Ingrid Pointecker Hüter des Uhrwerks

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Inhaltsangabe zu „Hüter des Uhrwerks“ von Ingrid Pointecker

Das Ende kam nicht wie von allen erwartet, nicht zum errechneten Zeitpunkt und auch nicht mit einem verheerenden Knall. Weder stellte sich eine plötzliche Erleuchtung ein, noch endete die Welt, wie wir sie kannten, in einer Katastrophe. Das Ende kam damit, dass alles von neuem begann. Darmandres Issanj, dritter Meisterhüter des großen Uhrwerks In Wegstein entführt die in Wien lebende Autorin Ingrid Pointecker die Leser in die Zukunft. In rund 170 Jahren wissen nur die Hüter des Uhrwerks von der Welt „davor“. Dieses Wissen geben sie alle sieben Jahre während der Bardos-Versammlungen weiter. Zu diesem Treffen der Spielleute erwartet Meisterhüter Damandres seine neue Schülerin Saya – und die Autorin ihre Leser.

Insgesamt gut, aber es bleibt Luft nach oben für die Folgebände.

— Lua23
Lua23

total zufrieden und ein bisschen traurig, das es schon fertig ist

— buchfeemelanie
buchfeemelanie

Mittelalterliches Leben & Magie in der Zukunft - ein rasanter, spannender Plot, aber leider fehlen Tiefe, Atmosphäre & Zusammenhänge.

— elane_eodain
elane_eodain

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    Hüter des Uhrwerks
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    25. July 2013 um 21:49

    "Wegstein" ist der erste Teil der Reihe "Hüter des Uhrwerks" und handelt von einer Welt 100 Jahre nach dem Ende unserer Zivilisation. Nur auserwählte Einzelne, die Hüter des Uhrwerks, die durch ein magisches Mal auf ihrer Stirn gekennzeichnet sind und über übernatürliche Fähigkeiten verfügen, können auf die Informationen aus dieser vergessenen Welt zurückgreifen und sie dem einfachen Volk übermitteln. Dieses lebt in Zuständen des frühen Mittelalters. Die Story konzentriert sich nicht auf einen im Mittelpunkt stehenden Protagonisten, sondern wird abwechselnd aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Dies macht es zum Teil schwierig für den Leser, vollkommen in die Geschichte einzutauchen, eine Problematik, die durch die knapp gehaltenen Kapitel verstärkt wird. Gleichzeitig wird dadurch ein flottes Erzähltempo erreicht, das den Plot zügig vorantreibt. Auch der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Störend sind ein paar vereinzelte Typos, die beim Korrektorat durchgerutscht sind, was aber bei einem kleinen Verlag durchaus verkraftbar ist. Da haben Randomhouse und Konsorten schon Schlimmeres vorgelegt. Besonders bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass in der Welt des Uhrwerks offensichtlich keinerlei Geschlechtertrennung existiert - ganz im Gegenteil ist der überwiegende Teil der Charaktere weiblich, ganz gleich, ob es sich nun um die oberste Meisterhüterin, die abtrünnige Gegenspielerin oder die Kommandantin einer Leibwächtergarde handelt. Alle wichtigen Positionen scheinen mit Frauen besetzt, was eindeutig zeigt, dass die Welt von "Wegstein" keineswegs ein Abbild des uns bekannten Mittelalters ist, sondern ihren eigenen Regeln und Gesetzen folgt. Für meinen Geschmack war der Band beinahe etwas zu kurz - ich hätte mir noch weit mehr Hintergrundinformationen über die agierenden Charaktere und die Welt, in der sie leben, gewünscht. Das Ende kommt recht schnell und lässt den Leser mit zahlreichen Fragen und Erwartungen an den kommenden Band zurück. Im Großen und Ganzen habe ich die Lektüre genossen und warte bereits gespannt auf den Folgeband.

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  • Wanderbuch Hüter des Uhrwerks von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    Kanjuga

    Kanjuga

    *VOLL* Es sind aber noch Plätze auf der Warteliste für eine eventuelle zweite Runde frei! Da schon 2 Leute interesse hatten und bestimmt noch einige dazu kommen, würde ich oben genanntes Buch gerne als Wanderbuch anbieten. Dies ist mein erstes Buch, das ich auf Reise schicke deshalb hoffe ich, dass alles gut geht ^^ . Ich schließe mich mal den allgemeinen Regeln an, die ich zu Wanderbüchern bis jetzt gelesen habe: - Jeder geht mit dem Buch um als wäre es das Eigene (sollte aber selbstverständlich sein) - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde - Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt - Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Anschriften - Schreibt bitte eine Rezension zum Buch! Achso, eins noch: sollte das Buch unterwegs verloren gehen, teilen sich der Letzte, der das Buch erhalten hat und der nächste der es bekommen sollte die Kosten für ein neues Exemplar. Erstmal begrenze ich die Teilnehmerzahl auf 10 Leute. Sollte danach noch interesse bestehen und das Buch in akzeptablem Zustand wieder bei mir eingetroffen sein, würde ich eine neue Runde starten. Kanjuga losgeschickt am 08.06. 1. Brina (erhalten 12.06.) 2. ferkel (erhalten 23.06.) 3. xoxoJade (erhalten 30.06.) 4. Punxie (erhalten 25.07.) 5. LaDragonia (erhalten 19.08.) 6. Lizzy1984w (erhalten 05.09.) 7. Anendien (erhalten 17.09.) 8. Bücherwurm (erhalten 13.10.) 9. DieBerta (erhalten 16.11.) 10. Nefertari35 (verschickt) 11. Lizzy1984w (erhalten 23.02.) Warteliste Aer1th

