Ingrid Noll Der Mittagstisch

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Inhaltsangabe zu „Der Mittagstisch“ von Ingrid Noll

Um Kinder allein aufzuziehen, braucht man Geld. Da Nelly, Mitte dreißig, Platz hat und gut kochen kann, holt sie sich zahlende Mittagsgäste ins Haus, darunter auch einen ebenso hübschen wie patenten Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Erdnussallergie … Bald schon wird das Familienleben ebenso turbulent, wie der Menüplan abwechslungsreich ist.

Spitzfindiger und amüsanter Krimi, kulinarisch mit einer Prise schwarzen Humors.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Super Geschichte, unterhaltsam und spannend! Ingrid Noll ist eine Super Krimi-Autorin :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Köstliche Unterhaltung!

— buchjunkie

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  • Köstliche Unterhaltung!

    Der Mittagstisch

    buchjunkie

    19. January 2017 um 19:08

    Nelly ist Mitte dreissig, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und kann richtig gut kochen. Genau mit diesem Talent möchte sie Geld verdienen, deshalb holt sie sich zahlende Mittagsgäste ins Haus. Waren es am Anfang nur eine Freundin und deren Kollegin werden es langsam immer mehr und eine feste Mittagsrunde bildet sich.Unter den Gästen ist auch Markus, ein ebenso hübscher wie patenter Elektriker, der Nelly gut gefällt. Doch leider ist er immer in Begleitung von Gretel. Aber  die hat eine Erdnussallergie und Nelly weiss davon...Und dann steht auch noch Matt, der Vater ihrer Kinder, der aus Amerika angereist ist und nichts Gutes vor hat. “Ick will nur all the best for de Kinde. In Germany haben de Kinder minimal chance, in my home alles better.My Frau will love my sweet kids.“Nun wird das Familienleben turbulenter, der Menueplan abwechslungsreicher und die Geschichte spannender.Lange habe ich nichts mehr von Ingrid Noll gelesen, doch früher habe ich ihre Romane verschlungen. Als ich diesen entdeckte, wollte ich wissen, ob er mir immer noch gefallen würde oder ob sich mein Lesegeschmack geändert hat. Ich wurde nicht enttäuscht! Auf nur 220 Seiten steht eine sehr unterhaltsame und spannende Geschichte geschrieben. Gespickt ist sie mit feinstem schwarzen Humor.Bei Ingrid Noll gibt es immer toughe Frauen, die Probleme auf ihre ganz eigene morbide Weise lösen, manchmal willentlich, manchmal versehentlich. Meist haben die Männer in ihren Romanen das Nachsehen. So auch hier.Sehr gut gefallen hat mir, wie Ingrid Noll den amerikanischen Daddy mit seinem Slang sprechen lässt und wie ein hessischer Verbrecher babbelt:„Wenn du den Zaster net sofort rausrücke dust, lass` isch se falle.“Ingrid Noll ist Baujahr 1935 und ich hoffe sehr, dass sie trotz ihres hohen Alters noch ein paar Romane schreiben kann!

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    • 6
  • Köstliche und leichte Unterhaltung

