Situation heraus. Aber nicht nur die Protagonisten sind anschaulich charakterisiert, ebenso Nebenfiguren. Auch ihr Umfeld, der Alltag in einem Pensionistenheim, die teils neugierigen, teils geistig abwesenden Mitbewohner, das kulinarische Angebot, all das ist sehr wirklichkeitsnah geschildert.

Dieser Kriminalroman ist eine ebenso unterhaltsame wie spannende Lektüre, ich habe das Wienerische Flair genossen, habe über manche Situationskomik geschmunzelt, aber auch mit Melli in bedrohlichen Momenten gezittert und aufgeatmet, wenn alles wieder einmal ein gutes Ende fand. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Von mir gibt es 5 Sterne.

Cover des Buches ALT BÖSE TOT (ISBN: 9783347876644)
HelgasBücherparadiess avatar

Rezension zu "ALT BÖSE TOT" von Ingrid J. Poljak

HelgasBücherparadies
Melli will einen Mord aufklären


Die 82-jährige Melli findet bei ihrem Spaziergang im Lainzer Tiergarten eine Leiche vor.

Sie informiert die Polizei und da sie eine ehemalige Krimiautorin ist, ist ihre Neugier geweckt. Sehr zum Leidwesen des Chefinspektors Angermann. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und ermittelt auf ihre Weise. Weitere Morde geschehen und Melli lässt nicht locker, den Täter zu finden.  


Melli ist alles andere als betagt mit ihren 82 Jahren. Sie kann das Ermitteln nicht lassen. Dabei hilft ihr ihre Freundin Elfi. Einen Verdächtigen hat sie auch schon. 

Leider war sie mir nicht sympathisch und auch die Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern.

Allerdings war die bildhafte Sprache gut und ich konnte mir alles vorstellen.

Das Altersheim, mit ihren Bewohnern, die das genaue Gegenteil von Melli sind, nämlich träge und teilnahmslos, währenddessen Melli vor recht fit ist und unternehmungslustig.  


 Fazit: Es ist ein Krimi, der in Wien spielt und mit einer neugierigen und aktiven älteren Dame bestückt ist. Mir hat ein wenig Spannung gefehlt.

Weitere Rezensionen findet ihr unter: 

https://helgasbuecherparadies.com/2023/12/05/poljak-ingrid-j-%f0%9f%93%96-alt-boese-tot/

https://helgasbuecherparadies.com/ 

*unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar*, für das ich mich bedanke. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Cover des Buches ALT BÖSE TOT (ISBN: 9783347876644)
haberleis avatar

Rezension zu "ALT BÖSE TOT" von Ingrid J. Poljak

haberlei
Eine alte Dame betreibt „Verbrechensaufklärung“

Der Kriminalroman „Alt böse tot“ von Ingrid J. Poljak ist der Auftakt zu einer neuen Reihe mit der über 80-jährigen Melanie (Melli) Pospischil als Protagonistin.

Klappentext:
Dahinwelken im Altersheim? Die ehemalige Krimiautorin Melli will das nicht!
Doch dann findet sie im Lainzer Tiergarten eine Leiche und ruft die Polizei. Vorbei ist es mit Dahinwelken, ihre kriminalistischen Instinkte erwachen.
Aber Chefinspektor Angermann ist gar nicht begeistert, dass ihm nun eine 82-jährige Hobby-Detektivin ins Handwerk pfuscht.
Und dann passieren auch noch weitere Morde.

Das Cover zeigt die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, passend zu den erwähnten Tatorten. Einen guten Überblick über das Gebiet, die Leichenfundorte und die von Melli benutzten Wegstrecken bietet eine Skizze am Beginn des Buches. Das Buch erschien 2023. Die Kapitel sind mit Tages- und Uhrzeitangaben übertitelt, was ich stets sehr schätze, weil man den chronologischen Ablauf gut verfolgen kann. Die Handlung spielt im Wien in der Gegenwart. Das Wiener Flair wird sprachlich durch Dialektausdrücke unterstrichen, die man in einem Glossar nachschlagen kann. Als Wienerin fühlte ich mich natürlich heimisch und kannte etliche Straßen und Plätze, die beschrieben wurden. Der Schreibstil ist dialogreich, bildhaft und humorvoll.

Die Spannung steigert sich kontinuierlich, mit jedem Mord wird der Fall komplexer, erweitert sich der Kreis der Verdächtigen, die Mordmotive erscheinen immer undurchsichtiger. Melli kommt bei ihren Ermittlungen nicht nur immer wieder den Kriminalbeamten in die Quere, sondern gerät auch in gefährliche Situationen. Sie liefert aber immer wieder hilfreiche Hinweise und trägt schließlich wesentlich zur Klärung der Mordfälle bei.

