Ladylike

von Ingrid Noll 
3,6 Sterne bei136 Bewertungen
Ladylike
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Jassi1993s avatar

Hab mir mehr erwartet!

Nelings avatar

war echt lustig

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Inhaltsangabe zu "Ladylike"

Sich im Alter ladylike in sein Schicksal bescheiden? Von wegen. Lore und ihre Freundin Anneliese wollen mit 73 noch etwas erleben. Jetzt, wo Männer und Kinder glücklich aus dem Haus geschafft sind, gründen sie eine Frauen-WG. Und sie brechen noch einmal auf, zu einer Reise durch Deutschland.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257235968
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:323 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:26.06.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.04.2006 bei Diogenes erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Bookflowers avatar
    Bookflowervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die beiden Ladys erleben einiges, nachdem sie eine WG gegründet haben.
    Zwei Ladys

    Wie sieht eine WG aus mit zwei älteren Ladys? Dies kann man im Buch von Ingrid Noll erleben. Denn hier passiert so einiges nachdem sich die beiden Freundinen entschliessen zusammen zu ziehen.

    Für mich persönlich, hätte ich noch mehr Witz erwartet.

    Das Buch ist Ladylike!!!


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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 4 Jahren
    Ladylike - Ingrid Noll

    Lore und Anneliese sind schon seit Jahrzehnten beste Freundinnen. Nachdem sie beide ihre Ehemänner mehr oder weniger erleichtert los sind beschließen sie, in Annelieses Haus zu ziehen und eine Art WG zu gründen.
    Die beiden haben keine aufregenden Leben, denn Lore hat ihren Antiquitätenschmuckladen verkauft und Anneliese ist ausgelastet mit ihrem Garten. Schon bald erscheint Annelieses erster Jugendfreund wieder auf der Bildfläche und lässt das Blut der beiden alten Damen aufwallen. Da sie beide kein wirkliches Objekt der Begierde haben, stürzen sie sich gleichermaßen auf Ewald und wetteifern um seine Gunst.
    Kurz darauf kommt jedoch auch noch Rudi ins Spiel, der Lores Laden gekauft hatte und nun in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Zusammen mit den rüstigen Rentnern beschließt er, seine wertvollsten Schmuckstücke an die reichen Russen in Bade-Baden zu bringen. Was aber keiner von ihnen zu diesem Zeitpunkt wusste war die Tatsache, dass sie auch noch ins kriminelle Milieu abdriften würden.
    Aber gar nicht so schlimm, denn eigentlich wollen Lore und Anneliese ihre Leben nur genießen und einmal wieder verreisen. Weil Lore sich aber nicht mehr so lange hinters Steuer setzten möchte und Anneliese gar nicht mehr Autofahren kann, beschließen sie einem netten Studentenpärchen einen kleinen Nebenjob zu arrangieren und sie als Chauffeur an zu heuern.
    Um das Ziel ihrer Sehnsüchte – also Ewald - zu erreichen, gilt es allerdings einige lästige Hindernisse aus dem Weg zu schaffen...

    Das meiste, das man über die Autorin hört, scheint nur positiv zu sein, meine Erwartungen wurden aber leider nicht erfüllt. Vielleicht liege ich bloß nicht in der Zielgruppe so einer Geschichte, das kann natürlich durchaus sein.
    Die Charaktere waren sehr real dargestellt, mit allen Ecken und Kanten, aber ihre Probleme fand ich etwas unrealistisch. Möchte man sich mit über 70 noch einmal auf eine Beziehung einlassen, nachdem man vom Mann betrogen und daraufhin verlassen wurde oder ihn selbst aus dem Weg geräumt hatte? Kaum vorstellbar.
    Die Eifersüchteleien kamen mir vor, wie zwischen Teenagern. Ob das gewollt oder ungewollt so dargestellt wurde … Ich weiß es nicht. Das Buch konnte ich genremäßig nicht einordnen. Es gibt schnulzige Elemente aber genauso kriminelle Ausrutscher der drei Rentner. Ich fand die Geschichte an sich auch leider nicht sonderlich unterhaltsam, sondern eher langweilig. Es passierte zwar etwas, aber es gab keine großen Spannungsmomente oder emotionale Ausbrüche, die auch als diese dargestellt wurden. Mir fehlte die Tiefe in dem Buch, sie sie literarisch oder in Erfahrungen.
    Alles in allem ein langweiliges Buch, das mir absolut nichts brachte.