    Der Mittagstisch

    WinfriedStanzick

    Ingrid Noll, Der Mittagstisch, Diogenes 2017, ISBN  978-3-257-24370-3Mit den Büchern von Ingrid Noll geht es mir seit Jahren so ähnlich wie mit den Brunetti - Romanen von Donna Leon, die wie Nolls Romane ebenfalls bei Diogenes in Zürich erscheinen.  Weil ihre Vorgänger so überaus erfolgreich waren, neigen die Autorinnen dazu, auch im nächsten,  von einer treuen und nicht kleiner werdenden Fangemeinde sehnlichst erwarteten Buch mit dem gleichen Strickmuster zu arbeiten. Bei Ingrid Noll sind es vorzugsweise Frauen, die, mit viel schwarzem Humor beschrieben, auf die eine oder andere geniale Weise unliebsame Zeitgenossen entsorgen und sie sich vom Hals schaffen. Im neuen Buch ist es die alleinerziehende Nelly, Mitte dreißig,  die sich  mit der Einrichtung eines Mittagstisches in ihrem Haus eine steuerfreie Nebeneinkunft zu sichern glaubt. Offiziell kocht  die begnadete Köchin nur für Freunde, und glaubt, deshalb kein Gewerbe anmelden zu müssen. Und so beschreibt Ingrid Noll einen illustren Kreis von Mittagsgästen, wobei Nelly insbesondere den Männern  große  Aufmerksamkeit  widmet.  Doch als ihr Lieblingsgast Markus eines Tages  seine Freundin Grete mitbringt, ist es mit  der Gastfreundschaft vorbei. Nelly beginnt zu handeln, wobei ihr ihre genauen  Kochkenntnisse sehr behilflich sind. Wie in allen früheren Romanen bietet  Ingrid Noll köstliche und leichte Unterhaltung mit Menschen, deren böse Seite ihrer  Persönlichkeit sie vorzugsweise  zum Ausdruck bringt und mit selbstbewussten  Frauen, die meist ohne strafrechtliche Folgen sich Probleme vom Hals schaffen. Witzig und überaus amüsant  ist eine solche Lektüre  und ihre treuen  Fans wünschen sich von der agilen Achtzigjährigen noch viele weitere  Romane.

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    • 2
  • Hier wäre ich gerne Mitesser

    Der Mittagstisch

    moccabohne

    23. August 2016 um 12:30

    Protagonistin Nelly ist Mitte 30, Mutter zweier Kinder und alleinerziehend. Ihr einziges Talent besteht darin, sie kann kochen. Hinzu kommt, dass sie ein grosses Haus geerbt hat. Die Kombination von Talent und Erbe erweist sich als ihre Chance: Nelly gründet einen Mittagstisch. Sie holt sich über Mittag  eine kleine Gruppe von auserwählten Gästen ins Haus, die sie – für gutes Geld – bekocht, allerdings ohne amtliche Bewilligung. Schon bald fühlt man sich als große Familie. Nur eine Dame in der Runde schert aus: sie intrigiert gegen andere Gäste des Mittagstisches. Das tut sie mit einer derartigen Bösartigkeit und Niedertracht, dass sie die Runde verlassen muss. Die Verstoßene will diese Demütigung aber nicht auf sich sitzen lassen und droht, die illegale Beköstigung  auffliegen zu lassen. Verständlicherweise gerät Nelly in Panik. Ihre Existenz steht auf dem Spiel – und sie reagiert mit einem raffinierten Mordanschlag auf die gefährliche Intrigantin…. Parallel dazu entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Sie ist – wie wäre es anders möglich? – verzwickt und kompliziert. Wieder hat Ingrid Noll  mit ihrem «Mittagstisch» gezeigt, wie man einen spannenden  Krimi mit viel schwarzem Humor schreibt..

