Ingrid J. Poljak Bildermord

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Inhaltsangabe zu „Bildermord“ von Ingrid J. Poljak

Henri Devolier, ehemaliger Zeichner erotischer Comics, bei denen seine damalige Frau als Modell diente, arbeitet als Kulissenmaler bei den Salzburger Festspielen, wo er Chef der Abteilung werden soll. Doch während der hektischen Tage vor einer Opernpremiere taucht seine Exfrau auf und macht ihm die Hölle heiß, weil er sie auf dem Bühnenbild, einem riesigen Comic-Buch, verewigt hat. Ein junger Kollege beginnt ihn zu mobben. Doch die eigentliche Bedrohung braut sich anderswo zusammen: Henri wird in mörderische Intrigen um ein verschwundenes Millionenbild verstrickt und gerät selbst unter Mordverdacht. Er nimmt den Kampf gegen den Unbekannten auf, der ihm Mord und Kunstdiebstahl in die Schuhe schieben will. Kann er, der schon einmal mit bösen Folgen ausgerastet ist, dem dreifachen Stress von privaten Vorwürfen, beruflicher Herausforderung und gefährlichen Intrigen standhalten?

Das Buch ist die perfekte Lektüre für alle speziellen Krimifans! **** vier Sterne

— TheresasBuecherschrank
TheresasBuecherschrank

Ein Krimi, der sich angenehm vom Einheitsbrei des Genres abhebt und bei dem man nicht das Gefühl hat, es schon mal gelesen zu haben ;-)

— guybrush
guybrush

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  • Bildermord

    Bildermord
    TheresasBuecherschrank

    TheresasBuecherschrank

    26. October 2014 um 15:33

    Henri Devolier, ehemaliger Zeichner erotischer Comics, bei denen seine damalige Frau als Modell diente, arbeitet als Kulissenmaler bei den Salzburger Festspielen, wo er Chef der Abteilung werden soll. Doch während der hektischen Tage vor einer Opernpremiere taucht seine Exfrau auf und macht ihm die Hölle heiß, weil er sie auf dem Bühnenbild, einem riesigen Comic-Buch, verewigt hat. Und ein junger Kollege beginnt ihn zu mobben. Doch die eigentliche Bedrohung braut sich anderswo zusammen: Henri wird in mörderische Intrigen um ein verschwundenes Millionenbild verstrickt und gerät selbst unter Mordverdacht... Bildermord" ist ein Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite extrem gefesselt hat! Ingrid J. Poljak schreibt auf jeder Seite extrem flüssig und spannend! Ich kann hier definitiv nicht sagen, dass ich mir die Charaktere einwandfrei sympathisch waren, denn einige waren (von der Autorin beabsichtigt), mir auch sehr antipathisch! Eine jede Person wirkt sehr authentisch und realistisch, besonders und eine jede hat ihre eigene Geschichte! Aber abgesehen von der Sprache der Autorin und den Charakteren, hat auch die Kulisse einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen! Die Stimmung der Salzburger Festspiele wird sehr schön übermittelt gibt der Geschichte den perfekten Rahmen...  Anfangs war die Handlung etwas chaotisch und verwirrend für mich, aber das wurde verständlicher im Laufe der Zeit klarer.. Die Handlung wurde immer klarer und deutlicher, hat sich auf einen turbulenten Show-down zubewegt (und zu dem kam es auch!). Ein Krimi, der originell ist und bei dem ich noch nie eine vergleichbare Handlung zuvor gelesen habe!  Das Buch ist die perfekte Lektüre für alle Krimifans, bei denen es nicht unbedingt immer blutig und mörderisch sein muss, die aber gerne spannungsgeladene und authentische Bücher in ihrer Freizeit lesen! **** vier Sterne!

