Rezension
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Pixibuch
Der indischstämmige Kommissar Surendra Sinha macht gerade einen Kurzurlaub in Hinterzarten. Dort finden im Adler-Skistation der Skisprung-Sommer.Grand-Prix statt, Aber bevor er sich in die einzelnen Gegebenheiten dieser Sportart einfinden kann, wird die Leiche einer jungen Frau im See gefunden. Sie war die Freundin eines begabten jungen Skispringers, der beim Gran-Prix starten soll. Aber dann erschüttern mehrere Unglücksfälle diesen Wettkampf. Als aus purer Neugier Sinha sich etwas umhört, sticht er in ein Wespennetz. Hier gönnt anscheinend ein Springer keinem seinen Erfolg, denn es hatte auch schon vor einiger Zeit einen Unfall gegeben, wo ein hochbegabter junger Mann angefahren wurde und dabei ziemlich verletzt wurde. Jetzt hört sich Sinha auch beim Trainer um und nimmt Kontakt bei der Freubirger Polizei auf. Auch der Mord an der jungen Frau wird bald aufgeklärt, was den Leser sehr verwundert. Hier werden wir mit den Techniken und dem Leben der Skispringer bzw, des ganzen Skizirkus bekannt gemacht. Interessant schildet die Autorin diese Sportart, wobei sie auch im Buch Georg Thoma mispielen läßt und auch auf Hannawald, Schmidt und dergleichen Bezug nimmt. Eine wirklich gut ausgearbeitete und sehr interessante Story, die den Leser so manches mal auf die falsche Fährte führt, Durch den Surendra Sinha bekommt das Ganze noch einen leicht exotischen Touch. Der Krimi ist gut verständlich und läßt sich leicht und gut lesen. Da sich Sinha mit einer Freiuburger Kollegin sehr gut versteht, darf man vielleicht auf eine Fortsetzung hoffen. Sehr schön wurde das Titelbild ausgesucht. Es zeigt einen Skispringer in luftiger Höhe. Im Hintergrund die Berge des Schwarzwaldes bei untergehender roter Sonne.