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  • Der Mittagstisch

    Der Mittagstisch

    thiefladyXmysteriousKatha

    07. June 2016 um 22:45

    Der MittagstischDies ist das zweite Buch, das ich von Frau Noll gelesen habe. "Die Apothekerin" hatte mir sehr gut gefallen und auch dieses Buch ist sehr unetrhaltsam. Ich habe es auf der Eröffnungslesung der Westerwälder Literaturtage gekauft und daher Frau Noll auch live lesen hören. Eine tolle Frau, die tolle Bücher schreibt.InhaltNelly, Mitte dreißig, alleinerziehend, wird von Matthew abserviert. Nun tischt sie für zahlende Mittagsgäste auf, darunter verschiedene Männer: vom ungewöhnlichen Kapitän bis hin zu einem ebenso hübschen wie patenten Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Erdnussallergie …MeinungWer eine urkomische Geschichte mit markaberem schwarzen Humor lesen will, ist bei dieser Kriminalkomödie genau richtig. Ingrid Noll hat es bereits auf den ersten Seiten egschafft mich zum lachen zu bringen und mich in den Bann ihnrer Geschichte zu ziehen. Die Geschichte verläuft eigentlich recht unspektakulär, es sind eher die kleinen Details und markaberen Gedanken/ Taten von nelly, welche die Geschichte so interessant und amusant machen. Wer kommt schon auf die Idee jemanden mit Erdnussbällchen zu ermorden? Bei Ingrid Noll spritzt keinBlut, niemand bekommt den Kopf abgehackt und keine EIngeweide fliegen durch die Gegend. All dies braucht sie nicht, denn die skurillen Umstände,w elche zu Tötungsakten führen,  sind Unterhaltung genug. Nelly ist außerdem eine liebenswerte Protagonistin. Besonders gut hat mir ihre Freundin gefallen, die Lehrerin ist und immer sehr formell spricht. Dies verleiht der Geschichte einen gewissen Wortwitz. Nellys Kinder und auch der Kapitän sind herzallerliebste Figuren. Für eine 5 STerne-Bewertung hat mir noch das Sahnehäubschen gefehlt aber von mir gibt es sehr gute 4 Sterne für "der Mittagstisch".

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  • Mahlzeit!

    Der Mittagstisch

    annlu

    02. June 2016 um 18:47

    In meiner Generation schien das Erben an der Tagesordnung zu sein. Vielleicht würde auch mein kinderloser und schwerkranker Cousin bald sterben. Ich war optimistisch. So kam es, dass ich irgendwann ein illegales Restaurant besaß, das an jedem Wochentag von 12 bis 15 Uhr für angemeldete Gäste geöffnet hatte. Das sollte noch dramatische Folgen haben. Nelly ist über dreißig und alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Um sich finanziell über Wasser zu halten bittet sie die unterschiedlichsten Gäste zum Mittagstisch. Bekocht werden dabei nicht nur die Kinder, eine Nachbarskatze, Lehrer der nahen Schule samt einem älteren Vater, der sich schon bald zum großväterlichen Freund entwickelt, sondern auch der attraktive Elektriker Markus – der leider mit Freundin auftaucht. Diese alleine ist nicht das einzige Problem von Nelly. Ihre Vergangenheit holt sie wieder ein. Von Ingrid Noll ist man ja so einiges gewohnt. Hier ist es ihr wieder gelungen, einen Alltag zu beschreiben, der auf den ersten Blick ganz gewöhnlich scheint. Die Charaktere erinnern an Menschen denen man jeden Tag auf der Straße begegnet. Per Zufall entwickeln sich die Ereignisse zu einer besonderen Situation. Das Ganze geschieht so nebenbei – auch die einfließenden Mordgedanken – dass man den Charaktere einfach nicht böse für ihre illegalen Machenschaften sein kann. Moral bleibt außen vor, man lebt mit Nelly mit, kann sie verstehen und trauert nicht um die, die nicht bis zum Ende des Buches durchhalten. Locker und leicht liest sich die Geschichte dahin. Mord wird zu einem Teil des Alltags und Nelly bleibt sympathisch wie von Beginn an. Fazit: Ingrid Noll ist es wieder gelungen, Sympathie für eine Frau zu wecken, die ihren Alltag meistert... und dabei, wie nebenbei einen Mord begeht. Ich habe mich köstlich amüsiert!

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  • Auch in der Küche lebt man gefährlich!