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    guybrush

    guybrush

    Empfehlenswertes Krimi-Debüt Hinter den Kulissen der Salzburger Festspiele braut sich das Unheil zusammen. Ein gestohlenes Gemälde, mehrere Morde, Sabotage am Arbeitsplatz und dann taucht auch noch die Ex auf. Genau das kann der vorbestrafte Kulissenmaler Henry so kurz vor der Premiere zu Hoffmanns Erzählungen wirklich nicht brauchen. Unter Mordverdacht gerät Henris angeschlagenes Leben zusehends aus den Fugen. Erfrischend unverbraucht ist Ingrid Poljaks Erzählstil, lebendig gezeichnet sind ihre Charaktere bis in die Nebenfiguren hinein. Ganz ohne blutige Details gelingt es ihr eine spannende und bedrohliche Atmosphäre aufzubauen. Es ist eine Geschichte die sich verwirrend aber absolut logisch – wie ein Countdown – auf einen dramatischen und turbulenten Showdown zubewegt. Natürlich gibt es auch Kritikpunkte. So hätte das Motiv ein wenig deutlicher herausgearbeitet werden sollen und auch aus Henris Vergangenheit sind mir ein paar Fragen unbeantwortet geblieben. Aber das schmälert den Lesegenuss nicht wirklich. Ein Krimi, der sich angenehm vom Einheitsbrei des Genres abhebt. Und endlich mal wieder ein Buch, bei dem man nicht das Gefühl hat, es schon mindestens dreimal gelesen zu haben.

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  • Leserunde zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    ingrid-1230

    ingrid-1230

    Liebe Bücherfreunde, mein Name ist Ingrid J. Poljak und ich lebe in Wien, wo ich viele Jahre als Architektin und nebenbei als Grafikerin gearbeitet habe. Jetzt ist mein erstes Buch erschienen, der Krimi "Bildermord". Er handelt von einem ehemaligen Comiczeichner, der wegen eines tätlichen Eifersuchtsanfalls gegenüber seiner Frau eine Strafe abgesessen hat und jetzt als Kulissenmaler bei den Salzburger Festspielen arbeitet. Er steht vor einem beruflichen Aufstieg, aber da gerät er in die mörderische Jagd nach einem verschwundenen Millionengemälde. Die Handlung fällt zeitlich zusammen mit den hektischen letzten 18 Tagen vor der Premiere der Oper „Hoffmanns Erzählungen“. Ich möchte euch herzlich zu einer Leserunde einladen. Da mein Verlag fast keine Werbung betreibt und auch keine Freiexemplare für die Leserunde zur Verfügung stellt, möchte ich selbst 10 Exemplare zur Verfügung stellen. Ich stelle mir vor, hier bei euch ein tolles fachliches Feedbeck zu bekommen, welches ich in meinen nächsten Roman, der gerade entsteht, einfließen lassen kann. Auch an Rezensionen wäre ich interessiert. Zunächst mal zwei Fragen in die Runde:  Was verbindet ihr mit dem Begriff "Salzburger Festspiele"? Und was mit dem Begriff "Kulissenmalen"? Das wär's fürs erste. Liebe Grüße ingrid

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  • Spannung in Salzburg

    Bildermord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2013 um 22:49

    Zum Inhalt: Die Salzburger Festspiele sind der Schauplatz dieses Krimis. Ein Bild wird gestohlen, Morde und Überfälle  geschehen und mittendrin Henri,  ein vorbestrafter Kulissenmaler. Kurz vor der Premiere von "Hoffmanns Erzählungen" gerät der Kulissenmaler Henri , der vorbestraft ist, unter Mordverdacht. Henri gerät in einen Strudel aus Ereignissen, die sein Leben gehörig aus der Bahn bringen. Mein Fazit: Dieses Buch hat mich gefesselt, der Schreibstil ist flüssig und spannungsgeladen. Die verschiedenen Charaktere werden ausfürlich beschrieben und man bekommt schnell Sympathie oder natürlich auch Antipathie zu ihnen. Die Stimmung der Salzburger Festspiele wird beim lesen schön vermittelt, gerade in den Szenen, in denen Henri als Kulissenmaler arbeitet. Ich kann dieses Buch absolut empfehelen, es ist mal etwas völlig anderes . Es hat mir großen Spaß gemacht zu lesen!!      

