Ingrid Kretz Der Geschmack des Wassers

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Inhaltsangabe zu „Der Geschmack des Wassers“ von Ingrid Kretz

Dillenburg, 16. Jahrhundert: Schon einmal wurden Barbara Weitzel und ihre Schwester Lena in einem Hexenprozess freigesprochen, während drei Frauen brannten. Doch nun machen erneut Gerüchte die Runde ... Wieder werden die unschuldigen Frauen eingekerkert, gefoltert und vor Gericht gestellt. Doch der Prozess nimmt nicht den Verlauf, den sich ihre Ankläger gewünscht hätten. Eine packende Geschichte, basierend auf einer historischen Begebenheit.

Das Leben schreibt die aufregendsten Geschichten - hier der Beweis. Bin begeistert!

— Readytoread
Readytoread

Respekt an die Autorin, die ihre eigene Herkunft recherchierte. Schade, dass der Eindruck eines banalen Kindergartentheaters bleibt.

— Bücherwurm
Bücherwurm

Einfach toll - wie ein Blick hinter die Kulissen. Absolut empfehlenswert!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Eine interessante Geschichte, bei der es an der Umsetzung aber etwas hapert. Trotzdem tolle Charaktere. :)

— Maerchentraum
Maerchentraum

Besonderes Buch von einer Nachfahrin der als Hexen angeklagten Frauen geschrieben

— Leserin71
Leserin71

Historischer Roman auf realer Basis.

— esposa1969
esposa1969

„ Eine brillante und mitreißende Familiengeschichte mit wahrem Hintergrund“

— Arietta
Arietta

Ein Must have - erstklassig recherchiert, prächtig und fesselnd geschrieben. Das Buch basiert auf wahrer Familiengeschichte.

— Tonia
Tonia

Gelungener historischer Roman mit realen Bezug! Unbedingte Leseempfehlung!

— mabuerele
mabuerele

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  • Leserunde zu "Der Geschmack des Wassers" von Ingrid Kretz

    Der Geschmack des Wassers
    Ingrid_Kretz

    Ingrid_Kretz

    Leserunde mit Autorenbegleitung! Hallo liebe LesefreundInnen auf Lovelybooks! Nachdem ich mit euch meine erste sehr schöne Leserunde um „Die Rose von Florenz“ erleben durfte, möchte ich euch zu einer weiteren einladen. Zwar ist „Der Geschmack des Wassers“ bereits 2011 erschienen, doch ich denke, das Buch ist nach wie vor sehr interessant für euch. Besonders spannend dürfte sein, dass meinem Buch der echte Hexenprozess zugrunde liegt und es sich bei den beiden Protagonistinnen um meine direkten Vorfahrinnen (12 Generationen zurück) handelt. Zuerst zum Inhalt von „Der Geschmack des Wassers“. Der Untertitel meines Historischen Romans lautet Der Hexenprozess von Dillenburg und weist damit schon auf das Thema hin. Hier der Klappentext: Dillenburg, 16. Jahrhundert: Schon einmal wurden Barbara Weitzel und ihre Schwester Lena in einem Hexenprozess freigesprochen, während drei Frauen brannten. Doch nun machen erneut Gerüchte die Runde. Wer ist verantwortlich für den Tod von Pferden und Kühen? Was haben Barbara und Lena in ihrer Zeit in Frankfurt getrieben? Warum ist der Erbe des reichen Fuhrmanns ein hilfloser Krüppel? Wieder werden die unschuldigen Frauen eingekerkert, gefoltert und vor Gericht gestellt. Doch der Prozess nimmt nicht den Verlauf, den sich ihre Ankläger gewünscht hätten. Stattdessen kommt es zu einem für die Zeit einmaligen Vorgang … Eine packende Geschichte, basierend auf einem wahren Prozess, geschrieben von der direkten Nachfahrin von Barbara und Lena. Den Link zur Leseprobe findet ihr hier: http://www.scm-shop.de/fileadmin/mediafiles/scm_shopproduct/PDF/395269000_Leseprobe.pdf Der Scm-Hänssler Verlag stellt 5 Bücher zur Verfügung, die es zu gewinnen gibt. Für die Unterstützung der Leserunde vielen Dank an den Verlag! Bitte bewerbt euch mit der Antwort, wie euch die Leseprobe gefallen hat, bis zum 05.08.2014, 24 Uhr hier auf diesem Thread. Am 06.08.2014 werde ich die Verlosung vornehmen und die Gewinner bekanntgeben. Bitte beachtet, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt, da der Glaube an Gott eine Rolle in dem Buch spielt. Wer ohne Verlosung dabei sein will, ist ebenso herzlich eingeladen. Wer ein Buch gewinnt oder sich überhaupt einfach an der Leserunde beteiligen möchte, verpflichtet sich, das Buch innerhalb von etwa vier Wochen ab dem gemeinsamen Lesestart zu lesen, sich zu den Abschnitten auszutauschen und anschließend eine Rezension auf Lovelybooks und weiteren Communities wie etwa Amazon und Blogs zu veröffentlichen. Übrigens, „Der Geschmack des Wassers“ gibt es auch als Ebook zu kaufen. Meine Autorenwebsite im Internet: www.ingrid-kretz.de Nun wünsche ich euch viel Glück und freue mich auf einen spannenden Austausch mit euch! Alles Liebe für euch!

