Mord im Krimihotel

von Ingrid Schmitz 
4,2 Sterne bei13 Bewertungen
Mord im Krimihotel
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dreamlady66s avatar

Kriminalistisch ab in die schöne Eifel!

Eine Autorin die Krimi am eigenen Leib erlebt

Alle 13 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mord im Krimihotel"

Ein Zimmer mit Leiche, bitte

Krimiautorin Lea Schein reist mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel. Dort blüht angeblich das Verbrechen. Selbstverständlich nur auf dem Papier. Inmitten der morbiden Atmosphäre eines Krimihotels soll sie mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauder verhelfen.
Aber nicht alle Anwesenden hat die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt, wie Lea schon bald feststellen muss. Einige von ihnen haben ausgesprochen perfide Absichten. Ein beängstigender Stalker, ein undurchsichtiger Tätowierer und eine junge Dame, die ihren Bruder aus dem Gefängnis befreien will, bringen die Gruppe gehörig durcheinander.
Zum Entsetzen aller liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Es handelt sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Lea Schein ermittelt – und diesmal nicht auf dem Papier.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954413850
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:260 Seiten
Verlag:KBV
Erscheinungsdatum:15.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Simi159s avatar
    Simi159vor einem Jahr
    Lea Schein ermittelt

    Lea Schein schlägt sich mehr schlecht als recht durch ihr Leben. Das Studium abgebrochen, die finanzielle Unterstützung der Eltern bleibt aus und der gewünschte Erfolg als Krimiautorin bleibt aus. Um sehr mehr freut sie Lea, als Einladung für ein Krimiwochenende in Hillesheim erhält. Dort soll sie einem interessierten Publikum aus ihren Büchern vorlesen, und als Autorin all deren  neugierige Fragen beantworten.Mit ordentlich Lampenfieber fährt sie in das kleine Eifelörtchen, nichts ahnend, dass unter den wissbegierigen Gästen ein Mörder ist, sie mitten in eine Mordserie gerät und bei deren Aufklärung sie fleißig mithilft.

    Fazit:

    Ein kleines schnuckeliges Hotel in dem Krimis Programm sind. Eine bunte Truppe, mit sehr unterschiedlichen Charakteren, ein paar Leichen plus genügend Motive und Verdächtige. Das ist die Mischung aus dem das Buch „Mord im Krimihotel“ besteht. die Autorin, Ingrid Schmitz, hat ein gutes Händchen für Charaktere und den passenden Ort, damit der Leser sich sofort wohl und heimelig fühlt.

    Als Leser fühlt man sich, wie in den guten alten, Agatha Christies Krimis mit Miss Marble, denn auch dort gab es jede Menge Giftpflanzen, falsche Identitäten und überaus  neugierige private Ermittlerrinnen. Lea Schein ist auch so eine über  neugierige, private Ermittlern, die erst wider Willen und dann mit vollem Herzen versucht den Fall zu lösen. Wobei als Leser, doch etliche Wendungen, und falsche Fährten ebensolche wie sie braucht, um den wahren Täter zu stellen.

    Das Alles macht Spass, unterhält und man ist gleichzeitig gespannt, wie es mit Lea und ihrem neuen Liebsten, ihrer Autorenkarriere und vor allen in den nächsten Fällen weitergeht.

    Von mir gibt es für diesen hier 4 STERNE.

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    irismarias avatar
    irismariavor einem Jahr
    unterhaltsamer Regiokrimi mit spannender Krimithematik

    Der Schauplatz von “Mord im Krimihotel“ von Ingrid Schmitz ist ein tatsächlich existierendes Krimihotel im Städtchen Hillesheim in der Eifel. Dort soll die Krimiautorin Lea Schein im Rahmen eines Krimiwochenendes "Autorin zum Anfassen" sein. Angemeldet hat sich eine bunte Schar unterschiedlichster Krimifans. Allerdings hat sie auf ihrer Homepage den Lebenslauf geschönt, denn noch gibt es kein richtiges Buch von ihr. Während sie versucht, das Lesen eigener Werke an diesem Wochenende zu vermeiden, entwickelt sich eine unerwartete Dynamik, denn nach einem Krimispaziergang ist plötzlich ein Wochenendteilnehmer tot. Die Polizei kommt dazu und aus dem Krimispaß wird plötzlich Ernst. Auch Lea und die anderen Gäste stellen Ermittlungen an.
    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lebt von den unterschiedlichen Personen und lebendig beschriebenen Schauplätzen. Gegen Ende driftet der Krimi etwas Richtung Liebesroman ab, was mir nicht so gefallen hat. Insgesamt gesehen kann ich “Mord im Krimihotel“ aber sehr empfehlen, es ist ein unterhaltsamer Regiokrimi mit spannender Krimithematik.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Autorin die Krimi am eigenen Leib erlebt
    Eine Autorin die Krimi am eigenen Leib erlebt

