Ingrid Noll Ehrenwort

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Inhaltsangabe zu „Ehrenwort“ von Ingrid Noll

Drei Generationen unter einem Dach: Student Max, die Buchhändlerin Petra, Ingenieur Harald und Willy Knobel, hochbetagt. Trautes Heim, Glück allein? Zwischen Maxiwindeln und mörderischer Eisenstange spielt diese bitterböse Kriminalkomödie. Ingrid Noll erzählt von einer Familie, die das Altern anpackt – auf unkonventionelle Art.

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  • Rezension zu "Ehrenwort" von Ingrid Noll

    Ehrenwort
    Daphne1962

    Daphne1962

    30. June 2012 um 22:00

    Eine Familie, wie sie zahlreich in Deutschland gibt. Der alte Großvater Willi Knobel mit 90 Jahren, der noch alleine in seinem Haus lebt und geistig recht fit ist. Das Haus aber verwahrlosen lässt. Der Sohn Harald, der ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu seinem Vater hat. Die Schwiegertochter Petra, Buchhändlerin, drückt sich genauso vor der Verantwortung, wie die lesbische Tochter in Berlin. Lediglich der Sohn Max kümmert sich aufopferungsvoll um Opa. Aber mit dem Hintergedanken, es springt ja immer ein wenig Geld dabei raus. Ständig ist Max klamm und ein Kleingangster tritt ihm auf den Füßen rum. Die Schwester von Harald Karin ist nach Australien abgedampft. Als Opa mit einem Bruch in die Klinik eingeliefert werden muss kommt unweigerlich die Frage auf, wohin nun mit ihm. Max möchte Opa zu Hause pflegen. Die Familie stimmt nur zu, da Opa eh im Sterben liegt und das dann nicht lange ertragen werden muss. Dank Max seiner guten Pflege schreitet Opas Genesung flott voran. Das kann Harald aber nun nicht lange mit anschauen und auch Petra ist genervt von den zahlreichen Pflegerinnen, die Opa aufpäppeln. Irgendwie muss Opa weg. Harald fängt an heimliche Pläne zu schmieden und schreitet zur Tat. Auch Petra schmiedet düstere Pläne. Das das ganze dann in Chaos endet, ist schon vorprogrammiert. Wenn Peter Fricke dieses Hörbuch nicht so klasse einlesen würde, dann wäre die Geschichte etwas langatmig. Von Ingrid Noll war ich schon besseres gewohnt, vor allem nicht so eine lange Erzählung, wie Opa auf den Topf gesetzt wird, seine Windeln gewechselt werden müssen wird und ständig Pudding löffelt oder Kreuzworträtsel löst. Das wird zu häufig wiederholt. Das hätte man auch etwas weniger ausschweifen können. Aber so ab der Hälfte fängt dann langsam doch an, etwas Bewegung in die Geschichte zu kommen und man hatte dann doch Spaß und einige Lacher konnte ich mir nicht verkneifen. Es passieren schon einige unvorhergesehene Dinge und das Ende ist auch zu erwarten.

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  • Rezension zu "Ehrenwort" von Ingrid Noll

    Ehrenwort
    tedesca

    tedesca

    11. March 2011 um 12:36

    Fertiggehört hab ich das Buch nur, weil Peter Fricke so gut liest, daher auch 2 Sterne, sonst wär's nur einer gewesen. Das war ja eine fade Angelegenheit! Ein paar Tote machen halt eine Geschichte auch noch nicht spannend, und den berühmten schwarzen Humor konnte ich beim besten Willen nicht entdecken. Nur, weil eine Familie den alten Opa gern loswerden möchte, ist das noch lang nicht lustig, und wen bitte interessieren die Ehegeschichten eines ganz durchschnittlichen Paares, das den Hochzeitstag in einem Wellnesshotel verbringt, wo absolut nichts passiert, ausser dass die Frau sich einen neuen Pyjama kauft? Noll hält ihre Leser auch für dumm oder fantasielos, sonst würde sie nicht alles und jedes bis ins Absurde hin erklären und beschreiben. So im Stile von "Der Alte wachte auf. Er war vorher eingeschlafen".... no na net, sagt der Wiener da genervt. Ich mochte Nolls erste Bücher schon nicht, und leider hat sie sich für mein Empfinden in den vielen Jahren keinen Deut weiterentwickelt. Zeitveschwendung, würd ich sagen!

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