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    • 329
  • lesenswert gut!!!

    Der Geschmack des Wassers
    Siko71

    Siko71

    15. September 2014 um 16:56

    Ich hatte das Glück an dieser Leserunde teilzunehem und möchte mich auf diesem Weg mit einer Rezi bedanken. Der Roman basiert auf eine wahren Begebenheit, welche die Autorin durch Nachforschungen in ihrem Stammbaum zutage gebracht hat. Es wird die Geschichte zweier Schwestern, welche in Wissenbach bei Dellingburg lebten, erzählt. Es handelt sich um die Jare 1582 bis 1590. Barbara und Lena sind von ihrem Vater großgezogen worden und hatten durch dessen Familie die Gelegenheit eine Großstadt wir Frankfurt kennenzulernen. Durch ihre Erzählungen sind beide hinter vorgehaltenen Hand als Hexen bezeichnet worden. In ihrem Heimatort Wissenbach, wo beide verheiratet sind und mit ihren Familien leben, ereignen sich für damalige Zeiten merkwürdige Dinge. Den Fuhrmann Cuntzen stirbt ein Pferd und sein einziger Sohn Georg ist erlahmt. Beide Ereignisse werden so gelegt, das die beiden Schwestern als Hexen verurteilt, aber duch einen Erlass wieder freigesprochen werden. Einige Jahre später kommt es wieder zur Verhaftung und die beiden landen im Kerker. Werden gefoltert und letzendliche wieder durch einen Erlass freigesprochen. Die Behauptungen konnten nicht bewiesen werden. Der Titel "Der Geschmack des Wassers" wird am Ende dieses Romanes sehr schön verdeutlicht. Ich vergebe 4 Sterne für einen sehr zu empfehlenden historischen Roman und freue mich noch mehr von Ingrid Kretz zu lesen.

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  • Lesenswert

    Der Geschmack des Wassers
    carmelinchen

    carmelinchen

    10. September 2014 um 19:47

    Mit ihrem Roman hat die Autorin Ingrid Krenz uns eine neue Seite der Geschichte gezeigt. Sie hat uns in eine Welt geführt die wir nie kennen lernen konnten.Die Hexenverfolgung und wie schnell man zu einer Hexe gemacht wurde nur weil dem Neidischen Nachbar zB. die Nase nicht gefällt.Das Buch " Der Geschmack des Wassers" war für mich ein Traum, da ich die Region um Dillenburg kenne und auch das Schloß kenne. Somit hatte ich eine ganz neue Vorstellung von allem und die Geschichte um Barbara und Lena zog mich mit sich, gewann an Raum und Zeit.

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  • Absolut empfehlenswert - 5 Sterne

    Der Geschmack des Wassers
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    08. September 2014 um 09:37

