Kuckuckskind

von Ingrid Noll 
3,9 Sterne bei111 Bewertungen
Kuckuckskind
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ElisabethBulittas avatar

Ingrid Noll schreibt einfach gut: Spannung gepaart mit Humor. Immer wieder ein Leseerlebnis.

Marzipanmaedchens avatar

Wie immer super

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Inhaltsangabe zu "Kuckuckskind"

Mama's baby – papa's maybe? ›Kuckuckskind‹ ist eine Geschichte über drei Vaterschaftstests, einen Schwangerschaftstest, ein Baby im Waschkorb, ein paar Tote und ein unkonventionelles Familienglück in einem Nest, das zwar fremd, doch recht gemütlich ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257240122
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:22.12.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.06.2008 bei Diogenes erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    spagettivor 3 Jahren
    Kuckuckskind

    Anja, die ihren Mann inflagranti mit einer anderen erwischt, lässt sich scheiden.
    Ihrer besten Freundin Birgit hat sie davon berichtet.

    Es gibt Tote in diesem Buch, aber es ist kein Krimi, wie ich so bis jetzt gekannt habe. Es ist ein besonderer Krimi.

    Das aktive Liebesleben der Freundin Birgit, die schwanger aus dem Urlaub zurückkommt, lässt Anja aufhorchen. Sie ist neidisch und gönnt ihr das Glück nicht.

    Trostlose Ehen, Scheidungen, skandalöse Zustände, Missgunst und Neid gibt es im Buch, tragische Ereignisse passieren eins nach dem anderen. 

    Anja ist felsenfest überzeugt dieses Kind, das die Freundin zur Welt bringen wird, ist das Kind ihres Ex-Mannes.

    Wessen Kind es schlussendlich ist, müsst ihr selbst rausfinden und einfach nur das Buch lesen. Am Schluss werdet Ihr es wissen. Eigentlich eine Tragödie.
     
    Das ist mein erstes Buch von Ingrid Noll.

    Fazit: Sehr amüsant geschrieben mit einem unvorsehbaren Ende. Es war für mich kein herkömmlicher Krimi, sondern eine unterhaltsame Lektüre. Kann ich nur weiterempfehlen. 

     

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    NattiundFridas avatar
    NattiundFridavor 5 Jahren
    Nur für Ingrid Noll Fans

    Ich lese Ingrid Nolls Bücher wirklich gern , denn ihr Schreibstill ist wirklich bemerkenswert.

    Sie spielt mit der Sprache und den Worten und jede Zeile ist ein wahrer Genuss. Außerdem liebe ich Ihren

    Humor. Der hier und da immer wieder auftritt ,dann wenn man es am wenigsten erwartet und am meisten braucht. 

     

    Jedoch muss ich leider sagen das ich mir von diesem Krimi etwas mehr erhofft hätte.

    Der erste Mord ließ lange auf sich warten. Und ab und zu dachte ich mir ist das überhaupt ein Krimi?

    Obwohl die Geschichte und all deren Figuren darin, einen wieder so mit sich reißen , da jeder von ihnen seine kleinen

    und großen Probleme hat , war es doch etwas lahm.

    Da ist die Lehrerin die betrogen wird , Ihre Kolleginn die alle Männer um den Finger wickeln kann , der smarte Schüler

    mit großem Charme , der ein riesiges Geheimnis mit sich trägt und sein Vater der arbeitslose Chemiker , mit verwirrendem 

    Beziehunsstatus. Ein Roman , voller Neid , Hass und Intrigen.

    An sich wunderbar geschrieben , doch Krimi begeisterte werden hier nicht voll und ganz auf Ihre Kosten kommen.

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Ein sehr humorvolles Buch mit einigen Seitenhieben, wie man sie von Ingrid Noll kennt und schätzt. Eine geschichte über eine recht beliebte Lehrerin, die in ihrem Leben aufräumt und erkennt, dass man für ide eigene Langeweilei selbst verantwortlich ist. Die Figuren sind gut skizziert und machen Spaß.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Inhalt:
    Anja Reinold ist Deutsch- und Französischlehrerin an einem Gymnasium und gern gesehen bei den SchülerInnen. Eine gute Freundin von ihr ist dort an der Schule ihre Kollegin. Ihr erzählt Anja dann auch, dass sie sich von ihrem Mann getrennt hat, weil sie ihn Inflagrantie erwischt hat.
    Auf einmal kühlt sich die Freundschaft spürbar zwischen den beiden Freundinnen ab, obwohl Anjas Freundin und Kollegin nicht diejenige war, mit der Anjas Mann seinen Spaß hatte! Oder etwa doch?
    Der Anrufbeantworter, den Anja sich anhört als ihr Exmanne nicht im Hause ist, weiß es besser...
    ** ** ** ** ** ** ***
    Schreibstil:
    Unkompliziert, nett, einfach, frisch.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Quintessenz:
    Das ging weg wie Butter.
    Es ist kein Buch mit Anspruch auf Teifgang. Ja, zum Ende hin wird es sogar ziemlich kitschig, aber nach einer langen Ingrid-Noll-Pause war es erfrischend und zog mich schnell weg...
    ** ** ** ** ** ** ***