    Lea Scheins Kariere als Krimiautorin steht noch am Anfang. Umso verlockender das Angebot, ein ganzes Krimiwochenende zu leiten! Gesagt, getan, Lea macht sich mit Sack und Pack auf nach Hillesheim ins Krimihotel. Chaotisch wie sie ist, hat sie die Hälfte vergessen, doch die bunte Truppe im Krimihotel hält sie dermaßen auf Trab dass niemand auch nur ans Lesen denken kann. Stück für Stück kommt Lea hinter die Geschehnisse die sich parallel zum "Autorin zum Anfassen" Programm ereignet haben und löst nebenbei nicht nur diesen Mordfall auf.

    Ich finde den Schreibstil flüssig, auch wenn es auch an der einen oder anderen Stelle so drunter und drüber geht, dass man schon aufpassen was jetzt alles auf einmal passiert. Die Titelfigur Lea Schein war mir von Anfang an sympathisch. Man hat nie zu viel verraten bekommen und konnte ordentlich mitknobeln, wer da jetzt seine Finger im Spiel hat. Als positiv habe ich auch die relativ kurzen Kapitel empfunden. Bei den Titeln und während des ganzen Lesens musste ich immer mal wieder schmunzeln.

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kriminalistisch ab in die schöne Eifel!
    Kriminalistisch ab in die schöne Eifel!

    (Inhalt, übernommen):
    Ein Zimmer mit Leiche, bitte Krimiautorin Lea Schein reist mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel. Dort blüht angeblich das Verbrechen. Selbstverständlich nur auf dem Papier. Inmitten der morbiden Atmosphäre eines Krimihotels soll sie mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauder verhelfen. Aber nicht alle Anwesenden hat die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt, wie Lea schon bald feststellen muss. Einige von ihnen haben ausgesprochen perfide Absichten. Ein beängstigender Stalker, ein undurchsichtiger Tätowierer und eine junge Dame, die ihren Bruder aus dem Gefängnis befreien will, bringen die Gruppe gehörig durcheinander. Zum Entsetzen aller liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Es handelt sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Lea Schein ermittelt – und diesmal nicht auf dem Papier.

    Über die (geniale) Autorin:
    Laut Überlieferung mochte ich schon als Vierjährige immer und überall schreiben. Mit zehn schrieb ich - gemeinsam mit meiner Freundin - kurze Theaterstücke, die im Kinderzimmer aufgeführt wurden. Mit vierzehn begann der Ernst des Lebens.
    Ich erlernte das Handwerk des Schreibens in einem dreijährigen Fernlehrgang, bildete mich durch zusätzliche Fachbücher fort.
    Meine erste Krimkurzgeschichten-Veröffentlichung "Rate mal, wo ich jetzt bin" in der Anthologie "Rheinleichen" (Emons, 2000) folgte. Es folgten weitere Veröffentlichungen von Krimikurzgeschichten, Anthologien, Fachartikel und Ratekrimis, bis ich meinen ersten Kriminalroman schrieb. 2007 begann ich mit der Herausgabe von kulinarischen Kriminalanthologien. (Hinter jedem Kurzkrimi befindet sich ein Kochrezept). Daraus wurde eine Länderreise (Italien, Frankreich, England/Irland/Schottland und Spanien. Griechenland folgt. Danach folgten wieder Krimikurzgeschichten und Anthologien. Seit vielen Jahren bin ich Mitglied bei den Autorenvereinigungen "Mörderische Schwestern", im "Syndikat" und bei "International Assiociation of Crime Writers".

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an die Autorin, Ingrid (Schmitz) bzw. den KBV-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung!

    Definitiv: Ich freute mich über das handliche Taschenbuch mit 271 Seiten und 42 Kapiteln, authentisch recherchiert da ich von besagtem Krimi-Hotel bereits durch einen befreundeten Autor erfuhr - somit war ich auf alles Neue, aber auch Kreative aus Deiner eigenen Feder gespannt...und, was soll ich sagen?

    Eine heitere, gar lustvolle spannungsgeladene Story mit Liebescharakter, die antrieb, aber auch kunstvoll inszeniert wurde sowie auch das Legen von falschen Fährten begeisterte mich, Chapeau!