    Meine Rezension zu "Der Geschmack des Wassers" von Ingrid Kretz 1. Klappentext Dillenburg, 16. Jahrhundert: Schon einmal wurden Barbara Weitzel und ihre Schwester Lena in einem Hexenprozess freigesprochen, während drei Frauen brannten. Doch nun machen erneut Gerüchte die Runde ... Wieder werden die unschuldigen Frauen eingekerkert, gefoltert und vor Gericht gestellt. Doch der Prozess nimmt nicht den Verlauf, den sich ihre Ankläger gewünscht hätten. Eine packende Geschichte, basierend auf einer historischen Begebenheit. ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Als großer Historienfan und dank einer Leserunde bin ich in den Genuss des Buches gekommen. Genuss? Ja, es war wahrlich ein Genuss. Und zwar von der ersten bis zur letzten Zeile. Obwohl mich anfangs die vielen Namen etwas irritiert haben, hat mich dann aber die sehr schöne und bildhafte Sprache schnell in die Geschichte "gebeamt". Ich habe mich nicht nur als Leser, sondern vielmehr als Zuschauer gefühlt. Zuschauer, einer sehr packenden und eindrucksvollen Story, die historisch belegt ist. Klar, man hat schon vieles über die Hexenprozesse gelesen, gesehen und gehört, aber dieses Buch ist etwas besonderes. Es ermöglicht sozusagen, den Blick hinter die Kulissen. Einfach toll! Fasziniert war ich auch von dem Satz: "Den wahren Geschmack des Wassers, erkennt man in der Wüste!" ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: ebook: 11,99 € broschierte Ausgabe: 14,95 € bei ca. 400 Seiten Ein Preis, der sich auf jeden Fall lohnt, egal ob als ebook oder Printausgabe. ******************************************************************** 4. Leseempfehlung für Historienfans eine absolute Leseempfehlung. Ein Buch, dass den Leser sofort in seinen Bann zieht und erst wirklich mit dem letzten Wort wieder los lässt.

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  • Interessanter Roman einer Nachfahrin, bei der es an der Umsetzung etwas haperte

    Der Geschmack des Wassers
    Maerchentraum

    Maerchentraum

    07. September 2014 um 23:19

    Cover: Das Cover ist in Ordnung. Die Schriftart gefällt mir sehr gut und ist passend und auch die Farbgebung ist interessant. Die beiden Personen auf dem Bild sehen zwar nicht so aus, wie ich sie mir vorgestellt habe, aber das ist ja nicht schlimm. Für das Cover würde ich 3 Sterne geben. Der Buchtitel allerdings ist wirklich toll und hätte 5 Sterne verdient. :) Inhalt: Den Schreibstil finde ich sehr gut und passend. Es wird eine historische Sprache bedient, die zu dieser Zeit auch so verwendet wurde. Dazu gibt es am Ende des Buches auch einen Glossar. Dabei müsste ich aber bemängeln, dass die benutzen Wörter im Buch nicht gekennzeichnet waren. Ich hätte es gut gefunden, wenn hinter den Wörtern ein Sternchen wäre, damit man dann im Glossar nachschauen könnte, um einiges besser zu verstehen. Davon abgesehen, finde ich es immer besser, wenn solche Sachen am Anfang des Buches stehen, da man sie sonst oft erst spät bemerkt. Und das es nicht nur mir so geht, bekommen ich oft in Leserunden mit. Recherchiert wurde allerdings gut. Die Personen finde ich gut beschrieben. Man kann sich in deren Gefühle hineinversetzen und man schließt sie gleich ins Herz, oder empfindet Antipathie für sie. Die Geschehnisse im Buch werden gut beschrieben. Leider muss ich aber sagen, dass man zu oft aus den Momenten rausgerissen wird. Auch aus wichtigen Momenten. Das Buch ist zum Teil doch sehr langatmig und es passiert lange gar nichts. Dann kam es vor, dass richtig Spannung aufkam und ich mich schon gefreut habe und der Abschnitt dann einfach abgebrochen wurde. Dann ging es teilweise in einer ganz anderen Zeit, also Wochen, oder Monate später weiter und man erfuhr nur rückblickend und kurz was weiter passierte. Das fand ich sehr schade. Auch sprang man oft zwischen den Protagonisten hin und her und man brauchte immer einen Moment um zu erkennen, welche Geschichte nun behandelt wurde. Der Hexenprozess selber wurde nur einmal richtig beschrieben und ging ca. ein Kapitel lang. Das fand ich super, allerdings ging es dann wieder nebenher weiter, ohne sich tiefgründiger damit zu beschäftigen. Mir nichts dir nichts, erfuhr man dann plötzlich einfach so wie das Urteil ausfiel. Da hat es mir am ganzen drumherum gefehlt. Es wurden viele Geschichten angeschnitten, aber irgendwie keine richtig bearbeitet. Bei der Geschichte, um den Hexenprozess, gibt es zwar einen Abschluss, aber auch der wurde nicht richtig ausgeführt. Auch wurden manche Sachen, wie zum Beispiel das ertönen einer Totenglocke, oder das liegen von Hühnerknochen vor dem Haus, oder das dreimalige Rufen eines Käuzchen, so hingeschrieben, als ob jeder etwas damit anfangen könnte. Es war klar, dass die Personen im Buch wussten, um was es ging. Der Leser kann damit, ohne Vorwissen, allerdings nichts anfangen. Ich hätte mir da zumindest jeweils einen Satz, oder ein paar Worte gewünscht, die einfach nur kurz erklären, was genau sie zu bedeuten haben. Ich empfinde das als sehr wichtig im Buch, denn so muss man sich erst selber informieren. Und das ist nicht unbedingt der Sinn eines Buches, wenn man es doch so einfach, mit einem einzigen Satz hätte lösen können. Denn das tut dem Verständnis des Buches nichts Gutes, da es gerade auch an manch anderen Sachen schon haperte. Leider. Da man allerdings wusste, dass die Geschichte an sich wahr ist und von einer Nachfahrin geschrieben wurde, machte es die Geschichte doch interessant. Fazit: Eine interessante Geschichte, um einen Hexenprozess, den es so wahrscheinlich nicht sehr oft gab und in dem es interessante Charaktere gab. An der Umsetzung haperte es allerdings. Deswegen von mir 3 Sterne, da mir die Personen im Buch gut gefallen haben.

