Ingrid Noll

 3.9 Sterne bei 2.204 Bewertungen
Autorin von Die Apothekerin, Der Hahn ist tot und weiteren Büchern.
Ingrid Noll

Lebenslauf von Ingrid Noll

Eine Krimi Legende: Ingrid Noll, 1935 in Shanghai in China geboren, ist eine der bekanntesten deutschen Krimibuchautorinnen. Sie wurde gemeinsam mit ihren Geschwistern von den Eltern zuhause unterrichtet. 1949 beschloss ihre Familie schließlich, China wegen Mao Zedongs kommunistischer Revolution zu verlassen, um nach Deutschland zurückzukehren. In Deutschland besuchte sie dann das katholische Mädchengymnasium in Bad Godesberg. 1954 fing sie an Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Bonn, zu studieren, bricht jedoch ab. Erst im Alter von 55 Jahren, beginnt sie dann, Kriminalgeschichten zu schreiben. 1991 gibt sie dann ihr Debüt mit ihrem Kriminalroman "Der Hahn ist tot". Das Buch wird kurze Zeit später zum Bestseller. Bis heute wurde schon vier ihrer Romane erfolgreich verfilmt. 2005 bekommt die Autorin den „Glauser Ehrenpreis“ der „Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur“ für „besondere Verdienste einer Person um die deutschsprachige Kriminalliteratur“. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann in Weinheim.

Alle Bücher von Ingrid Noll

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Buchformat:
Die Apothekerin

Die Apothekerin

 (427)
Erschienen am 17.12.2008
Der Hahn ist tot

Der Hahn ist tot

 (299)
Erschienen am 01.10.2002
Die Häupter meiner Lieben

Die Häupter meiner Lieben

 (266)
Erschienen am 26.10.1994
Kalt ist der Abendhauch

Kalt ist der Abendhauch

 (183)
Erschienen am 30.04.1998
Ladylike

Ladylike

 (138)
Erschienen am 26.06.2007
Kuckuckskind

Kuckuckskind

 (116)
Erschienen am 22.12.2009
Röslein rot

Röslein rot

 (116)
Erschienen am 28.04.2000
Selige Witwen

Selige Witwen

 (101)
Erschienen am 25.10.2002

Neue Rezensionen zu Ingrid Noll

Neu

Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

Unterhaltsam, aber das gewisse Etwas fehlt mir
Lilli33vor einem Monat

Gebundene Ausgabe: 339 Seiten

Verlag: Diogenes (1. Juli 2008)

ISBN-13: 978-3257066326

Preis: Hardcover vergriffen

als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Unterhaltsam, aber das gewisse Etwas fehlt mir


Inhalt:

Anjas Ehe ist am Ende. Anja kann ihrer Mutter den gewünschten Enkel nicht vorweisen. Als sie sich ihn ihren neuen Vermieter Patrick verliebt, geht es für sie wieder aufwärts, auch wenn sie ihrer Freundin Birgit deren Schwangerschaft neidet und diese Freundschaft immer mehr in die Brüche geht. 


Meine Meinung:

Der neueste Roman von Ingrid Noll, „Goldschatz“ hat mir nicht so gut gefallen. Aber mit „Kuckuckskind“ konnte die Autorin mich wieder einfangen. Hier spürt man wieder den trockenen Humor, den Biss, die Sicht in die menschlichen Abgründe, den man von Noll kennt. 


Spekulationen und Verdächtigungen entwickeln hier ein Eigenleben und fordern verheerende Opfer. Ingrid Noll blickt dabei mit viel Feingefühl auf ihre Protagonisten, die wie die Leute von nebenan wirken. 


Ein bisschen mehr Handlung und Dramatik hätte es für mich durchaus sein dürfen. Aber auch so hat mich die Geschichte gut unterhalten und mir beim Lesen viel Spaß bereitet. 


★★★★☆


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Rezension zu "Goldschatz" von Ingrid Noll

Dein Feind ist die Gier!
Kristall86vor einem Monat

Klappentext: „Fünf junge Leute wollen es der Wegwerfgesellschaft zeigen: Tante Emmas altes Bauernhaus soll nicht abgerissen, sondern in eine alternative Studenten-WG verwandelt werden. Doch für die Renovierung fehlt das Geld. Da taucht in Emmas Trödel ein Säckchen mit wertvollen Goldmünzen auf. Aber der Schatz holt sie nicht etwa aus der Bredouille. Im Gegenteil, er führt sie mitten hinein und macht sie mit den unschönen Regungen des menschlichen Herzens bekannt.“ Einer neuer Roman von Ingrid Noll! „Der Goldschatz“ wirkt ein wenig wie ein Wunder in der heutigen Zeit. Einen Goldschatz zu finden klingt wie ein Märchen, birgt aber für die Freunde nichts als Ärger. Gerade hier habe ich Nolls schwarzen und feinfühligen Humor vermisst. Diese Stellen waren in meine Augen prädestiniert dafür aber leider Fehlanzeige. Dennoch muss ich sagen ist es wieder ein echter „Noll“. Sie zeichnet ihre Darsteller sehr real und lebensecht hin. Man könnte meinen sie kennt tatsächlich solche Menschen denen diese Geschichte passiert ist, denn so real und detailliert zu schreiben ist schon ein Highlight. Nolls Schreibstil ist ebenfalls sehr gewohnt. Ich mag es wenn ich neue Bücher von bekannten Autoren lese und mich nicht groß umstellen muss. Es ist für mich ein Zeichen, dass die Autoren sich ihrem Stil treu bleiben und das ist gut so. Es ist schon unheimlich interessant zu lesen wie dieser Schatz das Gefüge der Menschen und deren Sichtweise ändert, wo sie doch eben beschlossen haben, sich kommerziell komplett runter zu fahren und ein Leben ohne diese Konsumwucht zu erleben. Gier ist nunmal eben stärker als der innere Wille. Oder doch nicht? Ingrid Nolls Ironie zeigt in diesem Roman ganz wunderbar, dass das Leben einem immer wieder Steine in den Weg legt und wir uns oft selbst im Weg stehen. Dennoch hatte ich mir hier etwas mehr „Noll“ erhofft...schade.