    Der Mittagstisch

    sommerlese

    "*Der Mittagstisch*" ist der neueste Krimi aus der Feder von "*Ingrid Noll*". Er erschien im August 2015 im "*Diogenes Verlag*". Die alleinerziehende Nelly ist Mitte dreißig. Matthew, der leibliche Vater der Kinder ist Amerikaner und vor einiger Zeit auf und davon. Nelly bringt sich und ihre Kinder dank ihrer Kochkünste über die Runden. Dazu verköstigt sie eine kleine Anzahl von Gästen, die den privaten Rahmen eines Mittagstisches nutzen, der wohlgemerkt nicht steuerlich beim Finanzamt als Gewerbe gemeldet ist. Diese Frau kann einfach schreiben und das Ganze in einer interessanten Handlung verpacken! Wieder hat Ingrid Noll nach bekannten "Strickmuster" ein grandioses Buch mit Mordfällen zustande gebracht, in dem sich die schwarze Seele einer harmlos wirkenden Frau offenbahrt. In kleinem Freundeskreis baut sich Nelly als Einkommensquelle einen privaten Mittagstisch auf, die Aktion trifft auf begeisterte Mitesser und es kommen schnell immer mehr Teilnehmer der familiär wirkenden Runde zusammen. Besonders der Kapitän wird ihr und den Kindern zu einem väterlichen Freund, der gern und tatkräftig zum Opa-Ersatz mutiert. Doch die Idylle bröckelt, nicht alle "Freunde" des Mittagstisches sind durch und durch liebenswert und freundlich. Gegen die boshafte Grete hat Nelly so ihre Vorbehalte und auch die Tatsache, dass Nelly Gretes Freund Markus für einen Traummann hält, macht die Sache nicht besser. Was in der Geschichte als unspektakuläre Erzählung beginnt, ist köstlich erzählt und unterhält auf humorvoll lockere Art und Weise. Aber wie bei Ingrid Noll üblich, begeht auch in diesem Buch eine normale Frau Verbrechen, die äußerst genial erdacht sind und fast wie in einer Säuberungsaktion Menschen auslöschen oder verschwinden lassen. Unter der scheinbar harmlosen Oberfläche entwickelt sich das Böse und entwickelt perfide Mordgedanken. Nelly bedient sich dabei in diesem Buch ihrer Kochkunst bzw. ihrer Küchenutensilien. Auch wenn die Verbrechen tödlich enden, versteht man die Gründe Nellys. Man kann man es der Protagonistin nicht verübeln und stellt sich auf die Seite der Täterin. Der schwarze Humor und die unliebsamen Charaktere der Opfer verleiten den Leser zu dieser Unterstützung. Die Krimis von Ingrid Noll muss man gelesen haben. Ihre Sprachfertigkeit ist einzigartig, ihre Geschichten und Mordideen sind spektakulär und hintergründig. So muss gute Unterhaltungsliteratur sein! Bitte weiter so, Frau Noll!

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    • 2
  • Naaaaja..

    Der Mittagstisch

    kimxxx

    05. February 2016 um 21:58

    Ich kann mich selbst wirklich als Ingrid Noll Fan bezeichnen, bisher hat es jeder Roman von ihr in mein Bücherregal geschafft! Deshalb war ich umso aufgeregter, als mir der neuer Roman "Der Mittagstisch" unerwartet in der Bibliothek in die Hände fiel..  Ich muss sagen, Noll ist wirklich immer mitreißend und auch dieses Buch hatte ich in wenigen Stunden verschlungen- knapp, nicht in die Länge gezogen und humorvoll. Es brodelt natürlich mal wieder in der Mordküche und die unscheinbare Nelly bringt ihre Rivalin natürlich unabsichtlich mit leckeren Erdnuss-Buletten zur Strecke- wie konnte das nur passieren? Währenddessen möchte ihr Ex Matthew ihren Sohn entführen, und kurzerhand muss dieser natürlich auch dran glauben.  Das Buch war toll, jedoch lange nicht so gut wie die Klassiker "Die Häupter meiner Lieben" oder "Die Apothekerin", teilweise kam mir die Story wirklich zu sehr aus den Fingern gezogen bzw. klischeehaft vor und auch das Ende fand ich etwas, naja, nach dem Motto "hauptsache noch ein Ende geschrieben". Was solls, Noll bleibt trotzdem toll!

