Ingrid Law Der Schimmer des Ledger Kale

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Inhaltsangabe zu „Der Schimmer des Ledger Kale“ von Ingrid Law

Stell dir vor, deine Schwester wagt sich nur noch mit Sturzhelm in deine Nähe. Die Harley Davidson des Sheriffs zerfällt in ein Chaos aus Chrom und Stahl, nur weil du zufällig daran vorbeiläufst. Und eine neugierige Möchtegern-Journalistin wittert die Story ihres Lebens und heftet sich an deine Fersen. All das ist mir passiert, seit mich an meinem dreizehnten Geburtstag mein Schimmer erwischt hat. Ich bin Ledger Kale, der Junge, der alles zerstört, was aus Metall ist. Und ich habe keine Ahnung, wie ich diesen Schimmer in den Griff bekommen soll.

Endlich erfahre ich was Samsons Schimmer ist Sehr nette aber wenig überaschende Fortsetzung

— stillerleser
stillerleser

Schönes und lustiges Kinderbuch! Könnte ich mir auch gut als Film vorstellen.

— Schlehenfee
Schlehenfee

Oh, ein 2. Teil! Den ersten fand ich Recht gut (:

— Zoeybird
Zoeybird

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  • Rezension zu "Der Schimmer des Ledger Kale" von Ingrid Law

    Der Schimmer des Ledger Kale
    Hannali

    Hannali

    16. January 2012 um 00:10

    In der Familie des dreizehnjährigen Ledger passieren schon ungewöhnliche Dinge. Es ist eigentlich schon eine Tradition, dass jedes Familienmitglied an seinem 13. Geburtstag "seinen eigenen" Schimmer erhält. Damit sind außergewöhnliche, aber auch eigenartige Fähigkeiten gemeint. Ledger ist nun mehr als gespannt, was ihm zu seinem Geburtstag widerfährt Leider entpuppt sich sein Schimmer als außerordentlich zerstörerisch. Er kann metalische Gegenstände zerbersten lassen. Zu allem Unglück ist er nicht in der Lage seinen Schimmer zu kontrollieren. Da passieren bei der Reise mit seiner Familie zu einer Hochzeit natürlich einige Schimmer-Unfälle... Aber für Ledger wird diese Reise zum unvergesslichen Sommer auf der Farm seines Onkels. Ich kannte das erste Buch der Autorin nicht. Unabhängig davon kann dieses hier trotzdem gelesen werden. Ein Klappentext, der mein Interesse geweckt hat und vor allem nicht zuviel versprach. Ein Jugendbuch, welches sehr flüssig geschrieben und leicht verständlich ist. Ledger als ungewöhnliche Teeniefigur, den nicht nur eine außergewöhnliche Eigenschaft interessant macht. Ein Sympathieträger, mit dem man einen spannenden, stellenweise auch komischen Sommer erleben darf. Ein wunderbares Buch für und mit Heranwachsenden, die nicht immer nur alles bitterernst sehen, sondern vielmehr auf der Suche nach einem eigenen Ich sind.

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  • Rezension zu "Der Schimmer des Ledger Kale" von Ingrid Law

