Inka Pabst

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor*in von Joshua - Der kleine Zugvogel, Als Oma immer kleiner wurde und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Inka Pabst ist Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin. Seit einigen Jahren schreibt sie Lieder für Große, Bücher für Kleine und Theaterstücke für alle. Ihr Kinderbuchdebüt "Als Oma immer kleiner wurde" erschien 2017 und wurde von der Presse begeistert aufgenommen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt (ISBN: 9783864297045)

Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

Erscheint am 09.09.2026 als Gebundenes Buch bei TULIPAN.

Alle Bücher von Inka Pabst

Cover des Buches Als Oma immer kleiner wurde (ISBN: 9783864293573)

Als Oma immer kleiner wurde

(1)
Erschienen am 27.07.2017
Cover des Buches Joshua - Der kleine Zugvogel (ISBN: 9783864294624)

Joshua - Der kleine Zugvogel

(1)
Erschienen am 10.01.2020
Cover des Buches Hurra, Magnetitis! (ISBN: 9783864296802)

Hurra, Magnetitis!

(0)
Erschienen am 24.09.2025
Cover des Buches Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt (ISBN: 9783864297045)

Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

(0)
Erscheint am 09.09.2026

Neue Rezensionen zu Inka Pabst

Cover des Buches Joshua - Der kleine Zugvogel (ISBN: 9783864294624)
knuddelbackes avatar

Rezension zu "Joshua - Der kleine Zugvogel" von Inka Pabst

knuddelbacke
Ein Bilderbuch was Trost und Zuversicht spendet, ein Buch für Sternenkind-Eltern und - Geschwister

Wirklich durch puren Zufall bin ich über das Bilderbuch "Joshua der kleine Zugvogel" aus dem Tulipan Verlag gestolpert. Mein erster Gedanke ist gewesen "Endlich ein Bilderbuch über Sternenkinder". So oft frage ich mich warum es so wenig Bilderbücher zu diesem Thema gibt, wo es doch (leider) so viele Familien betrifft. Mit unserer 3 Jährigen Tochter als Regenbogenkind war sofort klar, dass ich dieses Buch haben muss und so zog es vor einigen Tagen bei uns ein.

Der kleine Zugvogel Joshua, verpasst den Anschluss an die anderen Zugvögel und muss sich alleine auf die Reise gen Norden machen. Dabei gerät er in einen starken Sturm, der ihn letztendlich die Besinnung verlieren lässt und in einem dunklen Raum zunächst erwachen und wieder einschlafen lässt. Von weitem nimmt er Stimmen wahr, die ihn willkommen heißen und ihm Liebe und Geborgenheit vermitteln. Er ist ein sehnlichst erwartetes Geschöpf.

Auf wunderbar poetische und warmherzige Weise erzählt das Bilderbuch in Metaphern und liebevollen und warmen Worten, wie ein kleines Menschenkind im Bauch der Mutter heranwächst und schon zu diesem Zeitpunkt innigst geliebt wird. Es wird stärker und kräftiger doch am Ende zieht der kleine Zugvogel, der den namen Joshua erhalten hat ,weiter. Auch der Verlust wird mit warmen Worten in liebevollen Metaphern erzählt. 

 

Mit der Poesie des Herzens, die diesem Bilderbuch innewohnt schafft die Autorin genau die richtige Stimmung für dieses Herzensthema. Für mich ist das Buch vor allem für Eltern von Sternenkindern und älteren Geschwistern besonders gut geeignet um sich mit dem Thema auseinander zusetzen und den eigenen Verlust zu verarbeiten. Durch die wundervolle poetische Sprache ist es kleineren Kindern eher nicht möglich die Thematik auf Anhieb zu begreifen. Hier braucht es Erklärungen Seitens der Eltern , bietet aber gleichwohl die Möglichkeit das Thema auf eine völlig neue Art und Weise aufzuarbeiten. Die Abstraktion des Themas und die damit verbundenen Interpretationsmöglichkeiten sind ein wirklich gelungener Weg um sich diesem Thema zu nähern. Ein Buch welches Trost spendet in einer Situation in der es dem eigenen Familiären und sozialen Umfeld sehr oft schwer fällt , wenn nicht gar unmöglich ist genau diesen zu spenden. 

