Inka Mareila

 3.6 Sterne bei 12 Bewertungen

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klengts avatar

Rezension zu "Die Hoffnung eines Kindes Band 1" von Inka Mareila

Mitfühlend, fesselnd, spannend
klengtvor einem Jahr

Als ich das Buch beendet hatte, musste ich das Gelesene erstmal ein wenig "sacken" lassen. Die ganze Geschichte geht einem echt an die Nieren. Es gibt so viele Details und man erlebt während dem Lesen ein Wechselbad der Gefühle. Man muss kein Psychologe sein oder Psychologie studiert haben um das Ganze zu verstehen. Es ist leicht geschrieben und der Inhalt berührt einen einfach dermaßen. 
Was mir gut gefiel, sofern man das bei diesem schwierigen Thema überhaupt sagen darf, ist dass man die Seite von Max kennen lernt, wie er denkt, wie er fühlt und eben so die Seite von seinem leiblichen Vater.
Für mich endet dieser erste Band auch an der genau richtigen Stelle. Nun will ich umso mehr wissen, ob Max es schafft wieder ein normales Leben führen zu können.

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Wuerfelhelds avatar

Rezension zu "Gladium 2: Die Cyborgdämonin" von Inka Mareila

Superhelden-Reihe
Wuerfelheldvor 2 Jahren

Und weiter geht es mit Alexander Xandoms heroischer Mission, eine streng geheime Eliteeinheit aus Menschen mit besonderer Begabung – wie schon im ersten Band eher antagonistische Superhelden – zusammenzustellen, um die Infiltration der Erde durch die Purple-Außerirdischen abzuwehren. Dieses mal in seinen Fokus gerückt ist das junge Emo-Mädel Crystal. Deren Besonderheit ist, dass sie sich in einen kampfstarken Dämonen verwandeln kann. Und das war es dann auch schon mit den Besonderheiten: Wenn sie nämlich, und das ist sie die überwiegende Zeit des SciFi-Superhelden-Horror-Mischmasch-Romans, in ihrer menschlichen Form bleibt, ist sie nicht mehr eine Anhäufung an Klischees eines ausgestoßenen Emo-Mädchens. Familienverhältnis scheiße (inklusive Vatertod, den sie nicht verhindern konnte), kein emotionaler oder sozialer Rückhalt, abgerutscht in einer dunkle Szene voller Freaks, bei dunklen Ritualen zum Dämonen geworden – Das ist zwar zugegebenermaßen mal nicht die 08/15-Superheldin, aber doch eine Anhäufung von Klischees und Stereotypen, welche es mir schwer machten, mich mit der Protagonistin zu identifizieren.

Wie der Buchtitel es schon ankündigt, steht Crystal als Cyborgdämonin im Fokus des Romans. Mit Basti wird zudem eine wichtige Nebenfigur eingeführt, welche leider trotz ausführlicher Beschreibungstexte dem Leser vielleicht sogar noch ein Stück weit fremder, ja eigentlich sogar egaler, wird als Crystal. Dabei leidet der, im zweiten Teil des Buches schon fast zur Hauptfigur aufsteigende und sich dabei vom Anta- zum Protagonist wandelnde, Basti unter einer Vielzahl an ihm zugedachten Rollen. Er ist Crystals Love Interest, dabei noch Purple-Kollaborateur, zu allem Überfluss mit einem Dämonen verbunden. Natürlich war die Kindheit ebenfalls scheiße und doch entdeckt er, quasi wo er die Purples schon zum Erfolg gebracht hat, sein Gewissen und läuft zu den Guten über. Achja, und den obligatorischen Heldentod stirbt er auch.

Die im ersten Band eingeführten Charaktere sind nicht mehr als Stichwortgeber, bekommen in der finalen und recht unübersichtlich geschriebenen Endschlacht aber allesamt „ihren“ Heldenmoment. Was schade ist, denn eben das letzte Drittel, welches sich konkret mit der GLADIUM-Superheldentruppe befasst, ist auch das unterhaltsamste und rettet das Buch immerhin noch auf ein ordentliches Wertungsniveau.

