Ingrid Walther

 4,4 Sterne bei 78 Bewertungen
Autorenbild von Ingrid Walther (©fotohofer_at)

Lebenslauf

Ingrid Walther, geboren 1950, lebt in Wien und Bad Ischl. Sie ist Soziologin und war im früheren Leben Kommunikationstrainerin, Coach und Geschäftsführerin eines Berufsverbandes. Sie ist Mitautorin und Herausgeberin von Fachbüchern. Wie ihre Ermittlerin Florence Beaumarie ist auch Walther bereits in Pension und widmet sich ihren Leidenschaften, dem Schreiben, Zeichnen, dem Reisen nach Südfrankreich und dem Musizieren. Ihrer Ermittlerin Florence Beaumarie ist sie in der Provence begegnet. Es war Liebe auf den ersten Blick – somit war der Weg zum ersten Kriminalroman nicht weit.

Botschaft an meine Leser

Liebe Leserinnen und Leser,

am 9. April 2024 erscheint der 3. Band meiner Beaumarie-Reihe: Madame Beaumarie und der Sommer in der Provence. Mit neuen und reizvollen Schauplätzen! Madame Beaumarie ermittelt unter anderem in einer wunderbaren Buchhandlung, die sich mitten auf dem Land befindet. Ihr Vorbild ist eine der größten und schönsten Buchhandlungen Frankreichs, an einem Ort, an dem ich nie ein solches Bücherparadies erwartet hätte.

“Maqdame Beaumarie und der Winter in der Provene“ ist übrigens vom 3.11. bis 9.11.2023 in der online-Version bei allen Anbietern um 5,99 € zu haben! 

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Neue Rezensionen zu Ingrid Walther

Cover des Buches Das Schweigen der Kanarienvögel (ISBN: 9783709979747)
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Rezension zu "Das Schweigen der Kanarienvögel" von Ingrid Walther

MarthaAG
Fink und Denks (hoffentlich „nur“) erster „Fall“ von Eigentlich-Urlaub! Ornithologisch und naturnah, philosophisch und unterhaltsam!

Ingrid Walther präsentiert mit „“Das Schweigen der Kanarienvögel“ womöglich und hoffentlich den Start in eine recht außergewöhnliche Krimireihe, deren erster Ausflug auf die Kanareninsel Teneriffa führt. Ich lerne die beiden Hauptfiguren Amalia Fink und Lydia Denk kennen, bei denen schon die Namen wahrlich Programm sind, denn die Erstgenannte ist Ornithologin im (Un)ruhe(zu)stand und die Zweite überzeugt als ebenso agile und passionierte Philosophin.

Dass ich Inhaltliches nicht offenbaren werde, versteht sich von selbst, denn niemand, der das Buch noch nicht gelesen hat, möchte doch - gerade bei einem Krimi - schon zu Anfang mehr Informationen haben als unbedingt notwendig. Jede und jeder sollte diesen Krimi mit durch den Klappentext gewecktem Interesse lesen und genießen.

Die Autorin hat mit Amalia und Lydia zwei herrlich eigensinnige, aber mindestens genauso sympathische Hauptfiguren geschaffen, die in Salzburg zuhause sind, ihr Leben aber zurzeit auf Teneriffa genießen, dort jedoch nicht nur Urlaub machen und in Sachen Vogelkunde und Philosophie unterwegs sind, sondern - nicht gerade unabsichtlich - auch kriminalistischen Erkundigungen nachgehen.  

Die Beschreibungen der beiden umtriebigen Damen sowie all der anderen Figuren, die Teil dieser Geschichte sind, sind genauso wie die Schilderungen der Orte, Fincas und der Natur Teneriffas so bildhaft, dass man meint, alles vor sich zu sehen, ob Fink und Denk nun von A nach B fahren und sowohl die Landschaft als auch die Orte der Kanareninsel oder in Lokalitäten örtliche Köstlichkeiten genießen. Man möchte sich am liebsten gleich zu ihnen gesellen.

Amalia entlockt mir immer wieder ein Lächeln, weil sie ihre Mitmenschen mit – zumindest ihrer Meinung nach ;-) - in Optik oder Verhalten zu ihnen passenden Vogelnamen betitelt, während Lydia mit dem einen oder anderen Bonmot philosophischer Natur zu unterhalten weiß. Dass auch einige spanische Wörter in das Buch haben einfließen dürfen, genieße ich sehr und so manch typisch kanarisches Gericht lässt mir beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Das nenne ich sowohl im wahrsten Sinne des Wortes als auch im übertragenen Sinn eine wahrlich geschmackvolle Atmosphäre!

