Ingrid Zellner Gnadensee

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Inhaltsangabe zu „Gnadensee“ von Ingrid Zellner

An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine Nachricht ihres Bruders mit dem seltsamen Ausruf »Die Sonne schmeckt am besten rückwärts«. Und auch Dirks Studienkollege Brynjar ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, reist Lona für ein Wochenende in die isländische Hauptstadt Reykjavík, wo sie Brynjars älteren Bruder Arnar kennenlernt. Da dieser um Brynjar ebenso besorgt ist wie Lona um Dirk, begibt er sich mit ihr auf Spurensuche. Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Hat der Überfall auf die Villa von Lonas Mutter auf der Reichenau etwas mit Dirks und Brynjars Verschwinden zu tun? Und was steckt hinter Dirks geheimnisvoller Nachricht? Bald weiß Lona nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann …

Wahnsinnsspannung in & um den Gnadensee - definitiv, ich hab's genossen!

— dreamlady66

Krimi mit Hochspannung und einem überraschenden Ende

— Wildpony

spannender Fall, sympathische Protagonistin

— janaka

Ein toller Krimi mit überraschenden Wendungen und Tiefgang

— Annafrieda

Spannender Krimi mit überraschenden Wendungen!

— mabuerele

Ein einfach unglaublich spannender Krimi mit einem noch unglaublicherem Ende !!

— Gartenfee007

Spannend vom Anfang bis zum Ende! Ein gelungener Krimi mit unvorhersehbaren Wendungen!

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  • Gnadensee

    Gnadensee

    Manu2106

    18. September 2017 um 16:10

    "Gnadensee" ist ein spannender Baden-Württemberg Krimi, indem wir nicht den Ermittlungen der Polizei oder so beiwohnen, sondern mit Lona, unserer Hauptprotagonistin bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen.Ich finde das Cover und der Buchtitel passen perfekt zur Geschichte :)An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine Nachricht ihres Bruders mit dem seltsamen Ausruf »Die Sonne schmeckt am besten rückwärts«. Und auch Dirks Studienkollege Brynjar ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, reist Lona für ein Wochenende in die isländische Hauptstadt Reykjavík, wo sie Brynjars älteren Bruder Arnar kennenlernt. Da dieser um Brynjar ebenso besorgt ist wie Lona um Dirk, begibt er sich mit ihr auf Spurensuche. Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Hat der Überfall auf die Villa von Lonas Mutter auf der Reichenau etwas mit Dirks und Brynjars Verschwinden zu tun? Und was steckt hinter Dirks geheimnisvoller Nachricht? Bald weiß Lona nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann …Bei den Klappentext fragte ich mich auch schon von anfang an, wem kann Lona wohl trauen, und wem nicht?  Das findet man im Laufe der Geschichte raus. Der Prolog beginnt sehr spannend, Spannung ist schnell aufgebaut, ist während der kompletten Geschichte präsent, steigert sich zwischendurch , flammt wieder etwas ab, zum Ende hin wird's dann richtig spannend.  Alle Fragen die im Laufe der Geschichte auftauchen werden zum Ende hin beantwortet, es bleibt nichts offen.Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschireben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können. Lona ist eine sympathische, starke Frau, die ihren Dickschädel durchsetzen kann wenn es sein muss, sie war mir von anfang an sympathisch, sie hat in der letzten Zeit einiges durchgemacht, momentan wirkt sie ehr zerbrechlich, was aber bei dem was sie erlebt hat und gerade erlebt kein Wunder ist, dennoch rafft sie sich auf, und versucht auf eigene Faust rauszufinden was mit ihrem Dirk und mit Brynjar passiert ist. Es ist nicht immer alles nachvollziehbar was sie tut, manchesmal wäre ich gerne mit der Bratpfanne hinterher ;)  Aber gerade Lonas leichtsinnigkeit steigert die Spannung.Die Beschreibungen der Schauplätze sind gelungen, ob rund um den  Bodensee oder Island, man hatte direkt alles vor Augen und das Gefühl mit Lona vor Ort zu sein.Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, stellenweise auch Humorvoll, lässt sich die Geschichte zügig und flüssig lesen.Die 316 Seiten wurden in 15 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.Lona hat mir mit ihrer Geschichte ein paar spannende Lesestunden beschert, ich kann das selber lesen nur empfehlen.

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  • spannender Fall mit einer sympathischen Protagonistin