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    01. March 2013 um 15:50

    Die Kulisse: Salzburger Festspiele – ein ungewöhnlicher österreichischer Krimi Während der Vorbereitungen zu „Hoffmanns Erzählungen“ wird die Nachbarin des Kunst- und Kulissenmalers Henri Devolier brutal ermordet.Dazu muss er auch noch feststellen, dass jemand ohne sein Wissen in seiner Wohnung war. Nachdem dann auch noch seine Exfrau Valentina, die er immer noch für seine Kulissen als Modell verwendet, einen Job bei den Festspielen ausgerechnet bei dieser Inszenierung erhält, brechen turbulente Zeiten für ihn an. Dieser Krimi war für mich ein spannendes Leseerlebnis. Das Szenario Salzburger Festspiele und Opernaufführung hat mich sehr angesprochen, die Charaktere sind sehr lebendig dargestellt und die Geschichte hat mich gefesselt. Leider kam mir der Schluss etwas zu plötzlich und manche Hinweise auf Vergangenes, wie z.B. die Geschichte um Exfrau Valentina und warum Henri so ausgerastet ist,dass er ins Gefängnis musste, waren mir zu kurz dargestellt. Von dem abgesehen kann ich dieses Buch sehr empfehlen, besonders für Opernfans und Fans der Salzburger Festspiele.

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    26. February 2013 um 09:39

    In der Mozartstadt Salzburg laufen die Vorbereitungen zu "Hoffmanns Erzählungen". Während im Großen Festspielhaus die Arbeiten an den Kulissen zu dieser Oper in der Endphase sind, wird plötzlich die Wohnungsnachbarin von Henri Devolier, Kulissenmaler im Festspielhaus, erschlagen aufgefunden. Wer oder was steckt dahinter. Ist es ein verstecktes, bzw. zur Zeit nicht auffindbares Bild des Malers "Egon Schiele"? Hat es was mit "Valentina", der ehemaligen Frau von Henri zu tun? Allerhand undurchsichtige Personen, vor allem der Sandler "Schiller" mit sinem Hund Eboli, der Rechtsanwalt Manfred, derzeitiger Lebensabschnittpartner von Valentine, dazu noch der Kulissenmeister "Jack", treten ins Geschehen ein und erhöhen dadurch die Spannung. Als dann ein zweiter Mord geschieht, dazu noch Sabotage an der Festspielbühne auftritt, droht das Ganze zu Eskalieren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein spannender Krimi. Beim Lesen erfährt man so einiges, was sich hinter den Bühnen abspielt und von dem der Zuschauer überhaupt keine Ahnung hat. Die mir gut bekannten Plätze der Stadt, wie zum Beispiel derMakart-Steg, die Hofstallgasse, der Kapuzinerberg und vieles mehr, machten durch ihre genaue Beschreibung das Buch für mich zu einem besonders angenehmen Leseabenteuer. Ich kann das Erstlingswerk der Autorin auf alle Fälle weiterempfehlen. Krimifreunde, welche es nicht so blutig und brutal wollen, werden daran bestimmt ihre Freude haben. Für Personen, welche gerne Krimis lesen und dazu noch die Stadt Salzburg lieben ist dieses Buch ein "muß".

