Ingrid Spicker , Anna Schopf Betriebliche Gesundheitsförderung erfolgreich umsetzen: Praxishandbuch für Pflege- und Sozialdienste: Praxishandbuch Fur Pflege- Und Sozialdienste

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Inhaltsangabe zu „Betriebliche Gesundheitsförderung erfolgreich umsetzen: Praxishandbuch für Pflege- und Sozialdienste: Praxishandbuch Fur Pflege- Und Sozialdienste“ von Ingrid Spicker

Die Arbeitswelt der westlichen Gesellschaften bef ndet sich im Umbruch. Durch die Beschleunigung der Arbeitswelt wächst der Arbeitsdruck und auch die - lastungen wandeln sich: von chemisch-physikalisch-körperlichen Gesundhei- risiken hin zu immer höheren psychosozialen Anforderungen. Der Dienstle- tungssektor – und hier vor allem der personenbezogene – gewinnt massiv an Bedeutung. Die se Entwicklungen werden von fundamentalen demograf schen Veränderungen begleitet. Die Erwerbsbevölkerung wird zunehmend älter, in - sehbarer Zeit werden ältere ArbeitnehmerInnen einen substanziellen Anteil des Beschäftigungspotenzials der Gesellschaft darstellen. In solch bewegten Zeiten wird es unverzichtbar, bereits frühzeitig Vorsorge für den Erhalt der Gesundheit und damit der Arbeitskraft zu tätigen. Österreichische Unternehmen – sei es im kommerziellen oder im Non-Prof t-Sektor – benötigen gesunde, motivierte und leistungsfähige MitarbeiterInnen. Betriebliche Gesundheitsförderung markiert hier einen Erfolg versprechenden Ansatz im Dienste der genannten Ziele. Laut Luxemburger Deklaration des Europäischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung bezeichnet betriebliche Gesundheitsförderung alle - meinsamen Maßnahmen von ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen zur V- besserung von Gesundheit und Wohlbef nden am Arbeitsplatz. Gesundheit wird dabei als körperliches, psychisches und soziales Wohlbef nden begrif en. Ganz in diesem Sinne erschöpft sich betriebliche Gesundheitsförderung nicht darin, das Gesundheitsverhalten und die Gesundheitskompetenzen der MitarbeiterInnen zu stärken, sondern bearbeitet auch die Arbeitsbedingungen, Arbeitsabläufe und Arbeitsumwelten. Eine so verstandene ganzheitliche betriebliche Gesundheitsf- derung rückt in die Nähe von Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung. Es gilt, sich frühzeitig und präventiv der Themen Arbeitsorganisation, Sozialka- tal, Unternehmenskultur und Führung im Betrieb anzunehmen, um eine gesu- heitsgerechte Gestaltung der Lebenswelt „Arbeit“ gewährleisten zu können.
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