Ingrid Lee Katzenjagd

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Inhaltsangabe zu „Katzenjagd“ von Ingrid Lee

Sie stolpert Billy direkt vor die Füße - total verdreckt, halb verhungert und beinahe blind. Da kann Billy die Katze doch nicht so einfach im Stich lassen! Also nimmt er sie heimlich mit nach Hause und pflegt sie gesund. Nur sein Dad darf auf keinen Fall von Conga erfahren. Er hasst Katzen! Und er ist nicht der Einzige. Die ganze Stadt will die herrenlosen Ruhestörer loswerden. Billy muss die Katzenjagd unbedingt verhindern, sonst ist auch Conga in Gefahr. Aber die weiß sich zu helfen und vollbringt ein Wunder, mit dem niemand mehr gerechnet hätte.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1029
  • Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    ACHTUNG! DIES IST EINE CHALLENGE UND KEINE VERLOSUNG ODER LESERUNDE! 
 ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN!  Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017 Ein neues Jahr bricht an und wir wollen es bunt und farbenfroh machen. Wie auch in den letzten Jahren, wird jeder Monat einer anderen Farbe gewidmet. Auch die Zusatzaufgaben kommen wieder zum Einsatz, jedoch in etwas anderer Form als bisher.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere  Farbe im Vordergrund. 
Lest dazu ein Buch, dessen Cover vorrangig in der vorgegebenen Farbe gehalten ist. Dabei gilt als Richtwert etwa 2/3 des Covers sollen in dieser Farbe sein. Die Farbbücher müssen im Monat der entsprechenden Farbe gelesen werden, sonst zählen sie nicht.    Es gibt noch  Zusatzaufgaben, die ihr in Kombination mit dem „Farbbuch“ lösen könnt. Diese Aufgaben sind (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anfang bekannt und können beliebig mit den Farben kombiniert werden. Jede Zusatzaufgabe darf nur einmal gelöst werden!  Es gibt 13 Zusatzaufgaben, von denen ihr (logischerweise) nur maximal 12 lösen könnt (jeden Monat ein Buch). Warum ich 13 Aufgaben stelle? Weil ihr so etwas mehr Entscheidungsfreiraum habt.  Die Zusatzaufgaben MÜSSEN in Kombination mit einem Farbbuch gelesen werden - Lest ihr ein Buch, das nur die Zusatzaufgabe erfüllt, zählt dies leider nicht.  Zusatzaufgaben dürfen nachträglich nicht getauscht werden! Einmal gelöst, ist die Aufgabe aus dem Spiel.  Es gelten für diese Challenge alle Bücher, die mehr als 100 Seiten haben (es gilt immer die von euch gelesene Ausgabe).  Punkte  Für jedes  Farbbuch, das im richtigen Monat gelesen wurde gibt es  1 Punkt.  Für jede  Zusatzaufgabe, die in Kombination mit einem Farbbuch gelesen wurde gibt es noch  +1 Punkt.  Somit kann man im Monat maximal 2 Punkte bekommen.  BEISPIEL April: Grün  Ich lese „Zeitenzauber - Die goldene Brücke“ von Eva Völler.  Damit bekomme ich 1 Punkt für die Farbe.  Zusätzlich erfüllt es das Kriterium „Von einer Frau geschrieben“. Dafür erhalte ich ebenfalls 1 Punkt.  Damit habe ich im April insgesamt 2 Punkte gesammelt.  FARBEN Januar : Bunt Februar : Weiß März :  Gelb April : Grün Mai: Metallic / Glitzer Juni : Blau Juli : Lila / Violett August : Rosa / Pink September : Rot Oktober : Orange November : Braun Dezember : Schwarz ZUSATZAUFGABEN 1 ) Ein Buch, das verfilmt wurde. 2) Ein Buch, das mehr als 550g wiegt. 3) Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. 4) Ein Buch, das in Afrika, Asien oder Südamerika spielt. 5) Ein Buch mit Feuer oder Wasser auf dem Cover oder im Titel.  6) Ein Buch, dessen Autor mindestens 3 weitere Bücher veröffentlicht hat.  7) Ein Buch mit einer Zahl im Titel. 8) Ein Buch eines Autors, von dem du noch nichts gelesen hast. 9) Ein Buch, das vor 1950 erstmalig erschienen ist. 10) Ein Buch, das einen Preis gewonnen hat (nennt den Preis). 11) Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. 12) Ein Klassiker  13) Ein Buch, das der zweite Teil einer Reihe ist WIE MACHE ICH MIT?  Erstellt einen Sammelbeitrag im Unterforum „Sammelbeitrag“ (BITTE NICHT UNTER „Bewerbung“!)  Schickt mir den Link zum Sammelbeitrag bitte in einer Nachricht!  Lest fleißig eure Bücher und sammelt Punkte! Tragt diese anschließend in euren Sammelbeitrag ein. Ihr könnt jederzeit in diese Challenge einsteigen, könnt aber nur ab dem aktuellen Monat mitmachen.  Noch Fragen?  Dann stellt diese gerne bei „Fragen & Antworten“. Antworten zu bereits gestellten Fragen werde ich dort im ersten Beitrag sammeln.  Seid ihr euch unsicher, ob euer Buch die Farbvorgabe erfüllt? Dann schaut im entsprechenden Thema nach. Dort tummeln sich viele liebe, hilfsbereite Menschen, die euch gerne weiterhelfen.  In den Monatsthemen könnt ihr euch zudem auch gerne über die Zusatzaufgaben, etc. austauschen.  Alles klar?  Dann freue ich mich, dass ihr dabei seid und wünsche euch ein farbenfrohes Jahr 2017!  Teilnehmerliste:  Aramara ban-aislingeach BeEe26 BlueSunset  booksvillavintage _Buchliebhaberin_ Car_Pe ClaraOswald Code-between-lines EnysBooks Gutti93 janaka  Johanna_Jay  Joo117 josie28 JulesWhetherther Kady katha_strophe kleinechaotin Kodabaer Kuhni77 LadySamira091062 lesebiene27 LostHope2000 louella2209 LubaBo mareike91  Mirijane MissSnorkfraeulein Mrs_Nanny_Ogg Nelebooks  papaverorosso PMelittaM Ponybuchfee QueenSize  sansol ScheckTina SomeBody StefanieFreigericht stebec sursulapitschi Talathiel Vucha zhera

