Ingrid Poljak Die Hände des Doktor Kinich

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Inhaltsangabe zu „Die Hände des Doktor Kinich“ von Ingrid Poljak

Diese sechs unheimlichen Geschichten bieten einen Einblick in den Schaffensbereich der Autorin Ingrid J. Poljak. Sie schreibt hauptsächlich Krimis, doch auch in diesen tauchen immer wieder unheimliche, fantastische oder mysteriöse Elemente auf. Psychologische und rationale Erklärungen der geschilderten Geschehnisse sind möglich oder auch nicht.§§Die Hände des Doktor Kinich§Schon die erste Geschichte führt uns in eine durchaus reale Welt, aber die beiden agierenden Figuren sind extreme Charaktere, wie sie nur in unserer Fantasie vorkommen, aber seit Jahrtausenden die Mythologie bevölkern.§§Der Dom§Auch der Held dieser Geschichte agiert in einer absolut realen, sogar identifizierbaren Umwelt, für die er leidenschaftliche Bewunderung aufbringt, bis sich im wahrsten Sinn des Wortes der Abgrund vor ihm auftut.§§Azarians Puppe§In einem Garten der Lustbarkeiten wird die Heldin aufgefordert, mit Pfeil und Bogen auf eine Strohpuppe zu schießen. Sie weigert sich. Als ein Freund des Hausherrn ihr ein Getränk anbietet, trinkt sie davon und kippt in eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Leidenschaft und Ernüchterung.§§Der Test§Eine kurze Geschichte über den Psycho-Test einer Firma, den der Held bestehen will.§§Die Frau im Zug§Das sonderbare Verhalten eines Paares in einem Zug regt den Mitreisenden Fred zu abwegigen Verdächtigungen an. Was könnte sich zwischen den beiden alles abspielen oder abgespielt haben? Am Schluss bewahrheiten sich die Befürchtungen Freds, allerding anders, als er gedacht hat.§§Die Zelle§Ein Mann sucht verzweifelt einen Ausweg aus einer kleinen Zelle aus Beton. Schließlich gibt er resigniert auf und versinkt in gnädigen Schlaf. Und als er erwacht, sieht die Welt ganz anders aus. Eine Parabel über Gefangenschaft, Illusionen und Ausweglosigkeit.

Sehr mysteriös und unheimlich

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Klein aber oho :)

— Lady-Katari
Lady-Katari

Eine Sammlung unheimlicher Geschichten, subtil, tiefgründig, meisterhaft erzählt.

— late-bird
late-bird

gruselig, rätselhaft, surreal, ein bisschen kafkaesk

— katze267
katze267

Ein unterhaltsames skurilles kleines Büchlein um seine Gedanken anzuregen und sich eine kurze geheimnissvolle Auszeit zu nehmen.

— anja_bauer
anja_bauer

Faszinierende und unheimliche Kurzgeschichten

— esposa1969
esposa1969

Interessantes Spiel mit Illusion und Wirklichkeit

— seschat
seschat

Vor den Augen der Leser tun sich fantastische dunkle Abgründe auf. Traum und Wirklichkeit geben sich in diesen Erzählungen ein Stelldichein.

— ingrid-1230
ingrid-1230

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  • Sehr mysteriös und unheimlich

    Die Hände des Doktor Kinich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2016 um 15:21

    Ich habe dieses Buch unterwegs gelesen.Es ist sehr gut für die Handtasche geeignet. Und wenn man mittags müde ist, dann ist es ideal, sich diese Schauergeschichten zu Gemüte zu führen. Mir haben einige dieser Kurzgeschichten sehr gut gefallen. Einige muss man auch einfach mehrmals lesen, um sie zu verstehen. Toll fand ich: Die Frau im Zug.Das hat mich abgeholt.Danke liebe Ingrid, dass ich Dein Schreibstil kennen lernen konnte. Bin jetzt auch sehr gespannt auf Dein anderes Werk: Bildermord.