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    bookmouses avatar
    bookmousevor 8 Jahren
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Anja, Lehrerin aus Leidenschaft, wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind, eine Familie und ein schönes Häuschen mit Garten.
    Leider ist ihr dies nicht vergönnt.
    Stattdessen erwischt sie ihren Ehemann inflagranti mit einer anderen Frau und lässt sich scheiden. Dadurch fällt sie erst einmal in ein tiefes Loch.
    Als ihre Kollegin Birgit ihr erzählt, dass sie schwanger ist, bricht bei ihr der Neid aus. Sie gönnt ihrer Kollegin das Glück nicht.
    Irgendwann lernt sie Patrick kennen, den Vater von ihrem Schüler Manuel, denn Manuel erzählt ihr, dass in dem Haus, in dem er wohnt, noch eine Wohnung frei wäre. Dadurch findet sie wieder zurück in ein geordneteres Leben.
    Als das Kind von ihrer Kollegin geboren ist, überredet sie Steffen (Birgits Ehemann) einen Vaterschaftstest machen zu lassen, da diesem Zweifel kommen, ob das Kind überhaupt sein Sohn ist.

    Doch bei einem Vaterschaftstest bleibt es nicht. Man darf gespannt sein.

    Ein Krimi, der seine 5 Sterne verdient hat.

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    BeautyBookss avatar
    BeautyBooksvor 8 Jahren
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    "Kuckuckskind" ist kein herkömmlicher Krimi. Viel eher handelt es sich bei Ingrid Nolls neuem Roman um eine unterhaltsame Lektüre, die den Blick auf aktuelle Befindlichkeiten in der Gesellschaft lenkt.
    Da geht es um trostlose Ehen, die dann doch zerbrechen, Lästereien im Lehrerzimmer und skandalöse Zustände, die erst zum Schluss aufgedeckt werden. Es gibt zwar Tote und freilich auch Schuldige, aber zum Schluss wird doch alles gut, oder zumindest fast, denn die Erzählfigur zitiert schließlich Ricarda Huch: "Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,/ Da blüht nichts mehr."
    Anja Reinold, Deutsch- und Französischlehrerin am Weinheimer Heinrich-Hübsch-Gymnasium, ist "glücklich" verheiratet. Es kommt wie es kommen muss: Eines Tage fällt die wöchentliche Chorprobe aus, die Studienrätin kehrt verfrüht nachhaus und ertappt ihren Gatten gemeinsam mit einer Unbekannten auf dem heimischen Sofa. Sie verlässt ihren Gernot und zieht in ein "Rattenloch", in dem sie zusehends verlottert. Die Mutter möchte sie noch rasch unter die Haube bringen, denn mit ihren fast 40 Jahren steht Anja schon kurz vor ihrem "Verfallsdatum". Anjas beste Freundin Birgit ist ein gauloisesrauchendes Lästermaul, das irgendwie immer besser als Anja zu sein scheint. Missgünstig verfolgt die gehörnte Lehrerin die Entwicklungen im Liebesleben der Freundin und muss bald feststellen, dass Birgit ein ziemliches Miststück zu sein scheint. Als sie auch noch schwanger aus dem Frankreichurlaub zurückkehrt, lässt sich Anja nur noch von Neid und Hass leiten und schränkt den Kontakt zur Freundin erheblich ein. Sie beginnt damit, sich ihr Nestchen beim Vater eines Schülers zu bauen und kommt so wenigstens wieder auf die Beine. Das Schicksal nimmt allerdings seinen Lauf und Anjas Missgunst spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Ein dramatisches Ereignis folgt dem nächsten. Die Tragödie ist perfekt, als fast eine ganze Familie ausgelöscht wird...
    Ich fand die Geschichte vor allem wegen der treffenden Beschreibungen aktueller gesellschaflicher Befindlichkeiten so interessant. Krimielemente rücken in den Hintergrund, was für meinen Geschmack völlig in Ordnung ist.. Tolles Buch, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe ;) ..