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  • Historischer Roman nach einer wahren Geschichte

    Der Geschmack des Wassers
    irismaria

    irismaria

    In „Der Geschmack des Wassers: Der Hexenprozess von Dillenburg“ verarbeitet die Autorin Ingrid Kretz einen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte in einen spannenden historischen Roman. Sie erzählt die Geschichte ihrer Ahnin Barbara Weitzel und ihrer Schwester Lena, die im 16. Jh. in Dillenburg lebten und als Hexen angeklagt wurden. Hauptbetreiber der Anklage ist der reiche Fuhrmann und Gastwirt Cuntzen, der Schuldige für die Krankheit seines Sohnes und den Verlust mehrerer Pferde sucht. Und kaum sind die beiden unschuldigen Frauen als Hexen gebrandmarkt, finden sich weitere Dörfler, die ihnen Untaten unterstellen. Der Pfarrer des Ortes und der zuständige Graf sind vernünftige Leute und haben wenig Verständnis für den Hexenwahn, doch werden sie sich gegen die aufgebrachten Dörfler wehren können? Mir hat die Geschichte um Lena und Barbara gut gefallen. Die Autorin schafft es sehr gut, die Atmosphäre, den Glauben und das Denken der damaligen Zeit einzufangen und die Geschichte hebt sich wohltuend von reißerisch aufgemachten Liebesgeschichten im historischen Mäntelchen ab. Mein Fazit: lesenswert!

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    • 2
    Arun

    Arun

    03. September 2014 um 12:07
  • Mobbing im 16. Jahrhundert

    Der Geschmack des Wassers
    Leserin71

    Leserin71

    02. September 2014 um 11:17

    Das Buch beschreibt eindrucksvoll und wortgewandt die Prozesse gegen Barbara und Lena, die von der Dorfbevölkerung als anders, und dann gleich als Hexen wahrgenommen werden. Das Mobbing eines ganzen Dorfes gegen die beiden fand Ende des 16. Jahrhunderts in Nassau statt. Die Autorin ist die direkte Nachfahrin einer der beiden Schwestern und hat ein wichtiges Stück Familiengeschichte in Romanform aufgearbeitet, was sie im Nachwort näher beschreibt. Da sehr viele Personen auftreten, ist das Personenverzeichnis am Anfang sehr hilfreich. Im Glossar am Ende fand ich viele altertümliche verwendete Begriffe näher erläutert. Die Prozesse und das Schicksal der beiden Frauen sind verbunden mit dem Leben am Hof von Graf Georg und dem im Dorf, was jeweils sehr detailgetreu und anschaulich beschrieben wird. Hatte ich anfangs das Gefühl, mich erst in die langsame Erzählweise einfinden zu müssen, die durchaus dem historischen Kontext angemessen ist, ging es mir am Ende fast zu schnell. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der tiefen Verwurzelung im Glauben an Gott der Bevölkerung, die Reformation und die Rolle der Religion allgemein, auch wenn manche Beteiligten, wie Cuntzen oder die Frau des Totengräbers, durchaus bigott agierten. Bei Barbara und Lena hat der Glaube geholfen, Gefängnis und Folter zu überstehen. Das Buch hat mich überzeugt, da es sehr fundiert recherchiert wurde!

