Ingrid Sonnleitner

 4.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Vergelt's Gott, Im Fokus der Adelheid H. und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ingrid Sonnleitner

Vergelt's Gott

Vergelt's Gott

 (15)
Erschienen am 23.10.2014
Im Fokus der Adelheid H.

Im Fokus der Adelheid H.

 (1)
Erschienen am 23.08.2011

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Rezension zu "Im Fokus der Adelheid H." von Ingrid Sonnleitner

Wer Adelheid vor die Linse kommt, ...
Bellis-Perennisvor 6 Monaten

Adelheid Horvath, ihres Zeichens pensionierte Bibliothekarin und Witwe ist einsam und lebt in Rotenturm an der Pinka, einem kleinen beschaulichen Ort im Burgenland.

Sie hat zwei Laster: Da ist zum einem ihre Vorliebe für Mehlspeisen aller Art, was sich auf ihren Hüften bemerkmar macht und andererseits ihren “Powerseeker 60”, ein Teleskop mit dem sie gerne nicht nur gegen den Himmel schaut.

So beobachtet sie in einer schlaflosen Nacht, wie ein Mann große Müllsäcke in die Biotonne wirft. Um nicht als “Blockwartin” dazustehen, meldet sie ihre Beobachtung allerdings nicht den Behörden und als einige Zeit später die zerstückelte Leiche einer Frau auf dem Müllplatz gefunden wird, steht die Polizei auch vor ihrer Haustüre.

Da ihr der Ermittler, Insp. Wurz, ziemlich unsympathisch ist, macht sie sich selbst daran, den Täter zu finden. Lieber als mit der Polizei redet sie mit ihrem toten Mann am Grab. Allerdings kommt sie durch ihre Neugierde dem Täter gefährlich nahe …

 

Meine Meinung:

 

Stellenweise ist der Krimi herrlich skurril und bietet gute Krimi-Unterhaltung. Leider werden Dinge mehrmals wiederholt, wie z.B. Adelheids Vorliebe für Mehlspeisen, oder das Insp. Wurz wieder einmal bei der Beförderung übergangen wurde. Das ermüdet doch ein wenig. Deshalb kann ich hier nur 3 Sterne vergeben.


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Rezension zu "Vergelt's Gott" von Ingrid Sonnleitner

Ach Adelheid, ach Adelheid - warum findest du immer eine Leiche?
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Dieser Krimi ist der zweite, rund um die pensionierte Bibliothekarin Adelheid Horvath, die immer wieder über Leichen stolpert. Sehr zum Leidwesen des Kripo-Beamten Wurz. Adelheid schafft es immer wieder, schnellere Schlussfolgerungen als die Polizei zu ziehen.

Diesmal findet die burgenländische Miss Marple den Kantor der Kirche ermordet auf. Ja, nicht nur ermordet sondern auch richtiggehend geschlachtet, hat ihm der Mörder oder die Mörderin die beiden Hände abgehackt.
Das Blöde an der ganzen Sache ist nicht nur, dass der Organist Untermieter bei Adelheid war, sondern auch scheinbar unter falschem Namen gereist war.

Gleichzeitig verschwinden aus zwei Kinderheimen Burschen und in einer Schachtel findet Adelheid Ausschnitte aus italienischen Zeitungen. Sie lässt sich die Texte übersetzen und wittert Zusammenhänge zwischen dem Tod des Mannes und dem Verschwinden der Kinder.
Da einiges auf Triest hinweist und der Besuch des Grabes des Urgroßvaters, der in einer der Isonozo-Schlachten gefallen ist, ohnehin noch aussteht, beschließt Adelheid an die Adria zu reisen.

Was sie dort alles erlebt, dem will ich hier nicht vorgreifen …
Nur so viel – sie findet in (Ex)Commissario Alessandro Tremente einen kongenialen Ermittlungspartner.

Der Krimi ist einfach zu lesen. Die Miss Marple aus Rotenturm an der Pink hat für jede noch so missliche Lebenslage ein passendes Gegenmittel.

Ich finde diesen Krimi herzerfrischend. Die Protagonisten sind durch ihre kleinen oder größeren Macken recht liebenswert.

Die Autorin vermag es, das sehr ernste Thema Kindesmissbrauch durch die Kirche in einer subtilen Weise zu vermitteln. Ihre Andeutungen sind präzise aber nicht voyeuristisch.

Ich denke, es wird noch mindestens einen Krimi geben. Ich will doch wissen wie es Adelheid und Alessandro weitergeht.

Sehr schön stimmig finde ich das Cover des Krimis. EIne tolle  Sommerabendstimmung.

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W

Rezension zu "Vergelt's Gott" von Ingrid Sonnleitner

Hinter Heiligen Mauern
workshopvor 4 Jahren

Adelheid Horvath, die ehemalige Bibliothekarin aus Rotenturm, beschließt eines Tages das Jagdzimmer ihres seligen Josef an den neu engagierten Kantor und Organist, Gabriel Bertl, zu vermieten. Bertl, ein schmuckes Bürschchen in seiner Erscheinung und sehr beliebt im Ort, vor allem beim weiblichen Geschlecht, wird eines Abends von Adelheid Horvath erschlagen und mit abgehackten Händen in der Orgelempore der kleinen Dorfkirche aufgefunden. Inspektor Wurz von der Kriminalpolizei Eisenstadt übernimmt die Ermittlungen, doch irgendwie scheint der Fall festgefahren. 

Da macht Adelheid eines Tages eine Entdeckung. Als sie die Habseligkeiten des Kantors in eine Bananenschachtel verpacken und das Zimmer einer gründlichen Reinigung unterziehen will, findet sie hinter einer losen Fußbodenleiste im ausgehöhlten Mauerwerk ein Schatulle, die italienische Zeitungsartikel aus dem Jahre 1993 beinhaltet. 

Sollte sie diese Beweisstücke nicht Inspektor Wurz überlassen?

Stattdessen fährt Adelheid nach Eisenstadt und trifft sich dort mit Signora Wrana, Italienerin und eine Bekannten ihrer Schwester Loni, die ihr diese Artikel mit all ihren Grausamkeiten übersetzt. Immer wieder taucht das Wort Triest auf, immer wieder werden Knabenleichen gefunden.

Was verbindet ihren Untermieter Gabriel Bertl wohl mit all diesen Zeitungsartikeln und  wurde er deswegen ermordet?

Nun ist Adelheids detektivischer Spürsinn geweckt und sie fährt mit einer Reisegruppe an dieses „Wien“ an der Adria. Im Zuge ihrer Recherchen lernt sie AlessandroTremente, einen Commissario im Ruhestand und Privatdetektiv, kennen. Dabei stellt sich heraus, dass beide dieselbe Spur verfolgen, beide auf der Suche nach der Identität dieses Gabriel Bertl alias Antonio Gabriele Bertani sind. 

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