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    Lizzy1984w

    Lizzy1984w

    11. March 2013 um 22:15

    Das Buch befindet sich im Jahre 2181 von der Vergangenheit weiß man gar nichts mehr. Alle 7 Jahre trifft man sich auf dem südlichen Wegstein um durch die Hüter was aus der Vergangenheit zu erfahren. Man begleitet den jungen Meisterhüter Darmandres mit seiner Schülerin Fyora. Am Wegstein trifft er auch noch auf seine neue Schülerin Saya. Doch so ganz ohne Gefahren läuft das 7-Jährige Treffen nicht ab. Nach diesem Buch habe ich automatisch gewusst, das Fantasyromane nicht wirklich was für mich sind. An sich ist die Idee wirklich gut, es ist auch sehr flüssig zu lesen und die vielen Charaktere auf die man trifft sind sehr interessant. Aber so ganz meins war es dann doch nicht. Und was ich auch noch erwähnen sollte es bleibt vieles unbeantwortet, aber da es ja eine Trilogie ist bekommt man wahrscheinlich vieles in den nächsten Bänden dann beantwortet. Was ich mich aber immer noch Frage da es ja noch Menschen gibt warum erinnert sich keiner was ist mit den Menschen aus der Vergangenheit passiert ist. Haben alle einfach ihr Gedächtnis verloren?? Ich weiß noch nicht ob ich die nächsten noch lese da ich mich in dem Genre nicht wirklich wohl fühle aber die die Fantasy lieben sollten es auf jedenfall lesen. 4 von 5 Sternen da die Geschichte an sich gut ist.

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    14. November 2012 um 20:54

    "Das Ende kam nicht wie von allen erwartet, nicht zum errechneten Zeitpunkt und auch nicht mit einem verheerenden Knall. Weder stellte sich eine plötzliche Erleuchtung ein, noch endete die Welt, wie wir sie kannten, in einer Katastrophe. Das Ende kam damit, dass alles von neuem begann." Diesen Satz habe ich grade aus der Inhaltsangabe kopiert. Etwas, das ich normalerweise nicht mache! Hier konnte ich nicht anders, denn ich finde es unendlich schön, mystisch, spannend und auf den Punkt gebracht! Als ich das bei der Ankündigung des Buches las, kamen mir sofort die Forschungen in Weltall und Vorgeschichte in den Sinn! Gab es uns früher alle schon einmal? Wie oft gab es auch auf dieser Erde schon hochentwickelte Kulturen? Gibt es überhaupt irgendetwas, sei es ein Gefühl, ein Gedanke, eine Erfindung, eine Erkenntnis, die es nicht schon früher einmal gab? Sind wir tatsächlich nur ein "neues" Repeat mit einem unendlichen Return zum Beginn? Sehr positiv überrascht war ich auch von der Wirkung des kleinen, schmalen Büchleins, das in einfacher Ausführung doch die Blicke gefangen hält und beeindruckt. Gut, die Person auf dem Cover hätte ich mir anders gewünscht, mystischer, geheimnisvoller, so wurde ich spontan an Drizzt, dem Dunkelelf von R.A. Salvatore oder bestenfalls an eine Romanfigur von Harry Potter erinnert. Auch während ich die ersten Kapitel las, war ich sehr angetan, genoss diese Art des Erzählens, dieses in sich passend, und war mir sicher, dass dies mein bestes Debüt des Jahres 2012 wird! Als ich dann weiter las, sehr viel zu lesen ist es nicht, störte ich mich aber auch mehr und mehr an diesem altbekannten Strickmuster: Bei Jugendlichen erscheint auf der Stirn ein Zeichen, sie entwickeln Fähigkeiten, die geschult werden müssen, werden oft durch Vorurteile verkannt, Grüppchen spalten sich ab und bilden eine Gegenpartei, die alles bekämpft und -last but not least- die Welt ist in Gefahr! Gut, dieses Schema hat ja schon oft gut funktioniert, und Dank dafür, dass mein letztes Abenteuer dieser Art schon einige Jahre zurück liegt, war es sicher schön, ein neues ähnliches zu lesen, aber, wenn ich ehrlich sein darf: Vielleicht lag es am Umfang des Buches, ich wurde mit den Figuren nicht warm. Ich konnte mein Herz so nicht reinhängen wie bei ähnlichen (sehr ähnlichen) Büchern! Bei Kämpfen kam kein Tempo dazu, die vielen Fähigkeiten blieben unübersichtlich, ich fing nirgends an zu fiebern. Ich konnte weder die Mühsal des Reisens in meinem Knochen spüren, noch die Erleichterung oder Sorge der anwesenden Figuren teilen. Ich blieb aussen vor und las recht schnell das Buch zu Ende, mit dem Gefühl, ich habe gerade die Einleitung gelesen zum eigentlichen Buch! Ist das so? Oder stecke ich schon mitten im Abenteuer drin? Wie viel kommt da noch? Wird es eine längere Reihe oder eine Trilogie oder war dies gar ein Ende? Noch bevor es anfing? Ich fühle mich nach dem Lesen um eine Geschichte betrogen! Was hat es denn jetzt mit dem Uhrwerk auf sich? Mit dem ewig neuen Beginn? Oder geht es doch "nur" um Gut und Böse? Um die Weltmacht? Warum wurden dann harmlose Menschen gemeuchelt und nicht die Hüter? Leider keinerlei Information. Weder um den Fortgang der Geschichte, kein Hinweis auf zukünftige Titel im Buchanhang, noch, wann man diese erwarten darf, nichts rein gar nichts. Dafür, dass dieses dünne Buch, das –ich wiederhole mich- wie eine Einleitung rüberkommt, dann auch noch fast 15 Euro kostet, kann ich beim besten Willen keine 5 Sterne vergeben. Ich schwanke inzwischen zwischen 3 und 4 Sternen, weil mich diese Einleitung jetzt auch nicht so neugierig machen konnte, dass ich den Buchhandel stürmen werde, um ja nicht ein eventuelles nächstes Buch zu verpassen! Sollte es eine Trilogie sein, dann hätte man bei dem Umfang auch gerne alle Bände in einem Buch abdrucken können, gerne hätte ich dann auch 5 Euro mehr bezahlt, hätte aber eine sich aufbauende Geschichte weiter lesen können!