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  • Witzig und überaus amüsant

    Der Mittagstisch

    WinfriedStanzick

    01. February 2016 um 10:42

    Mit den Büchern von Ingrid Noll geht es mir seit Jahren so ähnlich wie mit den Brunetti - Romanen von Donna Leon, die wie Nolls Romane ebenfalls bei Diogenes in Zürich erscheinen.  Weil ihre Vorgänger so überaus erfolgreich waren, neigen die Autorinnen dazu, auch im nächsten,  von einer treuen und nicht kleiner werdenden Fangemeinde sehnlichst erwarteten Buch mit dem gleichen Strickmuster zu arbeiten. Bei Ingrid Noll sind es vorzugsweise Frauen, die, mit viel schwarzem Humor beschrieben, auf die eine oder andere geniale Weise unliebsame Zeitgenossen entsorgen und sie sich vom Hals schaffen. Im neuen Buch ist es die alleinerziehende Nelly, Mitte dreißig,  die sich  mit der Einrichtung eines Mittagstisches in ihrem Haus eine steuerfreie Nebeneinkunft zu sichern glaubt. Offiziell kocht  die begnadete Köchin nur für Freunde, und glaubt, deshalb kein Gewerbe anmelden zu müssen. Und so beschreibt Ingrid Noll einen illustren Kreis von Mittagsgästen, wobei Nelly insbesondere den Männern  große  Aufmerksamkeit  widmet.  Doch als ihr Lieblingsgast Markus eines Tages  seine Freundin Grete mitbringt, ist es mit  der Gastfreundschaft vorbei. Nelly beginnt zu handeln, wobei ihr ihre genauen  Kochkenntnisse sehr behilflich sind. Wie in allen früheren Romanen bietet  Ingrid Noll köstliche und leichte Unterhaltung mit Menschen, deren böse Seite ihrer  Persönlichkeit sie vorzugsweise  zum Ausdruck bringt und mit selbstbewussten  Frauen, die meist ohne strafrechtliche Folgen sich Probleme vom Hals schaffen. Witzig und überaus amüsant  ist eine solche Lektüre  und ihre treuen  Fans wünschen sich von der agilen Achtzigjährigen noch viele weitere  Romane.

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  • Not macht erfinderisch ...

    Der Mittagstisch

    engineerwife

    16. December 2015 um 12:54

    Ich finde es beeindruckend, dass Frau Noll mit ihren inzwischen 80 Jahre immer noch zum Stift greift und Bücher schreibt, Hut ab! Der Einstieg in die Geschichte machte dann auch richtig Spaß. Sie lief zwar nicht ganz auf Hochform auf, aber ihr schwarzer Humor schimmerte durchaus durch. Wie nebenbei gab’s auch schon die erste Leiche, es erinnerte mich fast ein bisschen an Die Häupter meine Lieben, eines meiner Lieblingsbücher dieser Autorin. Leider gelang es ihr nicht, das Tempo und die Qualität durch das ganze Buch zu halten. Es blieb zwar nicht bei dieser einen Leiche aber die Weiterführung der Story kam mir ein bisschen konstruiert und am Schluss fast gehetzt vor. Deshalb gibt es von mir leider nicht die Bestnote. Dennoch habe ich viel Respekt vor dieser bemerkenswerten Frau und hoffe, dass sie uns noch lange erhalten bleibt. 

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  • Tischlein deck dich!