    Gnadensee

    janaka

    06. September 2017 um 19:27

    *Inhalt*Eigentlich sollte der Geburtstag von Lona anders ablaufen. Ihr Freund Dirk wollte sie abends abholen und groß ausführen, aber er taucht nicht auf. Auch in den nächsten Tagen ist er unauffindbar. In seiner Wohnung ist ein unbekannter Mann, der sich als Dirks Vater ausgibt, doch dieser ist seit Jahre tot. Wo ist Dirk? Was ist passiert? Und was bedeutet die Nachricht: "Die Sonne schmeckt am besten rückwärts"? Lona begibt sich auf die Suche und bringt sich in Lebensgefahr…*Meine Meinung*"Gnadensee" von Ingrid Zellner ist ein spannender und atmosphärisch gut gelungener Krimi, den ich mit Begeisterung gelesene habe. Dies ist mein zweites Buch der Autorin und wieder konnte sie mich mit ihrem Schreibstil und der Story fesseln. Mit ihren geheimnisvollen Andeutungen und Wendungen hält sie die Spannung auf einem hohen Level.Ingrid Zellner beschreibt Land und Leute sehr lebendig und anschaulich. Die Reise nach Island wird wunderschön beschrieben, erzeugt in mir Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, dort einmal Urlaub zu machen. Gut gefallen haben mir auch die isländische Sagenwelt und die Symbolkraft des Regenbogens.Die Charaktere sind facettenreich, Lona ist eine junge Frau, die Schreckliches in ihrer Vergangenheit erlebt hat und immer noch darunter leidet. Sie ist mir gleich von Anfang an sympathisch. Dann ist da der geheimnisvolle Arnar, er ist der Bruder von Dirks Freund, der ebenfalls verschwunden ist. hat er etwas mit dem Verschwinden der beiden Freunde zu tun? Die Autorin schafft es immer wieder, Misstrauen zu erzeugen. Aber bei ihm konnte ich es mir einfach nicht vorstellen. Und auch die anderen Charaktere sind liebevoll ins Leben gerufen worden und fügen sich wunderbar in die Geschichte.*Fazit*Dieses fesselnde Buch kann ich nur jedem Krimi-Fan empfehlen, es beinhaltete eine spannende Geschichte und lebendige Charaktere. Von mir gibt es 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Gnadensee" von Ingrid Zellner

    Gnadensee

    IngridZellner

    "Gnadensee" - ein Bodensee-Krimi mit Abstechern nach IslandAn Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine seltsame Nachricht ihres Bruders. Und Dirks Studienkollege Brynjar ist ebenfalls plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, tritt Lona die eigentlich mit Dirk geplante Reise in die isländische Hauptstadt Reykjavík an, wo sie Brynjars Bruder Arnar kennenlernt. Er begibt sich mit ihr auf Spurensuche: Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Was steckt hinter Dirks rätselhafter Nachricht? Und wo stecken Dirk und Brynjar? Bald jagt ein Ereignis das nächste und Lona weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann..."Gnadensee" ist mein erster Krimi, und ich freue mich sehr, dass der Silberburg-Verlag Tübingen ihn herausgegeben hat. Für diese Leserunde hat der Verlag 15 Exemplare zur Verfügung gestellt, die ihr (auf Wunsch gerne von mir signiert) gewinnen könnt - wenn ihr euch bis zum 3. August für diese Leserunde bewerbt. Selbstverständlich werde ich auch diesmal wieder aktiv daran teilnehmen, und auf den Austausch mit euch freue ich mich ebenso wie auf eure Rezensionen hinterher. :)

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  • Wahnsinnsspannung in & um den Gnadensee - definitiv, ich hab's genossen!

    Gnadensee

    dreamlady66

    04. September 2017 um 23:39

    (Inhalt, übernommen):An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine Nachricht ihres Bruders mit dem seltsamen Ausruf »Die Sonne schmeckt am besten rückwärts«. Und auch Dirks Studienkollege Brynjar ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, reist Lona für ein Wochenende in die isländische Hauptstadt Reykjavík, wo sie Brynjars älteren Bruder Arnar kennenlernt. Da dieser um Brynjar ebenso besorgt ist wie Lona um Dirk, begibt er sich mit ihr auf Spurensuche. Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Hat der Überfall auf die Villa von Lonas Mutter auf der Reichenau etwas mit Dirks und Brynjars Verschwinden zu tun? Und was steckt hinter Dirks geheimnisvoller Nachricht? Bald weiß Lona nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann …Zur (genialen) Autorin:Geboren 1962 in Dachau. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und der Geschichte in München. 1988 Magisterexamen. Dramaturgin 1990 bis 1994 am Stadttheater Hildesheim und 1996 bis 2008 an der Bayerischen Staatsoper München. Veröffentlichung von Romanen, einem Kinderbuch, Kurzgeschichten, Theaterstücken, CD-Booklet-Texten und Artikeln. Freiberufliche Tätigkeit u.a. als Übersetzerin (Schwedisch) sowie als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin.Schreibstil:Danke an die Autorin bzw. den Silberburg-Verlag für Eure Zusage & superschnelle Belieferung an dieser Leserunde dieses aktuellen Thrillers aus 2017 mit 317 Seiten und 15, teilweise recht kurzknappen Kapiteln, einem Prolog & Danksagung.Mir gefiel hier erneut die sehr angenehme Schriftgrösse auf dickerem Papier, was das Leseerlebnis einfach nur positiv stimmte! Was soll ich sagen: Ich freute mich auf diesen Krimi aus einer deutschen, umtriebigen Feder, ebenso hellwach, gespannt aber auch neuGierig darauf, denn, ich mag einfach Deinen Schreibstil, er ist gewaltig & rasant, ebenso detailgetreu, direkt, flüssig & extrem actiongeladen - daher erlebte ich hier erneut viele spannende Momente in die tiefen dunklen Abgründe menschlicher Seelen, was einfach nur fesselte & mich durch die einzelnen Seiten zum Weiterlesen regelrecht (an)trieb.Gänsehautfeeling war oft garantiert, die gewählten Themen ua Drogenmissbrauch spektakulär, authentisch und genial recherchiert aber auch umgesetzt. Mir blieb oft die Luft weg!Einfach nur wunderbar spannend erzählt dieses aussergewöhnliche Roadmovie quer durch Europa sprich von Süd nach Nord, es trug ua auch authentische Züge eines Reise(ver)führeres - für mich gilt bei Deinen Zeilen stets & alle Daumen bleiben erhoben oben, denn:  Der Inhalt könnte auch hier wieder erneut als Filmvorlage dienen - ich bleibe sprachlos zurück. Fazit:Gut recherchiert, romantisch dazu und äusserst spannend, so geht deutscher Krimi heute! Freue ich mich schon auf alles Weitere aus Deiner stets umtriebigkreativen Feder...