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    angel2212

    angel2212

    29. August 2012 um 08:07

    Hüter des Uhrwerks – Wegstein Ingrid Pointecker ❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧ Zum Inhalt: Wie sieht eine Zukunft aus die ihre Vergangenheit vergessen hat? Die 17 jährige Saya, ist von Geburt an eine Hüterin. Als sie im heiratsfähigen Alter ist, schickt ihr Vater sie aus dem Norden, weit hinunter in den Süden, um dort bei dem Meisterhüter Darmandes, seine Schülerin zu werden. Sie soll Darmandes, bei den Bardos Versammlungen das erste Mal treffen. Diese Bardos Versammlung finden alle sieben Jahre statt, und nur dann können die zwölf Meisterhüter, den Wegstein öffnen, um an wichtige Informationen zu kommen, von den Menschen die es vor der Zeit des ersten Tickens gab. Als Saya endlich, nach ihrer langen Reise, in der Zeltstadt ankommt, die man extra für dieses Treffen errichtet hat, wird sie von der Sängerin Wheni empfangen. Dort lernt sie dann auch ihre Mitschülerin Fyora kennen, die ganz im Gegensatz zu Saya, aus einer reichen Familie stammt und auch nicht von Geburt an, das Mal der Hüter trägt. Ein Zeichen in Form eines Zahnrades auf der Stirn. Doch schon bald läuft bei den Festlichkeiten alles aus dem Ruder. Darmandes wird schwer verletzt und ringt um sein Leben. Und als die Hüter im innern des Wegsteins sind wird auch noch die Zeltstadt angegriffen und niedergemetzelt. Meine Meinung: Nach anfänglichen Schwierigkeiten, bin ich doch sehr gut in das Buch rein gekommen. Das mag wohl auch eher daran liegen, das ich Bücher aus diesem Genre bisher gemieden habe. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildreich dargestellt. Die Autorin Ingrid Pointecker hat uns hier ihr Debüt vorgestellt, das in der Zukunft spielt, wo aber ihre Menschen weder etwas von der Vergangenheit dieser Welt noch von der Zukunft wissen. Die Geschichte ist sehr phantasiereich und spannend geschrieben. Die Kapitel hat die Autorin wunderbar kurz gehalten, so das es sich fast in einem Rutsch durch lesen lässt. Die Protagonisten wurden sehr lebendig beschrieben, so das sie mir auf Anhieb sympathisch waren. Das einzige kleine Manko war für mich, das die Geschichte so abrupt endet, ich hätte doch so gerne gewusst wie es nun weiter geht mit Saya und Darmandes. Die Autorin hat hier ein wunderbares Debüt hingelegt, das ich nur wärmstens jedem empfehlen kann, der gerne solche Genre liest. Ich hoffe sehr auf eine baldige Fortsetzung des Wegsteins.

