Ingrid Strobl

 3.7 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Tödliches Karma, Es macht die Seele kaputt und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ingrid Strobl

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Ingrid StroblTödliches Karma
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Tödliches Karma
Tödliches Karma
 (4)
Erschienen am 01.02.2008
Ingrid StroblRespekt
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Respekt
Respekt
 (1)
Erschienen am 10.03.2010
Ingrid StroblNippes Showdown
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Nippes Showdown
Nippes Showdown
 (1)
Erschienen am 29.08.2013
Ingrid StroblEs macht die Seele kaputt
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Es macht die Seele kaputt
Es macht die Seele kaputt
 (2)
Erschienen am 08.03.2006
Ingrid StroblEnde der Nacht
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Ende der Nacht
Ende der Nacht
 (1)
Erschienen am 29.09.2005
Ingrid StroblEndstation Nippes
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Endstation Nippes
Endstation Nippes
 (1)
Erschienen am 11.10.2010
Ingrid StroblDie Angst kam erst danach
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Die Angst kam erst danach
Die Angst kam erst danach
 (0)
Erschienen am 01.08.2005
Ingrid StroblEndstation Nippes (Köln Krimi)
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Endstation Nippes (Köln Krimi)
Endstation Nippes (Köln Krimi)
 (0)
Erschienen am 12.12.2011

Neue Rezensionen zu Ingrid Strobl

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woschwens avatar

Rezension zu "Nippes Showdown" von Ingrid Strobl

Showdown in Nippes
woschwenvor 5 Jahren

Über den Inhalt

Die Journalistin Katja Leichter arbeitet an einem Bericht zu einem neuen Casting-Format namens “Vom Sternchen zum Star”. Endlich froh einen Presse-Termin bekommen zu haben, hat sie sich doch scheinbar zu früh gefreut. Doch dann wird die Haupt-Jurorin Suzy Hale auf bestialische Weise ermordet und eine der Teilnehmerinnen entführt. Ein Freund ihres Bruder Paul ist der Haupt-Verdächtige. Doch Katjas Bruder ist Anwalt für Strafrecht und übernimmt dessen Verteidigung. Die Journalistin bohrt nach und macht das was sie gelernt hat … Fragen über Fragen stellen.

Über die Autorin

Ingrid Strobl wurde 1952 in Innsbruck geboren und studierte Germanistik und Kunstgeschichte. Ende der Siebziger zog sie nach Köln, arbeitete mehrere Jahre für die Zeitschrift “Emma” und arbeitet inzwischen als freie Autorin. So schrieb sie Sachbücher wie beispielsweise “Die Angst kam erst danach” über Jüdische Frauen im Widerstand in Europa von 1938 bis 1945. “Nippes Countdown” ist nach “Tödliches Karma” und “Endstation Nippes” Katja Leichters dritter Fall.

Rezension

Eins vorneweg … ich habe den Krimi an einem Tag durch gelesen. Und der Grund dafür: ich konnte es nicht mehr beiseite legen, da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Das sagt doch schon alles oder? Das Buch hat alles, was einen guten Krimi auszeichnet. Zum Einen ist es die spannende Handlung, die Ingrid Strobl hier erzählt. Vor allem wirkt sie nicht wie bei so vielen Krimis konstruiert oder überfrachtet. Nebenher wird aber auch noch die Geschichte ihrer Ziehtochter Chantal und deren Probleme hinsichtlich “dissen” und “mobben” erzählt. Zweitens macht es aber der Erzähl-Stil der Autorin: einfach, klar, geradlinig. Dabei wählt sie die Ich-Form, erzählt die Geschichte aus der Sicht der Journalistin. Drittens sind es die Figuren des Romans, vor allem Chantal und Hertha sind mir doch sehr ans Herz gewachsen. 

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W

Rezension zu "Respekt" von Ingrid Strobl

Rezension zu "Respekt" von Ingrid Strobl
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Die Autorin des vorliegenden Buches, Ingrid Strobl, gehört als Mitglied des Jahrgangs 1952 zu der Generation, die dem Wort Respekt und der damit verbundenen Haltung mit Skepsis, vorwiegend sogar mit Hohn, Spott und Verachtung begegnete. Sie erachteten den Respekt, der von ihrer Elterngeneration auch ihnen abgefordert wurde, ähnlich wie die Tugend der Disziplin, der Ordnung und der Zuverlässigkeit genau für die Charaktereigenschaften eines autoritären Charakters, wie ihn Theodor W. Adorno und Max Horkheimer ihn in ihrer berühmten Studie beschrieben und als einen Nährboden für die Entstehung des Nazifaschismus identifiziert hatten.
„Ich selbst“, sagt Ingrid Strobl, die sich nicht nur wegen dem Thema ihrer Dissertation mit der Geschichte und der Sozialpsychologie des Dritten Reiches sehr gut auskennt, „ ich selbst habe in meiner Jugend und auch noch in den frühen Erwachsenenjahren das Wort Respekt nicht in den Mund genommen. Es sei denn, ich wollte darüber herziehen oder mich darüber lustig machen. Heute weiß ich, wie lebenswichtig er ist.“

In einer Gesellschaft, die in den letzten Jahrzehnten kälter gewordne ist, die gespalten ist und in der ein Drittel der Bevölkerung vom sozialen Anstieg betroffen oder davon bedroht ist, in einer Welt, in der Geiz geil und Egoismus und Egozentrismus die bevorzugten Lebenseinstellungen sind, hat der Respekt der Menschen untereinander abgenommen. Natürlich hat das, wie auch der Verfall und die Denunziation anderer Werte, mit der langen Missachtung und Verhöhnung nach 1968 zu tun.

Doch die Autorin weist überzeugend und mit vielen persönlich getönten Beispielen nach, wie wichtig die Wiederbelebung des Respekts sowohl für den einzelnen als auch für die Gemeinschaft und die Solidarität innerhalb einer Gesellschaft ist, die ohne solche Werthaltungen ihre Zukunft nicht bestehen wird.

Doch es kann nicht mehr der Respekt sein, der sich allein an Macht, Erfolg und Position eines Menschen orientiert. So wurde er vor und nach dem Krieg gelehrt und praktiziert. Diese autoritäre Form de Respekts hat sich überholt, und auch ihre undemokratische Wirkung gezeigt.
Was Not tut ist die Entwicklung eines Respekts, der sich am Menschen orientiert. Ein Respekt, der gegenseitig ist, der den anderen als gleichwertig anerkennt und mit Offenheit, Interesse und Wertschätzung einhergeht.

Man kann Respekt lernen und man erfährt ihn von anderen, wenn man ihn selbst zeigt. Kaum vorzustellen, wie angenehm und menschlich unser Zusammenleben wäre, würden nur mehr Menschen diesen respektvollen Umgang mit sich selbst und anderen üben.

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