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  • Krimi mit Hochspannung und einem überraschenden Ende

    Gnadensee

    Wildpony

    31. August 2017 um 10:05

    Gnadensee   -   Ingrid Zellner Kurzbeschreibung Amazon: An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine Nachricht ihres Bruders mit dem seltsamen Ausruf »Die Sonne schmeckt am besten rückwärts«. Und auch Dirks Studienkollege Brynjar ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, reist Lona für ein Wochenende in die isländische Hauptstadt Reykjavík, wo sie Brynjars älteren Bruder Arnar kennenlernt. Da dieser um Brynjar ebenso besorgt ist wie Lona um Dirk, begibt er sich mit ihr auf Spurensuche. Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Hat der Überfall auf die Villa von Lonas Mutter auf der Reichenau etwas mit Dirks und Brynjars Verschwinden zu tun? Und was steckt hinter Dirks geheimnisvoller Nachricht? Bald weiß Lona nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann … Mein Leseeindruck: Ein sehr spannender Baden-Württemberg-Krimi, der schon im Prolog mit ganz viel Spannung beginnt. Er präsentiert dem Leser eine ganze Menge Protagonisten, die teils sehr geheimnisvoll und auch seltsam sind. Die Hauptprotagonistin Lona hingegen wird dem Leser schnell sympathisch. Sie erringt aber auch im Laufe des Buches immer mehr das Mitleid des Lesers, denn sie hat es wirklich nicht leicht und muss einen Schicksalsschlag nach dem anderen verkraften. Im Bereich ihrer eigenen Ermittlungen wegen dem Verschwinden ihres Freundes Dirk agiert sie manchmal etwas leichtsinnig und ich dachte des Öfteren: Oh nein, warum tut sie das? Die Handlung selbst nimmt immer mehr Fahrt auf. Um die Spannung zur Hochspannung zu bringen überrascht die Autorin Ingrid Zellner den Leser mit Wendungen, die fast ein wenig überzogen sind, und gut in einen Hollywood-Blogbuster passen würden. Es stört mich jetzt nicht unheimlich, da sich das Buch dadurch flott und aufregend lesen lässt, aber bei manchen Dingen dachte ich einfach: Ein bisschen weniger wäre mehr gewesen. Ansonsten ist dieses Buch für mich ein sehr gut gelungener Krimi mit viel Lokalkolorit -  wie bei den Beschreibungen der Umgebung des Bodensees und auch von dem schönen Island - das mich zu neuen Reiseideen angeregt hat. Des weiteren spielen auch Drogen - und zwar von der härteren Sorte - hier eine große Rolle im Buch. Fazit: Ein super spannender Regionalkrimi, der mir spannende Lesestunden bereitet hat und den ich schnell und zügig in einem Rutsch durch gelesen habe. Man muss ja schließlich erfahren wie es weiter geht. Viele Protagonisten kamen kurzzeitig in Verdacht und das Ende hat mich dann doch richtig überrascht, aber auch sehr zufrieden zurück gelassen. Daher gibt es von mir 4 Sterne für diesen Krimi und eine Leseempfehlung! ****  

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  • mehr als ein Regiokrimi

    Gnadensee

    irismaria

    24. August 2017 um 18:09

    "Gnadensee" von Ingrid Zellner ist ein spannender Bodenseekrimi mit Ausflügen nach Island. Hauptfigur ist die Studentin Lona, die zu Beginn der Story ihren 24. Geburtstag begeht. Nach dem Unfalltod ihres Vaters ist die Mutter in Depressionen verfallen und ihr Verhältnis zu Lona ist nicht gut. So freut sich Lona auf einen schönen Abend mit ihrem Freund Dirk. Doch der ist spurlos verschwunden und auf der Suche nach ihm macht Lona Bekanntschaft mit Dirks unbekannter Schwester, einem angeblichen Vater und dem Bruder seines isländischen Studienkollegen, der auch nicht aufzufinden ist. Es entwickelt sich eine spannende Story, die Lona an verschiedene Orte am Bodensee und bis nach Island führt…Neben der spannenden und überraschenden Krimihandlung haben mir die Beschreibungen der Orte sehr gut gefallen, sei es wie Lona in einer Kirche betet und dadurch Kraft schöpft oder ihre Faszination angesichts der ursprünglichen Natur in Island. Geheimnisvolle Nachrichten und Hinweise regen zum Miträtseln an und Lona ist mir nach und nach immer mehr ans Herz gewachsen. Die Figuren sind bis in kleine Nebenrollen liebevoll gestaltet und kommen lebendig und originell rüber. Mein Fazit: absolut zu empfehlen, denn der Krimi bietet mehr als das Cover, das einen netten Regiokrimi erwarten lässt