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Rezension zu "Der Mittagstisch" von Ingrid Noll

Ich habe Hunger
Eggi1972vor 2 Monaten

Der Mittagstisch, von Ingrid Noll nimmt einen mit auf einer kulinarische Reise, wobei es auch zu einem Mord und einem bedauerlichen Todesfall kommt.

Ich finde, dass der Mittagstisch nicht unbedingt zu Kriminalkomödie reicht. Denn der Krimi kommt doch etwas zu kurz. Es ist für mich eher ein Familienroman, wo es zwar zwei Todesfälle und einen Mord gibt, aber es geht doch in meinen Augen mehr um das Verhältnis zwischen den einzelnen Gästen und der Gastgeberin Nelly. Es gibt einige lustige Sequenzen, die ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.

Ingrid Noll gelingt es in diesem Roman, die verschiedenen Protagonisten sehr gut zu zeichnen und ihnen eine gute Tiefe zu geben. Spannung ist in diesem Roman eher weniger zu finden, da man immer wieder genau erklärt bekommt, wie die verschiedenen Toten umgekommen sind.

Wobei es spannend ist, wie sich das Verhältnis zwischen den Personen entwickeln, ob es nun das Verhältnis zwischen Nelly und dem Elektriker, oder ob es nun das wirklich lustige Verhältnis zwischen Nellys Mutter und dem Kapitän ist.

Gerade der Kapitän  ist ein wirklich sehr belebendes Element. Gerade was Freundschaft bedeutet wird bei ihm wirklich gut erklärt. Es ist wirklich so, dass er ein Herzens guter Mensch ist, der sich ausgerechnet mit Nellys Mutter sehr gut versteht.

Der ich nenne es mal „Erzeuger“ der beiden Kinder ist auch ein Mensch, der ein Blender ist und insbesondere er ist sehr undurchsichtig. Aber gerade so einer macht manchmal das Salz in der Suppe aus.

Alles in allem ist es ein schön geschriebener Roman, der aufzeigt wie schwer es sein kann, als alleinerziehende Mutter an Geld zu kommen.

Man kann dieses Buch wirklich entspannt lesen und man bekommt an einigen Stellen dann doch Hunger, und möchte selbst Gast sein beim Mittagstisch.

Es ist auf alle Fälle ein Buch, welches man einfach einmal zwischendurch lesen kann, auch wenn es nicht von der Spannung lebt, wie ich es von einem Krimi gewohnt bin, sondern eher von den verschiedenen Personen, die an diesem Mittagstisch teilnehmen. Es ist auch schön, was sich so alles rund um diese Gruppe ereignet. Gerade dies macht dieses Buch aus.

Was mir ein wenig gefehlt hat, war vielleicht im Anhang noch das eine oder andere Essen des Mittagstisches als Rezept zum Nachkochen.

LiteraturLounge

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Gespräche aus der Community

Neu

Neues von der deutschen Krimikönigin!

Einen Schatz zu finden, Gold zu besitzen, ein absoluter Traum! Wie viele Wünsche kann man sich mit einem Sack voller Gold erfüllen? Wie viele Menschen glücklich machen?
Dass Goldbesitz auch in manchen Menschen niedere Gefühle wecken kann, zeigt die Krimikönigin Ingrid Noll in ihrem neuesten Buch "Goldschatz".
Seid ihr neugierig geworden? Dann dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen!

Mehr zum Inhalt
Eigentlich sollte das alte Bauernhaus abgerissen werden, aber fünf befreundete Studenten wollen es eigenhändig wieder instand setzen, um eine Wohngemeinschaft zu gründen. Und um der Wegwerf-Gesellschaft zu zeigen, dass es auch anders geht. Beim Ausmisten und Putzen stoßen sie auf allerhand seltsame Fundstücke. Gruseliges wie menschliche Knochen im Gemüsegarten, aber auch so manchen Flohmarktartikel, den man zu Geld machen kann. Und schließlich kommt ein Goldschatz wie gerufen für die aufwendige Renovierung. Allerdings ist da noch jemand, der die Goldmünzen für sich beansprucht: ihr kauziger alter Nachbar. Die jungen Leute, die dem Konsumrausch doch widerstehen wollen, vergessen zusehends ihre hehren Ideale, es kriselt in der neugegründeten WG – mit tragischen Folgen.


Zur Autorin
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

Zusammen mit Diogenes verlosen wir 25 Exemplare von "Goldschatz" unter allen, die wissen möchten, wie das Gold der WG ein tragisches Ende verpasst. Möchtet ihr an der Leserunde teilnehmen und euch mit anderen über den neuesten Krimi von Ingrid Noll austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch * bis zum 06.03. und antwortet auf folgende Frage:

Was würdet ihr machen, wenn ihr einen wertvollen Schatz finden würdet? Behalten? Den rechtmäßigen Besitzer ausfindig machen? Eine gute Tat vollbringen?
Ich sage nur eins: Jede Antwort ist erlaubt!


Ich bin also sehr neugierig auf eure spannenden Antworten!
Viel Glück!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Ingrid Noll wurde am 28. September 1935 in Shanghai (China) geboren.

Community-Statistik

in 1.549 Bibliotheken

auf 105 Wunschlisten

von 27 Lesern aktuell gelesen

von 42 Lesern gefolgt

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