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  • Basierend auf wahren Begebenheiten

    Der Geschmack des Wassers
    esposa1969

    esposa1969

    01. September 2014 um 18:18

    Liebe Leser, auch an dieser historischen Leserunde durfte ich teilnehmen: == Der Geschmack des Wassers == Autorin: Ingrid Kretz == Über die Autorin: == Ingrid Kretz, geb. 1959 als Ingrid Weitzel, stammt aus Wissenbach bei Dillenburg, wo ihre Familie seit 500 Jahren ansässig ist. Bei Nachforschungen zum Familienstammbaum stieß sie auf die Geschichte von Barbara und Lena. Ingrid Kretz ist verheiratet und hat vier Kinder. == Buchrückentext: == Dillenburg, 16. Jahrhundert: Schon einmal wurden Barbara Weitzel und ihre Schwester Lena in einem Hexenprozess freigesprochen, während drei Frauen brannten. Doch nun machen erneut Gerüchte die Runde ... Wieder werden die unschuldigen Frauen eingekerkert, gefoltert und vor Gericht gestellt. Doch der Prozess nimmt nicht den Verlauf, den sich ihre Ankläger gewünscht hätten. Eine packende Geschichte, basierend auf einer historischen Begebenheit. == Leseeindruck: == Der Prolog beginnt sehr spannend und fesselnd, fast schon wie ein Thriller. Wir schreiben das Jahre des Herren 1589 und das, was Barbara da erlebt ist wirklich Stoff für eine Thriller-Verfilmung. Auf dem Nachhauseweg von einem Tanzfest, als Barbara ihre Notdurft erledigen muss, wird sie von Cuntzen bedrängt, den sie glücklicherweise abwehren kann und fliehen kann. Dieses Abgelehntwerden lässt in Cuntzen einen Zorn entflammen, der Barbara noch zum Verhängnis werden kann… Dann beginnt erst einmal die eigentlich Handlung von Teil 1 des Romans, der in zwei Teilen gegliedert ist. Zuerst lernen wir die Protagonisten kennen: Barbara samt Ehegatten dem Müller Melchior Weitzel, samt Barbaras Schwester Lena mit Ehegatten dem Schmied Cornelius Schneider. Beide führen eine glücklich Ehe, haben aber eine unglückselige Vergangenheit, denn beide Schwestern wurden beriete schon einmal von einem hexenprozess freigesprochen. Den Antagonisten in dieser Harmonie lernen wir auch zugleich kennen - der charakterlose Teufel Hans Cuntzen, Besitzer des Jeckelnhofs, Gastwirt und Fuhrmann - reich an Habseligkeiten, arm an menschlichen Werten. Immer noch von Zorn und Eifersucht geplagt, zündelt er seine subtile Rache an Barbara, indem er die Dorfbewohner aufhetzt gegenüber Barbara, die Schuld an dem Viehsterben sein soll. Schließlich war sie ja schon einmal der Hexerei beschuldigt. Es kommt erneut zur Anklage …. Zu Wissen, dass die Geschehnisse auf wahren Begebenheiten basieren, Begebenheiten auf diese, die die Autorin bei Recherchen zu ihrem Stammbaum gestoßen ist, lässt einem beim lesen noch mehr schaudern, als wäre die Handlung nur reine Fiktion. Der Roman liest sich sehr lebendig, weil er es ja auch irgendwann einmal war. Die vielen Charaktere haben mich oft ein wenig straucheln lassen, Dank des Personenregisters mich aber schnell versöhnt. Die 32 Kapitel verteilt auf 400 Seiten waren angenehm kurz und kurzweilig. Sehr hilfreich auch das Personenverzeichnis vorne im Buch, anhand dessen man die genauen Beziehungen der Protagonisten untereinander und deren Rollen in der Handlung nachvollziehen kann. Hinten im Anhang finden wir ein Glossar mit vielen zur damaligen Zeit üblichen Begriffen und Ausdrücke leicht verständlich in die heutige Sprache übersetzt. Insgesamt habe ich mich bestens unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! by esposa1969

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  • Der Geschmack des Wassers