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  • Von der Reichenau nach Reykjavik

    Gnadensee

    UlrikeG-K

    19. August 2017 um 00:02

    Lona, Tochter aus begütertem Hause und Studentin ohne eigentliches Ziel, lebt nach dem Unfalltod des Vaters zusammen mit ihrer abweisenden und gefühlskalten Mutter in der Familienvilla auf der Bodenseeinsel Reichenau.Nachdem sie am Tag ihres 24. Geburtstages vergeblich auf ihren Freund Dirk gewartet hat, beschließt sie, ihn in seiner Wohnung aufzusuchen. Doch er ist spurlos verschwunden und niemand weiß etwas über seinen Verbleib.So macht sich Lona auf die Suche nach ihm und dabei verfestigt sich ihr anfänglicher Verdacht, dass ihm etwas Schlimmes zugestoßen sein muss. Auch sein Freund und Kommilitone, der junge Isländer Brynjar, ist nicht auffindbar. Eine erste Spur, die zur Erhellung der Umstände des rätselhaften Verschwindens der beiden Freunde beitragen soll, führt nach Island. Dort lebt Brynjars Bruder Arnar, der im Folgenden bei der Suche nach den beiden Verschwundenen an Lonas Seite sein wird.Zurück in Deutschland überstürzen sich die Ereignisse und Lona ereilt ein Schicksalsschlag nach dem nächsten, an denen sie zu zerbrechen droht. Doch gibt sie nicht auf und nähert sich Schritt für Schritt einer unerwarteten Lösung, die sie selbst in tödliche Gefahr bringt...Kann man einen Kriminalroman wirklich als "schön" bezeichnen?Eigentlich sind die darin erzählten Geschichten,denen immer ein Verbrechen zugrunde liegt, niemals schön!Doch dieser Roman ist tatsächlich von einer eigenartigen, berührenden Schönheit!Die Hauptfigur Lona bewegt sich auf landschaftlich faszinierenden Schauplätzen: da ist zum einen der Bodensee mit seinen Inseln, den die Autorin vor den Augen des Lesers auftauchen lässt. Und sie tut dies auf eine Weise, die nicht gleich ins Auge springt. Weder bemüht sie den sogenannten Lokalkolorit, mit dem neuerdings so viele Krimis nerven, noch langweilt sie mit schwelgerischen und quälend ausführlichen Beschreibungen. Eher karg sind die Hinweise auf die schöne Landschaft mit ihren Kulturschätzen, dennoch so eindringlich und stimmungsvoll, dass man die Atmosphäre, die sie heraufbeschwört fast mit Händen greifen kann.Großartig macht sie das!Das gleiche gilt für Island, den zweiten Schauplatz, die Insel aus Feuer und Eis im nördlichen Atlantik, die in den letzten Jahren immer mehr zu einem begehrten Reiseland geworden ist.Auch die dort spielenden Szenen sind stimmungsvoll, fangen den besonderen Zauber, der von der Insel, ihrer Landschaft, ihrem Licht und ihrem unvergleichlichen Himmel ausgeht, in einem Maße ein, dass jeder Leser wie gebannt ist - und Sehnsucht bekommt nach dem kühlen Land hoch oben im Norden.Und denjenigen, die schon dort waren, kommen die Gefühle, die Eindrücke, die die Insel in ihnen hinterließ, zurück aus der Erinnerung, werden gegenwärtig.Ingrid Zellner erweist sich als eine Erzählerin von großer Einfühlungskraft, ohne jemals ins Sentimentale zu verfallen. Und so ist auch die Geschichte, die sie in ihrem Krimi erzählt, zwar zutiefst anrührend aber zu keinem Zeitpunkt kitschig-süß.Ihre Charaktere zeichnet sie sehr glaubwürdig, sie sind in keiner Weise vollkommen, sind Einzelgänger wie Lona, aber auch skurrile Typen wie Dirks Schwester Claudia und deren Chef Marten, Besitzer eines Tattoo-Studios. Sie machen Fehler, gehen falsche Wege, sehen aber ihre Irrtümer irgendwann ein und lernen daraus. Und sie entwickeln sich weiter - allen voran Lona, die am Ende des Krimis nicht mehr dieselbe ist wie zu dessen Beginn.Ja, die Handlung ist spannend, offen bis zum Schluss, der nicht nur für Lona mit einer faustdicken Überraschung aufwartet.Manch einer mag die Aneinanderreihung von Zufällen, mit denen die Akteure konfrontiert werden, als unrealistisch und zuviel des Guten ansehen, - doch sollte man nicht vergessen, dass man es hier mit einer fiktiven Geschichte zu tun hat, die keineswegs die Realität wiederspiegeln muss! Die Zufälle passen in die Handlung, machen sie spannend und liefern den Überraschungseffekt, den sich doch die meisten Leser von einem guten Kriminalroman erwarten.Und genau das ist "Gnadensee"! Ein guter Krimi, der dazu noch schön ist!Eine unbedingte Weiterempfehlung für jeden Leser, der die Schönheit auch in einem Spannungsroman zu schätzen weiß!