Was ich lese, ist touristisch interessant, literarisch unterhaltsam, kulinarisch verlockend, kriminell detailliert-raffiniert und deshalb zum Mitermitteln einladend und auch durch geschickt platzierte Perspektivwechsel, die den Fokus mal auf diese, mal auf jene Person legen, durchweg spannend…bis zum Schluss!

Dass mitunter auch besondere ;-), weil sprichwörtliche Schmetterlinge eine Rolle spielen und man so ganz nebenbei etwas zu Flora und Fauna Teneriffas lernt, sind Feinheiten, die ich sehr zu schätzen weiß.

„Das Schweigen der Kanarienvögel“ ist optisch und inhaltlich ein Schmankerl, eine wunderbare Mischung aus unterhaltsam-humorvoller Geschichte und spannend-kriminellem Geschehen, herrlichen Charakteren und Sehnsucht weckendem Lokalkolorit. Von Amalia und Lydia würde ich sehr, sehr gerne mehr lesen! Es wäre mir eine Freude, wenn die Autorin Fink und Denk erneut auf Reisen schicken würde, was auch immer ihr Ziel dann sein sollte.

Cover des Buches Madame Beaumarie und der Winter in der Provence (ISBN: 9783839202807)
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Rezension zu "Madame Beaumarie und der Winter in der Provence" von Ingrid Walther

Lillith54w
Alles Bio oder was?

Worum geht es?

Florence Beaumarie, pensionierte Kommissarin aus Paris (die ihren Job nicht ganz loslassen kann) will einen geruhsamen Jahreswechsel bei ihrem bis dato noch platonischen Freund Charles in der Provence verbringen.

Doch es kommt (natürlich, sonst wäre es kein Kriminalroman) ganz anders.
Es geschieht ein Mord an einer jungen Afrikanerin im Umfeld ihres Bekannten, des ortsansässigen Kommissars, dessen Frau, eine Französin mit algerischen Wurzeln, ein Frauenhaus leitet. Florence kann es natürlich nicht lassen und ermittelt auf ihre Art im Umfeld des Frauenhauses und einer Boutique mit Bio-Label. Nach und nach kommt sie verschiedenen Motiven auf die Spur, der örtlichen Polizei immer eine Nasenlänge voraus. Alles weitere sollten die Leser selbst entdecken.

Dieses Buch zu rezensieren ist wieder einmal nicht so leicht (für mich).
Zunächst einmal hat die Autorin einen sehr stimmungsvollen Südfrankreichroman geschieben, mit etwas Liebe und etwas Crime, wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, appetitanregenden kulinarischen Einschüben und überhaupt viel französischem Flair.

Die „Ermittlungen“ von Florence sind ebenfalls wunderbar beschrieben, ihre Eindrücke, ihre Begegnungen mit Menschen und ihre Gedankengänge.

Doch die Detailverliebtheit der Autorin hat auch ihre Schattenseiten.
Zu bedächtig plätschert die Handlung dahin, es passiert viele quälende Seiten lang eigentlich – gar nichts. Die vielen Namen schwirren durcheinander; ich war dankbar, dass das Buch am Ende ein Dramatis personae aufweist, denn ich verwechselte beständig einige Akteure.

Auch wenn die Autorin sich viel Mühe gibt, originelle Charaktere zu erschaffen und zu beschreiben so blieben mir die handelnden Personen im Gegensatz zur Umgebung doch fremd, ich wurde mit niemandem gänzlich vertraut.

Das Buch ist in einem angenehm zu lesenden Stil geschrieben, das ist ein Pluspunkt. Ich hoffe jedoch, dass weitere Ausgaben nicht ganz so viele Flüchtigkeitsfehler aufweisen wie das von mir gelesene Exemplar.

Übrigens ist dies bereits der zweite Band mit Florence Beaumarie als Protagonistin, aber man kann ihn ohne weiteres ohne Vorkenntnisse lesen und verstehen.

Tja, was soll ich noch erwähnen? Logisch, dass Madames' Instinkt am Ende zur erfolgreichen Verhaftung führt und ja, auf den letzten 30-50 Seiten wird es tatsächlich noch spannend...

Vielleicht hat die Autorin zu viel gewollt. Sie hat interessante Themen wie Folgen des Algerienkonflikts mit Frankreich, Einsatz für Fair Trade Produkte, Gewalt gegen Frauen und einiges andere mehr recht geschickt miteinander verwoben. Unter Umständen war das Buch auch einfach zu umfangreich.