    Der Schimmer des Ledger Kale
    Ruffian

    Ruffian

    14. January 2012 um 22:37

    Inhalt: Ledgers Familie ist etwas ganz besonderes. Jeder erhält an seinem 13. Geburtstag ein besonderes Talent, seinen „Schimmer“. Ledger hofft danach der schnellste Läufer zu sein, den es gibt, um seinen Vater stolz auf sich zu machen. Doch er wird enttäuscht, denn fortan zerspringen alle metallischen Gegenstände in seine Nähe in ihre Einzelteile. Selbst wenn er sie überhaupt nicht berührt. Doch für ihn und seine Verwandten ist es wichtig, dass diese Talente geheim bleiben, damit sie in Ruhe leben können. Da taucht eine junge Möchte-Gern-Jounalistin auf und wittert die perfekte Story. Meine Eindrücke: In erster Linie ist das Buch eine Allegorie über die Pubertät und dass jeder Mensch etwas Besonderes ist. Es geht darum, wie sich die Jugendlichen verändern und sich in sich selbst oft nicht wohlfühlen. Sie müssen lernen sich so zu akzeptieren wie sie sind, was oft nicht einfach ist und unterschiedlich lange dauern kann. Mit dem „Schimmer“ hatte die Autorin eine schöne Idee das deutlich zu machen. Die unterschiedlichen Talente von Ledgers Verwandtschaft sind dabei sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Da gibt es z.B. eine Tante, die 20 Minuten in die Vergangenheit reist, wenn sie niest. Mit Ledger kann man so richtig mitfühlen und mitleiden, wenn ihm mal wieder ungewollt ein Missgeschick passiert und er krampfhaft versucht seinen Schimmer zu beherrschen. Seine Gedanken und Gefühle werden so gut beschrieben, dass man sich als Leser prima in ihn hineinversetzen kann. Um Ledger herum gibt es einige liebenswerte Menschen, die versuchen ihm zur Seite zu stehen, oder die ihn auch in den Wahnsinn treiben wie seine beiden Zwillingscousinen, mit denen er gemeinsam die Ferien verbringt. Mit von der Partie ist auch Ledgers Schwester Fedora, welche seit Ledgers 13. Geburtstag sicherheitshalber nur noch mit Helm herumläuft, um sich zu schützen. Ledgers weiblicher Gegenpart ist Sarah Jane, welche so gerne eine Journalistin wäre, deren Artikel Aufmerksamkeit erregen. Ich fand sie oft etwas nervig, aufdringlich und unverschämt, auch wenn im Verlauf der Handlung klar wird, warum sie sich so verhält. Am Ende hätte ich mir manches etwas ausführlicher geschildert gewünscht, denn es bleiben einige Dinge offen, oder werden nur wage angedeutet. Das betrifft jedoch nur die Personen rund um Ledger. Was ihn betrifft so sind die Handlung und das Ende eine runde Sache und richtig gut gelungen. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen und Ledgers Metamorphose zu begleiten. Die Autorin hat viele schöne, witzige und orginelle Ideen und Charaktere zu Papier gebracht und die Geschichte so unterhaltsam erzählt, dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Die Handlung ist in sich abgeschlossen und man kann das Buch auch gut lesen, wenn man den Vorgänger „Schimmer“ nicht kennt, so wie ich. Alles in allem ein sehr schönes Jugendbuch.

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  • Rezension zu "Der Schimmer des Ledger Kale" von Ingrid Law

    Der Schimmer des Ledger Kale
    Nazena

    Nazena

    18. September 2011 um 14:24

    Wie alle aus seiner Familie erhält auch Ledger Kale an seinem 13. Geburtstag eine besondere Gabe: einen Schimmer, der ganz außergewöhnlich sein kann. Sein Opa kann buchstäblich Berge versetzen, sein Cousin Rocket ist elektrisch geladen und seine Mutter kann einem mit einem Lächeln und einen Blick alles befehlen. Doch Ledgers Geburtstag geht enttäuschender Weise überraschungslos vorbei- bis er merkt, dass er mechanische Geräte aus seiner Umgebung zerstört. Dumm nur, dass die Familie zu einer Hochzeit eingeladen ist- die Reise gestaltet sich sehr pannenreich. Und gerade erst angekommen, stolpert er über die neugierige Möchtegern-Reporterin Sarah Jane, ebenfalls dreizehn, die eine große Story wittert und ihm schnurstracks zum Hof seines Onkels folgt. Als Ledger aus Versehen die Hochzeitsparty sprengt und Sarah Jane alles brühwarm mitbekommt, denkt er schlimmer könnte es nicht mehr kommen. Als Gefahr für sich selbst und seine Umgebung darf er die Farm nicht mehr verlassen, bis er den Schimmer beherrscht- was für immer bedeuten könnte. Doch dann lernt er, nicht nur anderen, sondern auch sich selbst Vertrauen entgegenzubringen. Als die Farm seines Onkels und seine Kusine in Gefahr geraten, schlägt seine große Stunde. "Der Schimmer des Ledgar Kale" ist die Fortsetzung zu "Shimmer", kann aber als Einzelband ohne Verständnisschwierigkeiten gelesen werden. Stilistisch ist das Buch eher einfach gehalten und beschäftigt sich mit dem Charakter eines heranwachsenden Jungen, und dazu gehört auch der Umgang mit Mädchen, Bevormundung der Eltern und permanente Verlegenheit. Man kann sich sehr gut in Ledge hineinversetzen, fühlt seinen Drang sich zu beweisen, seinen Eltern zu gefallen und irgendwie mit einer Situation fertigzuwerden, die ihn total überfordert. Ich würde es als frühes Jugendbuch einstufen, ab einem Alter von 11, 12 Jahren. Die Handlung ist ziemlich kindgerecht, Gewalt oder ähnliches wird nirgends erwähnt. Stattdessen wird betont, dass jeder etwas Besonderes ist und an sich selbst glauben muss. Die Handlung ist stellenweise sehr lustig, es gibt Kabbeleien zwischen den Kindern und Jugendlichen auf dem Hof, doch die ganze Familie hält immer zusammen. Hintergrund und Erklärungen zum Schimmer werden nicht erläutert, was aber keine Verständnisschwierigkeiten ergibt. Insgesamt ein netter Lesespaß ohne viel Tiefgang, der aber ein paar schöne Stunden ergeben kann.