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  • Rezension zu "Katzenjagd" von Ingrid Lee

    Katzenjagd
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. March 2013 um 13:49

    Mal wieder war ich total hin und weg vom Cover des Buches. Als ich dann jedoch die Inhaltsangabe war, war für mich großen Katzenfan klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Man ist sofort in der Story versunken und kann sich sowohl mit den Menschen, als auch den Katzen identifizieren. Umso schlimmer ist es zu lesen, wie grob und grausam man in der Stadt mit den Katzen umgeht. Umso mehr hat es mich allerdings gewundert, dass Billy die misshandelte Katze Conga so ganz ohne Tierarzt wieder aufpeppelt und dies dann auch ohne Folgeschäden bleibt. Leider nicht ganz realistisch für mich. Dennoch wurde ich wahnsinnig gut unterhalten bei diesem Buch und kann es vor allem schon etwas älteren Kindern empfehlen, die Katzen bzw. Tiere lieben. Sie werden beim Lesen nicht enttäuscht werden. Besonders lesefreundlich ist auch die große Schrift und die ungewohnt handliche Art des Buches.

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  • Rezension zu "Katzenjagd" von Ingrid Lee

    Katzenjagd
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    22. February 2013 um 17:22

    Leseeindruck: In der Stadt Clydesdale gibt es ein großes Problem mit Katzen. Es sind einfach zu viele. Die Bevölkerung ist langsam schon sehr genervt von dieser scheinbaren "Plage". Gleich zu Anfang dreht es sich um eine kleine, wilde Katze, die ausgesetzt wurde und nun versucht sich durchzuschlagen. Allerdings gelingt das nicht ganz so gut. Sie wird angegriffen und dabei verletzt. Schutz suchend versteckt sie sich dann in einem Kohlenkeller, den sie nur verlässt um etwas fressbares zu finden und um etwas zu trinken. Als Billy sie findet will er sie eigentlich in einem Tierheim abgeben. Allerdings ist dort kein Platz mehr und Billy entscheidet sich die Katze mit zu sich nach Hause zu nehmen. Jedoch ist Billys zu Hause alles andere als ruhig und seine Eltern würden nie ein Haustier dulden. Billy selbst wird zu Hause nicht richtig glücklich. Es ist ein sehr unruhiger Haushalt, in dem viel gestritten wird. Billy kommt sich ein wenig unverstanden vor. Seine Mutter hat durch eine Fortbildung wenig Zeit für ihn und sein Vater will ihm das Schießen beibringen. Das ist aber nichts für Billy, denn der will gar nicht auf Katzenjagd gehen. Irgendwann vertraut sich Billy seinen Freunden an und gemeinsam beschließen die Kinder den Katzen in ihrer Stadt zu helfen. In diesem Buch wird darauf hingewiesen was passiert wenn Tiere einfach ausgesetzt werden. Es wird einem vor Augen geführt, das es auch für ein "Haustier" nicht gerade einfach ist in der "Wildnis" zu überleben. Leider überlegen viele nicht, wenn sie ein Tier einfach loswerden wollen und es einfach aussetzen. Mir hat leider der Schreibstil nicht ganz so gut gefallen. Aber an sich ist das Thema sehr gut und zeigt Kindern wieviel Verantwortung man zu tragen hat wenn man sich ein Tier hält. Die Personen und Tiere waren auch toll beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Mein Fazit: Ein Buch für Katzenliebhaber und Tierschützer. Leider nicht ganz meins, obwohl ich auch zwei Katzen zu Hause habe. Aber das lag mehr am Schreibstil, nicht am Thema.