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  • Klein aber oho :)

    Die Hände des Doktor Kinich
    Lady-Katari

    Lady-Katari

    Da ich sehr gerne zwischendurch mal Thriller lese, kam mir dieses kleine Büchlein gerade recht. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen ! Das Büchlein beinhaltet sechs kurze unheimliche Geschichten, sie sind sehr unterhaltsam, von gruselig bis witzig. Ich habe es sehr genossen und da das Büchlein recht klein ist, kann man es prima für unterwegs mitnehmen. Ich kann es nur empfehlen. Vielen dank auf diesem Wege noch einmal an die großartige Autorin Ingrid Poljak für diese schönen Geschichten.

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  • Leserunde zu "Die Hände des Doktor Kinich: Sechs unheimliche Geschichten" von Ingrid J. Poljak

    Die Hände des Doktor Kinich
    ingrid-1230

    ingrid-1230


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  • Klein, aber fein

    Die Hände des Doktor Kinich
    katze267

    katze267

    05. November 2014 um 10:32

    Dieses Buch, eher "Büchlein", umfasst nur 68 Seiten und ist im handlichen Postkartenformat gehalten. Das macht es zu einer idealen Handtaschenlektüre, bequem für Reise, Wartezimmer oder andere Gelegenheiten, bei denen man eine leicht zu unterbrechende, handliche Lektüre braucht. Darin enthalten sind 6, wie das Cover schon andeutet, unheimliche Geschchten. Sie sind sehr unterschiedlich, reichen vom subtilen Horror, leicht mysteriösen Geschichten bis zu recht surrealen, fast kafkaesken Begebenheiten. Eine interessante Mischung, vielfach interpretierbar mit leichtem bis starkem Gänsehautfaktor.

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  • Die vielen Gesichter des Grauens.

    Die Hände des Doktor Kinich
    late-bird

    late-bird

    04. November 2014 um 20:18

    Die Geschichte des selbstherrlichen Hände-Liebhabers Doktor Kinich, dem ein diabolischer Diener in vorauseilendem Gehorsam all die anmutigen, kräftigen, zärtlichen Hände liefert, nach denen Kinich sich sehnt. Eine grausame Parabel, vielleicht die härteste Kost in der ganzen Sammlung. Der Dom Ein winkender, schreiender Selbstmörder auf dem weit auskragenden Zierrat des gotischen Doms, das Verschwimmen jeder Wahrnehmung, eine Rettung, die keine ist – ein virtuoses Kabinettstück der Erzählkunst. Azarians Puppe Ist es ein Wahn, die Wirkung einer Droge oder vielleicht die Erfüllung einer geheimen Fantasie – Kathi betritt die so bizarre wie faszinierende Welt des Puppenspielers Doktor Azarian. Der Test Eine Eignungstest, ein Psychotest, Tests, wie sie auch in wissenschaftlichen Versuchsanordnungen immer wieder vorkommen. Nur der Schluss reißt mit ein paar dürren Worten den Leser aus seiner Beschaulichkeit. Die Frau im Zug Eine endlose Bahnfahrt, ein seltsamer Mitreisender und seine tief verschleierte Frau – wenn dieses Etwas denn eine Frau sein kann …  Ist Fred dem leibhaftigen Teufel begegnet, oder nur Opfer des hypnotischen Dämmerzustands, der sich auf langen Zugreisen einstellt? Die Zelle Eine enge Zelle aus Beton. Und dann plötzlich Spiegel, rundum, oben, unten, trügerische Weite. Eine virtuelle Begegnung mit unendlich vielen Anderen, die doch nur Ich sind. Meisterhaft geschilderter Alptraum, gespenstisch, grausiger als jedes Splatter-Movie. Ein schmaler Band mit sechs unheimlichen Geschichten, jede für sich ein Kosmos des Grauens. Das Unheimliche, Dämonische erscheint in vielen Verkleidungen. Der Autorin Ingrid J. Poljak gelingt es, mit ihrer virtuosen Erzählkunst so manches Frösteln hervorzurufen. Jedenfalls kennt sie ihren E.T.A. Hoffmann, Altmeister der Schauergeschichte, wie auch in ihrem Roman „Bildermord“ nachzulesen ist. Die Hände auf dem Titelbild stammen auch aus der Feder von Ingrid J. Poljak.  