Die farbliche Gestaltung des Buches ist auf eine ganz besondere Art und Weise dem Thema entsprechend.  Der Verlauf scheint Wellen zu entsprechen, ähnlich den Wellen des Lebens, und des Trauerprozesses den man während des eigenen Verlustes durchläuft,. . Und während man im Verlaufe der Geschichte auch pechrabenschwarze Seiten vorfindet endet das Buch in einer farbenfrohen grünen Illustration auf der unser kleiner Zugvogel wieder Anschluss an seine Gruppe findet. Es spendet Zuversicht und Hoffnung und lässt die Eltern und Geschwister mit einem leisen und traurigen aber dennoch nicht hoffnungslosen Tenor zurück.

Cover des Buches Als Oma immer kleiner wurde (ISBN: 9783864293573)
Seelensplitters avatar

Rezension zu "Als Oma immer kleiner wurde" von Inka Pabst

Seelensplitter
Trauer - Hoffnung - Leben

Meine Meinung zum Kinderbuch und Bilderbuch:
Als Oma immer kleiner wurde

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erwähne ich auf der Original Rezension auf meinem Blog :)

Inhalt in meinen Worten:
Das kleine Mädchen Peppi ist irre gerne bei ihrer Oma, mit dieser kann sie nämlich ganz viel erleben.
Doch irgendwann schrumpft ihre Oma, sie wird immer kleiner und Peppi muss Aufgaben übernehmen, die sonst ihre Oma tätigt.
Am Ende muss Peppi erkennen, dass das Wesentliche nur mit den Augen zu betrachten ist.

Wie ich das Buch empfand:
Zu erst einmal finde ich die Gestaltung des Buches sehr interessant.
Das Cover erinnert mich an eine Raufaser Tapete, die gerne in meinem Kinderzimmer hing. Die Bilder und Zeichnungen waren das erste was mir in das Auge sprang. Dabei wirken sie wie eine kleine Bleistiftzeichnung und sind schwarz weiß, bzw in dem Fall Ocker und Schwarz gehalten.
Auf jeder Seite findet sich eine Zeichnung, mal ausfüllend auf den Doppelseiten, mal ganz kleine.
Finde ich sehr ansprechend und nicht aufdringlich. Gerade weil die bunte Farbe nicht gegeben ist, wird klar, einerseits ist das Buch wirklich eine traurige Geschichte, andererseits aber auch eine mit Hoffnung und Vertrauen.

Geschichte:
Für mich war das Thema Sterben, wie ich es eigentlich erwartet hatte, nicht im Mittelpunkt gestanden. Es geht hauptsächlich um eine Oma die irgendwie schrumpft, und letztlich im Ohr ihrer Enkelin landet, und als die Enkelin traurig ist, merkt sie, dass sie das wichtigste ja in ihrem Herzen trägt.
Einerseits ist das Buch also schon eine Art Trauerbegleitung für Kinder, wo gerade Familienmitglieder gestorben sind, andererseits eher eine Fantasiegeschichte, die den Tod nicht wirklich erwähnt.
Finde ich an sich eine gute Idee, dennoch fehlte mir hier irgendwie ein besonderes etwas.

Empfehlung:
Ich kann euch die Geschichte nur zum Teil empfehlen. Wer nun wirklich ein Buch erwartet, dass das Thema Trauer wirklich aufgreift, findet hier nicht so ganz das, was er vielleicht erwartet. Wer aber eine Geschichte erwartet, die besondere Betonung auf das, was im Herzen ist, und das man so lange man etwas im Herzen trägt, nichts verloren hat, eine gute Unterstützung.
Es ist ein Kinderbuch, das nicht in jedes Raster passt und genau das ist super stark und mutig, und ich empfinde es ansprechend.
Deswegen kann ich euch das Buch dann eben doch empfehlen, wichtig ist, lasst euch vom Buch überraschen und geht nicht mit vorgefertigten Gedanken an das Buch heran.

Bewertung:
Ich möchte der Geschichte gerne 4 Sterne geben. Denn eigentlich finde ich sie super, nur hatte ich zu hohe Erwartungen, die dann doch in eine andere Richtung gelenkt worden sind.

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