Wegen des guten Schreibstils und dem gelungenen „Einfangen“ von südfranzösischem Flair runde ich meine angedachten 3,5* auf 4 auf. Eine Leseempfehlung spreche ich eher für frankophile Leser denn für Krimienthusiasten aus. Ich selbst werde diese Reihe wohl eher nicht weiter verfolgen.

Cover des Buches Das Schweigen der Kanarienvögel (ISBN: 9783709979747)
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Rezension zu "Das Schweigen der Kanarienvögel" von Ingrid Walther

tigerbea
Toller Serienstart

Die pensionierte Vogelkundlerin Amalia Fink weist ihren Bekannten stets Vögel zu. Ihre langjährige Freundin Lydia Denk wundert sich darüber nicht mehr. Katie, das Rotkehlchen, begegnet ihrer ehemaligen Professorin auf Teneriffa. Kurz darauf ist Katie verschwunden. Ob dies im Zusammenhang mit dem Balkonsturz ihrer Nachbarn steht? Amalia und Lydia beginnen zu ermitteln!

"Das Schweigen der Kanarienvögel" ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe auf Teneriffa. Ingrid Walther schafft es gekonnt, von Beginn an Spannung zu erzeugen und diese bis zum Ende hin konstant zu halten. Die Geschichte wird jeweils aus den Perspektiven von Amalia und Katie erzählt, so daß man verschiedene Blickwinkel auf das Geschehen und ein detaillierteres Bild erhält. Ihre Charaktere sind absolut sympathisch und wirken authentisch. Sie alle verfügen über individuelle Charakterzüge, die sie einmalig und unverwechselbar machen. Bei diesem Krimi kann man wunderbar mitraten und bekommt erst am Ende den entscheidenden Hinweis für die Auflösung des Falles. Dieser Krimi bringt Urlaubsfeeling auf die heimische Couch. Die Autorin beschreibt Land und Leute hautnah, spickt ihren Text mit ortsüblichen Begriffen, die am Buchende erläutert werden. So ganz nebenbei erfährt man übrigens auch einiges über die Vogelwelt auf Teneriffa! 

Gespräche aus der Community

Teneriffa – die Urlaubsinsel der Glücklichen, möchte man meinen. Aber so ganz harmonisch geht es auch hier nicht zu: Als die beiden besten Freundinnen Amalia Fink und Lydia Denk sich einen Urlaub auf der Kanareninsel gönnen, ermitteln sie in dem mysteriösen Verschwinden einer jungen Frau, welches sie in abgelegene Regionen und vor allem zu einem Gestrüpp an Verstrickungen führt ...

270 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Anni-S

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Vor allem auch, weil noch mal alle wichtigen Personen genannt wurden und alles aufgeklärt wurde. Ich fand es sehr schön :)

Eine spannende Reise mit Madame Beaumarie in die winterliche Provence und zu neuen und ungewöhnlichen Schauplätzen.

182 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  baerin

Nochmals vielen Dank für dieses schöne Buch! Hier meine Rezension bei LB:

https://www.lovelybooks.de/autor/Ingrid-Walther/Madame-Beaumarie-und-der-Winter-in-der-Provence-5241267169-w/rezension/7075069857/

ebenso bei Amazon, Lesejury, Thalia und Hugendubel veröffentlicht.

Wo sanfte Weinberge an grüne Pinienwälder grenzen, wo die Côte d’Azur und die wunderschönen Calanques zum Baden einladen, wo jedes Jahr tausende Sonnenhungrige einen Ort der Ruhe finden, tun sich mitten in der sommerlichen Urlaubszeit Abgründe auf.

Vorbei ist es mit der Idylle, als in Avignon ein Toter gefunden wird, und plötzlich riecht es nicht mehr nach Lavendel, sondern verdächtig nach Mord …

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Letzter Beitrag von  Smberge

Hier noch der Link zu meiner Rezension. Leider haben sich meine Beträge zu dieser Runde durch die Urlaubszeit etwas verspätet, sorry.

Das Buch hat mich auf einen schöne Reise in die Provence genommen und es fiel mir schwer, mich von Florence zu verabschieden. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

https://www.lovelybooks.de/autor/Ingrid-Walther/Madame-Beaumarie-und-die-Melodie-des-Todes-2483036317-w/rezension/2695364478/

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