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  • Die Hände des Doktor Kinich

    Die Hände des Doktor Kinich
    Solengelen

    Solengelen

    02. November 2014 um 15:56

    Ein kleines aber feines Büchlein mit 6 kurzen, skurrilen Geschichten. Ingrid J. Poljak führt den Leser auf 67 Seiten durch 6 interessante, märchenhafte Parabeln. Jede einzelne lässt den Leser in eine andere "Dimension" schauen. Wahrheit oder Fantasie, Traum oder Wirklichkeit, Illusion oder vorstellbar? Bei jeder Geschichte wird der Leser gefordert, aufgefordert seine eigenen Interpretationen zu erstellen. Der leichte bildhafte Schreibstil hat mich sofort in die Geschichten gezogen. Wobei ich einige mehr mochte als andere. Aber ob nun die Geschichte mit dem "speziellen" Doktor, dem Teufel und dem Dom, der Puppe und dem Messerwerfer, dem Test, der Bahnfahrt oder dem fensterlose Raum, jede hatte etwas spezielles, mit Gänsehauteffekt. Das Büchlein ist sehr empfehlenswert für Leser, die das Besondere, Außergewöhnliche suchen. Die Kürze macht es zu einem Lesevergnügen für Zwischendurch.

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  • Schauergeschichten

    Die Hände des Doktor Kinich
    Biest

    Biest

    29. October 2014 um 13:22

    Über die Autorin: Die Wiener Autorin entdeckte im Alter von 13 Jahren das Buch Der Geisterseher von Friedrich Schiller, es wurde zu ihrem langjährigen Kultbuch. Gleichzeitig begann sie in Ermangelung von anderen Büchern, die ihr gefallen hätten, selbst Romane zu schreiben. Seit sie vor einigen Jahren den Beruf aufgegeben hat, widmet sie sich ganz dem Schreiben.   Zum Inhalt: Die Autorin hat hier ein kleines Büchlein erschaffen, in dem sechs unheimliche Geschichten den Leser das Fürchten lehren. Sechs Kurzgeschichten von unheimlich über gruselig bis hin zu rätselhaft und einfach unglaublich sind hier vertreten. „Die Hände des Doktor Kinich“, „Der Dom“, „Azarians Puppe“, „Der Test“, „Die Frau im Zug“ und „Die Zelle“ lauten die Titel, auf die ich aber hier nicht weiter eingehen möchte um euch nicht die Spannung zu nehmen.   Meine Meinung: Mir haben die Geschichten im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Hier ist die Phantasie der Leser gefragt, denn es bleiben einige Fragen offen, die zum Nachdenken anregen. Die Autorin schildert die kurzen Geschichten sehr spannend und bildhaft. Das 67 Seiten starke Büchlein, ist dank seines Postkartenformats auch super für unterwegs geeignet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich leicht lesen. Das düstere Cover passt sehr gut zu den unheimlichen Geschichten und die Hand scheint nach den Lesern greifen zu wollen um sie in ihren Bann zu ziehen.   Fazit: Ein kurzweiliges gruseliges Lesevergnügen für alle Leser die es gerne etwas skurril und geheimnisvoll mögen.

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  • Skurill, Schrill und teilweise geheimnissvoll