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    LaDragonia

    LaDragonia

    28. August 2012 um 13:00

    Zum Inhalt: Die 17jährige Saya macht sich aus ihrem Heimatdorf auf den Weg zum südlichen Wegstein. Dort soll sie eine Schülerin des Meisterhüters Darmandres werden. Er ist einer der 12 Meiserhüter des Uhrwerks. Nur diese 12 Meisterhüter wissen noch von der Welt vor dem 1. Ticken und alle 7 Jahre treffen sie sich an einem der 4 Wegsteine zum großen Bardos-Treffen. Bei diesen Treffen entscheiden die 12 Meisterhüter welches Wissen aus den großen Bibliotheken der Vergangenheit innerhalb der Wegsteine sie den Menschen mitteilen wollen. Dies wägen sie genau und sehr vorsichtig ab, denn schon einmal hat die Menschheit sich in der Vergangenheit zerstört. . Als Saya nun am Wegstein ankommt, lernt sie ihre Mitschülerin Fiora und Die Sängerin Wheni die das Mädchen unter ihre Obhut kennen, jedoch bevor sie ihren Lehrer Darmandres kennenlernen kann, laufen die Dinge aus dem Ruder. Zuerst wird ihr Lehrer angegriffen und kurze Zeit später das gesamte Lager. Wird Saya sich nun überhaupt noch als Meisterschülerin beweisen können und wird es die Welt wie Saya sie kennt bald nicht mehr geben? . Meine Meinung: Mit diesem Buch hat die Autorin Ingrid Pointecker uns ein wunderbares Debüt vorgelegt. Wie würde es sein, in einer Welt die ihre Zukunft nicht kennt, aber auch ihre Vergangenheit nicht. Ein Roman der ein wenig an eine Dystopie erinnert, aber in meinen Augen nicht wirklich eine ist. Man kann es schwer zuordnen, sehr phantasievoll geschrieben, aber auch sehr spannend. . Die Kapitel sind wunderbar kurz gehalten so das man regelrecht durch das Buch gezogen wird. Da wir selber unsere Zukunft nicht kennen, wer sagt uns das es nicht irgendwann so oder so ähnlich bei uns sein könnte, bzw. aussehen könnte. Auf jedenfall ist dieses Debüt eine Bereicherung und hebt sich deutlich von so einigem was momentan auf dem Markt, im Genre Fantasie, ist ab. Ich kann dieses Debüt auf jedenfall jedem nur weiterempfehlen, es ist mal was ganz anderes.

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  • Leserunde zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    schreibendesPI

    schreibendesPI

    Am 1. Mai ist im Verlag Mondwolf mein Erstlingswerk "Hüter des Uhrwerks - Wegstein" erschienen. Die Freude darüber ist natürlich groß, deswegen möchte ich an dieser Stelle herzlich zur dazugehörigen Leserunde einladen. Klappentext: Wie sieht eine Zukunft aus, die ihre Vergangenheit vergessen hat? In rund 170 Jahren wissen nur die Hüter des Uhrwerks von der Welt vor dem ersten Ticken. Alle sieben Jahre geben sie einen Teil dieses Wissens während der Bardos-Versammlungen weiter. Diesmal erwartet Meisterhüter Darmandres seine neue Schülerin Saya zum Treffen der Spielleute – dann beginnt alles schief zu laufen. Einerseits ist "Wegstein" ein Roman, der recht fantasytypische Elemente sein eigen nennt, andererseits gibt es auch einige eher untypische Elemente in der postapokalyptischen Szenerie, in der das Ganze angesiedelt ist. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Neugierig geworden? In dem Roman gibt es zwölf sogenannte "Meisterhüter" und deshalb gibt es hier zwölf Exemplare, die auf BewerberInnen warten. Bewerben kann man sich bis zum (einschließlich) 22. Mai, danach werden die Bücher signiert in die freie Wildbahn entlassen. Eine spezielle Draufgabe von meiner Seite gibt es auch: Diejenigen, die ein Buch bekommen würde ich bitten, mir fünf Worte "zuzuwerfen" (hier oder per PN). Ich lasse mir dann etwas einfallen, was das Signieren der Bücher angeht. Ich wünsche allen ganz viel Spaß beim Lesen und freue mich auf viele Fragen und interessante Diskussionen! Nachtrag - Direktlink zur Leseprobe: http://ingridpointecker.at/leseproben.html --- ACHTUNG! Die Bewerbungsfrist endet am 22. Mai um 14 Uhr. Am Nachmittag werden die 12 Gewinner aus dem Lostopf gezogen, hier bekanntgegeben und auch per PN verständigt. --- Gewonnen haben: - utaechl - LaLecture - Blaustern - Minamberry - Denraprom - buchfeemelanie - SunnyCassiopeia - Wildpony - silver111 - mithrandir - elane_eodain - Aleena Ach ja, die Adresse, an die das Buch gehen soll, bitte per PN (mit den 5 "Signierworten") an mich schicken.