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    helenes avatar
    helenevor 8 Jahren
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Anja, eine Lehrerin erwischt eines abends als sie früher nach Hause kommt ihren Mann mit einer andern Frau im wohnzimmer...sie trennt sich Hals über Kopf. Als durch einen zufall rauskommt das ihr Mann auch ein techtelmechtel mit einer gemeinsamen Freundin hatte, welche kurzdarauf auch noch ein Kind erwartet, ist sie felsenfest der meinung das nicht der Ehemann der freundin sondern ihr exmann der Kindsvater ist...Durch ihre äusserung des Verdachts kommt es zu einer Tragödie...der wirkliche vater ist...nochmal jemand ganz anders !

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    ananasengelchens avatar
    ananasengelchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Anja hatte sich für ihr Leben folgendes vorgestellt: Mann, Haus, Kind. Die ersten beiden Punkte hat sie erledigt, als sie ihren Mann in flagranti erwischt. Danach ändert sich ihr Leben und ihre Pläne.
    "Kuckuckskind" war mein erstes Buch von Ingrid Noll, über das ich mehr oder weniger zufällig in der Buchhandlung gestolpert bin. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und war bis zum Ende hin spannend. Ingrid Noll weiß, wie man die Leser fesselt und immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht.

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    nicvor 9 Jahren
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Anja ist Ende 30, geschieden und Lehrerin. Ihr Kinderwunsch wurde bisher nicht erfüllt, sie widmet sich ganz ihrer Arbeit und den Schülern und scheint etwas arg spießig und verbittert.
    Die Protagonistin kommt m.E. sogar reichlich veraltet rüber, und wenn anfangs ihr Alter nicht mitgeteilt würde, hätte ich sie doppelt so alt geschätzt.
    Anja haust nach dem Auszug aus dem gemeinsamen Haus in einem Rattenloch und hat vor, sich eine neue Bleibe zu suchen.
    Von ihrer Mutter unter Druck gesetzt, die auf ein Enkelkind wartet, erhofft Anja sich doch noch den passenden Partner zu finden, mit dem zusammen sie eine Familie gründen kann.
    Neben ihrer eigenen Geschichte erzählt aus der Ich-Perspektive, teilt sie auch allerhand Klatsch und Tratsch über ihre Kollegen mit und streut hie und da durch eingebildete oder wahre Ahnungen Salz in Wunden oder spinnt Intrigen.

    Obwohl ich von den letzten Büchern von Frau Noll enttäuscht war, konnte ich es jetzt doch nicht lassen, mir "Kuckuckskind" wenigstens als Taschenbuch zu kaufen (immerhin habe ich mir das HC verkniffen).
    Ich muss sagen, dass die Geschichte zwar zu wünschen übrig lässt, der Erzählstil aber immerhin wieder entfernt an die Autorin erinnert.
    Einige Details wie z. Bsp. die Dicke einer Matratze und ob sich die Protagonistin jetzt ein Doppelbett oder ein Einzelbett kauft, sind so unwichtig und nervtötend, dass es mich beim Lesen gegraust hat. Allerdings dachte ich, "warte mal ab, vielleicht hat das ja doch einen tieferein Sinn, dass das beschrieben wurde". Hatte es nicht, wie ich am Ende feststellen musste. Also kommen solche mikrigen Einfügungen nur vor, um Seiten zu füllen??
    Wie auch immer, ich bin dann alles in allem doch nicht sooo enttäuscht gewesen wie ich befüchtet hatte. Mitunter aber evtl. auch deshalb, weil ich nach "Ladylike" keine sehr hohen Erwartungen hatte.
    Nach dem Lesen keimt zumindest die Hoffnung in mir auf, dass Ingrid Noll wieder zu ihrer alten Form zurückfinden kann und wir wieder mit Büchern wie "Die Apothekerin" rechnen dürfen?
    Schön wärs!

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    Nils avatar
    Nilvor 10 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Unterhaltung.
    Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Eine Lehrerin zieht zum Vater eines Schülers, da ihre Ehe an einem Seitensprung zerbricht. Eine andere Leherin wird schwanger, aber von wem? Und dann ist sie plötzlich weg….
    Dieser Neubeginn der Lehererin Antje ist zunächst langwierig, aber dann kommt er um so brausender daher.
    Eine verzwickte Geschichte, die ein ungeahntes Ende nimmt. Wahnsinnig gute Unterhaltung!

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