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  • Rezension zu "Katzenjagd" von Ingrid Lee

    Katzenjagd
    Moena

    Moena

    30. August 2012 um 18:57

    Ein Zeitungsartikel, der zum Töten herrenloser Streuner aufruft. Eine gnadenlose Jagd auf ausgesetzte Haustiere, die zu Ruhestörern und Dieben verwahrlost sind. Ein Junge, der durch Zufall seine Liebe zu einem solchen Tier entdeckt und die Jagd nun zu verhindern versucht. Klingt bekannt? - Stimmt. Die Geschichte erinnert stark an "Wunderhund". Normalerweise würde ich jetzt sagen "dreiste Kopie", aber - Überraschung - die Autorin ist bei beiden Büchern dieselbe. Allzu viel Kreativität hat Ingrid Lee damit wohl eher nicht bewiesen. Eine schöne Geschichte ist ihr dennoch auch hier wieder gelungen. Denn wer "Wunderhund" mochte, wird auch "Katzenjagd" lieben. Der Schreibstil ist wieder sehr einfach und leicht zu lesen. Der Chicken House Verlag hat auch diesem Buch ein sehr süßes Cover sowie eine knuffige Gestaltung der Kapitelanfänge spendiert, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Denn für jedes Kapitel kommt eine Fischgräte hinzu - zum Mitzählen. ;) Die Geschichte selbst ist wieder sehr süß und berührend und meiner Meinung nach auch etwas spannender - und vor allem realistischer - als bei "Wunderhund". Die Charaktere sind sehr ähnlich zum Vorgängerroman: Zum einen ist da natürlich Conga, die schlaue Katze, die anfangs lieblos ausgesetzt wird und sich durch die Stadt schlägt, bis sie schließlich dem jungen Billy vor die Füße stolpert. Der zögert zuerst, kann das verletzte Tier aber dann doch nicht einfach seinem Schicksal überlassen und quartiert Conga kurzerhand in seinem Kinderzimmer ein. Heimlich natürlich, denn auch die Rolle des strengen, Haustieren nicht besonders zugetanen Vaters ist aus "Wunderhund" schon bekannt. Und schließlich gibt es da noch die beiden Jugendlichen Salome und Luke, denen das Wohl der Katzen ebenso (heimlich) am Herzen liegt wie Billy und mit denen er Pläne zur Katzenrettung schmiedet. Gerade die letzten beiden Charaktere fand ich recht interessant und gut gezeichnet. Die anderen Figuren, allen voran Billys Vater, bleiben dagegen eher blass und dienen wieder mehr der Klischee-Erfüllung. Einziger Minuspunkt: Die Wendung der Geschichte und das Umdenken der Leute geht auch in diesem Roman wieder viel zu schnell, so als hätte man einen Schalter umgelegt. So ist der Roman sehr kurz und schnell ausgelesen, aber dennoch ist Ingrid Lee auch mit "Katzenjagd" wieder ein zu Herzen gehender Roman für Tierliebhaber gelungen. Fazit: Ein süßer Roman für Katzenfreunde mit einer knuffigen Gestaltung, der mir insgesamt etwas besser gefallen hat als der Vorgänger "Wunderhund".