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    Blaustern

    Blaustern

    15. August 2012 um 16:16

    Wir befinden uns in der Zukunft im Jahre 2181. Die Menschheit hat die Vergangenheit vergessen, und nur noch die zwölf Hüter des Uhrwerks wissen von der Welt vor dem ersten Ticken. Alle sieben Jahre treffen sie sich am Wegstein, der sich nur dann öffnet und führen dort ihre Bardos-Versammlungen durch. Dann erhalten sie wichtige Informationen aus der riesigen Bibliothek von den Menschen aus der Vergangenheit, und sie überlegen, welche sie davon den heutigen Menschen preisgeben sollten, und bei welchen es sicherer wäre, es für sich zu behalten. Denn schon einmal hat sich die Menschheit aufgrund ihres Wissens selbst zerstört. Zu dem diesjährigen Treffen reist auch Saya, die neue Schülerin des Meisterhüters Darmandres. Doch bevor sie sich richtig vorstellen können, läuft das ganze Treffen mitsamt den Festlichkeiten aus dem Ruder. Das Lager wird überfallen und alle sind in höchster Aufruhr. Die „Hüter des Uhrwerks“ ist der erste Band der neuen Fantasyreihe von Ingrid Pointecker. Dementsprechend viele Fragen bleiben auch nach diesem Roman offen. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel ließen das Buch angenehm und flott lesen. Die rasante Handlung machte es sehr spannend. Die Charaktere wurden lebendig beschrieben, haben sich im Laufe des Buches aber wenig entwickelt. Vielleicht tun sie es im zweiten Band.

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    Misssatia

    Misssatia

    13. August 2012 um 21:07

    Wie sieht eine Zukunft aus, die ihre Vergangenheit vergessen hat? In rund 170 Jahren wissen nur die Hüter des Uhrwerks von der Welt vor dem ersten Ticken. Alle sieben Jahre geben sie einen Teil dieses Wissens während der Bardos-Versammlungen weiter. Diesmal erwartet Meisterhüter Darmandres seine neue Schülerin Saya zum Treffen der Spielleute – dann beginnt alles schief zu laufen. Die Geschichte beginnt in den Kapiteln meistens aus anderen Sichtweisen. Manchmal werden die Geschehnisse bei Saya erzählt, mal die von Darmandres und mal von ganz anderen Charaktere. Hierbei wurden die Kapitel recht kurz gehalten, was im nicht immer schlecht sein muss. In diesem Buch gab es eine Unmenge an Charaktere, zum einen sind da die Meisterhüter, wozu auch Darmandes zählt, dann die beiden Schülerinnen Fyora und Saya, dann die Sänger Wheni und Madrian, dann die Kommandantin der Garde von Darmandes Awa, Coro ein ebenfalls Auserwählter des Uhrwerks mit einer dunklen Vergangenheit und Sitadejl, die hier scheinbar eine der „Bösen“ spielt. Bei der Masse an Charaktere muss ich sagen, kam die Charakterdarstellung oft ein wenig zu kurz. Die Storyline an sich ist nicht schlecht gedacht. Das ganze Buch über würde man meinen, wäre die Rede von einer Fantasywelt, wäre dann nicht irgendwann das Wort Europa aufgetaucht. Es gibt dann schon eine andere Sichtweise dennoch bleibt das Gefühl des Fantasygenres da. Es zieht sich schon ein gewisser Faden durch die ganzen Geschehnisse, was aber durch die Masse an Ereignissen schon ein wenig untergeht. Insgesamt muss ich sagen, dass Buch hatte viel zu viele Ereignisse was einen schon ziemlich umwirft. Manches hätte vertieft werden müssen, beispielsweise warum die Welt hier irgendwann wieder auf den technischen Stand des Mittelalters war, wann genau die Rolle der Wächter angefangen hat usw. Genauso wie die Darstellung der Charakter, die mir dennoch bei Coro gut gefallen hat und ich insgeheim hoffe, dass er nochmal die Seiten wechselt. Also ganz knapp gesagt, kurz geschrieben und viel Inhalt. Was jedoch nicht bedeutet, dass die folgenden Bände keine Besserung versprechen und die Storyline dort nochmals einen Höhepunkt aufwirft wo man einfach wissen muss wie es weitergeht. Trotz des manchmal anstrengenden Lesens durch die Informationsflut, möchte ich gerne wissen wie es weitergeht und werde mir eventuell den nachfolgenden Band holen.