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    late-bird

    late-bird

    24. February 2013 um 21:33

    Ein etwas anderer Thriller, der sich wohltuend vom Genre-Durchschnitt abhebt. Das Buch erzählt eine dramatische Geschichte über äußere Bedrohung und innere Gespenster, über den Kampf eines angeschlagenen Helden gegen feindliche Windmühlen und gegen die Zeit, die rückwärts läuft bis zur Stunde der Entscheidung. Henri Devolier schleppt Schuld mit sich herum und die Erinnerung an Jahre im Gefängnis. Der ehemals gefeierte Künstler bepinselt Kulissen in den Werkstätten der Salzburger Festspiele, und Valentina, seine einstige Muse und Ehefrau, die er in einem Anfall von Raserei fast umgebracht hätte, malt er heimlich in seiner Kammer. Mitten im Arbeitsstress vor der Premiere zur Oper „Hoffmanns Erzählungen“ taucht Valentina leibhaftig auf, als Regieassistentin bei den letzten Bühnenproben. Henri kann ihr nicht ausweichen, und alle Frauenportraits, die er für die Kulissen angefertigt hat, tragen Valentinas Züge ... Noch mehr Zerreißproben für Henris Nerven: der Raub eines wertvollen Gemäldes wird ihm angelastet, Morde passieren quasi vor seinen Füßen, Kollegen beginnen ihn zu mobben. Und der Countdown bis zur Premiere läuft. Wie wird ein Mann, der schon einmal ausgerastet ist, diesem Druck standhalten? Nicht nur die Handlungsstränge sind gekonnt gesponnen, mich fasziniert auch die genaue psychologische Zeichnung der Hauptfigur, Henris Sprachlosigkeit, sein Drang, vor heiklen Auseinandersetzungen davonzulaufen oder sich durch Aggression Luft zu verschaffen. Was die anderen Charaktere angeht, vielleicht hätte Valentina noch deutlicher gezeichnet werden müssen, die Frau, die immerhin ein Trauma überwindet und versucht, sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen, könnte zu oberflächlich wirken. Ihr neuer Freund Manfred kommt etwas blass rüber, vielleicht das Schicksal der anständigen Kerle. Rund um die Wiederbegegnung von Henri und Valentina tummelt sich das ganz banale Böse und löst auf der Seitenbühne des Festspielhauses das wahre Drama aus. Rund um das zentrale Geschehen finden sich köstliche Typen wie der pfiffige Kriminalkommissar, ein skurriler Graf oder der hundeliebende Sandler namens Schiller. Salzburg spielt mit, weniger als Postkartenkulisse, sondern als Stadt an sich mit ihren oft seltsamen Plätzen und Winkeln. Anmerken möchte ich noch die gepflegte Sprache, typgerechte Ausdrucksweise im Dialog und die allgemeine handwerkliche Genauigkeit. Ein faszinierendes Buch, sehr zu empfehlen für alle, die intelligente Spannung lieben!

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    flieder

    flieder

    24. February 2013 um 18:27

    Nachdem der zur Bewährung entlassene Kulissenmaler Henri endlich wieder einen Job bei den Salzburger Festspielen bekommt, überschlagen sich die Ereignisse. In seiner Wohnung wird eingebrochen, seine Nachbarin erschlagen aufgefunden und auch bei der Arbeit scheinen einige Kollegen gegen ihn zu intrigieren. Als dann auch noch seine Exfrau Valentina eine Anstellung erhält, wird es brenzlig für ihn, hat er doch sämtlichen Bildern die er in der Kulisse gemalt hat Valentinas Gesicht gegeben. Als ein weiterer Mord geschieht, muss sich Henri quälende Fragen von der Polizei gefallen lassen. Gleich zu Beginn ein rasanter Start um den Protagonisten Henri der scheinbar ein paar Feinde zuviel hat. Auch wenn ich manchmal ein bisschen Schwierigkeiten hatte mich mit den doch vielen, zu Anfang nicht zusammen passenden Ereignissen, zurecht zu finden klärt sich doch alles in einem etwas überzogenen Schluss auf. Leider bleibt dem Leser das Geheimnis, wieso Henri wegen seiner Exfrau Valentina ins Gefängnis musste, weitestgehend unklar. Hier hätte ich mir schon etwas mehr Aufklärung gewünscht.

