Ingrid Weixelbaumer

 3,4 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf

Arbeitete viele Jahre als Lektorin für Kinder- und Jugendbücher im Verlag Carl Ueberreuter & Annette Betz, Wien, bevor sie 1986 die Programmleitung des Verlags St. Gabriel, Mödling (später Gabriel Verlag Wien) übernahm. In der Zeit ihrer Tätigkeit konnte der Verlag zahlreiche Kinder- und Jugendbuchpreise für sich verbuchen. Nach dem Verkauf des Gabriel Verlags an den Thienemann Verlag, Stuttgart, im Jahr 2000 hat sie ihre frühere, nebenberufliche Übersetzertätigkeit (erstmals Öst. Übersetzerpreis 1976) wieder aufgenommen. Ihre Übersetzung des Kinderbuchs "Das Geheimnis der verschwundenen Schriftrolle" von Judith Christine Mills (dtv junior) wurde soeben mit dem Übersetzerpreis im Rahmen der Öst. Kinder- und Jugendbuchpreise 2004 ausgezeichnet. Lesen und Bücher sind für sie mehr als nur Brotberuf oder Hobby.

Alle Bücher von Ingrid Weixelbaumer

Cover des Buches Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)

Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

 (642)
Erschienen am 27.05.2016
Cover des Buches Der geheime Zirkel II Circes Rückkehr (ISBN: 9783423716840)

Der geheime Zirkel II Circes Rückkehr

 (382)
Erschienen am 22.07.2016
Cover des Buches Der Geheime Zirkel III Kartiks Schicksal (ISBN: 9783423716857)

Der Geheime Zirkel III Kartiks Schicksal

 (295)
Erschienen am 23.09.2016
Cover des Buches Mein Herz so wild (ISBN: 9783423248396)

Mein Herz so wild

 (58)
Erschienen am 01.12.2010
Cover des Buches Leb wohl, lieber Dachs: Geschenkbuch-Ausgabe (ISBN: 9783219115284)

Leb wohl, lieber Dachs: Geschenkbuch-Ausgabe

 (11)
Erschienen am 13.06.2012
Cover des Buches Die rätselhafte Reise des Oscar Ogilvie (ISBN: 9783423760553)

Die rätselhafte Reise des Oscar Ogilvie

 (5)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu Ingrid Weixelbaumer

Cover des Buches Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
Angellika_Buenzels avatar

Rezension zu "Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen" von Libba Bray

Gern gelesen als Jugendliche
Angellika_Buenzelvor 8 Monaten

Gemmas Visionen (eine Reihe aus 3 Büchern) habe ich als Jugendliche unheimlich gerne gelesen. Die Geschichte ist leicht, flüssig und magisch. Und das Beste: Sie verbindet Geschichte und Fantasy.🥰


⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 Sterne


Man sollte natürlich erwähnen, dass die Bücher schon etwas älter sind. Schreibstil und Fokus sind also etwas anders als bei den neu erschienen Young Adult Romanen.


Darum geht es in dem Jugendbuch:

England,1895: Die 16-jährige Gemma wird auf einem Internat für höhere Töchter, der ›Spence-Akademie‹, zur heiratsfähigen jungen Dame erzogen. Hier sollen ihr die Aufsässigkeit und sonstiges unziemliches Betragen ausgetrieben werden. Gemeinsam mit drei anderen Mädchen gründet Gemma, den strengen Regeln der Akademie zum Trotz, einen geheimen Zirkel. Das neu entstandene Kleeblatt Felicity, Pippa, Gemma und Ann trifft sich heimlich nachts, um dem Schulalltag zu entkommen, verbotenen Alkohol zu probieren und über Übersinnliches zu spekulieren. Dann entdeckt Gemma das Tagebuch eines Mädchens, das 20 Jahre zuvor auch Schülerin von Spence war. Die Lektüre elektrisiert sie: Die Verfasserin hatte Visionen von einem herrlichen Reich, das sie durch eine Art Portal betreten konnte. Hin- und hergerissen dazwischen, ihre Macht zu ergründen und sie zu verdrängen, weiht Gemma ihre Freundinnen ein. Die sind natürlich Feuer und Flamme. Bei einer »spiritistischen« Sitzung passiert es dann: Gemma sieht die Lichttür und tritt mit ihren Freundinnen in das fantastische Reich über. Überwältigt vom Gefühl der grenzenlosen Freiheit geben sich die Mädchen allerlei magischen Spielereien hin, denn dort lassen sich die kühnsten Träume realisieren. Doch bald schon erkennen sie, dass das magische Reich bedroht ist. Eine schreckliche Macht namens Circe will die Magie des Ortes für sich besitzen ...