    Bitte bald mehr davon! Definitiv, ich hab's genossen, was für ein cosy crime :)

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Krimiautorin kommt in der Wirklichkeit an!
    Wer mordet im Hotel?

    „...Friedo kam ihr zuvor. Er nahm die Hände ein Stück weit auseinander, was die Länge der Waffe andeuten sollte. Nur, bei Männern musste man vorsichtig sein. Da wurden aus zwölf Zentimetern schnell zwanzig...“


    Lea Schein träumt von einer Karriere als Schriftstellerin. Ihren Job als Tarotkartenlegerin beim Fernsehen hat sie dafür aufgegeben. Ihr erster Krimi hat allerdings noch nicht die vom Verlag gewünschte Länge. Da erhält sie plötzlich eine Einladung zu einer Lesung in ein Krimi-Hotel in Hillesheim.

    Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und humorvollen Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen.

    Im Hotel wird Lea von 10 Gästen erwartet. Zu ihnen gehört Friedo, den man durchaus als Stalker bezeichnen kann, denn er bedrängt Lea schon längere Zeit auf den sozialen Medien.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Geschickt nutzt die Autorin die Geschehnisse, um mir die handelnden Personen und den Ort nahezubringen.

    In einem Vorstellungsgespräch am ersten Tag zeigt sich, wie unterschiedlich die Gruppe zusammengesetzt ist. Nicht jeder wollte, mancher musste an der Veranstaltung teilnehmen. Natascha zum Beispiel erhofft sich in einer persönlichen Frage Hilfe von Lea. In gewisser Weise ist Lea selbst daran Schuld. Auf ihrer Webseite hat sie nicht nur mehr von sich preisgegeben, als gut ist; sie hat es auch mit der Wahrheit nicht allzu genau genommen.

    Eine Stadtbesichtigung bringt mir Hillesheim nahe. Keiner ahnt, wie dieser Spaziergang den Fortgang der Handlung beeinflusst, denn danach gibt es die erste Tote. Lea, die sich krampfhaft überlegt hatte, wie sie mit ihren wenigen Veröffentlichungen die Leseabende bestreiten will, ist in der Krimiwirklichkeit angekommen. Im Verhör mit den Polizisten erlebt sie die Praxis. Jetzt war ihre logische Kombinationsgabe gefragt. Nun lebt die Geschichte von der spannenden Suche nach dem Täter, aber auch von gekonnt genutzten Überhöhungen. Was letzteres genau bedeutet, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Ein feiner Humor durchzieht das Buch, wie obiges Zitat zeigt. Gut herausgearbeitet Gespräche bringen das Geschehen voran und oftmals auf den Punkt.

    Ein besonderes Stilmittel war die Einbettung eines kurzen, erzählten Krimis in die Handlung. Der sollte die Frage nach den möglichen Motiv beleuchten.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Er war gekonnt in die lokalen Gegebenheiten eingebettet.

    Kommentare: 2
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    D
    dru07vor einem Jahr
    Mord bei Krimi Leseung

    Lea Schein möchte endlich als Autorin durchstarten. Daher sagt sie gleich zu, als sie vom Krimihotel eine Anfrage bekommt. Mit viel Lampenfieber reist sie nach Hillesheim in die Eifel. Im Krimihotel soll sie als „Autorin zum anfassen“ eine Lesung für Wochenendgäste geben. Die Mitglieder dieser Truppe könnten nicht unterschiedlicher sein. Nach einer missglückten Krimiführung durch Hillesheim, liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Lea Schein fängt zum ermitteln an.

     

    Der Schreibstil von Ingrid Schmitz ist super gut und flüssig zu lesen. Mit Witz, Charme und viel Spannung hat sie mich an das Buch fesseln können. Die Idee, bei einem Krimiwochenende, ein oder mehrere Morde geschehen zu lassen fand ich gut. Ich habe bis zum Schluss mitgerätselt wer denn jetzt nun dafür verantwortlich ist. Das Buch war für mich so spannend, dass ich es sogar am selben Tag noch fertig gelesen habe. Werde das Buch weiterempfehlen.

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend
    Spannend

    Das Cover ist sehr schön und düster gehalten. Es passt perfekt zum Titel und zur ganzen Geschichte.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. DIe Kapitel haben eine angenehme Länge und die Schriftgröße ist genau richtig.

    Die Beschreibungen der Umgebung und der Personen fand ich sehr ansprechend und gut. Man hat gleich ein genaues Bild im Kopf und weiß genau, was die Autorin einem nahe bringen möchte.