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  • Rezension zu "Der Schimmer des Ledger Kale" von Ingrid Law

    Der Schimmer des Ledger Kale
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2011 um 16:20

    Zum Inhalt: Stell dir vor, deine Schwester wagt sich nur noch mit Sturzhelm in deine Nähe. Die Harley Davidson des Sheriffs zerfällt in ein Chaos aus Chrom und Stahl, nur weil du zufällig daran vorbeiläufst. Und eine neugierige Möchtegern-Journalistin wittert die Story ihres Lebens und heftet sich an deine Fersen. All das ist mir passiert, seit mich an meinem dreizehnten Geburtstag mein Schimmer erwischt hat. Ich bin Ledger Kale, der Junge, der alles zerstört, was aus Metall ist. Und ich habe keine Ahnung, wie ich diesen Schimmer in den Griff bekommen soll. Meine Meinung: Das Buch „Der Schimmer des Ledger Kale“ ist ein unterhaltsames und lustiges Kinderbuch für vor allem Kinder/Jugendliche. Wie schon gesagt bzw. geschrieben ist es sehr witzig, sodass ich oftmals lachen musste, wenn um Ledger herum mal wieder etwas auseinanderfiel, was ziemlich oft geschah. Einmal hat er es sogar geschafft, eine ganze Scheune zu zerlegen. Seine Familie ist sehr interessant, durch die vielen verschiedenen Talente, mit denen der eine besser, der andere weniger gut klar kommt. Denn: Den Schimmer zu akzeptieren und zu beherrschen bedeutet auch gleichzeitig sich selbst zu akzeptieren, sich selbst zu mögen, wie man ist und zu wissen, was man selbst will. Und der Weg bis dahin ist schwer, auch bei Ledger. Daher ist das Buch vielleicht ein kleiner Denkanstoß an die, die sich auf diesem Weg befinden. Ansonsten macht es einfach Spaß, die Geschichte zu lesen, auch wenn sie manchmal nicht ganz so spannend ist.

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  • Rezension zu "Der Schimmer des Ledger Kale" von Ingrid Law

