Die Apothekerin

von Ingrid Noll 
4,0 Sterne bei420 Bewertungen
Die Apothekerin
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (312):
Jassi1993s avatar

Spannende Story, interessante Erzähltaktik!

Kritisch (24):
peedees avatar

Buchabbruch nach 82 von 248 Seiten, schade

Alle 420 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Apothekerin"

Die Apothekerin Hella Moormann liegt in der Heidelberger Frauenklinik – mit Rosemarie Hirte als Bettnachbarin. Um sich die Zeit zu vertreiben, vertraut Hella der Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse an. Rosemarie Hirte wird zur unberechenbaren Beichtmutter.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257238969
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:248 Seiten
Verlag:Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum:17.12.2008
Das aktuelle Hörbuch ist bei Steinbach sprechende Bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne119
  • 4 Sterne193
  • 3 Sterne84
  • 2 Sterne19
  • 1 Stern5
  • Sortieren:
    LibriLeonessas avatar
    LibriLeonessavor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ok, aber nicht aufregend.
    nicht ganz mein Geschmack

    Meine anfängliche aus dem Klappentext hervorgegangene Euphorie löste sich leider mit steigender Seitenanzahl in Luft aus. Die Idee der Story finde ich extrem spannend, doch es gab oft langatmige Kapitel und ich konnte mich mit Hella einfach nicht anfreunden. Sie war mir etwas unsympathisch und ich konnte Vieles von ihr nicht nachvollziehen.


    Für mich ist es ein 0815 Roman, den man nebenbei schell liest, um sich die Zeit zu vertreiben. Der Humor, der in dieser Geschichte steckt, lässt Noll´s Werk zu einem "Ok" werden.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    peedees avatar
    peedeevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Buchabbruch nach 82 von 248 Seiten
    Buchabbruch nach 82 von 248 Seiten, schade

    Die Apothekerin Hella liegt im Krankenhaus. Aus Zeitvertreib erzählt sie der Bettnachbarin Rosemarie ihre Geheimnisse. Aber Rosemarie schläft häufig mitten in der Geschichte ein – sie wird zur unberechenbaren Beichtmutter. Eine Erbschaft mit Auflagen, ein gefährliches künstliches Gebiss, ein leichtlebiger Student…

    Erster Eindruck: Das Cover ist ein für mich typisches Diogenes-Cover; gestalterisch entspricht es leider nicht meinem Geschmack.

    Dies ist mein zweites Buch von Ingrid Noll, nach „Hab und Gier“ (von 2014), das mir seinerzeit sehr gut gefallen hat. Das vorliegende Buch, das eines ihrer frühen Werke ist (von 1994), hat mich nun leider so gar nicht mitreissen können. Ich kam einfach nicht wirklich in die Geschichte rein – sie plätscherte einfach so vor sich hin und die Protagonisten fand ich nervig…

    Hella, die Apothekerin, lässt sich von anderen ausnutzen und merkt es nicht bzw. sie will es nicht wahrhaben. Ihre Freundin Dorit sieht das schon, aber was will sie machen – auf dem Ohr ist Hella taub… „Die Apothekerin“ hat offensichtlich ein Helfersyndrom: „Anfangs war es mir gar nicht bewusst, dass mich Aussenseiter, Kranke und Neurotiker magnetisch anzogen. Schon als Schülerin hatte ich einen Freund, der heroinabhängig war und von mir gerettet werden wollte.“
    Hellas jüngerer Freund Levin, Zahnmedizin-Student, tanzt ihr auf der Nase herum und will schnellstmöglich an Grossvaters Erbe ran, damit er mal nicht so hart als Zahnarzt arbeiten muss – so er denn mal mit dem Studium fertig wird. Nur ist der Opa eben noch ziemlich fidel und munter; er ändert fortlaufend sein Testament. Levins Opa hat mir gut gefallen, denn er kriegt viel mehr mit, als andere meinen.
    Wieso erzählt Hella der Bettnachbarin im Krankenhaus, Rosemarie, ihre Geheimnisse, wo sie Rosemarie doch eigentlich gar nicht leiden kann? Zudem schläft diese meistens ein, wenn Hella erzählt. Ich versteh’s nicht…

    Ich weiss, Ingrid Noll ist eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin und „Die Apothekerin“ hat sicherlich sehr viele Leser begeistern können. Bei mir hat der Funke bis Seite 82 leider nicht gezündet und ich habe das Buch abgebrochen. Schade. Ich werde es jedoch gerne nochmals mit einem jüngeren Werk versuchen – ich gebe nicht auf!