Positiv aufgefallen sind mir die gut geschriebenen Dialoge des verhinderten Liebespaares, gerade wie Kollaborateur Basti es schafft, Cystal von ihrer Mission abzubringen und zu den Purples in eine Falle zu locken, liest sich doch sehr spannend. Leider muss sich der Leser da aber vorher durch das schwache, größtenteils als Tagebuch – oder besser, als lang(weilig)e Biografie in Briefform – geschriebene erste Kapitel durchquälen, welches stilistisch so gar nicht in die Reihe hineinpassen will.

Meine Meinung:
Der zweite Band der GLADIUM-Reihe hat einen staubtrockenen Auftakt, einen interessanten Mittelteil und ein das Potenzial der Reihe andeutendes Ende. Leider sind die mitunter unlogische Handlung und besonders auch die nur pseudo-tiefen, weil klischeelastigen, Charaktere nicht so spannend wie im Auftaktband, sodass ich hier eine nochmal einen Hauch niedrigere Wertung vergebe:

Meine Wertung:
3,25 von 5 langweiligen Tagebüchern

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gsts avatar

„Lavendelsträucher zitterten vor jener düsteren Leinwand, auf der sich die Farben des Ozeans mit der Drohung des Himmels vereinten. Derweil jagte der Wind wie ein tobender Geist über weite Felder und baute aus mächtigen Wolken quellende Türme. Seine Himmelspaläste bäumten sich weiter auf und wuchsen zu prächtigen Schlössern heran. Dazwischen glichen rasende Wolkenschichten endlosen Schnellstraßen.
Graue Kolosse überholten weiße Giganten, während die Scheinwerfer der Sonne nur selten aufblitzten. Schwingende Bäume untermalten den Aufruhr der Natur mit fortdauerndem Rauschen. Auch das Meer präsentierte seine Kraft, preschte gegen die Klippen und zerriss schäumend an den Scherben aus Stein.“

Trotz dieser plakativen Beschreibungen wagte ich mich vorbehaltlos an dieses Ebook. Mich interessierte, welche Gründe sich die Autorin für die Sprachlosigkeit des kleinen Jiano ausgedacht hat, der mit seinem Onkel auf einem Pferdehof in der Bretagne lebt. Umgeben von Lavendel können sich dort auch Feriengäste wohlfühlen. Doch die gestresste englische Familie, die dieses Ferienziel erkoren hat, ahnt noch nicht, was ihnen alles bevorsteht ...

Inka Mareila schreibt auf ihrer Homepage, dass sie sich früher ausschließlich mit Horror, dunkler Phantastik und morbiden Märchen beschäftigt hat. Ihre neuen Bücher – zu denen auch „Lila Floh in Lavendel“ gehört – sollen nicht mehr schocken und verstören. Ihren Hang zur Fantasie kann sie allerdings nicht verleugnen. Während der Anfang dieses Jugend(?)-Buches (Julia, die Idenfikationsfigur, ist gerade mal 17 Jahre alt) noch einigermaßen realistisch daherkommt, wird das letzte Drittel doch extrem phantastisch.

Beim Lesen fühlte ich meist als außenstehende Zuschauerin. Die Autorin kann zwar gut (manchmal etwas zu blumig) beschreiben, doch es gelang ihr nur selten, mich in die Geschichte hineinzuziehen. Dazu kam, dass etwa ab der Hälfte immer mehr Längen entstanden, so als ob die Autorin darauf aus war, möglichst viele Seiten zu füllen. Leider kam da bei mir auch Langeweile auf und nicht nur einmal war ich versucht, das Buch nicht bis zum Ende zu lesen. Eigentlich schade, da die Autorin sicherlich Potential hat. Das muss aber noch weiterentwickelt und ausgebaut werden. Dann könnte auch ich mehr als zwei Sterne vergeben. 

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