    Während einer Reise in die Eifel zu Krimilesungen wird während des Wochenendes eine Leiche entdeckt. Es kommt zu einiger Aufregung und geht sehr spannend weiter.

    Die Spanungskurve ist die ganze Zeit vorhanden und sehr gut nachvollziehbar.

    Durch einige Irrungen, die die Autorin sehr gut einbaut, rätselt man sehr lange, wer der Täter ist. Für mich war das Ende nicht vorhersehbar und das hat mir gut gefallen.

    Sehr gute 4 Sterne.

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    Monicevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Krimi mit einer bunten Truppe und vielen Rätseln.
    Krimi im Krimihotel

    “Mord im Krimihotel“ von Ingrid Schmitz,

    ist ein sehr authentischer Krimi mit vielen Rätseln, Fragen und unerwarteten Wendungen. Die Autorin lässt den Leser nach Hillesheim in das Krimihotel reisen, beschreibt die Zimmer und das Hotel sehr genau und man denkt man hat es wirklich gesehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, bis auf wenige Kapitel in welchen die Erzähl Perspektive wechselt, wird hauptsächlich aus Sicht der Hauptprotagonistin Lea erzählt. Der Leser lernt viele unterschiedliche Charaktere kennen und darf durchgehend mit Rätseln wer wohl eine Rolle spielt und wer die Wahrheit sagt. Es gibt im Buch einen sehr guten Roten Faden, eine stetig steigende Spannungskurve und viele unerwartete Wendungen. Ich kann dieses Buch nur Empfehlen, den so Überrascht wurde ich schon lange nicht mehr in einem Buch.

    Zum Inhalt:


    Die Krimi Autorin Lea Schein wird als Autor zum Anfassen in das Krimihotel eingeladen. Da angekommen ist sie bemüht das der Fehler nicht auffällt, denn sie hat noch keine Erfolge vorzuweisen. Doch die kleine Gruppe ist so unpassend das es schnell andere Probleme auftauchen. Als am zweiten Tag plötzlich eine Leiche neben dem Hotel liegt fängt Lea an zu ermitteln und findet nicht nur unerwartet Unterstützung, sondern auf dem Weg zur Wahrheit viele Gefährliche Geheimnisse.

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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Cosy crime, wie es gefällt.
    Cosy crime, wie es gefällt.

    Dieser Kriminalroman ist ein liebevolles Bekenntnis an die selbsternannte Krimihauptstadt Deutschlands - Hillesheim. Einwohner und Unternehmer haben ein außerordentlich positives Verhältnis zur Kriminalliteratur. So gibt es dort ein Kriminalhaus mit einem Krimiarchiv, es gibt ein Krimihotel, in welchem Literaturveranstaltungen angeboten werden, es gibt Führungen durch die Eifel zu den besonderen Schauplätzen der Kriminalromane und last but not least ist dort der Sitz des Verlages, bei dem dieser Kriminalroman erschienen ist. So verwundert es nicht, dass die ersten Kapitel eine Rundumbeschreibung des Krimihotels und seiner vielfältigen Aktivitäten ist. Doch nachdem die erste Leiche aufgetaucht ist, geht es Schlag auf Schlag.

    Schmitz beschreibt eine illustre Gästeschar bei einem Krimiwochenende in dem Hotel. Dabei hat fast jeder, möchte beinahe sagen, eine Leiche im Keller. Nichts ist, wie es scheint. Vielleicht heißt die Protagonistin deshalb auch Lea Schein. Oder heißt sie so, weil sie vorgibt, eine Schriftstellerin zu sein? Sie, die eigentlich noch vor dem Beginn ihrer Karriere steht, wird schnell in die Ermittlungen hineingezogen. Nebenbei wird ein unfertiger Roman von ihr zum Bestseller. Ein Traum jeder Autorin, jedes Autors.

    Ingrid Schmitz hat einen sehr unterhaltsamen, kurzweiligen und humorigen Ratekrimi geschrieben und nimmt die Gilde der Autor*en mit einem zwinkernden Auge unter die Lupe. Auf Spannung wird dabei nicht verzichten müssen, denn schnell bekommt der Leser mit, dass die Figuren alle etwas verbergen. So traut man später keiner einzigen Aussage und fiebert der Auflösung entgegen.

    Eine tolle Geschichte, die besonders den Liebhabern von Eifelkrimis ans Herz gelegt werden sollte, oder auch jenen, die es werden wollen. Cosy crime, wie es gefällt.


    © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Viel Lokalkolorit zu einem Krimihotel, das man so in der Eifel wiederfindet, allerdings hoffentlich ohne eine Leiche auf dem Parkplatz.
    Wenn man zur Krimilesung eine echte Leiche serviert bekommt...

    Nachdem Lea Schein erfolglos versucht hat, einen für sie geeigneten Beruf zu finden, mit dem sie zum einen glücklich ist und zum anderen davon leben kann, versteigert sie sich in die Idee, eine Krimiautorin werden zu wollen.

    Nach einigen Rückschlägen, schafft es Lea, dass eine ihrer Kurzgeschichten veröffentlicht wird. Noch während sie an weiteren Kurzgeschichten arbeitet, sogar einen Roman angeht, kommt eine Einladung ins Krimihotel in der Eifel. Hier wird ein Wochenende angeboten, bei dem sie die „Autorin zum Anfassen“ darstellen soll. Lea kann ihr Glück kaum fassen. Sie, die noch nicht wirklich viel veröffentlicht hat, soll in die Eifel fahren, Lesungen abhalten und Fragen beantworten.

    Doch irgendwas läuft schief, nicht nur, dass sie einen unheimlichen Fan dort trifft, auch versucht eine Teilnehmerin sie verzweifelt anzuheuern, um den Bruder aus dem Gefängnis zu befreien. Auch bei den anderen Teilnehmern läuft nicht alles rund, aber am schlimmsten ist die Tote, die plötzlich auf dem Parkplatz liegt und damit das gesamte Wochenende sprengt, denn die Tote war eine der Teilnehmer und sie ist auch leider nicht die letzte Leiche …

    Noch auf der letzten Buchmesse in Leipzig hatte ich mich über das Krimihotel in Hillesheim mitten in der schönen Eifel informiert. Einen Besuch hatte ich irgendwann einmal vor gehabt, vor allem bei den vielen interessanten Themenzimmern, aber nach dieser Lektüre … möchte ich da wirklich noch hin?

    Ja! Möchte ich!

    Denn, Lea Schein, eine unscheinbare Krimiautorin, wagte sich nicht nur dorthin, sondern beteiligte sich indirekt auch an den Ermittlungen. Die Autorin hat sehr viel Herzblut und Begeisterung in ihren Roman gesteckt, der weniger von einer gehetzten Spannung, dafür mehr von Lokalkolorit lebt. Lea Schein ist selbst das erste Mal im Krimihotel und so entdeckt der Leser zusammen mit der Autorin nach und nach das Hotel und die Umgebung.

    Kriminalistische Elemente, der Fall und die Lösung laufen zwar auf der einen Seite nebenbei ab. Dennoch konnte ich der Aufklärung der Morde sehr gut folgen, machte mir meine eigenen Gedanken hinsichtlich der Lösung und erfreute mich immer wieder an den Beschreibungen von Hotel, den Zimmern und der Umgebung. Überrascht hat mich die Autorin an einer Stelle, an der man zunächst denkt, alles wäre abgeschlossen, gelöst und erledigt und dann ist wohl doch nicht alles so, wie es scheint und nicht nur Lea Schein dreht in diesem Moment um.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Lea Schein ist ein sympathischer Charakter, nicht rundgeschliffen, sondern mit Ecken und Kanten, Fehlern und Ideen, so dass man sich als Leser wunderbar mit ihr identifizieren kann.

    Der Schreibstil der Autorin ist leichtgängig und begeisternd. Man merkt deutlich, dass die Autorin selbst von dem Krimihotel begeistert ist und diese Begeisterung an den Leser weitergeben möchte. Mit ihrer Art steigerte sie noch mehr meine Neugierde und ich bin schon jetzt gespannt, wann ein Aufenthalt im Krimihotel zeitlich in meinen Terminplan passen wird.

    Fazit:

    Viel Lokalkolorit, ein ganz besonderer Krimi in einem Krimihotel, das man so in der Eifel wiederfindet, allerdings hoffentlich ohne die ungewollte Zugabe einer Leiche auf dem Parkplatz.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KBV_Verlags avatar

    Ein Zimmer mit Leiche, bitte...

    Krimiautorin Lea Schein reist mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel. Dort blüht angeblich das Verbrechen. Selbstverständlich nur auf dem Papier. Inmitten der morbiden Atmosphäre eines Krimihotels soll sie mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauder verhelfen.

    Aber nicht alle Anwesenden hat die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt, wie Lea schon bald feststellen muss. Zum Entsetzen aller liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Es handelt sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Lea Schein ermittelt – und diesmal nicht auf dem Papier.

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