    Die Hände des Doktor Kinich
    anja_bauer

    anja_bauer

    29. October 2014 um 12:48

    Dieses kleine Büchlein ist skurill! Schon allein weil es klein und das DEckblatt geheimnissvoll ist. Sechs Geschichten laden zur kleinen Gänsehaut ein. Ingrid J. Pljak hat mit diesem 67 Seiten langen Buch den Leser angeregt, über die Geschichten nachzudenken. Denn diese sind so aufgemacht, das nicht alles erklärbar ist, was es gibt. Wie im richtigen Leben. Da spielt der Teufel mit Leben und Tod, der Doktor liebt Hände, oder eine Frau wird zur Puppe oder umgekehrt. Was geschieht da eigentlich. Teilweise bleiben die Geschichten mit Fragen offen, so das der Leser drüber nachdenken muss. Also das kleine Buch ist nicht einfach nur zum Lesen, es behinhaltet mehr. Und das find ich das gute daran. Es lässt einen nicht mehr los. Die ein oder andere Geschichte hat mir mehr gefallen oder weniger. Trotzdem ist es ein nettes Lesevergnügen für ein kleinbisschen Kurzweil vom Alltag. Nur nicht im Zug lesen :-) Der Schreibstil ist flüssig gehalten und lässt sich gut lesen. Die Sätze sind einfach und nicht so verschachtelt. Man kann sich die Situation gut vorstellen und sich teilweise richtig hineinversetzten. Dieses Buch ist gerade jetzt zur Halloweenzeit eine nette Empfehlung, aber auch zur jeder anderen düsten Herbstzeit!

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  • Unheimliche Kurzgeschichten

    Die Hände des Doktor Kinich
    Thaliomee

    Thaliomee

    27. October 2014 um 15:33

    Das kleine Büchlein von Ingrid Poljak enthält sechs kurze Erzählungen, die alle recht phantasievoll geschildert sind. Bei mir kam leider kein wirklich gruseliges Gefühl auf, denn die einzelnen Geschichten sind tatsächlich sehr kurz. Zum Nachdenken und Weiterspinnen regen sie trotzdem an und die Lektüre ist kurzweilig und schön geschrieben.

  • Rezension zu "Die Hände des Doktor Kinich"

    Die Hände des Doktor Kinich
    Zsadista

    Zsadista

    27. October 2014 um 11:08

    Sechs unheimliche Geschichten in ein kleines Buch zusammen gefasst. Über die einzelnen Geschichten schweige ich mich aus, ich möchte ja nicht zu viel vom Inhalt verraten. Wie es immer bei Sammlungen ist, manche Geschichten gefallen mir, manche weniger. Die Einstiegsgeschichte „Die Hände des Doktor Kinich“ fand ich sehr gelungen. Die restlichen fünf Geschichten konnten das hohe Niveau, dass ich dann erwartete, nicht mehr halten. „Der Dom“, „Der Test“, „Die Frau im Zug“ und „Die Zelle“ waren ganz gut und regten zum denken an. „Azarians Puppe“ hat mir gar nicht gefallen, die Geschichte habe ich auch nicht ganz verstanden. Ansonsten war der Schreibstil verständlich und flott. Es wurde nichts unwichtiges dazu gedichtet, dass das Ganze hätte in die Länge ziehen können. Das Buch hat Postkartengröße und passt sich so ganz gut, mitzunehmen und unterwegs zu lesen. Vielleicht auch, wenn man sich traut, im Zug … 

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  • Sechs mysteriöse Kurzgeschichten