Für eine alte Dame ist Melli erstaunlich energiegeladen und unternehmungslustig, was ich aber als plausibel ansah, marschiert sie doch regelmäßig durch den Lainzer Tierpark. Mit gutem Spürsinn, Beobachtungsgabe und einer ordentlichen Portion Sturheit verbeißt sie sich in die Recherchen. Sie ist lebendig und authentisch charakterisiert, geistig rege, unerschrocken bis leichtsinnig, aber wehrhaft in Worten und Taten. Sie gerät immer wieder in prekäre Situationen, ihre Hoppalas und die Situationskomik amüsieren, ihre Schlagfertigkeit und Reaktionsfähigkeit sind oft verblüffend. Die Autorin hat eine originelle Protagonistin geschaffen, die vom Alter her an Miss Marple erinnert, jedoch wesentlich aktiver und körperlich fitter erscheint. Auch ihr Umfeld, der Alltag in einem Pensionistenheim, die teils neugierigen, teils geistig abwesenden Mitbewohner, das kulinarische Angebot, all das ist sehr anschaulich geschildert. Auch die Nebenfiguren sind gut vorstellbar gezeichnet, wobei mir vor allem die liebenswürdige Elfi, die Melli stets bemuttert und unterstützt ans Herz gewachsen ist.

Mir hat „Alt böse tot“ sehr unterhaltsame und spannende Lesestunden beschert und Lust auf weitere Erlebnisse dieser taffen „Verbrechensaufklärerin“ gemacht. Gerne empfehle ich diesen Krimi weiter und vergebe 5 Sterne.

 

Gespräche aus der Community


156 BeiträgeVerlosung beendet
katze267s avatar
Letzter Beitrag von  katze267
Danke das ich das Büchlein lesen durfte, meine Lieblingsgeschichte waren die "Hände", mit der "Puppe" konnte ich mich garnicht anfreunden. Hier meine Rezension http://www.lovelybooks.de/autor/Ingrid-Poljak/Die-H%C3%A4nde-des-Doktor-Kinich-1117980037-w/rezension/1119999543/ und bei wasliestdu http://wasliestdu.de/rezension/gruselig-teils-schon-surreal-kafkaesk
Ich suche verzweifelt mein Postfach, weil dort eine Nachricht ist.
Zum Thema
1 Beiträge
Buecherfee82s avatar
Letzter Beitrag von  Buecherfee82
Oben rechts steht Willkommen ingrid-1230. Links davon ist ein Briefsymbol, einfach da drauf.
Liebe Bücherfreunde,

mein Name ist Ingrid J. Poljak und ich lebe in Wien, wo ich viele Jahre als Architektin und nebenbei als Grafikerin gearbeitet habe. Jetzt ist mein erstes Buch erschienen, der Krimi "Bildermord". Er handelt von einem ehemaligen Comiczeichner, der wegen eines tätlichen Eifersuchtsanfalls gegenüber seiner Frau eine Strafe abgesessen hat und jetzt als Kulissenmaler bei den Salzburger Festspielen arbeitet. Er steht vor einem beruflichen Aufstieg, aber da gerät er in die mörderische Jagd nach einem verschwundenen Millionengemälde. Die Handlung fällt zeitlich zusammen mit den hektischen letzten 18 Tagen vor der Premiere der Oper „Hoffmanns Erzählungen“.

Ich möchte euch herzlich zu einer Leserunde einladen. Da mein Verlag fast keine Werbung betreibt und auch keine Freiexemplare für die Leserunde zur Verfügung stellt, möchte ich selbst 10 Exemplare zur Verfügung stellen. Ich stelle mir vor, hier bei euch ein tolles fachliches Feedbeck zu bekommen, welches ich in meinen nächsten Roman, der gerade entsteht, einfließen lassen kann. Auch an Rezensionen wäre ich interessiert.

Zunächst mal zwei Fragen in die Runde:  Was verbindet ihr mit dem Begriff "Salzburger Festspiele"? Und was mit dem Begriff "Kulissenmalen"?
Das wär's fürs erste.

Liebe Grüße
ingrid
153 Beiträge
I
Letzter Beitrag von  ingrid-1230
Liebe Ker Stin, ich danke dir für die tolle Rezi zu meinem "Bildermord" und ich freue mich sehr, dass dir das Buch gefallen hat. Herzlichen Dank und liebe Grüße, Ingrid

Zusätzliche Informationen

Ingrid J. Poljak wurde am 04. Mai 1943 in Wien (Österreich) geboren.

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