    Der Geschmack des Wassers
    Cellissima

    Cellissima

    31. August 2014 um 00:16

    "Der Geschmack des Wassers" ist ein historischer Roman, der im späten 16. Jahrhundert angesiedelt ist und einen Hexenprozess, wie es sie zur Hochzeit der Hexenverfolgung überall in Deutschland zuhauf gab, aufarbeitet. Konkret geht es um den Prozess im hessischen Dillenburg. Die Schwestern Barbara und Lena wurden schon einmal angeklagt - und freigesprochen. Wenige Jahre später müssen die Frauen erneut um ihr Leben fürchten, denn es kommt erneut zu einer Anklage.  "Der Geschmack des Wassers" wurde von einer direkten Nachfahrin Barbaras und Lenas geschrieben. Der Roman ist gut geschrieben und gerade im juristischen Bereich hervorragend recherchiert.  Die Geschichte ist erwartungsgemäß keine leichte Kost, überwiegend düster, traurig und tragisch, fassungslos machend - und dennoch oder gerade deswegen absolut lesenswert! Ingrid Kretz zeichnet ein authentisches Bild der Menschen und Ereignisse dieser Zeit. Die Schicksale werden für den Leser greifbar. Es wird deutlich, wie sehr die Menschen dieser Zeit zwischen Glauben und Aberglauben gefangen waren, wie Erklärungen für das Unerklärliche gesucht wurden und somit unschuldige Menschen dafür verantwortlich gemacht wurden, dass bspw. ein Vieh verendete, und als Hexen bezeichnet. verfolgt und regelrecht hingerichtet wurden. Der Prozess wird detailliert geschildert. Barbaras und Lenas Schicksal dürfte- ebenso wie das all der anderen Opfer der Hexenverfolgung- wohl niemanden unberührt lassen. Der religiöse Aspekt hat vorliegend ein größeres Gewicht als in den anderen SCM Hänssler-Romanen, die ich bisher gelesen habe. Doch ist dies immer noch absolut stimmig, ausgewogen und bei dieser Thematik auch nur folgerichtig und verständlich, war der Glaube doch oftmals der letzte, rettende Anker für die Menschen. Fazit: Ein sehr guter, authentischer Roman über den Dillenburger Hexenprozess, dessen Ausgang für die damalige Zeit wohl einmalig war und diesen Prozess deshalb so interessant macht. Sehr lesenswert für alle diejenigen, die sich für historische Romane, die Hexenverfolgung und/oder die Entwicklung der Gerichtsbarkeit und ihren Aufbau und Ablauf in früheren Jahrhunderten interessieren.

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  • Eine wahre Familiengeschichte um einen Hexenprozess

    Der Geschmack des Wassers
    Arietta

    Arietta

    Das Schicksal nimmt seinen Lauf im Jahre 1589 in Wissenbach im Wald, als Barbara ihr Mann Melchior , ihre Schwester Lena und ihr Mann Cornelius von einem Tanzvergnügen auf dem Weg nach Hause sind. Barbara , die dringend ihrer Notdurft verrichten muss , wird vom Fuhrmann Cuntzen dabei überrascht . Er wird zudringlich , sie wehrt sich und flieht … Sagt den anderen aber nichts , dafür ist ihre Scham zu groß. Das alles soll ihr später mal zum Verhängnis werden. Schon immer hatte Cuntzen ein Auge auf Barbara geworfen , aber sie heiratete lieber Melchior, den sie über alles Liebt , mit dem Sie Glücklich verheiratet ist, sie haben 2 Prachtvolle Kinder. Eine gut gehende Mühle , aber in letzter Zeit fehlen Säcke mit Mehl. Ihre Schwester Lena ist nach dem frühen Tod ihres Mannes mit Cornelius , dem Schmied Glücklich verheiratet. Alles könnte so schön sein wäre da nicht der reiche Fuhrmann und Gasthausbesitzer Cuntzen. Er ist irgendwie von Rache und Neid geplagt , ist er doch mit seiner Frau nicht glücklich und sein Sohn ist obendrein noch ein Krüppel . Dann geht auch noch sein bestes Pferd ein , er gibt Barbara an dem ganzen die Schuld , sie hat alles verhext. Waren sie und ihre Schwester doch schon mal vor ein paar Jahren der Hexerei angeklagt worden , aber sie wurden frei gesprochen , wogegen die anderen 3 Frauen brennen mussten . Überhaupt in letzter Zeit starb einiges an Vieh und die Wellnerin fiel Tod um..... Das alles nutzt er zu seinen Gunsten aus, er wiegelt die Dörfler auf und lenkt geschickt den Verdacht auf die beiden... Da kommt ihm auch noch wie gerufen der Zufall zur Hilfe als der Graf einen Kutschen Unfall hat , bietet er ihm seine Hilfe an und klagt ihm sein Leid und den Verdacht gegen die Hexen.... Es kommt wie es kommen muss , die 2 Frauen werden verhaftet , können sich aber noch einmal retten …. Aber es kehrt keine Ruhe ein , die Stimmung kocht hoch und beide werden erneut verhaftet, in den Kerker gesperrt. Man behandelt sie mehr als entwürdigend , unterzieht sie der Peinlichen Befragung und foltert sie, aber beide bleiben Standhaft und beteuern immer wieder ihre Unschuld.. Im Prozess sagen viele der Dörfler negativ gegen beide aus , der Pfarrer beteuert ihre Unschuld und auch einige wenige. Die Dörfler und Cuntzen und einige Räte würden die Frauen gerne brennen sehen.... Der Graf ist insgeheim auf ihrer Seite , erhält nicht viel von Hexerei , aber ob er sich der großen Mehrheit widersetzen kann , ist fraglich... Auch plagen ihn Finanzielle Sorgen , die geerbte Grafschaft ist hoch verschuldet , seine Frau Kunigunde stirbt. Er möchte die Schulpflicht für alle Jungen und Mädchen auf den Dörfer einführen. Es kommt erneut zu einem Prozess , der unerwartet für die beiden Frauen und Familien endet, aber auch für die Aufmüpfigen Dörfler und ihr Anführer Cuntzen... Die Autorin Ingrid Kretz , lässt den Leser teilhaben an einer wahren Begebenheit ihrer Familiengeschichte im 16. Jahrhundert in Dillenburg. Mit viel Fingerspitzengefühl, feinfühlig und spannend erzählt sie von dem Hexenprozess zweier Vorfahrinnern , der mit einem ungewöhnlichen Ausgang endete. Das ganze ist hervorragend recherchiert , sie ist wirklich tief in ihre Familiengeschichte eingetaucht. Ihre Protagonisten wirken lebendig und zum Greifen nah. Man wird unwillkürlich in den Bann der Geschichte hineingezogen. Erlebt den Prozess , den Kerker, die Tortur , die Anfeindungen , Verleumdungen, den Neid und den Hass. Man bekommt einen Einblick in das ganze Geschehen , all den Aberglauben des damaligen dunklen Jahrhunderts. Wundervoll das sie das ganze auf Papier gebracht hat und diese Geschichte für die nächsten Generationen bewahrt und Wachheld. „ Eine brillante und mitreißende Familiengeschichte mit wahrem Hintergrund“