    Der Mittagstisch

    twentytwo

    10. December 2015 um 20:24

    Rezension Nelly, allein erziehende Mutter mit zwei Kindern hat ein großes Haus aber kein Geld. Gemeinsam mit ihrer Freundin Regine entsteht die Idee einen Mittagstisch für zahlende Gäste einzurichten. Der Plan geht auf und es entwickelt sich eine bunt gemischte Runde, die sich zum erwünschten regelmäßigen Mittagstisch einfindet. Lehrer und Handwerker sitzen, teilweise sogar mit Partnerin, Woche für Woche mehr oder weniger vereint, gemeinsam an einem Tisch. Es entwickeln sich Sympathien, Neid und Missgunst. Um klare Fronten zu schaffen ergibt sich daraus die Notwendigkeit den einen oder die andere auszuhebeln und schlimmstenfalls aus dem Weg zu räumen. Als plötzlich der vor Jahren untergetauchte Erzeuger von Nellys Kindern auftaucht, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Im Bemühen alles für ihre Kinder tun zu wollen, dabei aber selbst nicht zu kurz zu kommen, spitzt sich die Lage zu und sie muss sie schwer aufpassen, sich nicht selbst ans Messer zu liefern. Fazit Ein Krimi mit viel Witz - spannend und unkonventionell, ein typischer „Nollfall", der amüsiert und unterhält.

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  • Toll! Wie Noll eben ist...

    Der Mittagstisch

    Daniel_Allertseder

    03. December 2015 um 16:00

    ++ Achtung: Spoiler enthalten! +++Meine Meinung Mein erstes Buch, welches ich von Ingrid Noll gelesen habe, war Hab und Gier – und von diesem war ich schwer begeistert! Also habe ich mir schleunigst ein neues angefragt: Der Mittagstisch. Und, was soll ich schon sagen? Wieder hat mich Noll mir ihrem lustigen Schreibstil und ihrem unsittlichen, aber humorvollen Plot überzeugt. Das Buch habe ich in einem rutsch durchgelesen. Zwar war das Hardcover, mit dem dicken Einband, etwas schwer zu lesen, es lag nicht gut in der Hand und verlangte viel Kraft, um es überhaupt geöffnet halten zu können. Nun denn, die Kapitellänge war gar wieder akzeptabel – rund 9 – 10 Seiten; über das Cover braucht man nicht meckern, auch wenn es mich interessieren würde, wie der Verlag mit welchem Hintergrund die Coverbilder ausgesucht werden :D das bleibt mir ein ewiges Rätsel. Aber das heißt ja dann nicht, dass das Buch nicht gut ist, oder? Zum Lachen regten Matts Sätze an: Doch, de Frau hat ein canary (…) Aber no grazing animals or so (…) oder For de Kinde DAS zu lesen war toll! Auch fand ich es ziemlich lustig, als Nelly Matt einfach so mir nichts dir nichts umbrachte und ihn einfach im Wald verscharrte … bisschen unglaubwürdig, aber was soll’s!Fazit Wie ich es von Noll gewohnt war, hat mich das Buch wieder vollkommen in seinen Bann gezogen. Authentische Charaktere, spektakulärer Plot und aber ein Ende, von dem ich ein wenig überrascht war. Ging mir ein wenig zu schnell. Trotz alledem bin ich noch großer Noll-Fan! Sie schreibt super Bücher!5 von 5 SterneDas Buch Titel: Der Mittagstisch Autor: Ingrid Noll Verlag: Diogenes Format: Hardcover Seitenzahl: 220 ISBN: 978-3-257-06954-9 Preis: 22.00 € Vielen Dank nochmals an den grandiosen Diogenes-Verlag für dieses äußerst interessante Rezensionsexemplar. Hat mich gefreut! von Daniel

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  • Es fehlt ein wenig die Nachwürze

