Ingrid Riedel Die Kunst zu leben - die Kunst zu heilen

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Kunst zu leben - die Kunst zu heilen“ von Ingrid Riedel

Verena Kasts Psychologie ist geprägt von profundem therapeutischen Wissen und einer Leidenschaft für alles Schöpferische. In diesem Buch zu ihrem 70. Geburtstag zeigt sich, wie der Funke schöpferischen Geistes überspringen kann und ein Feuerwerk entzündet: Weggefährtinnen und Zeitgenossen greifen Impulse aus Verena Kasts Werk auf und zeigen, was heute in Psychologie und Psychotherapie an "schöpferischen Sprüngen" zur Wandlung und Heilung des Menschen möglich ist. Der psychologische Tiefgang und das in die Zukunft weisende Potenzial von Verena Kasts Denken wie auch ihr breites therapeutisches Handlungsspektrum werden in diesem Buch facettenreich gewürdigt. Mit Beiträgen von Manfred Cierpka, Linda Briendl, Brigitte Dorst, Luise Reddemann, Theodor Seifert, Ralf T. Vogel, Detlev von Uslar und anderen.

Stöbern in Sachbuch

Spring in eine Pfütze

Ich muss sagen, ich war positiv überrascht und freue mich nun jeden Tag auf eine neue & kreative Aufgabe.

NeySceatcher

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Kunst zu leben - die Kunst zu heilen" von Ingrid Riedel

    Die Kunst zu leben - die Kunst zu heilen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    22. February 2013 um 11:28

    Persönliche „Wirkgeschichten“ Verena Kast hat im Lauf ihrer Arbeit als Psychologin vielfach, durchaus auch wegbereitend, sich den „inneren“ Themen zugewendet, wobei ein deutlicher Schwerpunkt im Gefolge der Arbeit C.G.Jungs jener der Auseinandersetzung mit Symbolen und Mythen durchaus war. Immer mit dem Fokus ihrer Arbeit mit Menschen auf „Wandlung und Heilung“. „Verena Kasts Psychologie ist geprägt von profunder therapeutischer Erfahrung und einer Leidenschaft für alles Schöpferische“. Eine Leidenschaft, die sich vielfach überträgt. Zu ihrem 70. Geburtstag versammelt dieser Band nun Reflektionen dieser Inspirationen auf einige ihrer Weggefährten und anderer Psychologen. Beiträge, in denen deutlich wird, dass ihre „Annäherung an eine spielerische Art zu leben“ durchaus Fürchte trägt, weiter wirkt, in der Arbeit anderer verarbeitet wird und so vielfach aufgenommen und weitergetragen wurde. Schon der erste Beitrag von Ralf T. Vogel führt den Leser mitten hinein in die existentielle Bedeutung der Arbeit von Verena Kast , wenn er die „Kreativität“, die schöpferische Gestaltungskraft des Menschen im Sinne Kasts unmittelbar in Zusammenhang bringt mit dem Wissen um die Begrenztheit des Lebens, das Sterbenmüssen. Ein wesentliches Thema für die Arbeit Verena Kasts ohne Frage. „Das Todesthema begleitet Verena Kast bereits lange durch ihr privates und berufliches Leben“. Ein Beitrag auch, der aufführt, wie grundlegende psychologische Themen von Verena Kast eben nicht „rein akademisch“ betrachtet und abgehandelt werden, sondern wie durch einen Filter des persönlichen Lebens und Erlebens Substanz gewinnen. So kann der Leser leicht nachvollziehen und verstehen, dass es wie ein Motto über der Arbeit Kasts steht, eine Vermittlung zu schaffen einer „Lebenskunst trotz aller Hindernisse, aller Schicksalsschläge“. Eine Lebensnähe von Arbeit und Denken, die auch an vielen andern Stellen und Themen deutlich und sichtbar wird. Eindrucksvoll erinnert sich Wolfgang Teichert an die Arbeit zu und über „Paare und Beziehungsphantasien“ mit der darin enthaltenen beeindruckenden Interpretation von Symbolen in Märchen und mythischen Geschichten. Und ebenso interessant vollzieht der Leser nach, wie sich die Erkenntnisse dieser Arbeit im Humor der Autorin widerspiegeln („Zausen Sie doch mal mein Haar“. Verena Kast spielt eben nicht das „Hinhaltespiel“.) Empathisch legt Teichert das Beispiel von Merlin und Vivane, das Muster von „alter Mann und junges Mädchen“ noch einmal eindrucksvoll und nachvollziehbar vor, so dass, beim Lesen, ein Verständnis gerade für die symbolische Deutung als Methode Verena Kasts in den Raum tritt. Sei es „Langeweile als verdrängtes Problem“ (die Lange-Weile), sei es der „Abschied von der Opferrolle“ (die Menschen allzu gerne einnehmen, um die Verantwortung für ihr Leben abwenden zu können), seien es persönliche Eindrücke zum Pioniergeist von Verena Kast oder in Begleitung derselben auf einer Fotosafari. Vielfache Eindrücke, überwiegend allerdings von Denken und Arbeit Verena Kasts, versammelt das Buch. Vielfältig in der Auswahl der Themen und Gesichtspunkte, Ingrid Riedel hat gut ausgewählt und klug zusammengestellt, um einen wirklich breiten und dabei durchaus auch vertiefenden Eindruck des Denkens, der Themen und der Methoden, der Grundhaltungen und der Umsetzungen der Arbeit Verena Kasts vor Augen zu führen. Sehr empfehlenswert.

    Mehr