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Cover des Buches Leb wohl, lieber Dachs: Geschenkbuch-Ausgabe (ISBN: 9783219115284)
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Leb wohl, lieber Dachs: Geschenkbuch-Ausgabe" von Susan Varley

Ein zeitloser Bilderbuchklassiker, immer wieder schön und sehr empfehlenswert
Kinderbuchkistevor einem Jahr

"Leb wohl lieber Dachs" von Susan Varley ist einer der Klassiker im Bilderbuchbereich wenn es um das Thema Tod geht. 

Einfühlsam erzählt sie vom Dachs, der langsam alt wird. Er spürt die Veränderungen, bemerkt das er nicht mehr so fit ist und spürt das sein Leben bald zu Ende sein wird. Er weiß das seine Freunde sehr traurig sein werden und deshalb bereitet er sie schon zu seinen Lebzeiten auf sein Ableben vor. Er erzählt ihnen, dass er durch einen langen Tunnel gehen wird. Und das sagt er so hoffnungsvoll als würde er eine schöne Reise antreten. An diesem Abend setzt er sich nach dem Abendbrot hin und schreibt ihnen noch einen Brief. Dann geht er zu Bett. Es ist schon sehr kalt draußen, der Winter naht, der Dachs schläft ein und hat einen wundervollen Traum. Er geht leichtfüßig durch einen langen Tunnel. Seinen Stock braucht er nicht mehr. Einfühlsam und anschaulich erzählt Susan Varley wie sich der Dachs dabei fühlt. Am Morgen suchen die Tiere den Dachs, der nicht zu sehen ist. Der Fuchs schaut Haus nach und kommt mit einer traurigen Nachricht heraus. Der Dachs ist tot. Viel steht nicht in dem Brief.  

"Bin durch den Tunnel Langen Tunnel gegangen. Lebt wohl, Dachs" liest der Fuchs vor. Alle Tiere sind traurig. Ganz besonders traurig ist der Maulwurf, der sich ein Leben ohne den Dachs gar nicht vorstellen mag. Traurig legt er sich schlafen. Der Winter kommt mit Schnee und bedeckt viele der Tierbauten. Die Traurigkeit jedoch die bleibt, obwohl alles wissen, dass der Dachs nicht wollte, dass sie traurig sind. 

Als der Schnee wieder schmilzt und der Frühling erwacht, erwacht auch das Leben im Wald wieder. Die Tiere besuchen sich, erinnern sich an den Dachs, der ihnen allen fehlt. Jeder hat seine eigenen Geschichten mit ihm erlebt und in dem sie nun den anderen davon erzählen bemerken sie, dass der Dachs jedem ein Geschenk hinterlassen hat. Jeder hat von ihm etwas fürs Leben mitbekommen. Dem Frosch hatte er das Schlittschuhlaufen beigebracht, dem Fuchs wie man einen guten Krawattenknoten macht, Frau Kaninchen hat von ihm ein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen und der Maulwurf hat vom Dachs einst gelernt, wie man wundervolle Papierketten schneiden kann. 

Der Frühling kommt und mit ihm die Sonne, die alles wärmt und die Traurigkeit schmelzen lässt wie den Schnee. Wenn die Tiere nun an den Dachs denken, gibt es viel zu Schmunzeln und keine traurigen Gefühle, denn irgendwie ist er ja immer noch bei ihnen.

Den Tod und die Trauer mit den Jahreszeiten zu verbinden werden häufiger gemacht, denn sie sind der Kreislauf des Lebens. Jede Jahreszeit steht hier stellvertretend für eine Veränderung, die wir jedes Jahr aufs Neue in der Natur beobachten können.  Der Winter verabschiedet das Jahr, der Frühling bringt neues Leben. Der Sommer lässt Wärme spüren, der Herbst läutet den Abschied des Jahres ein. 