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    03. August 2012 um 14:54

    Buchinhalt: Wir befinden uns in der Zukunft. Vor 170 Jahren veränderte sich das Schicksal der Menschheit: keiner kann sich mehr an das „erste Ticken“ des großen Uhrwerks erinnern und ohne Wissen über die Vergangenheit veränderte sich auch die Zukunft. So treffen sich alle sieben Jahre die 12 Hüter des Uhrwerks an einem der Wegsteine, um Wissen aus der verlorenen Vergangenheit an die Menschheit zurückzugeben. Doch was von dem Wissen zurück- bzw. preisgegeben wird, entscheiden die Meisterhüter allein. Nur auf der sogenannten Bardos-Versammlung können diese auf das gesamte Wissen der Menschheit zugreifen, denn nur einmal in sieben Jahren öffnet sich ein Wegstein und gibt den Zugang darauf frei. Darmandres, der jüngste unter allen Hütern, reist mit seiner Schülerin Fyora zu einem der Wegsteine und bekommt Saya als zweite Schülerin zugeteilt. Fyora und Saya sind so unterschiedlich, wie sie nur sein können. Während Fyora eine eigensinnige junge Frau ist, ist Saya wissbegierig und das genaue Gegenteil. Dann allerdings überschlagen sich die Ereignisse am Wegstein, noch bevor Saya Darmandres kennen lernen kann und alles scheint schiefzulaufen. Die Welt der Hüter scheint sich dadurch unwiederbringlich zu verändern. Ein geheimnisvoller und attraktiver Fremder begegnet Saya, der sich ihr gegenüber sehr freundlich verhält, ganz im Gegenteil zu Fyora. Wird sich Saya als angehende Hüterin behaupten können? Persönlicher Eindruck: Ingrid Pointecker schafft eine spannende, mittelalterliche Welt, in die man als Leser nach schon wenigen Seiten komplett eintaucht. Der flüssige Schreibstil und die lebendig beschriebenen Charaktere schaffen eine einzigartige Kulisse, vor der sich die Handlung des Romans bewegt. Die Grundidee des Plots ist interessant und hat Potential, auch wenn man durch die doch ziemlich komplexe Handlung als Leser nicht so schnell einen Einblick bekommt. Die einzelnen Kapitel sind kurz, doch das tut der Spannung innerhalb des Romans keinerlei Abbruch. Als erster Band einer Fantasyreihe blieben zahlreiche Fragen bewusst offen und der spannende Cliffhanger macht Lust auf den nächsten Band. Warum hat sich die Welt so verändert und warum lebt man in der Zukunft wieder wie im Mittelalter? Man darf gespannt bleiben. Der Roman ist eine spannende Mischung aus klassischer Fantasy, Mittelalter und Dystopie, ein absolut lesenswertes Fantasydebüt!

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    ferkel

    ferkel

    04. July 2012 um 10:31

    „Hüter des Uhrwerks: Wegstein“ spielt in einer Zukunft, die ihre Vergangenheit längst vergessen hat. Nur die zwölf Meisterhüter haben alle sieben Jahre auf der Bardos-Versammlung die Gelegenheit, auf das gesammelte Wissen der alten Zeit zuzugreifen. Als es wieder soweit ist, reist der jüngste aller Meisterhüter Darmandres mit seiner Schülerin Fyora zum südlichen Wegstein, wo er mit Saya eine weitere Schülerin erhält. Doch unweit des Lagers lauert eine große Gefahr, die niemanden verschonen wird. Mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist, dass es überhaupt nicht hält, was es verspricht. Hier der Klappentext: „Wie sieht eine Zukunft aus, die ihre Vergangenheit vergessen hat? In rund 170 Jahren wissen nur die Hüter des Uhrwerks von der Welt vor dem ersten Ticken. Alle sieben Jahre geben sie einen Teil dieses Wissens während der Bardos-Versammlungen weiter. Diesmal erwartet Meisterhüter Darmandres seine neue Schülerin Saya zum Treffen der Spielleute - dann beginnt alles schief zu laufen.“ Ich hatte eine Art Dystopie erwartet oder wenigstens ein Buch, das unsere Zukunft thematisiert. Was dann kam, war eine Handlung, von der man meinen könnte, dass sie im Mittelalter spielt. Die Hintergründe rund um das zentrale Uhrwerk kamen mir leider viel zu kurz. Und wäre Europa nicht ein mal erwähnt worden, hätte ich eigentlich vermutet, dass die Geschichte in irgendeiner Fantasywelt spielt und nicht in unserer in der Zukunft (ersteres hätte ich eigentlich schöner gefunden und dann wären meine Kritikpunkte auch zum Teil weg). Trotz allem hat „Hüter des Uhrwerks: Wegstein“ viele positive Aspekte. Die Idee ist schön und wirklich originell. Die Zahlen- und Zeitangaben - zwölf Meisterhüter, Versammlung alle sieben Jahre usw. - können alle auf unsere gebräuchlichen Zeiteinheiten zurückgeführt werden und sind gut durchdacht. Die Charaktere sind abwechslungsreich, wenn auch fast alle oberflächlich. Die Handlung ist über weite Teile spannend und nur bedingt voraussehbar. Dass allen potenziellen Meisterhütern ein zahnradähnliches Mal auf der Stirn erscheint, hat es in der Fantasy in anderer Form schon mehrmals gegeben, passt aber gut. Leider ist das Buch - selbst für den Auftakt einer Reihe - bemerkenswert unabgeschlossen, weil so viele Fragen offen bleiben. Warum weiß fast niemand etwas von der Vergangenheit? Wie konnte es dazu kommen? Was bewegt die Feinde der Meisterhüter wirklich - ist es tatsächlich nur eine persönliche Rache? Man muss der Geschichte zugute halten, dass sie wirklich neugierig macht. Geplant ist von der Autorin eine Trilogie. Ich bin wirklich gespannt, ob das Potenzial in den Folgebände ausgeschöpft werden kann!