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    SchulzeGronovers avatar
    SchulzeGronovervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Humorvoller, bisweilen zynischer und ungeschönter Blick auf das Altwerden und seine Tücken mit der Einsamkeit.
    Lesenwert aber brav

    Ladylike ist nicht das aufregendste Buch von Ingrid Noll, ja, ich kann mir sogar vorstellen, warum einige Menschen es langweilig finden. Doch Nolls Schreibstil ist immer schön zu lesen, von feinem Humor durchzogen und mit bösen Seitenhieben. Letztere hätte es hier allerdings mehr geben dürfen. Die Geschichte hält sich relativ brav zurück, die Figuren bleiben unter meinen Erwartungen und manchmal ärgern sie mich sogar. Das Buch beschreibt jedoch recht charmant den Alltag und die kleinen Ausbrüche aus diesem. Zwei alte Damen, die sich in ihrer WG zusammenraufen und unterschiedlicher nicht sein könnten. Allein die Lust auf einen Partner beim Altwerden haben sie gemeinsam, leider verteilt sich diese Lust auch noch auf ein und denselben Mann und die Freundschaft wird auf eine Probe gestellt.

    Kommentare: 2
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    T
    trd510vor 7 Jahren
    Rezension zu "Ladylike" von Ingrid Noll

    ein völlig blödes Buch, total langweilig, habe es gleich weiter gegeben, denn nach spätestens 50 Seiten wiederholt sich alles.

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    W
    WinfriedStanzickvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ladylike" von Ingrid Noll

    Es ist anzunehmen, daß auch der neue, mittlerweile achte, Roman der spätberufenen Schriftstellerin Ingrid Noll ihre Fangemeinde voll zufrieden stellen wird.

    Auch dieses Mal laden die beiden Protagonistinnen besonders die Leserinnen dazu ein, von einem anderen und besseren Leben zu träumen, sich die Männer stilvoll und nicht selten mit leicht kriminellen Mitteln vom Leib zu halten und endlich ein selbstbestimmtes, vom Geld jener, leider so früh verstorbenen Männer finanziertes Leben zu führen.

    Das Buch ist anregend und amüsant, es liest sich leicht weg und ist eine klassische Urlaubslektüre auch für Gelegenheitsleserinnen.

    Zum Inhalt: Lore und Anneliese, beide mittlerweile 73 Jahre alt, kennen sich seit ihrer Schulzeit. Damals war Anneliese diejenige, auf deren Superfigur die jungen Männer geradezu flogen, während Lore eher die Stille und Unscheinbare war. Doch in einer Eigenschaft haben sie sich als erwachsene Frauen einander angenähert und sie unabhängig voneinander zur Perfektion entwickelt: wie man am besten einen Mann um den Finger wickelt, ihn still und heimlich ausnimmt, bzw. sich sein Erbe sichert und ihn dann sanft um die Ecke bringt.

    Sie haben nie den Kontakt zueinander verloren und gründen nun in Schwetzingen im Haus von Anneliese eine Wohngemeinschaft. Lore, die aus Wiesbaden, wo sie noch ein Geschäft unterhält ( wie sie daran gekommen ist, braucht nicht extra erwähnt zu werden), nach Schwetzingen gekommen ist, erzählt nun die Geschichte dieser neuen Zweierbeziehung, Sie blendet immer wieder zurück, so daß man bis zur Hälfte des Buches ihr Leben kennt und vor allen Dingen, wie sie zu ihrem Reichtum gekommen ist.

    Anneliese könnte ihr Haus ohne die finanzielle Unterstützung Lores nicht wirklich halten, was im Alltag bei der Verteilung der Aufgaben zu manchen kleineren Reibereien und Spitzen führt ( wie in jeder anderen Wohngemeinschaft auch). Doch sie reißen sich immer wieder zusammen und leben eigentlich ganz gut und zufrieden. Bis Ewald auftaucht, ein Mann, den sie beide sehr attraktiv finden, was die innerhäusliche Konkurrenz, besonders in seiner Anwesenheit, extrem anfeuert.