    Die Hände des Doktor Kinich
    esposa1969

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, auch dieses Buch, welches ich im Rahmen einer LR erhielt, habe ich in vollen Zügen genossen: == Die Hände des Doktor Kinich == Autorin: Ingrid Poljak == Buchbeschreibung: == Diese sechs unheimlichen Geschichten bieten einen Einblick in den Schaffensbereich der Autorin Ingrid J. Poljak. Sie schreibt hauptsächlich Krimis, doch auch in diesen tauchen immer wieder unheimliche, fantastische oder mysteriöse Elemente auf. Psychologische und rationale Erklärungen der geschilderten Geschehnisse sind möglich oder auch nicht. Die Hände des Doktor Kinich: Schon die erste Geschichte führt uns in eine durchaus reale Welt, aber die beiden agierenden Figuren sind extreme Charaktere, wie sie nur in unserer Fantasie vorkommen, aber seit Jahrtausenden die Mythologie bevölkern. Der Dom: Auch der Held dieser Geschichte agiert in einer absolut realen, sogar identifizierbaren Umwelt, für die er leidenschaftliche Bewunderung aufbringt, bis sich im wahrsten Sinn des Wortes der Abgrund vor ihm auftut. Azarians Puppe: In einem Garten der Lustbarkeiten wird die Heldin aufgefordert, mit Pfeil und Bogen auf eine Strohpuppe zu schießen. Sie weigert sich. Als ein Freund des Hausherrn ihr ein Getränk anbietet, trinkt sie davon und kippt in eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Leidenschaft und Ernüchterung. Der Test: Eine kurze Geschichte über den Psycho-Test einer Firma, den der Held bestehen will. Die Frau im Zug: Das sonderbare Verhalten eines Paares in einem Zug regt den Mitreisenden Fred zu abwegigen Verdächtigungen an. Was könnte sich zwischen den beiden alles abspielen oder abgespielt haben? Am Schluss bewahrheiten sich die Befürchtungen Freds, allerding anders, als er gedacht hat. Die Zelle: Ein Mann sucht verzweifelt einen Ausweg aus einer kleinen Zelle aus Beton. Schließlich gibt er resigniert auf und versinkt in gnädigen Schlaf. Und als er erwacht, sieht die Welt ganz anders aus. Eine Parabel über Gefangenschaft, Illusionen und Ausweglosigkeit. == Leseeindrücke: == Die Wiener Autorin Ingrid J. Poljak hat uns mit dem Kurzgeschichten-Roman "Die Hände des Doktor Kinich" eine Sammlung an unheimliche und mysteriösen Abhandlungen geliefert, die mir einen Schauer über den Rücken beim Lesen jagten. Als besonders lesenswert empfand ich den ersten Titel analog zum Gesamtbuchtitel "Die Hände des Doktor Kinich", weil mich diese Geschichte völlig überrascht hat, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet anhand der Überschrift. Nicht gefallen hat mir gar keine dieser Kurzgeschichten. Allesamt waren sie unheimlich mystisch und fast immer mit tödlichem Ausgang. Auch die Hintergrundszenen wie Zellen, ein unfertiger Dom, Zug oder Betonwände lassen einem nicht mehr los. Dieses Büchleich kommt in Postkartengröße daher, lässt sich also auch ideal für unterwegs mitnehmen. Die Schrift ist gut leserlich groß, was ich als sehr augenfreundlich und gut lesbar empfand.  So lasen sich diese 6 Kurzgeschichten verteilt auf 67 Seiten wie im Flug. Auch das Cover macht neugierig und Lust in diese unheimliche Welt voller ebenso unheimlicher Menschen und ihren Schicksalen einzutauchen. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! ©esposa1969

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  • Die Hände des Doktor Kinich

    Die Hände des Doktor Kinich
    seschat

    seschat

    24. October 2014 um 16:05

    Die Wiener Autorin Ingrid J. Poljak hat mit "Die Hände des Doktor Kinich" eine kleine, aber feine Sammlung von lesenswerten Kurzgeschichten veröffentlicht, die mit Illusion und Wirklichkeit spielen. Das 67 Seiten starke Büchlein überzeugt durch seine umheimlichen, gruseligen und z. T. einfach nur rätselhaften Geschichten. Der Leser gerät bei der Lektüre sehr schnell ins Staunen, weil menschliche/psychologische Abgründe unverhofft hervortreten. Zudem schafft es die Autorin durch ihren flotten, spannungsreichen Erzählstil den Leser in diese sonderbaren Parallelwelten mitzunehmen. In den 6 unterhaltsamen Kurzgeschichten begegnen wir u. a. Doktor Kinich, der nach dem Tod seiner Frau einen Haushälter sucht und zudem ein Faible für Menschenhände hat. Manuel, sein neuer Angestellter sorgt sich nicht nur um das Anwesen des älteren Mannes, sondern auch um die Beschaffung von lebendigen Menschenhänden - was natürlich nicht unblutig vonstatten geht. Eine ebenso grausame Geschichte mit dem Titel "Der Test" entspinnt sich um den Familienvater Reinhard Wallner, der beruflich zu einem psychologischen Test gebeten wird und erst, als es zu spät ist, merkt, dass dieser Test kein Spiel gewesen ist und er unwissentlich seine Familie getötet hat. Fazit:Spannende, ungewöhnliche Lektüre, die zum Nachdenken anregt.

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