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  • Regional-Krimi, der uns zum Gnadensee und nach Island führt - empfehlenswert

    Gnadensee

    Annafrieda

    15. August 2017 um 22:09

    An Lonas Geburtstag verschwindet ihr Freund Dirk spurlos. Er hinterlässt nur eine ungewöhnliche Nachricht: "Die Sonne schmeckt am besten rückwärts". Gleichzeitig verschwindet auch ein Studienkollege Dirks, der Isländer Brynjar. Es folgen mysteriöse Ereignisse, doch es gibt kein Lebenszeichen der beiden. Lona ist traumatisiert vom Tod ihres Vaters, der bei einem Autounfall starb. Zu ihrer Mutter, die im gleichen Haus lebt wie sie, hat sie kein gutes Verhältnis. Dann gibt es noch ihre beste Freundin Andrea, die sie schon von Kindesbeinen an kennt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen lernt sie auch Dirks Schwester Claudia kennen. Die Polizei steht vor einem Rätsel und Lona begibt sich auf eine Reise nach Island, die schon vorher geplant war. Dort lernt sie Brynjars Bruder Arnar kennen, der in Sorge um seinen Bruder ist. Er begleitet Lona zurück nach Deutschland. Dort gibt es noch weitere schreckliche Ereignisse für Lona, die ich hier nicht verraten möchte.Der Krimi ist sehr angenehm zu lesen. Er ist flott geschrieben und der Wechsel zwischen Spannung und Ruhe ist sehr gut gelungen. Der Schreibstil hat mit sehr gut gefallen. Gute Ideen  machten die Story außergewöhnlich. Die überraschenden Wendungen in der Story sind super, ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl von Langatmigkeit oder "ich-weiß-auf-Seite-10-wer-der-Mörder-ist". Bis zum Schluss blieben die Ereignisse geheimnisvoll. Genau so wünsche ich mir einen Krimi.Die regionalen Beschreibungen finde ich auch gelungen, ich konnte mir ein sehr gutes Bild machen. Besonders die Beschreibungen von Island haben in mir Fernweh geweckt. Ich fand es sehr gut recherchiert. Die Personen sind charakteristisch gut dargestellt. Mit Ecken und Kanten, das hat nie gut gefallen. So komme ich zu zwei Punkten, wo ich lange nachgedacht habe, ob sie mir gefallen: 1. Ich finde,es gibt hier während der Aufklärung einige "Zufälle" zuviel. Die Ermittlungen werden dadurch zwar vorangetrieben, doch es ist mir aufgefallen. Und 2. Lona ist sehr sympathisch, sie ist sehr gut dargestellt und sie hat es wahrlich nicht leicht mit allem, was ihr passiert. Trotzdem hat es mich ein wenig gestört, dass sie das reiche Mädchen ist, das nur so nebenbei studiert, also keine wirkliche Aufgabe hat. Irgendwie passt das nicht so ganz zu ihr.Das ist natürlich meckern auf hohem Niveau, es sind meine Eindrücke, die der tollen Story jedoch keinen großen Abbruch tun. Ich möchte sie erwähnen.Ich möchte diesem Krimi gern 4,5 Punkte geben, aber da ich keine halben vergeben kann, werden es 5 Punkte, weil die Story wirklich klasse ist. Prädikat: Empfehlenswert!

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1160
  • Toller Krimi

    Gnadensee

    zyrima

    14. August 2017 um 13:43

    Inhalt ( Klappentext) :An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine seltsame Nachricht ihres Bruders. Und Dirks Studienkollege Brynjar ist ebenfalls plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, tritt Lona die eigentlich mit Dirk geplante Reise in die isländische Hauptstadt Reykjavík an, wo sie Brynjars Bruder Arnar kennenlernt. Er begibt sich mit ihr auf Spurensuche: Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Was steckt hinter Dirks rätselhafter Nachricht? Und wo stecken Dirk und Brynjar? Bald jagt ein Ereignis das nächste und Lona weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann...Meine Meinung:Endlich mal ein Buch bei dem ich sagen kann : Hier gefällt mir alles!Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die spannende Geschichte macht das Buch zu einem richtigen Pageturner.Lona ist eine Protagonistin die mir sofort sympatisch war, auch wenn ihr das Leben richtig übel mitspielt , hat sie das Herz am rechten Fleck.Die anderen Charaktere, gut wie Böse, sind sehr gut beschrieben und geben dem Kopfkino einiges zu tun, so manches Rätsel will gelöst werden.Der Klappentext verrät ja schon einiges von der Geschichte, doch sicher sollte man sich nie sein, kaum meint man man ist dem Täter auf der Spur wendet sich das Blatt und nichts ist mehr wie es schien.Gut gefallen haben mir auch die Schauplätze am Bodensee und auf Island, die mit viel Liebe zum Detail beschrieben sind. Beides mit Sicherheit eine Reise wert.Fazit:Ein spannender Krimi den ich sehr gerne weiterempfehle.