    Der Schimmer des Ledger Kale
    Träumerin

    Träumerin

    19. July 2011 um 11:38

    Ledger Kale ist 13, genau das Alter in dem sein Schimmer sich zeigt. Denn jedem in seiner Familie offenbaren sich zum dreizehnten Geburtstag seine speziellen Fähigkeiten. Und Ledge weiß auch schon was das sein sollte: Superschnelligkeit, damit er beim Laufen der Beste und sein Vater stolz auf ihn ist. Doch als der große Tag ins Haus steht, wird Ledge nicht superschnell, sondern er zerstört die Stoppuhr und von da an viele weitere technische Geräte. Sogar die Scheune seines Onkels auf der Hochzeit seines Cousins Fish. Ihm bleibt nichts anderes übrig als seinen Sommer auf der Ranch seines Onkel zusammen mit seinen telekinetischen Zwillingscousinen und seinem stürmischen Cousin zu verbringen. Immerhin darf niemand von den Gaben seiner Familie erfahren, auch nicht die neugierige Möchtegernjournalistin Sarah Jane, die durch Ledge erst auf die Vorkommnisse auf der Ranch aufmerksam wird. So liegt es an ihm, das Geheimnis zu bewahren und seine Kräfte zu bändigen. Ein weiterer Roman um die Schimmerfähigkeiten, die diesmal ein paar Jahre nach "Schimmer" spielen und von einem anderen Familienzweig handeln. Ich finde, man kann dieses Buch auch ohne den ersten Teil zu kennen, lesen. Es könnte mit Sicherheit Jungs gefallen und ist grade für den Sommerurlaub sehr gut geeignet. Wie schon in "Schimmer" sind hier wieder einige einzigartig liebenswerte Charaktere vertreten und ein Junge der sich selbst finden muss um sein Talent unter Kontrolle zu bringen, der genauso witzig und liebenswert ist, wie der betagte Opa, der eigentlich nur noch Geschichten erzählt.

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  • Rezension zu "Der Schimmer des Ledger Kale" von Ingrid Law

    Der Schimmer des Ledger Kale
    dieSUSI

    dieSUSI

    13. July 2011 um 11:10

    Ingrid Law hat hier ein schönes Jugendbuch geschrieben, dass besonders Jungs in der schweren Zeit des Erwanchsenwerdens hilft. Durch ihren leicht verständlichen und flüssigen Schreibstil bleibt die Geschichte stetig in Bewegung, sodass bei den jüngeren Lesern kaum Lanmgeweile aufkommen müsste. Für Erwachsene oder erfahrenere Leser sei gesagt, dass es ein typisches Jugendbuch ist und für gehobenere Ansprüche kaum Anreiz bietet. Aber gerade das finde ich an dem Buch sehr gut, da Jungs nicht gerade für ihren Spaß am Lesen bekannt sind und es somit für sie interessanter wird. Sprachlich und Stilistisch ist das Buch absolut für Jugendliche geeingnet. Die Geschichte selber ist ebenfalls absolut auf Heranwachsende zugeschnitten und besonders Jungs können sich mit Ledger identifizieren. Er durchlebt die Zeit des Heranwachsens, der ersten vermeintlichen Liebe und der Auseinandersetzung mit sich selber und seiner Umwelt. Besonders macht ihn dabei sein "Schimmer", der dem Buch etwas fantastisches verleiht. Im Grunde genommen steht dieser Schimmer jedoch schlichtweg für ein Talent, dass jeder besitzt. Dieses Talent muss man erstmal erkennen und dann lernen, damit umzugehen udn es einzusetzen. Genau diese Phase mit allen Höhen und Tiefen durchlebt man in dem Buch mit Ledger Kale mit viel Witz, aber auch ernsthaften Pasagen. Fazit: Ein gelungenes Buch besonders für Jungs, die gerade sich selber und ihr Können kennenlernen. Es spricht ihnen Mut zu und zeigt ihnen, dass jeder ein Talent besitzt, welches man sinnvoll einsetzen kann.

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  • Rezension zu "Der Schimmer des Ledger Kale" von Ingrid Law