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    • 2
  • Ausgezeichnet recherchierter historischer Roman

    Der Geschmack des Wassers
    mabuerele

    mabuerele

    21. August 2014 um 10:29

    Wir schreiben das Jahr 1589. Barbara und ihre Schwester Lena kehren mit ihren Männern von einem Tanzfest nach Hause zurück. Dabei müssen sie ein Waldstück durchqueren. Als sich Barbara erleichtern möchte, steht plötzlich der Fuhrmann Cuntzen hinter ihr. Sie kann ihm entkommen, muss aber seine Rache fürchten. Der historische Roman beruht auf tatsächlichen Geschehen. Barbara ist in zweiter Ehe mit dem Müller Melchior verheiratet. Beide sind sich in Liebe zugetan, was in dieser Zeit eher Ausnahme als Regel war. Ihre Schwester Lena hat den Schmied Cornelius geheiratet. Beide Frauen wurden schon einmal als Hexen angeklagt und freigesprochen. Cuntzen ist der reichste Einwohner des Ortes. Fuhrgeschäft und Gastwirtschaft florieren. Doch Recht und Gesetz gelten für ihn nicht. Für Misserfolge macht er andere verantwortlich. Der noch vorhandene Hexenglaube ist ihm gerade recht. Herr über das Land ist Graf Johann. Er gehört den calvinistischen Glauben an und setzt auf Bildung für seine Untertanen.  Dazu hat er Lehrer für die Kinder der Dörfer eingestellt und eine Hohe Schule in Herborn gegründet. Die Autorin hat das Leben der damaligen Zeit sehr detailgenau beschrieben. Der Roman zeugt von umfangreichen und exakten Recherchen. Das betrifft sowohl das Alltagsleben auf dem Dorfe als auch am Hofe des Grafen. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu beigetragen hat die spannende Handlung. Natürlich habe ich mit den beiden Frauen um ihr Leben gebangt. Deutlich wird, dass es schwer war, Fortschritt in die Dörfer zu bringen. Der Schulbesuch für die Kinder war ein Angebot des Grafen, dass von vielen nicht angenommen wurde. Aberglaube und Unvernunft waren zäh. Sehr ausführlich wurde das Gerichtswesen dargestellt. Frauen hatten kaum eine Chance, gehört zu werden. Ihre Erniedrigung gehörte zum Alltag. Interessant fand ich, dass ein Teil der Bürger, die Gericht sprechen durfte, sich durchaus im Klaren darüber war, dass ihre Familie vor gleichen Anklagen nicht gefeit war. Die sprachliche Gestaltung des Buches ist sehr gut gelungen. Während die Romanhandlung im heutigen Deutsch erzählt wird, verwendet die Autorin an passender Stelle die historischen Begriffe. Das betrifft zum Beispiel die Angabe der Monate. Auch Bibelsprüche und Liedverse werden in Originalsprache verwendet und kursiv eingefügt. Bildhafte Sprache und gekonnte Vergleiche sind vielfach genutzte sprachliche Elemente. Die Bedeutung des Glaubens für das Leben in damaliger Zeit wird an vielen Stellen herausgearbeitet. Besonders Barbara findet darin Halt und Kraft, auch wenn nicht verschwiegen wird, dass sie durch das Dunkel des Zweifels muss.   Hilfreich ist das ausführliche Personenregister zu Beginn. Im Nachwort informiert die Autorin, was historisch verbürgt und was ihrer Phantasie entsprungen ist. Ein Glossar und ein Literaturverzeichnis vervollständigen das Buch. Das in verschiedenen Brauntönen gehaltene Cover mit den zwei unterschiedlichen Frauengestalten passt zum Inhalt. Der Sinn des ungewöhnlichen Titels wird nach dem Lesen des Buches verständlich. Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Er zeichnet ein anschauliches Bild der damaligen Zeit, hat mir einiges an neuem Wissen vermittelt und belegt, wie hartnäckig sich alte Einstellungen gegenüber neuen Möglichkeiten halten. Gleichzeitig prangert er die Schädlichkeit von Rache, Gier  und Eigennutz an.   