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  • Rezension zu "Katzenjagd" von Ingrid Lee

    Katzenjagd
    -Favola-

    -Favola-

    28. August 2012 um 01:44

    Als Einstieg ins Buch bekommen wir einen Artikel aus dem Statdanzeiger von Clydesdale zu lesen. Daraus erkennen wir, dass die Kleinstadt, in der die Geschichte spielt, ein Problem mit einer grossen Anzahl streunender Katzen hat. Danach erleben wir aus Sicht einer Katze, wie diese ausgesetzt wird, wie sie völlig hilflos versucht, sich am Stadtrand zu orientieren, wie sie in einen Kampf gerät und sich schwer verletzt in einen Kohlenkeller zurückzieht. Danach lernen wir Billy kennen. Er fühlt sich von seinen Eltern unverstanden. Oft zieht er sich allein in sein Zimmer zurück, da sich die beiden streiten. Zudem macht seine Mutter eine berufliche Fortbildung und hat somit nicht mehr so viel Zeit für ihn und sein Vater möchte ihm das Schiessen beibringen, doch für dieses Hobby kann sich Billy so gar nicht begeistern. So treffen die Katze und Billy aufeinander und der Junge kann die verletzte Katze nicht zurücklassen, nimmt sie zu sich nach Hause und versteckt sie in seinem Zimmer - denn er weiss, sein Vater würde keine Katze im Haus dulden. Billy kümmert sich fürsorglich um die Katze und schon bald ist sie seine beste Freundin, der er alles anvertrauen kann. Doch es wird immer schwieriger die Katze zu verstecken und die Stadtbewohner beschliessen, die Stast von den streunenden Katzen zu reinigen. Nun muss sich Billy etwas einfallen lassen . . . Billy und seine Verbündeten Salome und Luke schliesst man als Leser gleich ins Herz. Alle drei lieben sie die Tiere, die in ihrer Heimatstadt so verabscheut werden und kümmern sich im Geheimen um sie. Diese Tatsache schweisst sie zusammen. Ingrid Lee hat aber nicht nur die Menschen schön ausgearbeitet. Zahlreiche Katzen spielen in diesem Buch eine Rolle und jede hat ihre eigenen Charakterzüge. Ingrid Lee vermag es, in einfachen Sätzen eine tiefgründige Geschichte zu erzählen und zeigt in unverschönten Worten auf, was passiert, wenn Tiere ausgesetzt werden. Leider überlegen viele Personen nicht, welche Konsequenzen ein Haustier mit sich zieht und geben es dann in einem Tierheim ab, lassen es einschläfern oder setzen es wieder aus. Und was dann alles passieren kann, lässt einen oft leer schlucken, denn ein kleines Hauskätzchen hat einer feindlichen Umgebung nicht viel entgegenzusetzen. In der Mitte hatte die Geschichte für mich etwas eine Länge, doch ich habe "Katzenjagd" wirklich gerne gelesen und bin schon gespannt, welchem Haustier sich Ingrid Lee als nächstes annimmt. In der heutigen Zeit gibt es kaum Tiergeschichten auf dem Buchmarkt. Umso wertvoller sind diese zwei Bücher für Kinder ab 10 Jahren. Mir persönlich hat "Wunderhund" noch eine Spur besser gefallen und so möchte ich allen Tierliebhabern diese zwei Bücher von Ingrid Lee ans Herz legen. Das Cover von "Katzenjagd" ist schlichtweg ein Hingucker. Die witzige Katzenperspektive und das frische Grün garantieren, dass das Buch heraussticht. Ganz toll finde ich auch die Fischgräte, die sich durch das ganze Buch hindurchziehen. Bei jeder Kapitelüberschrift finden wir die richtige Anzahl davon . . . bei Kapitel 3 also drei Fischgräte, bei Kapitel 20 zwanzig . . . Die Gestaltung ist wirklich gelungen! Ich finde es immer toll, wenn sich ein Thema durch das Buch durchzieht. Fazit: "Katzenjagd" ist eine eindrückliche Tiergeschichte, die bestimmt viele Kinder faszinieren kann, da die meisten gerne ein Haustier hätten. Vor allem die drei Freunde und die unterschiedlichen Katzencharakteren konnten mich wirklich überzeugen.