    Kommentare: 1
    29
    Teilen
    L
    Lenz99vor 2 Jahren
    Hatte etwas mehr erwartet...

    nicht ihr bestes Buch.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    tinations avatar
    tinationvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine amüsante Geschichte einer Frau und deren Liebe
    Eine amüsante Geschichte einer Frau und deren Liebe

    Das Buch: Hella Moormann erzählt im Krankenhaus ihrer Bettnachbarin ihre Geschichte. Eigentlich die Geschichte, wie sie versuchte, ein Kind zu bekommen. Und was braucht Hella dafür? Einen Mann! Und den hat sie gerade nicht. Schnell macht sie Levin, einen verwöhnten Millionärserben als potenziellen Vater aus. Doch das kann ja wohl nicht gut gehen. Und so stürzt sich Hella in ein Liebesleben mit Heirat, ungewollter Erbschaft, Liebeleien, kuriosen Ereignissen und plötzlichen Todesfällen. Und vor allem die Todesfälle haben es in sich: Hella ist Apothekerin und kennt sich mit Giften aus. Doch ob ihr das in der Mission Kind weiterhilft?

    Fazit: Der Buchumschlag verspricht schon eine kuriose Geschichte. Und dass ist sie auch. Aber keinenfalls negativ gesehen. Hella Moormann erzählt aus ihrem Leben und der Leser bleibt fasziniert kleben. Es scheint, als könnte sie nie etwas dafür, dass diese kuriosen Dinge ihr passieren. Und diese nimmt sie dann so hin wie sie kommen. Aber immer bleibt ihre Liebe zur Arbeit als Apothekerin. Denn da fühlt sie sich heimisch.

    Auch die Nebencharaktere sind sehr toll ausgearbeitet. Mann liebt und hasst sie. Genau wie Hella. Man wünscht sich regelrecht Hella als Freundin. Und irgendwie erscheint dies in der Gesamtheit doch sehr merkwürdig. Denn eigentlich hat sie auch so einige Geheimnisse und böse Absichten. Aber das ist doch das Tolle an diesem Buch.

    Ingrid Noll versteht es, durch Wortwitz und kuriosen Ereignissen, die aber wirklich so passieren könnten, den Leser zu unterhalten. Immer wieder kommt eine große Brise schwarzer Humor um die Ecke. Noll lässt auch Menschen, die über Leichen gehen, unschuldig aussehen. Und das ist das Besondere an ihren Büchern. Die Geschichte kommt sehr unschuldig daher, doch im Detail geht es mächtig ab.

    Zusammenfassend ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Man kann eigentlich nichts an diesem Buch aussetzen. Und wenn, dann nur auf höchstem Niveau. Hiermit erteile ich eine klare Leseempfehlung!!!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gutes Buch mit einem ganz speziellen Humor. Die Autorin ist ebenfalls eine faszinierende Persönlichkeit
    die Apothekerin

    Die Apothekerin
    Ich habe schon oft sehr viel Gutes über die Bücher von Ingrid Noll gehört und wollte nun endlich etwas von ihr lesen. Die Apothekerin war eine Empfehlung meiner Großmutter und auch meine eigene Mutter fand das Buch sehr amüsant. Ich kann mich dieser Meinung nur anschließen.

    Inhalt
    Die Apothekerin Hella Moormann liegt in der Heidelberger Frauenklinik – mit Rosemarie Hirte als Bettnachbarin. Um sich die Zeit zu vertreiben, vertraut Hella der Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse an. Rosemarie Hirte wird zur unberechenbaren Beichtmutter.

    Meinung
    Was für ein erfrischend gutes und skurilles Buch. Ich habe lange nichts mehr gelesen was so außergewöhnlich ist. Ingrid Noll erzählt mit einem ganz bestimmten Humor, welcher sicherlich nicht von jedem Leser gemocht wird, aber bei mir hat sie voll ins Schwarze getroffen. Ich mochte die Einfachheit der Sprache, welche aber soviel Wortwitz besitzt. Auch die Figuren sind interessante Persönlichkeiten und hecken Üble Sachen aus, die man ihnen eigentlich auf den ersten Blick nicht zutrauen würde. Allerdings konnte mich das Ende nicht vollkommen überzeugen, denn es lässt Fragen offen und war im Vergleich zur restlichen Handlung eher unspektakulär. Ich habe auf jeden Fall mit Ingrid Noll eine Autorin für mich entdeckt und werde sicherlich weitere Bücher von ihr lesen. Wer schwarzen humor mag, ist hier richtig,

    Kommentieren0
    20
    Teilen
    A
    Angel10vor 3 Jahren
    Die Apothekrin

    - war mein erstes Buch der Autorin, fand es ganz gut

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Caastorbs avatar
    Caastorbvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Hella liebt Menschen, denen es schlecht geht - deswegen ist sie Apothekerin geworden...
    Unterhaltendes Buch für einen Abend