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    21. June 2012 um 21:18

    Inhalt *Eine Vergangenheit die vergessen wurde und eine Zukunft im Ungewissen * ..Darmandres ist einer der Meisterhüter des Werks, außen hin sehr beherrscht, ruhig und kontrolliert, aber innerlich muss auch er seine Dämonen bekämpfen. Fyora seine Schülerin ist sehr eigensinnig und verwöhnt, dagegen macht sich die neue Schülerin Saya sehr gut. Leider hat sie nicht das Privileg den Hüter persönlich kennenzulernen, denn ein überraschender Angriff auf die Festivitäten, stürzen alles ins Kaos. Alle sieben Jahre treffen die Meisterhüter sich am Wegstein und erhalten dort neues Wissen, welches sie an die Menschen weitergeben sollen. Doch diesmal ist alles anders. Wärend Fyora ihre eigentliche Bestimmung entdeckt, Saya mit einem Fremden tanzt und Wheni die Sängerin und Vertraute, sich um den Meisterhüter Darmandres kümmert, überstürzen sich die Ereignisse. Eine alte Bekannte macht Darmentres das Leben schwer. Und weiter im Norden, müssen die Menschen in den Dörfern mit ihren eigenen Geschehnissen, die alle sieben Jahre ihre Heimat ereilt, kämpfen. Meine Meinung Nichts für mich! Ich habe eine Distophie erwartet, voller Spannungen in der Neuzeit und in der Vergangenheit,die von Geheimnissen udn dunklen Machenschaften umgeben ist...aber leider wurde ich bitter enttäuscht! Denn alles erinnert eher ans Mittelalter, mit Sängern, Rittern, Geleihtgarde, Bediensteten und den Hütern alias Merlin lässt grüßen. Der ganze Inhalt ist in kurzen Kapiteln gehalten, was manchmal ziemlich abgehackt wirkt und was erst positiv scheint, wirkt sich später doch eher negertiv aus. Die vielen Charaktäre machen einen wechselreichen Eindruck, der leider auch dadurch gertrübt wird, das man niemanden wirklich kennenlernt. Manchmal gibt es kurze Lichtblitze in die vergangenheit, die eher neue Fragen aufwerfen und nicht sehr berfiedigend ausfallen. Alles ist undurchsichtig und Charakterlos. Die Geschichte zieht sich schleichend dahin, ohne große Effekte und erst auf den letzten fünfzehn Seiten fängt es an spannend zu werden. Die Inhaltsangabe gibt so ziemlich die letzten Seiten des Buches wider und obwohl ich diese dünnen Tb eigentlich innerhalb von einem Tag durchlese, habe ich mich eine ganze Woche mit dem Inhalt gequält und bin froh nun am Ende zusein. Ein weiteren Teil, werde ich dankend ablehnen. Fazit Für alle die auf Merlin stehen, bestimmt ein Gewinn, alle anderen, lasst bloß die Finger davon.

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    19. June 2012 um 15:46

    Überraschungshit. Ich habe das Buch in der Leserrunde hier gewonnen und schon gefreut. als ich das Buch dann endlich (und recht schnell) vor mir hatte, bekam ich erste Zweifel. Das Cover sprach mich in real noch weniger an. Nachdem ich dann erstmals doch ein bisschen lustlos angefangen habe, bin ich jetzt, am Ende, positiv überrascht. Aufbau: 3 Teile mit kurzen bis mittellangen Kapiteln Meinung: Gut geschrieben, ohne übertrieben magisch zu wirken. Der Hintergrund, dass die Menschen in der Zukunft nochmals in der Entwicklung von Anfang anfangen hat mir gut gefallen. Das Leben und die Einfachheit der Menschen wurde so gut beschrieben, das ich wirklich sehr gerne selbst da gewesen wäre. Die Charaktere haben mir auch außerordentlich gut gefallen. Nattürlich jeder auf seine Weise. Darmandres, der junge, undurchdringliche Meisterhüter hatte als junger Mann seinen Charme verspüht, in Wirklichkeit ist eher undurchdringlich, aber fair. Wheni hat mir in ihrer mütterlichen Art gut gefallen.;Saya war wirklich mutig und selbstlos. Selbst die "Bösen" hatten alle ihre (nachvollziehbaren) Gründe und die Charaktere haben mir gut gefallen. Auf einige wurden vielleicht weniger eingegangen, aber das hat mich nicht gestört. Vielleicht gewinnen sie in der geplanten Fortsetzung ja an Bedeutung !?? Fazit: Gewonnen, leicht kritisch bekonnen und total begeistert! Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und hoffe, dass diese möglichst bald erscheint. Vielen Dank für diese Leserunde, ohne ich auf dieses Buch nicht aufmerksam geworden wäre.

