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Solengelen

vor 1 Jahr

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Klappentext:

Die Werbetexterin und Autorin Verena lernt während eines Sommerurlaubs in Stockholm den sympathischen Schweden Torbjörn kennen. Schnell schließen die beiden Freundschaft, und als Torbjörn Verena kurz darauf in deren Heimatstadt Dachau besucht, funkt es zwischen ihnen. Aber hat diese Liebe eine Chance? Denn beide sind überzeugte Singles und eigentlich nicht bereit für eine feste Beziehung. Sie beschließen deshalb, sich mit dieser Entscheidung Zeit zu lassen, bis sie sich im Advent in Stockholm wiedertreffen – ohne zu ahnen, was bis dahin geschieht …

Fazit:

Durch eine Nachricht bin ich auf das Buch aufmerksam gemacht worden. Ich kannte bereits ein Buch der Autorin Ingrid Zellner und so musste ich es einfach lesen. Das Cover ist einladend, Stockholm und zwei sich entgegen streckende Hände in Kombination mit dem Titel lockt es zum Zugreifen.

Während ihres Schwedenurlaubes in Stockholm trifft Verena, überzeugte Singlefrau aus Dachau Torbjörn, überzeugten Singlemann aus Stockholm. Die Beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, aber zu Beginn reagiert Verena ein bisschen kratzbürstig, bis sie merkt, auch Torbjörn ist nur an einer Freundschaft interessiert. Spontan verabreden sie einen Besuch Torbjörns bei Verena in Dachau zur „Wies’n“. Der Besuch läuft etwas anders als erwartet, oder nicht? Doch beide geben sich bis Weihnachten Bedenkzeit.


Der bildhafte Schreibstil nimmt den Leser mit nach Schweden, nach Stockholm. Die Stadt wird so anschaulich beschrieben, da hat man das Gefühl dort zu sein. Da ich die Stadt ein wenig kenne und liebe, bin ich lesend dort „gewandelt“. Auch Dachau bringt uns die Autorin näher, sie stellt uns eine tolle Stadt vor.


Und nicht nur das, sondern auch ernstere Töne kommen zum Klingen. Die Geschichte von Dachau, was Außenstehende mit der Stadt verbinden, aber auch einen Einblick in die nicht so ruhmreiche Geschichte Schwedens.


In ihrem Buch „Ein Schwede zum Verlieben“ verbindet Ingrid Zellner eine fast Liebesgeschichte mit einem Reiseführer und geschichtlichen Hintergründen. Ein Buch, das anders endet als erwartet, aber genau das richtige Ende gefunden hat. Ein Buch über die Liebe, Freundschaft, ein Buch als Reiseführer, Appetitmacher auf Schweden und auf Dachau.


Mit „Ein Schwede zum Verlieben“ ist der Autorin ein unterhaltsames, nachdenklich stimmendes und neugierig machendes Buch gelungen. Fast könnte man das Buch ein wenig umbenennen in „Schweden zum Verlieben“. Wir werden animiert gedanklich zu verreisen, zu entdecken, in Cafés einzukehren, die Seele baumeln zu lassen, Neues zu entdecken. Also ihr seht, es ist ein Buch für alles Sinne, ein Buch zum erleben, träumen, genießen, neugierig werden. 


Ein Buch, das eigentlich vom Stockholmer Touristbüro empfohlen werden sollte. Gerne gebe ich diesem Buch meine klare Leseempfehlung. Auch wenn ich nicht ganz neutral bin, ich liebe Schweden, ist dies Buch mehr als einen Blick wert. 


Autor: Ingrid Zellner
Buch: Ein Schwede zum Verlieben
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