    Der Schimmer des Ledger Kale
    R-E-R

    R-E-R

    20. June 2011 um 15:05

    Ledger Kale wird bald dreizehn, blickt diesem Datum allerdings mit Furcht entgegen. Alle Mitglieder in seiner Familie bekommen an diesem speziellen Geburtstag ihren “Schimmer”. Und niemand kann vorhersehen welcher Art dieser sein wird. Sein Großvater ändert mit einem Winken seiner Hand ganze Landstriche, seine Großtante unternimmt Zeitreisen wenn sie niest und sein Cousin kann sich unsichtbar machen. Jedes Mitglied der Familie Kale hat ein ganz besonderes Talent. Und so wird Ledger gespannt belauert. Aber als der große Tag da ist, passiert zunächst gar nichts. Und so macht sich die Familie zur Hochzeitsfeier eines Neffen auf. Nicht ahnend, das Ledger über seinen Schimmer Bescheid weiß und das nicht nur das Familienfahrzeug somit in höchster Gefahr schwebt. Die Grundidee der Geschichte ist gut. Menschen mit einer besonderen Gabe in einer großen Familiendynastie zusammengefasst. Der Erhalt eines besonderen Talentes am dreizehnten Geburtstag. Also zu einem Zeitpunkt der durch die Pubertät ohnehin einen Einschnitt darstellt. Ingrid Law beschreibt auch sehr liebenswert die Mitglieder der großen Familie Kale. Allerdings wirft sie mit Namen und “Schimmern” nur so um sich. Es fällt schwer den Überblick zu behalten, welche Eigenschaft zu welchem Familienmitglied gehört und zu welchem Zweig der Familie jenes nun wieder gehört. Da es sich bei “dem Schimmer des Ledger Kale” bereits um den zweiten Band dieser Reihe handelt, haben Leser die das erste Buch schon gelesen haben, in diesem Bereich sicher Vorteile. Ledger der Ich-Erzähler wirkt sympathisch und auch seinem Alter entsprechend authentisch. Mit einer Sprache, die sich zu überschlagen scheint und tausend Gedanken in einem Satz umherwirbeln lässt. Immer mit dabei ein ganzes Bündel an Selbstzweifeln und -vorwürfen, wie sie für dieses Alter typisch zu sein scheint. Ledgers Schimmer ist auch nicht gerade nützlich. Er hat die Fähigkeit bekommen Metall mental zu bearbeiten. Was hier vornehm ausgedrückt harmlos klingt, liest sich im Buch als komplettes Zerstörungsszenario. Dem beispielsweise eine teure Harley Davidson und die Scheune seines Onkels zum Opfer fallen. Die zahllosen technischen Geräte wie Lampen, Toaster und Autozubehör nicht mitgerechnet. Ledger ist wütend, oder traurig, oder erschreckt, oder deprimiert. Es beginnt ihn unter der Haut zu kribbeln und zu jucken. Er versucht sich abzulenken, hat vorher schon ein schlechtes Gewissen weil er weiß das das ohnehin nicht klappt, breitet dies in Stakkatosätzen noch über eine Seite aus, dann passiert die Katastrophe, er ist schuldbewusst, lässt den Kopf hängen und alle haben Verständnis und raten ihm er soll versuchen seinen Schimmer in den Griff zu bekommen. Dieses Erzählmuster wiederholt sich immer wieder und ist auf die Dauer sehr ermüdend, um nicht zu sagen langweilig. Auch konnte ich mich mit der zweiten Hauptperson, der Figur der Sarah-Jane überhaupt nicht anfreunden. Eine neugierige Möchtegern Reporterin in Ledgers Alter aus der Nachbarschaft von seinem Onkel, die sich heimlich auf der Hochzeitsfeier einschleicht um das Familiengeheimnis der Kales zu lüften. Die Romanze die sich zwischen ihr und Ledger anspinnt fand ich so unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen, das es fast schon lästig war darüber zu lesen. Besonders eine Stelle hat mich regelrecht verärgert. Sarah-Jane kettet Ledger mit einer List an einem Metallzaun fest und erklärt ihn erst wieder zu befreien, wenn er ihr sämtliche Familiengeheimnisse anvertraut. Und ausgerechnet in dieser Situation, kommt Ledger nicht einmal auf den Gedanken seinen Schimmer anzuwenden? Erst als er alle Fragen bereitwillig beantwortet hat fällt ihm wieder ein, das er sich ja selber losmachen kann. Und mit einem lässigen Augenzwinkern sprengt er die Handschellen! Mein Fazit fällt daher eher nüchtern aus. Mir hat das Buch nicht wirklich Spaß gemacht und ich habe mich eher durch die Seiten gequält. Eine schöne Grundidee, aber nicht fesselnd umgesetzt.

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