Ingrid Noll Kuckuckskind

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Inhaltsangabe zu „Kuckuckskind“ von Ingrid Noll

Ein Häuschen mit Garten, eine glückliche Ehe und vor allem zwei Kinder, das war der Lebensplan von Anja, Ende dreißig und Deutsch- und Französischlehrerin. Statt am Ziel ihrer Träume ist sie im ›Rattenloch‹, wie sie die Bleibe nennt, in der sie sich nach der Scheidung verkrochen hat. Als ihre Kollegin Birgit schwanger wird, wird Anja den Verdacht nicht los, ihr eigener Exmann könne der Vater sein. Sie überredet Birgits Mann zu einem heimlichen Vaterschaftstest. Die Nebenwirkungen sind nicht unbedenklich. Und doch wird dieser Test bei weitem nicht der letzte sein.

Nicht Ingrid Nolls bestes Buch und eher kein Krimi, aber kurzweilig, spannend und zum Teil auch bösartig-witzig.

— Barbara62
Barbara62

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  • Eher ein psychologisches Familiendrama als ein Krimi

    Kuckuckskind
    Barbara62

    Barbara62

    16. July 2017 um 19:32

    „Enkel sind die Belohnung dafür, dass man die eigenen Kinder nicht erwürgt hat“, pflegt die Mutter von Anja Reinold zu sagen. Dumm nur, dass die allmählich aus dem gebärfähigen Alter herauswachsende Tochter frisch geschieden ist und so gar keine Enkel in Sicht sind! Anja, beliebte Deutsch- und Französischlehrerin an einem Gymnasium in Weinheim an der Bergstraße und Ich-Erzählerin, beginnt sich schweren Herzens allmählich von ihrem Lebenstraum „Häuschen mit Garten, glückliche Ehe, zwei Kinder“ zu verabschieden. Nach der Scheidung lebt sie in einer Wohnung, die eher einem Rattenloch gleicht, ist süchtig nach Sudokus und antriebslos. Erst als sie zufällig von einem ihrer Lieblingsschüler, dem smarten 15-jährigen Manuel, von einer schönen, freistehenden Wohnung in dessen Haus erfährt, geht es wieder aufwärts, zumal auch Manuels Vater, der getrenntlebende, alleinerziehende arbeitslose Chemiker Dr. Patrick Bernat, recht anziehend ist. Alles könnte gut werden, wenn nur nicht Anjas Freundin und Kollegin Birgit, die angeblich nie Kinder wollte, plötzlich schwanger wäre. Neid, Missgunst, Eifersucht und ein nagender Verdacht scheinen Anja fortan zu zerfressen, und sie beginnt, bei Birgits Mann Steffen Zweifel an der Vaterschaft zu säen – mit verheerenden Folgen... Kuckuckskind aus dem Jahr 2008 ist für mich nicht Ingrid Nolls bestes Buch, aber als psychologisches Familiendrama trotzdem kurzweilig. Die Szenen im Lehrerzimmer sind urkomisch und oft bösartig, die Mutter-Tochter-Beziehung als Dauer-Duell hintergründig-witzig und die an sich wegen ihres unbeugsamen, egoistischen, missgünstigen und selbstgerechten Charakters wenig sympathische Protagonistin hat mich durch ihre Selbstrechtfertigung immer wieder fasziniert, auch wenn ich ihr deshalb noch lange kein Happy End gegönnt habe. Obwohl ich Ingrid Nolls schwarz-humorige Krimis noch lieber mag, war das Hören dieses Romans doch ein unterhaltsames Vergnügen und ich habe lange über die Vaterschaft des kleinen Victor Augustus gerätselt. Zum Genuss beigetragen hat die sehr angenehme, tiefe Stimme von Franziska Pigulla, die den Roman auf sechs CDs und glücklicherweise ungekürzt in 409 Minuten liest. http://mit-büchern-um-die-welt.de/ingrid-noll-kuckuckskind/

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  • Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Kuckuckskind
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 17:41

    Ich hatte das Glück, Ingrid Noll mit ihrem Werk bei einer Lesung zu treffen und sie hat ihren neuesten Roman sehr unterhaltsam und humorvoll interpretiert - ein wahrer Genuss für die Fans der Krimiautorin. Allerdings war ich von dem Roman selber dann ein bisschen enttäuscht (Habe das Hörbuch, gelesen von Franziska Pigulla gehört). Es fehlt der bitterböse Humor, die Rache an Mann und am Leben an sich, die gefühlvolle Geschichte um den Mord. Statt dessen handelt es sich um einen recht einfachen Roman um die langweilige Französischlehrerin Anja, die von ihrem Mann betrogen wird und dann eben auszieht und allein Sudokus löst. Ständig habe ich auf die Revanche gewartet, die Verwandlung der grauen Maus, mein Wiederfinden in der Hauptperson. Leider kam dies nicht und so fand ich mich am Ende des sonst sehr gut umgesetzten Hörbuchs recht unbefriedigt wieder. Dennoch macht Ingrid Noll auch hier wieder eines deutlich: jeder hat Geheimnisse und wenn wir ehrlich sind, dann wollen wir sie lieber gar nicht wissen!

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  • Rezension zu "Kuckuckskind" von Ingrid Noll

    Kuckuckskind
    Herzkoenigin

    Herzkoenigin

    25. June 2008 um 14:44

    Ganz nett, leider nicht so humorig wie Ladylike, welches mir zuletzt ganz gut gefiel. Es reichte für eine Zugfahrt und ist von der Handlung her leider schnell vergessen. Die zwei Tode überfallen einen förmlich, da die ersten 150 Seiten förmlich ohne große Aktion vor sich hinplätschern und dann gehts plötzlich Schlag auf Schlag. Ein Ausriss aus dem Leben. Nicht schlecht, aber auch nicht spektakulär.

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