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  • Rezension zu "Katzenjagd" von Ingrid Lee

    Katzenjagd
    Sarlascht

    Sarlascht

    24. August 2012 um 21:46

    Inhalt: In der Heimatstadt von Billy sind wilde Katzen ein ziemliches Problem. Die Bürger suchen Händeringen nach einer Lösung, spalten sich in zwei Parteien: die ersten wollen die Katzen erschießen, damit der Spuk endlich ein Ende hat, die anderen stehen komplett dagegen, wollen die Lebewesen nicht einfach so töten. Während ein Kampf und Diskussionen zu diesen Thema die Stadt in Atem halten, stolpert Billy über die Katze Conga. Völlig verdreckt und verwahrlost findet der Junge die Katze, ignoriert sie zuerst, doch erobert sie schnell sein Herz, so dass er sie mit nach Hause nimmt. Gar nicht mal so ungefährlich, wenn man bedenkt, dass sein Vater zu den Befürwortern gehört, die darauf drängen, die Katzen zu erschießen. So versteckt Billy die kleine Katze in seinem Zimmer und hütet sein Geheimnis streng. Die Liebe zu Conga hilft ihm, die angespannte familiäre Situation zu erraten. Sein Vater und seine Mutter liegen oft ihn Streit, über die sinnlosesten Dinge, doch beschäftigen sie den Jungen sehr. Durch Conga gelingt es ihm, etwas Abstand zu all seinen Sorgen zu schaffen, doch die Jagd nach den Katzen beginnt zu eskalieren und es kommt sogar soweit, dass Billy um das Leben seiner Katze Conga bangen muss. . Meine Meinung: Eigentlich habe ich mir ein Jugendbuch erwartet, was sich um Tierliebe dreht, doch es kam ganz anders. Es geht schon um die Liebe zu Katzen, doch auf der anderen Seite hat man auch die Stadtbewohner, die sogar die Tötung in Betracht ziehen würden, nur weil sie sich von den Tieren gestört fühlen. Niemand fühlt sich wirklich verantwortlich für die Ganzen verwahrlosten Katzen, doch eine Lösung hat jeder parat, nur leider gehen die Meinungen stark auseinander, so dass es viel Zündstoff unter der Bevölkerung gibt. . Billy steht auf der Seite der Katzen, zusammen mit zwei Freunden kämpft er darum, dass die Tiere einen Platz haben, an den ihnen nichts geschieht. All ihr Geld geben sie dafür aus, nur um die ganzen Streuner ernähren zu können. Auf der anderen Seite müssen sie hilflos mit ansehen, wie sich eine Bürgerwehr sammelt, die die Tötung aller als Lösung sieht. Billy bekommt die Sache noch eindringlicher mit, da sein Vater eben auch für die Tötung ist, seinen Sohn sogar das Schießen beibringt, damit er ihn dann auch noch dabei helfen kann, Katzen zu töten. Eingeschüchtert, wie mir der Junge erschien, beugt er sich den Willen seines Vater, fährt zum Schießstand, übt, auch wenn es ihn keine Freude bereitet und Katzen, Katzen wird er sowieso nie erschießen, dass steht für ihn schon deutlich fest. . Zwar sind die Katzen das Hauptaugenmerk des Buches, trotzdem spielt auch die Familiensituation von Billy eine wichtige Rolle. Die ständigen Streitereien belasten den Jungen schwer, wobei er es irgendwie auch schon akzeptiert hat, dass jeden Tag bei ihm zu Hause Gebrüll herrscht, er hat sich der Situation gebeugt, durch Conga jedoch erfährt er wieder so etwas wie Zuwendung und Liebe, wie es ihm seine Eltern nicht mehr geben können, weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. . Manchmal hat mir auf Grund der Grausamkeit gegenüber Tieren direkt der Atem gestockt, weil sie für ein Kinder/Jugendbuch doch sehr eindringlich beschrieben wurden, aber es ist eigentlich nur so, dass die Wahrheit niedergeschrieben wurde. Sehen sich Menschen gestört von Tieren, die niemanden gehören, ist für sie die Tötung dieser durchaus eine Lösung, immerhin sind es ja nur Tiere, wobei, die eigenen Hauskatzen werden mit Liebe überschüttet. . Die Schrift im Buch ist relativ groß, so dass sich das Buch schnell lesen lässt, wobei man durch die Thematik oft einen kleinen Stopp einlegen muss. . Fazit: Wie grausam Menschen zu Tieren sein können, wird einen in „Katzenjagd“ schonungslos vor Augen geführt, aber auch Tierliebe kommt nicht zu kurz. Welche Kräfte Katzen haben, wie sie Menschen beeinflussen, findet auch seinen Platz im Buch. Nicht nur für Kinder geeignet, sollte das Buch eigentlich jeder lesen.

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