    Ewald ist nach Auffassung der beiden Frauen nicht aufrichtig zu ihnen; er sagt ihnen nicht, wo er seine Abende verbringt und mit welchen Frauen er sich trifft. Sehr eifersüchtig geworden, schmieden beide Frauen einen Plan, der besonders von Anneliese vorangetrieben und dann ins Werk gesetzt wird. Sie wollen ihm auf die Schliche kommen ...
    Dabei versuchen , mehr oder weniger solidarisch mit ihrer Konkurrenz klarzukommen, zumal eines auf alle Fälle klar ist:
    Für den Fall, daß Ewald sich nicht ordentlich benimmt oder irgendwann Probleme machen sollte, bleibt ja immer noch ein Kräutlein aus Anneliese Garten, „the same procedure“.

    Ein lustiger und unterhaltsamer Roman ohne große Ansprüche, ganz im Stil von Nolls früheren Romanen, mit viel schwarzem Humor und trockenem Witz.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Ladylike" von Ingrid Noll

    Ladylike ist mein erstes Buch von Ingrid Noll gewesen. Ich bin durch Zufall auf eine Rezension gestoßen und fand das Buch interessant. Zwei ältere Damen, beste Freundinnen. Sie sind der Überzeugung, dass kriminelle Omas nicht erwartet werden. Dies bestätigt das Buch natürlich und so finden die kriminellen Omis für alles einen Weg.
    Superlustig. Musste ich sofort meiner Mutter und meiner Tante geben. Beide waren begeistert!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Ladylike" von Ingrid Noll

    Inhalt:
    Anneliese und Lore sind zwei betagte Damen, die sich zu einer WG zusammen schließen, um, nach dem ihre Männer gestorben bzw. sie verlassen haben, nicht mehr alleine den Alltag verbringen zu müssen.
    Anneliese ist forsch und gut beleibt. Sie liebt ihren Garten ihres Hauses und arbeitet viel in ihm, während Lore lieber unter einem Baum die Sonne lesend genießt.
    Immer wieder kommt es zu kleineren Reibereien, die zunehmen, als sie einen alten Freund von Anneliese kurzfristig bei sich in die WG aufnehmen...
    ** ** ** ** ** ** ***
    Schreibstil:
    Keine Besonderheiten.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Quintessenz:
    Mal abgesehen davon, dass die letzten Bücher, die ich von Noll las, immer irgend etwas mit dem Alter/ alte Menschen zu tun hatte und ich bald genug davon habe, ist es doch eine nette Ferienlektüre.
    Aber von Spannung kann auch hier nur schwer die Rede sein - zumindest aus meiner Sicht.
    ** ** ** ** ** ** ***

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    claudiaausgrones avatar
    claudiaausgronevor 8 Jahren
    Rezension zu "Ladylike" von Ingrid Noll

    " Sich im Alter ladylike in sein Schicksal bescheiden? Von wegen. Lore und ihre Freundin Anneliese wollen mit 73 noch was erleben.Mit ihrem bewährten Humor zeigt Ingrid Noll, was das letzte Lebensdrittel an Überraschungen zu bieten hat. Dutt und Demut haben ausgedient."
    Ich musste in der Tat sehr lachen, auch wenn mir dieses Lachen bisweilen im Halse stecken blieb. Nolls Beschreibungen der Realitäten sind aber wirklich zum Teil sehr erfrischend, hier zum Beispiel die Szenen am FKK-Strand - schöner könnte ich es auch nicht in Worte fassen.

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    helenes avatar
    helenevor 8 Jahren
    Rezension zu "Ladylike" von Ingrid Noll

    Ingrid Noll versteht es, komik und krimi so wunderbar unter einen hut zu kriegen...
    Wieder mal ein leicht schwarzhumoriger, liebenswüriger Roman.
    Zwei alte Damen, beschliessen, nach einer Scheidung und nach dem mehr oder weniger Freiwilligen Ableben des Andern, ein Alters WG zu gründen...
    Nach einer Begegnung eines Alten Lovers aus der Jugend beschliesst auch dieser Herr in die Damen WG einzuziehen...es gibt einige irrungen und Wirrungen...und auch nicht geglaubte Gefühle flammen wieder auf...
    Ein sehr witziger Roman !!!

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    ananasengelchens avatar
    ananasengelchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Ladylike" von Ingrid Noll

    Zwei Witwen im besten Alter starten nochmal durch und gründen eine Frauen-WG. Eine alte Jugendliebe stellt ihr Leben zusätzlich auf den Kopf.
    Mein zweites Buch von Ingrid Noll und wieder eine spannende Geschichte, die im Laufe des Buchs unerwartete Wendungen nimmt. Gekrönt hat das Ganze, dass die Geschichte in meiner alten Heimatstadt spielt und ich so viele Orte wiedererkannt habe.

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