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  • Harte Zeit für Lona

    Gnadensee

    mabuerele

    13. August 2017 um 21:24

    „...Die Sonne schmeckt am besten rückwärts...“ Der Roman geht heftig los. Ein junger Mann wird zusammengeschlagen und die Treppe hinuntergeworfen. Es gelingt ihm noch, obige Mitteilung mit seinem Smartphone abzusetzen, bevor es um ihn dunkel wird. Es ist Lonas 24. Geburtstag. Wie so oft hat sie in der Nacht wieder vom Unfalltod ihres Vaters geträumt. Er wurde in einer Nacht stark geblendet und hat das Steuer verrissen. Ihr Verhältnis zur Mutter ist seitdem distanziert, denn die Mutter gibt ihr die Schuld daran, denn ihr Vater war mit ihr unterwegs. Nun wartet Lona auf ihren Freund Dirk, mit dem sie den Geburtstag verbringen möchte. Doch Dirk erscheint nicht, seine Smartphone bleibt stumm. Sie fährt zu seiner Wohnung. Plötzlich steht ihr dort ein Fremder gegenüber, der sich als Dirks Vater ausgibt. Lona weiß aber, dass dieser tot ist.. Die Autorin hat einen fesselnden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Lona macht erst einmal alles richtig. Sie ruft von Dirks Wohnung aus die Polizei an und meldet auch Dirks Verschwinden. Doch die Ermittlungen stagnieren. Von Dirk findet sich keine Spur, auch sein Studienkollege Brynjar, ein Isländer, ist verschwunden. Dirks Nachricht war auf dem Smartphone seiner Schwester Claudia gelandet. Der Schriftstil ist angenehm lesbar. Neben der spannenden Handlung setzt die Autorin gekonnt Ruhepunkte. So entscheidet sich Lona, mit ihrer Freundin Andrea nach Island zu fahren. Die Reise war eigentlich mit Dirk geplant. Sehr schön wird das Flair der Insel beschrieben. Treffende Metapher veranschaulichen die karge und doch beeindruckende Natur der Insel. Ein Einblick in die Sagenwelt darf nicht fehlen. Gleichzeitig lerne ich als Leser die eine oder andere Sehenswürdigkeit kennen. Auch ein isländisches Lied durchzieht das Geschehen. Durch Claudia erfährt Lona, dass sich die Geschwister in ihrer Kindheit mit eigens erfundenen Verschlüsselungen beschäftigt haben.Damit hoffen sie, Dirks Mitteilung einen Sinn zu entlocken. Die Verfahren werden auch für den Laien verständlich erklärt und haben mich zum Mitdenken animiert. Passende Worte findet die Autorin, um vor allem Lonas Seelenzustand zu beschreiben. Sie hat den Unfalltod ihres Vaters noch nicht verkraftet und muss nun mit einem weiteren Verlust rechnen. Trost findet sie, wenn sie allein im Münster Sankt Maria und Markus auf Reichenau eine kurze Zeit der Ruhe verbringt. Mit den ermittelnden Beamten hat sie nicht immer Glück. Einer behandelt sie fast wie eine Täterin, ohne auf ihren Zustand Rücksicht zu nehmen. Andere haben dafür deutlich mehr Verständnis. Das Cover wirkt ruhig und stimmungsvoll. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Mit berührenden Worten von lona möchte ich meine Rezension beenden: „...Dein Tod war unser gemeinsames Ragnarök. Möge dieser Regenbogen für uns beide ein neues Leben bedeuten. Ich werde dich nie vergessen. In jedem Regenbogen werde ich von nun an dich sehen...“

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    • 6
  • Eine tolle Geschichte mit vielen Wendungen und zum Miträtseln

    Gnadensee

    Dandy

    13. August 2017 um 03:19

    Bei Ingrid Zellner´s Gnadensee  handelt es sich um einen Regionalkrimi aus Baden -Württemberg. Die Geschichte spielt in Konstanz,  auf der Insel Reichenau, Meersburg und es gibt auch kleinen Abstecher nach Island.Lona hatte sich ihren 24. Geburtstag ganz anders vorgestellt.  Ihr Freund Dirk verschwindet an diesem Tag spurlos. Und auch Brynjar , Dirk´s Studienkollege ist verschwunden.Auf der Suche nach Dirk, lernt Lona Dirk´s Schwester Claudia kennen. Diese hat von ihrem Bruder eine seltsame Nachricht: "die Sonne schmeckt am besten rückwärts" auf ihre Mailbox bekommen. Was hat diese Nachricht zu bedeuten? Gemeinsam mit Claudia und Arnur, Brynjar´s Bruder begibt sich Lona auf die Suche nach Dirk.Durch ihren sehr guten Schreibstil ist es  Ingrid Zellner gelungen, einen sehr spannenden Krimi mit sehr vielen Wendungen zu schreiben. Bis zum Schluss wird man überrascht. Während dem Lesen habe ich des öfteren gedacht, so jetzt reicht es Lona hat schon genug mitgemacht, kommt der nächste Schicksalsschlag für sie.  Einmal angefangen zu lesen möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.Die Charaktere, vor allem Lona, sind mir sehr an´s Herz gewachsen.  Durch die sehr authentische Beschreibungen der einzelnen Personen, kann man sie sich sehr gut vorstellen und in sie hineinversetzen. Durch die  verschlüsselte Nachricht, die Dirk seiner Schwester mitgeteilt hat, rätselt man selbst mit, was dahinter stecken könnte. Der Spannungsbogen fängt schon auf der ersten Seite an und endet auf der letzten Seite. Ich habe  fast jeden Protagonisten verdächtigt, dass er etwas mit Dirk´s verschwinden zu tun hat. So undurchschaubar ist der ganze Fall.Die kleine Abstecher haben mir sehr gut gefallen. Die Landschaft wird sehr gut beschrieben und man sehnt sich nach einem Urlaub auf Island.Ingrid Zeller ist ein sehr guter Krimi gelungen, mit sehr vielen unerwarteten Wendungen. Gnadensee ist kein "normaler" Krimi, vielmehr eine Mischung aus: einer kleinen Liebesgeschichte, familiäre Problemen, Verlust eines geliebten Menschen und der Drogenabhängigkeit. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter.