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  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    elane_eodain

    elane_eodain

    >> Das Uhrwerk muss ticken, in seiner Langsamkeit, in seiner eigenen Geschwindigkeit, die Zahnräder werden den Ablauf der Welt bestimmen, damit sich die Geschehnisse systematisch aneinanderreihen können. << (aus "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von I. Pointecker) INHALT: Die Welt im Jahr 162 nach dem ersten Ticken, Jahr 2181 nach der alten Rechnung. Unsere Welt wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Menschen mussten zu alter Lebensweise zurückfinden, Magie und „das große Uhrwerk“ beeinflussen das Geschehen. Alle 7 Jahre geben die Meisterhüter vergessenes Wissen weiter, welches ihnen das Werk offenbart – die Zeit für eines dieser Bardos-Treffen ist gekommen! Hüter, Schüler, Sänger und das einfache Volk begeben sich zum südlichen Wegstein, um an der Zeremonie teilzunehmen. Doch dort läuft einiges nicht wie geplant, denn Rache, Zorn und Eigensinn gehören nicht der Vergangenheit an … EINDRÜCKE: Das Buch ist in viele kurze Kapitel eingeteilt, die die Geschichte sehr schnell machen und keine Längen entstehen lassen. Es gibt mehrere Charaktere, die die Geschehnisse aus ihrer Sicht beschreiben, die dadurch entstehenden "Cliffhänger" halten eine ständige Spannung. Diese zunächst einzeln vorgestellten Charaktere finden rasch zusammen, ihre Verbindungen sind schon nach einigen Seiten klar, leider aber genauso schnell auch ihre Einteilung in „gut“ und „böse“, wodurch sie sehr simpel aufgebaut wirken. Spannender und entwicklungsfähiger Charakter bleibt eigentlich nur einer, der magiebegabte Junge Coro, der aus schlimmen Erfahrungen heraus auf der vermeintlich falschen Seite landet. Auch die „Welt“ an sich hat neben dem rasanten und spannenden Plot leider kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Wie ist es zu dieser Zukunft gekommen? Was ist das große Uhrwerk und wie kam die Magie in die Welt? Wie ist die Gesellschaft aufgebaut und wer hat die Macht? Fragen, die leider wie viele andere unbeantwortet bleiben und so wirkt dieses Büchlein eher wie eine Vorgeschichte, eine Hinführung zur eigentlichen Geschichte. Als Reihe (was es ja werden soll) kann ich mir die „Hüter des Uhrwerks“ gut vorstellen, als alleinstehendes Buch ist es mir jedoch zu wenig. FAZIT: Trotz einiger Kritikpunkte habe ich kein schlechtes Buch gelesen, sondern hatte eine schöne, kurzweilige Lesezeit. Ich bleibe aber – trotz viel Geschehnissen und Spannung – einfach nicht ganz zufrieden zurück, da mir Tiefe und Atmosphäre, das "große Ganze" fehlen. Dennoch, die Geschichte hat das Potenzial von Ingrid Pointecker spannend weitergeführt zu werden und ich freue mich darauf!

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    elane_eodain

    elane_eodain

    19. June 2012 um 09:13
  • Rezension zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks
    Minamberry

    Minamberry

    16. June 2012 um 16:50

    In rund 170 Jahren treffen sich die zwölf Hüter des Uhrwerks an einem der Wegsteine, der sich nur alle sieben Jahre öffnet. Sie wollen Informationen aus der Vergangenheit an die Menschen weitergeben, die jedoch von dieser "Welt vor dem ersten Ticken" nichts ahnen. Zu diesem soganannten "Bardostreffen" reist auch Saya, die eine Hüterschülerin ist und von Meisterhüter Darmandres ausgebildet werden soll. Doch bevor sich die beiden kennenlernen können, überschlagen sich die Ereignisse... Mit einem wundervollen Schreibstil entführt Ingrid Pointecker den Leser in eine mittelalterliche Welt. Es gibt mehrere Charaktere, die alle sehr unterschiedlich sind und teilweise sehr gut geschrieben sind, wobei manchen leider die Tiefe fehlt. Dadurch ergeben sich verschiedene Perspektiven, die dem Leser bald einen guten Überblick über die Situation liefern. Die Handlung ist ziemlich rasant und es gibt nur wenig Stellen, wo man ein wenig zur Ruhe kommen und über das Geschehene nachdenken kann. Dann kommt plötzlich das Ende und lässt einen mit vielen Fragen, Ungereimtheiten und ein bisschen Enttäuschung zurück. Mir hat das Buch und die Idee wirklich gut gefallen, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn das das Buch um einige Seiten länger gewesen wäre und der Geschichte und einigen Charakteren die Chance gegeben hätte, sich mehr zu entwickeln. Ich kann das Buch dennoch empfehlen und bin gespannt auf den zweiten Teil.

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