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  • Autorenlesung "Der Geschmack des Wassers" im Internationalen Literaturcafé

    Der Geschmack des Wassers
    Ingrid_Kretz

    Ingrid_Kretz

    23. February 2013 um 16:06

     

     

  • Autorenlesung aus "Der Geschmack des Wassers" in Burbach-Holzhausen

    Der Geschmack des Wassers
    Ingrid_Kretz

    Ingrid_Kretz

    05. September 2012 um 14:44

    Eine interessante Lesung erwartet euch an diesem Abend. "Der Geschmack des Wassers - Der Hexenprozess von Dillenburg" erzählt die ungewöhnliche Geschichte von zwei Schwestern. Zweimal waren sie bereits in Hexenprozesse verwickelt und nun werden sie erneut mit Vorwürfen belastet. In historischem Kleid gelesen und mit mittelalterlicher Musik begleitet wird es sicherlich ein kurzweiliger Abend. www.ingrid-kretz.de

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  • Autorenlesung mit Ingrid Kretz "Der Geschmack des Wassers"

    Ingrid_Kretz

    Ingrid_Kretz

    Eine interessante Lesung erwartet euch an diesem Abend. Die Lesung findet in historischem Kostüm statt und wird mit mittelalterlicher Musik umrahmt. Dillenburg, 16. Jahrhundert: Schon einmal wurden Barbara Weitzel und ihre Schwester Lena in einem Hexenprozess freigesprochen, während drei Frauen brannten. Doch nun machen erneut Gerüchte die Runde ... Wieder werden die unschuldigen Frauen eingekerkert, gefoltert und vor Gericht gestellt. Doch der Prozess nimmt einen für die Zeit einmaligen Verlauf ... Eine packende Geschichte, basierend auf einem wahren Prozess. Kartenvorverkauf unter Tel. 02735 - 767 190 oder bibliothek@neunkirchen-siegerland.de

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    • 4
    Ingrid_Kretz

    Ingrid_Kretz

    01. April 2012 um 20:25
  • Autorenlesung "Der Geschmack des Wassers" am 11. März 2012

    Der Geschmack des Wassers
    Ingrid_Kretz

    Ingrid_Kretz

    15. February 2012 um 11:12

    Eine interessante Lesung erwartet euch an diesem Abend. Die Lesung findet in historischem Kostüm statt und wird mit mittelalterlicher Musik umrahmt. Der Eintritt ist frei. Dillenburg, 16. Jahrhundert: Schon einmal wurden Barbara Weitzel und ihre Schwester Lena in einem Hexenprozess freigesprochen, während drei Frauen brannten. Doch nun machen erneut Gerüchte die Runde ... Wieder werden die unschuldigen Frauen eingekerkert, gefoltert und vor Gericht gestellt. Doch der Prozess nimmt einen für die Zeit einmaligen Verlauf ... Eine packende Geschichte, basierend auf einem wahren Prozess.

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