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  • Gnadensee

    Gnadensee

    Gartenfee007

    10. August 2017 um 09:08

    Darum geht es (Klappentext):An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine Nachricht ihres Bruders mit dem seltsamen Ausruf »Die Sonne schmeckt am besten rückwärts«. Und auch Dirks Studienkollege Brynjar ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, reist Lona für ein Wochenende in die isländische Hauptstadt Reykjavík, wo sie Brynjars älteren Bruder Arnar kennenlernt. Da dieser um Brynjar ebenso besorgt ist wie Lona um Dirk, begibt er sich mit ihr auf Spurensuche. Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Hat der Überfall auf die Villa von Lonas Mutter auf der Reichenau etwas mit Dirks und Brynjars Verschwinden zu tun? Und was steckt hinter Dirks geheimnisvoller Nachricht? Bald weiß Lona nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann …Meine Meinung:Dieses Buch zieht einen in seinem Bann !! Man muss einfach weiterlesen !! Ein Aufhören kommt einfach nicht in Frage !! Der Schreibstil ist einfach super und man glaubt man ermittelt mit und kann alles sehen und fühlen was auch Lona erlebt. Island wird so toll beschrieben, das man einfach Lust hat, dieses wundervolle Land zu besuchen. Die Spannung wird bis zum Schluß aufrecht erhalten und das Ende ist wirklich der Knaller mit einem einfach unvorhergesehenen Ende !! Es war einfach ein toller Lesegenuss und machte süchtig !!

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  • Hier tut das Gelassenheitsgebet wirklich mehr als Not

    Gnadensee

    Antek

    09. August 2017 um 15:01

    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,  den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,   und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." Es geht mit einem spannenden Prolog, in dem ein Mann geprügelt und eine Treppe hinab geworfen wird. Dann wird man nach einem Alptraum gemeinsam mit Lona an deren 24. Geburtstag wach. Und diesen Geburtstag wird sie so schnell nicht vergessen, denn eine regelrechte Lawine an Ereignissen nimmt ihren Lauf, die Lona hart an ihre Belastungsgrenzen bringen wird. Schlimm trifft sie gewiss, dass ihr Freund Dirk an ihrem Geburtstag nicht wie verabredet auftaucht, verunsichert wird sie sicher zusätzlich dadurch, dass sie dann auf der Suche nach ihm von einem Unbekannten in Dirks Wohnung überrascht wird, der sich als dessen , bisher totgeglaubter, Vater ausgibt und den Laptop abholen will, aber richtig hart kommt es erst als Dirk verschwunden bleibt und auf dem Handy seiner Schwester ein Hilferuf eintrudelt. Lona macht sich auf die Suche, aber immer mehr Fragezeichen tauchen auf, Dirk kommt sie dabei kein Stück näher. Da sie mit ihm einen Kurztrip nach Island gebucht hat, die Erinnerungen und die Auszeit ihr mit Sicherheit gut tun, tritt sie mit ihrer Freundin diese Reise an, nicht zuletzt deswegen um sich mit Ragnar, dem Bruder der ebenfalls verschwundenen Kommilitonen von Dirk zu treffen. Kann sie mit ihm gemeinsam das Rätsel um die verschwundenen Freunde lösen? Mehr will ich an der Stelle gar nicht verraten, denn die Autorin schafft es mehr als gekonnt, mit Wendungen, die scheinbar aus dem Nichts kommen, sich teilweise auch überschlagen den Leser an das Buch zu fesseln. Diese vorweg zu nehmen, würde den Lesegenuss mit Sicherheit um einiges schmälern. Der Autorin gelingt es hervorragend Gefühle darzustellen und man leidet so richtig mit Lona. Aber nicht nur Gefühle, sondern auch Schauplätze und Szenen werden so ausführlich beschrieben, dass man fast einen Film im Kopf laufen hat. Locker, leicht könnte man bei einem flüssigen Sprachstil durch den Krimi fliegen, würde man nicht immer wieder sprachlos, geschockt inne halten müssen, weil eine neue Überraschung scheinbar nicht nur alles bisher Gedachte, sondern auch Lonas Welt vollkommen aus den Angeln hebt. Lona plagen seit dem Unfalltod ihres Vaters vor fünf Jahren jede Nacht Alpträume, ihre gefühlskalte Mutter gibt ihr die Schuld und das Verhältnis zu ihr ist mehr als schlecht. Deren lieblose Geburtstagsgrüße haben mir so z.B. fast Tränen in die Augen getrieben und man hat als Leser eigentlich fast durchgängig das Bedürfnis, die junge Frau tröstend in den Arm nehmen zu müssen. Gut gefallen hat mir Andrea, ihre Freundin seit Jugendtagen, die ihr stets eine Stütze ist. Sie ist auch eigentlich die einzige wichtigere Protagonistin, die man klar durchschauen kann, was für zusätzliche Spannung sorgt. Ebenfalls und trotz Geheimnissen sowie mulmigem Gefühl konnte sich Ragnar in mein Herz schleichen. Der Bruder von Brynar, der gemeinsam mit Dirk verschwunden ist, hat eine äußerst angenehme, fürsorgliche Art. Auf Seiten der Ermittler hat mich vor allem Surenda Sinha mit seiner Gelassenheit und indischen Abstammung überzeugt, ein wirklich toller Mann. Auch die Nebendarsteller sind gelungen gezeichnet, beim liebenswerten, zuvorkommenden Farid angefangen, über Daniela, die Hilfsbereitschaft sicher nicht mit dem Löffel gefüttert bekommen hat, bis hin zu Marvin und Nicole, die ihr Bistro sicher besser nach Lindau verlegt haben. Grandios gelungen ist der Autorin das Lokalkolorit. Nicht nur die Insel Reichenau, wo man z.B. das Münster St. Martin und Markus gemeinsam mit Lona als Kraftort besuchen darf, sondern auch die Städte rund um den Bodensee wie Konstanz oder Lindau stehen auf dem Programm. Richtig Urlaubslaune hat mir Ingrid Zellner allerdings mit dem mehr als grandios beschriebenen Island Ausflug beschert. Nur zu gerne wäre ich mit Lona in einem Hot Pool gesessen oder hätte die zahlreichen Naturschauspiele wie Geysire oder Wasserfälle mit eigenen Augen gesehen. Alles in allem hat die Autorin hier ein wirklich gelungenes Debüt vorgelegt, das ihrer Hauptfigur Lona mehr als harte Schicksalsschläge zukommen lässt und den Leser daher emotional einfängt. Spannende, völlig überraschende Wendungen machen den Krimi zum fesselnden Lesevergnügen und Island und Bodenseefans kommen sicher auch auf ihre Kosten.