    Der Mittagstisch

    Girdie

    11. September 2015 um 20:12

    Eine der Zofen Bathsebas, die da auf dem Cover des Buchs „Der Mittagstisch“ von Ingrid Noll zu sehen ist, dreht leicht amüsiert ihren Kopf zum Betrachter hin, nachdem sie ihre Herrin zum Bad begleitet und den um ihre Gunst buhlenden David im Hintergrund wahrgenommen hat. Vielleicht ahnt sie bereits, wie diese Erzählung enden wird. Ein Schelm, wer diese Szene auf den vorliegenden Roman bezieht! Doch eine kleine Gemeinsamkeit ist nicht von der Hand zu weisen, wenn auch die Geschlechter dabei vertauscht sind. Der Autorin gelingt es im leichten Plauderton, die Protagonistin Nelly ihre Geschichte selbst erzählen zu lassen. Nelly ist eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder im Grundschulalter. Nach einer mehrjährigen Romanze mit dem nordamerikanischen Kindsvater, ist dieser von heute auf morgen in die USA abgereist und hat seitdem kein Lebenszeichen mehr geschickt. Glücklicherweise hat sie von ihren Großeltern ein Haus geerbt, in dem sie nun einen Mittagstisch anbietet. Angefangen hat es mit ihrer Freundin, die Lehrerin an der benachbarten Schule ist und der sie ein warmes Essen in der Mittagspause anbieten wollte. Diese hat dann eine Freundin mitgebracht, die es wiederum ihrem verwitweten Vater erzählt hat, alles unter dem Siegel der Verschwiegenheit, denn offiziell darf es die Teilnehmerrunde nicht geben, weil Nelly keine Konzession dafür hat. Nachdem sie sogar in die Vergrößerung ihres Mittagsmahls investiert hat, erscheint unter anderem der Elektriker Markus mit seiner Freundin, die beide in der Nachbarschaft arbeiten. Nelly mag Markus sehr, er sieht ihrem Ex-Freund sogar etwas ähnlich, doch der Elektriker ist nur um seine Freundin besorgt. Eine Lebensmittelallergie der Freundin möchte die Köchin ausnutzen, um sie kurzfristig zu ärgern. Leider verläuft die Ausführung des Plans nicht so wie gewünscht. Und dann holt auch noch die Vergangenheit Nelly ein und stellt sich ihrer erträumten Zukunft entgegen. Bis sie sich aus der Reserve holen und zu einer spontanen Aktion hinreißen lässt. In der Folge ist sie auf Mitwisser angewiesen. Ob das wohl gutgeht? Nelly ist fürsorglich und gewissenhaft. Doch als Tochter wird sie den Ansprüchen ihrer Mutter nicht gerecht. Vor allem in Geldangelegenheiten ist sie immer wieder auf deren Hilfe angewiesen. Ihr Hauptanliegen ist es daher, sich finanziell unabhängig zu stellen. Doch immer wenn sie glaubt ihrem Wunsch näher zu kommen passiert etwas Unerwartetes mit der Folge, dass sie das gewonnene Stück vom Glück teilen muss beziehungsweise es ihr ganz abhanden zu kommen droht. Durch die gewählte Erzählform wird dem Leser ein Einblick in Nellys Denken ermöglicht. Sie ist eine liebenswerte Persönlichkeit die zur Gutgläubigkeit neigt, der man aber auch gerne das Delikt um den nicht angemeldeten Restaurantbetrieb verzeiht. Aus den Fehlern der Vergangenheit hat sie gelernt, so dass sie zwar im ersten Moment spontane Konsequenzen zieht, diese aber auch hinterfragt und zu korrigieren versucht. Nicht immer können die Schäden dabei beseitigt werden. An Nellys Mittagstisch versammeln sich die unterschiedlichsten Charaktere beispielsweise die altmodisch redende Freundin, der braungebrannte Sportlehrer und der dicke, alte Schiffssteward, der Nelly zur großen Hilfe wird. Einige werden ganz nebenher mit wenigen Worten beschrieben, was aber ausreichend dafür ist, den Leser über die besonderen Eigenschaften des Gastes zu informieren und ihn meistens darüber zum Schmunzeln zu bringen. Die Handlung eilt nur so dahin. Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen, nur der Schluss kommt sehr rasch. Meiner Meinung nach endet das Buch mit einer Person zu viel, hier fehlt etwas die Nachwürze. Das Buch ist ein „Muss“ für alle Ingrid Noll-Fans und ein Lesevergnügen für jeden Krimileser. Ich vergebe knappe 4 Sterne.

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