Wenn jemand stirbt, ist das traurig, das wissen wir, das spüren wir und erleben wir in dieser Geschichte. Das es Zeit braucht die Traurigkeit zuzulassen, anzunehmen und wieder zu verabschieden wird hier über die Versinnbildlichung mit dem Winter und dem Schnee, der alles bedeckt und dann zum Frühling hin schmilzt sehr schön deutlich.

In Kombination mit den liebevollen Zeichnungen hat Susan Varley ein Bilderbuch über den Tod geschaffen, das sehr schön die einzelnen Phasen der Trauer beschreibt und zeigt, das Erinnerungen den Verstorbenen immer weiterleben lässt. Erinnerungen sind Geschenke, die wir zu Lebzeiten schaffen müssen. Erinnerungen trösten und führen hin zu einem Erinnern, bei dem man auch sehr viel schmunzeln und lachen kann.

Nicht ohne Grund ist diese einfühlsame, Geschichte ein Klassiker, der auch in ..... Jahren noch aktuell ist und geliebt werden wird.

Einen Basteltipp hätten wir auch noch.

Der Maulwurf hat vom Dachs gezeigt bekommen, wie man Maulwurfgirlanden bastelt.

Wie wäre es, wenn ihr auch eine Maulwurf-Girlande oder eine Menschenkette bastelt.

Wer einmal das Prinzip erkennt, kann hier mit den unterschiedlichsten Figuren Ketten gestalten.

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Cover des Buches Mein Herz so wild (ISBN: 9783423248396)
schaetzelein83s avatar

Rezension zu "Mein Herz so wild" von Jane Eagland

Besondere Geschichte aus dem viktorianischen England
schaetzelein83vor einem Jahr

Louisa Cosgrove lebt mit ihrer Familie im viktorianischen England und muss sich Tag für Tag der strengen Hand ihrer Mutter fügen hinsichtlich „Dingen, die eine Dame tun oder lassen sollte“. Lediglich ihr Vater, ein Arzt, fördert ihre Wissbegier von Kindesbeinen an und lässt sie experimentieren und später auch bei sich assistieren – etwas zur damaligen Zeit Undenkbares, da es lediglich den Männern (und damit ihrem Bruder allein) vorbehalten war Medizin zu studieren und den Arztberuf zu ergreifen. Nach dem Tod des Vaters fällt die einzige Unterstützung zur Verwirklichung ihre Träume und Wünsche jedoch weg und Louisa findet sich eines Tages in einer geschlossenen Anstalt wieder, wo ihr eine Geisteskrankheit und eine andere Identität unterstellt wird. Kann sie die Verwechslung aufklären und ihrem Traum wieder ein Stück näher kommen?

Das Cover zeigt ein schüchternes Mädchen hinter einem Vorhang und eine Pferdekutsche und deutet bereits auf das historische Setting hin. Den Titel finde ich etwas verwirrend, da er auf den ersten Blick eine Liebesgeschichte suggeriert, dies kann der Klappentext aber recht schnell geraderücken, auch wenn er nur in Ansätzen beschreibt, worum es in dem Buch geht, denn es ist vielfältiger als gedacht.

Der Schreibstil ist toll und es lässt sich trotz historisch bedingter Begrifflichkeiten flüssig lesen. Die Kapitel wechseln anfänglich zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wobei die Vergangenheitskapitel immer aufsteigend und näher zur Gegenwart hin erzählt werden. Man erfährt häppchenweise mehr über die Protagonisten, die damaligen Lebensweisen und deren Widrigkeiten im England des 19. Jahrhunderts.

Ich hab es sehr gerne gelesen, aber ein Wermutstropfen bleibt: ich hätte mir hier wirklich einen 2. Teil gewünscht, der das, was nach dem Ende dieses Buchs offen bleibt bzw. gerade neu beginnt, noch beleuchtet – denn das Leben, das auf sie wartet, wird sicherlich auch weiterhin nicht ohne Stolpersteine für Louisa Cosgrove sein.

Dennoch ein tolles Buch, das meiner Meinung nach zu unrecht viel zu unbekannt ist und eine Autorin, von der ich gerne noch mehr lesen würde.

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