    Die Apothekerin war das erste Buch, das ich von Ingrid Noll gelesen habe. Seit Jahren kenne ich den Titel aus Buchhandlungen und Büchereien. Letzten Monat hatte ich Lust etwas Neues zu lesen. Gestern nahm ich das Buch zur Hand und las es in einem Zug aus. Die Geschichte ist flüssig geschrieben. Die schwangere Protagonistin erzählt ihrer Bettnachbarin im Krankenhaus ihr Leben. Sie selbst hat leichte Schwangerschaftskomplikationen, ihrer ältere Zuhörerin wurden soeben wegen Verdacht auf Krebs die Eierstöcke entfernt. Es ist die Lebensgeschichte einer Frau, die einen Hang für schwache Männer hat. Ihre Männerfreundschaften waren Heroinsüchtige, Arbeitslose, Depressive, gerettete Selbstmörder und entlassene Häftlinge. Dann lernt sie Levin kennen, ein wechselhafter, lebhafter Medizinstudent - der erste normale Mann, denkt Sie. Durch ihre Gutmütigkeit gerät sie wieder in die Hände von schwachen Männern, denen sie hörig hilft, von einer Katastrophe in die nächste zu stolpern.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Rezension zu Die Apothekerin

    Inhalt:
    Ingrid Nolls Roman " Die Apothekerin" handelt von Hella Moosmann, welche im Krankenhaus liegt. Da ihr mit der Zeit langweilig wird, beginnt sie,  ihrer Zimmergenossin Rosemarie Hirte ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Dabei lässt Hella nicht das winzigste Detail aus.
    Ihre Bettnachbarin hört Hella zu. Anfangs beteiligte sie sich wenig an dem, waas ihr berichtet wurde, jedoch fängt die Geschichte Hellas Zimmergenossin schon bald. Denn Rosemarie sagt Hella, was sie von deren Entscheidungen hält und will unbedingt wissen, wie das Ende lautet.

    Meinung:
    Dieser Roman hat mir von der ersten bis zur letzten Zeile gefallen, denn Ingrid Noll schreibt nicht langweilig und auch die Geschichte ist so fesselnd, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Perles avatar
    Perlevor 5 Jahren
    Die Apothekerin von Ingrid Noll

    Die Apothekerin - dieses Buch hatte ich schon einige Jahre im Regal und traute mich nie richtig es zu lesen. Am Montag war es dann soweit und ich dachte mir, jetzt ist es soweit, jetzt wagst Du Dich heran. Und siehe da, es gefiel mir, sogar so sehr, dass ich nicht davon los kam und schon am Mittwochabend nach ca. 48 Stunden (natürlich nicht am Stück) damit durch war. Ich erzählte sogar jemandem am Mittwochmorgen, dass ich gerade ein tolles Buch lese - die Apthekerin von Ingrid Noll und ich weiß, dass es einen Film darüber gibt, der spät abends schon des öfteren lief. Vor 1-2 Jahren wollte ich ihn mir nämlich ansehn, doch nach paar Minuten schaltete ich dann aus, weil ich nicht genau wusste, um was es ging bzw. nicht genau schlau wurde, was da gespielt wurde. Bei dem Buch hatte ich bei den ersten Seiten nicht ganz den Durchblick und musste erst mal in die Geschichte reinkommen, doch das dauerte nicht lang, und es lief wie am Schnürchen und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Jetzt würde mich der Film schon eher interessieren. Passe mal auf, wenn er wieder läuft, versuche ich ihn mal ganz zu schauen. Ich kenn ja jetzt die Handlung. Und war sehr zufrieden mit dem Buch, fühlte mich wohl beim Lesen und kann es sehr gerne weiterempfehlen. Schicke es auch morgen an einen Interessenten und hoffe, dass es ihm genauso gut gefällt wie mir. Volle Punktzahl! Klasse! Weiter so!

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Apothekerin" von Ingrid Noll

    Inhalt: Hella liegt im Krankenhaus. Nachts erzählt sie jeweils ihrer Bettnachbarin Episoden aus ihrer abenteuerlichen Lebensgeschichte. Diese ist geprägt von den falschen Männern, guten Absichten und weniger guten Entscheidungen. Hella erbt, liebt, hasst und findet schliesslich, wonach sie gesucht hat, wenn auch nicht ganz so, wie "man" es erwarten würde. Die Bettnachbarin hört äusserlich mehr oder weniger unbeeindruckt zu und überrascht Hella zum Schluss doch noch ...
    Meine Meinung: Das war intelligente, subtile Unterhaltung mit einem gehörigen Schuss schwarzem Humor. Hella ist eine sympathische, eigentlich grundgütige Heldin, die "geschädigt" durch ihren übergrossen Retterinstinkt und einige andere absonderliche Charaktereigenschaften immer wieder in die abstrusesten Situationen gerät.
    Der Autorin ist es sehr gut gelungen, meine Sympathie für Hella zu wecken, auch wenn nicht, alles, was sie tut, astrein ist. Ich habe ihre Bemühungen, das Glück für sich zu finden mit grossem Interesse verfolgt. Und ich hoffe, dass sie der neuerlichen Versuchung von Seiten ihrer Bettnachbarin widerstehen wird.

    Kommentieren0
    12
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks