Inke Jochims Süchtig nach Süßem?

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Inhaltsangabe zu „Süchtig nach Süßem?“ von Inke Jochims

Zuckersucht? – Für viele Ärzte und Ernährungswissenschaftler ist das nach wie vor kein Thema. Zuckersüchtige werden daher häufig als „essgestört“ etikettiert, was sie aber meist nicht sind. Sie haben kein Problem mit dem „Essen“, sie haben ein Problem mit Zucker oder Weißmehl, häufig in Kombination mit Fett. Dieses Buch nennt das Problem beim Namen. Zucker und Fett, also Schokolade, Torte, Pizza etc. können süchtig machen und wirken im Gehirn wie eine Droge. Aber wie steigt man aus? Die Lösung liegt in einer typgerechten Ernährung, die im Buch ausführlich dargestellt wird. Auch der Hintergrund der Zuckersucht, der Mangel an bestimmten Botenstoffen im Gehirn und die Auswirkungen auf das Essverhalten werden leicht verständlich erklärt. Ein 10-Wochen Programm mit vielen Ratschlägen und Tipps hilft Schritt für Schritt die Sucht zu überwinden!

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  • Rezension zu "Süchtig nach Süßem?" von Inke Jochims

    Süchtig nach Süßem?
    emeraldeye

    emeraldeye

    17. October 2012 um 16:34

    Süchtig nach Süßem?" verspricht mit seinem Untertitel "So schaffen Sie den Ausstieg aus der Zuckersucht" viel und hält gar nichts. Als "Schokoholic" weiß ich sehr genau, wie unsagbar schwer, ja geradezu unmöglich es ist, die Finger dauerhaft von der Schokolade zu lassen. Deswegen beschäftige ich mich zur Zeit mit dem Phänomen und versuche, ihm auf den Grund zu gehen Gerade weil Frau Jochims die Sucht nach Zucker, die tatsächlich existiert, aber als solche nicht anerkannt wird, in den Mittelpunkt ihrer Abhandlung stellt, sollte sie sehr viel differenzierter und behutsamer mit dem Thema umgehen. Schwarz-Weißmalerei wie die Unterteilung des Menschen in genau 2!!! Ernährungstypen, nämlich in "Handlungssuchender" und "Ruhesuchender" werden dem Homo sapiens in seiner unendlichen Vielfalt und Komplexität nicht gerecht. Kaum glauben konnte ich diesen Satz: "Eines der besten Lebensmittel, um den Blutzucker zu stabilisieren, ist Thunfisch". Gehört ein solche Aussage wirklich in ein Buch, das aufklären und zu einem bewußteren, aufmerksameren und Verzicht übenden Leben anregen will? Ist sie politisch und ökologisch korrekt? Ich finde nicht. Die systematische Vergiftung und Überfischung des Thunfisches ist einer der Hauptgründe, warum ich schon seit Jahren keinen Fisch mehr esse. Und last but not least der Teil, der mich am meisten interessiert hat:" In 10 Wochen aus der Zuckersucht aussteigen". Alle, die schon einmal versucht haben, auf Süßigkeiten, sprich Zucker, Kohlehydrate und Fett zu verzichten, wissen, dass es keinen einfachen Weg dahin gibt. Es ist die Hölle! Auch weil man der Verführung einfach nie, nie, nie entkommen kann. Sie lauert überall! Man muß entweder ein sehr starker, sehr harter oder sehr ungeselliger Mensch sein, um das auf Dauer durchzuhalten. Aber bei Frau Jochims klingt es, als wäre es ganz unkompliziert und völlig von einem selbst abhängig. Sie empfiehlt z.B. "nur sehr, sehr satt" einkaufen zu gehen. Hallo? Wie soll das denn gehen? Fast lustig fand ich ihren Tip zum Umgang mit Werbung: "Und der geht so: Brief aufreißen, Brief als Werbung erkennen und, OHNE DIE WERBUNG ZU LESEN, ab damit in die Altpapiertonne-sofort." Na, zumindest äußert sie sich hier ökologisch korrekt. So könnte ich noch eine ganze Weile weiter zitieren, aber es lohnt die Mühe nicht. Aber eins habe ich noch: Unter der Überschrift "Serotoninspiegel stabilisieren" beschreibt die Autorin eine Frau, die darüber klagt, keinen Mann finden zu können. "Sie war der klassische Handlungstyp". Diese Frau genießt es, viele Kleider zu haben, alle aufzuheben und auch noch in ihr Konfirmationskleid zu passen. Frau Jochims deutet dies so: "Nur, eine 38-jährige Frau ist kein 14-jähriges Mädchen , das gerade beginnt, sich für pubertierende Jungs zu interessieren. Für einen erwachsenen Mann in ihrem Alter war schlicht kein Platz. Der Besitz von Krempel hält einen in der Vergangeheit fest, schreibt Karen Kingston ("Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags"). Und das gilt auch für Kleidung. Die Frau hatte keinen Mann. Aber sie hatte ein Problem mit Schokolade." Soso, wenn Frau keinen Mann hat und gerne Schokolade isst, hat sie ´ne riesengroße Macke. Kein Kommentar! Allerdings würde mich interessieren, wie die Autorin das Verhalten von 38jährigen und noch älteren Männern interpretiert, die sich ausschließlich für sehr junge Frauen interessieren. Lothar Matthäus wäre doch ein gutes Beispiel! Gaaaaanz am Ende des Buches geht die Autorin in wenigen Sätzen doch noch auf die Komplexität und die Auswirkungen von Sucht ein, aber das reicht nicht für ein Buch, das ein ernstzunehmender Ratgeber sein will. Mal davon abgesehen, ist es wirklich notwendig, ganz auf Zucker etc. zu verzichten? Dass drei Tafeln Schokolade am Tag indiskutabel sind, daran gibt es doch wohl keinen Zweifel. Würde sich ein Mensch, der an seiner Gesundheit ernsthaft interessiert ist, das wirklich antun?

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  • Rezension zu "Süchtig nach Süßem?" von Inke Jochims

    Süchtig nach Süßem?
    Mariesche

    Mariesche

    25. June 2009 um 18:05

    Schade das die Nahrungsmittellisten wortwörtlich aus dem Buch "Zucker und Bulimie" übernommen sind. Auch viele Texte sind einfach aus diesem Buch übernommen. Da die Autorin natürlich beide Bücher geschrieben hat kann man ihrs nicht übel nehmen, aber etwas überarbeiten hätte sie die neue Fassung schon!