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  • Toller Krimi mit Blick auf den Bodensee und Island

    Gnadensee

    bettinahertz

    09. August 2017 um 10:29

    Gnadensee Autor: Ingrid Zellner Lona 24. Geburtstag soll so ganz anders laufen, als geplant. Der romantische Abend zu zweit mit ihrem Freund Dirk kommt erst garnicht zustande, da Dirk nicht erscheint. Schlimmer noch, er bleibt seit diesem Tag spurlos verschwunden. Völlig verzweifelt macht sich Lona auf in seine Wohnung und ertappt dort einen völlig fremden Mann. Was wollte dieser mit Dirks Laptop? Außerdem hinterlässt Dirk seiner Schwester eine völlig absurde Nachricht. Zeitgleich ist Dirks Studienkollege Brynjar und bester Freund ebenfalls verschwunden. Fragen über Fragen, niemand hat irgendeinen Hinweis. Im Zuge einer geplanten Islandreise, die Lona nun mit einer Freundin antritt, nimmt sie Kontakt mit Anrar, Brynjars Bruder, auf und beide fangen an zu ermitteln. Immer mehr Hinweise kommen zutage und plötzlich gibt es viele Verdächtige. Wem kann Lona überhaupt noch vertrauen? Dieser Krimi aus der Feder von Ingrid Zellner hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wahnsinnig spannend und es gibt jede Menge unvorhersehbare Wendungen, die einen guten Krimi für mich perfekt machen. Man wird auf der ersten Seite sofort ins Geschehen hineingeworfen und bangt mit Lona und ihrer verzweifelten Suche nach Dirk mit. Ingrid Zellner versteht es mit ihrer tollen Schreibweise und versteckten Hinweise, manchmal sind es nur belanglose Redewendungen, auf einmal jeden verdächtig zu machen. Selbst den Sympathieträgern hätte ich zeitweise einen Mord angedichtet. Die Hauptprotagonistin Lona ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ingrid Zellner hat in ihr einen sehr starken Charakter geschaffen, trotzdem sie durch bestimmte Lebensumstände auch ihr Päckchen zu tragen hat und lässt uns wunderbar an ihrer Gefühlswelt teilhaben. Alle anderen Charaktere, die hier Leben eingehaucht bekamen, sind der Autorin sehr authentisch gelungen. Des Weiteren bekommt man hier noch obendrein durch eine bildgewaltige Schreibweise eine Klasse Entdeckungsreise rund um den Bodensee und einen fantastischen Blick auf Island. Diesen Krimi zu lesen, lohnt es sich auf jeden Fall. Er ist spannend, spannender, am spannendsten und weist ein völlig überraschendes Ende auf. Zusätzlich hat er noch richtig Tiefgang und ich kann ihn absolut empfehlen. Fünf Sterne gibt es auch noch.

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