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    Dreamworx

    Dreamworx

    24. February 2013 um 15:04

    Der Roman „Bildermord“ von Ingrid Poljak spielt im schönen Salzburg in der Vorbereitungszeit der Salzburger Festspiele. Hauptprotagonist ist Künstler Henri, geschieden, vorbestraft, fast immer pleite und auf dem absteigenden Ast. Als er aus der Haft auf Bewährung entlassen wird, findet er Anstellung als Kulissenmaler der Salzburger Festspiele. Kaum hat Henri einigermaßen wieder Fuß gefasst in der Gesellschaft, wird seine Nachbarin erschlagen. Als sei das noch nicht verstörend genug, wird Henri von einem fiesen Kollegen gemobbt und Fremde beschuldigen ihn des Diebstahls von Kunst, der Fälschung von Bildern und versuchen, ihm auch noch Mord anzuhängen. Dann erscheint auch noch seine Ex-Frau Valentina auf der Bildfläche, mit neuem Freund im Gepäck und ausgerechnet für die Produktion der Festspiele verantwortlich, für die Henri die Bilder gemalt hat, nämlich „Hoffmanns Erzählungen“. Alle weiblichen Darstellungen auf den Bildern sehen aus wie Valentina. Das Drama nimmt seinen Lauf! Ingrid Poljaks Schreibstil ist am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, denn man muss schon etwas genauer lesen. Doch man kommt schnell in das Buch rein und taucht in die Welt der Festspiele und die gesponnenen Intrigen hinein. Hauptprotagonist Henri ist zwar eine verkrachte Existenz, aber eigentlich sehr sympathisch. Interessant ist es, seine Entwicklung innerhalb der Geschichte zu beobachten und einen ungeahnten Blick hinter seine Fassade zu erhaschen, der einen dann doch überrascht. Ein wirklich gelungener Debut-Krimi, den ich nur empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    TochterAlice

    TochterAlice

    23. February 2013 um 09:13

    Ein solider österreichischer Krimi mit einem ausgesprochen originellen Protagonisten, nämlich dem Künstler und - aktuell - Kulissenmaler Henri, einem vielversprechenden Setting - dem der Salzburger Festspiele - und einem bunten Setting an weiteren Charakteren: das ist "Bildermord" - nicht weniger, aber vor allen Dingen auch nicht mehr. Ein Buch wie für mich gemacht, so schien es, weswegen ich mich dann auch mit viel Spass und Freude ans Lesen machte. Es gab dann auch gleich einen geheimnisvollen Besuch bei Henri, gefolgt von einer Leiche in seiner unmittelbaren Umgebung - Action war also durchaus angesagt. Leider wurde diese getrübt durch den doch sehr umständlichen Schreibstil der Autorin, der die Handlung verworren und schwer nachvollziehbar erscheinen lässt. Auch die Charaktere der Figuren sind nicht so farbig und einprägsam gezeichnet, wie ich es mir gewünscht hätte, weswegen ich leider immer wieder mit der Handlung durcheinander kam - wer war das denn nun wieder? Ein Buch mit tollen Ansätzen, das diese aus meinerSicht jedoch nicht ausfüllt, zumal auch - durchaus überraschende und spannende - Ende aus meiner Sicht eher wirr rüberkommt und wie schon Teile der Handlung kaum nachzuvollziehen ist. Eine Empfehlung deswegen nur für ausgeprägte Salzburg-Fans, die sich auf jedes neue Buch, das in dieser Stadt spielt, stürzen.....

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  • Rezension zu "Bildermord" von Ingrid J. Poljak

    Bildermord
    lesemaus

    lesemaus

    21. February 2013 um 09:01

    Auch wenn es anfänglich ein bisschen gedauert hat, um reinzukommen. So nahm die Geschichte einen zügigen Verlauf mit leichten Spannungshüben.
    Leider hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. War für mich einfach unkrontrolliert und chaotisch, es ergab keinen Sinn, warum Henri auf einmal so handelte.