Iny Lorentz Aprilgewitter

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Inhaltsangabe zu „Aprilgewitter“ von Iny Lorentz

Der Traum von der großen Stadt Ende des 19. Jahrhunderts: Glücklich und voller Hoffnung brechen Lore und Fridolin nach Berlin auf. Hier erfüllt sich Lore ihren großen Traum, mit ihrer Freundin einen Modesalon zu eröffnen. Doch bald muss sie erkennen, dass sie von den Damen der Gesellschaft geschnitten, ja dass ganz offensichtlich gegen sie intrigiert wird. Zu allem Überfluss beginnt es auch noch in ihrer scheinbar so glücklichen Ehe zu kriseln, denn Fridolin hat eine alte Bekannte wieder getroffen – die Besitzerin des Edelbordells Le Plaisir …

Eine Perle, die lange auf dem SuB lag. Wirklich ein tolles Buch mit authentischen Figuren und voller Spannung!

— Isaopera

Schon bessere Bücher von Iny Lorenz gelesen.

— eli199

Dieser Teil hat mir viel besser gefallen, als der erste und jetzt freue ich mich auf den dritten :)

— Anni04

Ein kurzweiliger Lesestoff für launenhafte Apriltage.

— Bellis-Perennis

Ganz nett, aber mit all den Ereignissen und Zufällen ziemlich überladen und unglaubwürdig

— JuliaB

Viel besser als Teil 1. Bin sehr froh, dass ich da nicht schon aufgegeben habe.

— Akantha

Meine seltenen aber durchaus vorhandenen Ausflüge ins MA haben mich zu diesem tollen Buch geführt - Iny ist Klasse!

— Catago

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  • Nette Geschichte für zwischendurch

    Aprilgewitter

    kidcat283

    09. January 2017 um 12:31

    Lore und Fridolin sind schon seit fünf Jahren verheiratet und führen eine glückliche Ehe. Fridolin arbeitet in einer Bank und wird ziemlich oft zu dem Chef nach Hause gebeten, da er ja aus gutem Hause stammt, wogegen seine Frau nie eingeladen wird, da Gerüchte sagen, dass sie keine Edeldame ist. Sie führt ihren Modesalon und arbeitet als Schneiderin, was jedoch für Fridolin unter seine Würde ist. Nun ist es so, dass die Tochter von Gründfelder, Fridolins Chef sich in den Kopf gesetzt hat, diesen zu heiraten und die Familie versucht nun mit allen Mitteln die Ehe auseinanderzubringen. Meine Meinung: Noch vor einem Jahr habe ich Erotikromane verschlungen, heute lasse ich diese, außer ein paar Ausnahmen, links liegen und widme mich Geschichten, die im 19. Jahrhundert spielen. Dieses gehört auch dazu. Es ist interessant zu lesen, wie die Leute früher gelebt haben, was sie erlebt haben. Dies ist ja Band 2, der erste Band heißt "Dezembersturm". Die Geschichte ist sehr interessant und man kann sie auch lesen ohne den ersten Band zu kennen. Da es schon eine Zeit lang her ist, wo ich den ersten Band gelesen habe und mich wenig erinnere, kann ich das so sagen. Gerade dieses Thema mit Intrigen, Liebe und das Leben im 19. Jahrhundert gefällt mir sehr. Die Geschichte spielt nicht an vielen Schauplätzen, daher sehr übersichtlich für mich und an die Personen gewöhnt man sich auch schnell. Eine wirklich gelungene Fortsetzung und ich hoffe es gibt ein Happy End.

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  • Spannende Geschichte aus der Deutschen Kaiserzeit

    Aprilgewitter

    Isaopera

    16. October 2016 um 21:44

    Nachdem ich eine Weile weniger historische Romane gelesen habe, hat mich diese im Deutschen Kaiserreich angesiedelten Geschichte total überzeugt!"Aprilgewitter" ist der zweite Band einer Trilogie, allerdings habe ich dies erst nach dem Lesen erfahren und das Wissen aus dem ersten Band hat mir nicht gefehlt. Da auf vergangene Ereignisse referiert wird und diese auch sehr spannend klingen, werde ich den ersten Band wahrscheinlich trotzdem noch lesen, aber der Roman ist auch als Einzelband gut verständlich.Die Figuren sind sehr authentisch beschrieben und die historischen Hintergründe wirken auf mich gut recherchiert.Ich finde die Kaiserzeit faszinierend und gerade die Ideologie dieser Zeit - der Fokus auf militärischen Ehren und das Sittengebilde der Gesellschaft - sind in diesem Roman unheimlich gut herausgekommen.Die Protagonistinnen sind unheimlich sympathisch und ich habe richtig mitgefiebert. Wie es sich gehört, gibt es auch einige Widersacher, die wirklich mehr als unangenehm sind und mich einige Nerven gekostet haben ;) So muss das sein!

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  • Band 2 der "Preußen-Trilogie"

    Aprilgewitter

    Bellis-Perennis

    05. April 2015 um 17:45

    Die Fortsetzung der Preußen-Trilogie. Lore und Fridolin treffen voller Tatendrang in Berlin ein. Sie eröffnet mit Mary ein Modeatelier, er tritt ins Bankhaus Grünfelder ein. Auf Grund des Standesdünkels der Adeligen  und gezielter Intrigen sowie falscher Gerüchte wird Lore von den Damen der guten Gesellschaft geschnitten wird. Als dann Fridolin mit seinem Chef häufig das Edelbordell Le Plaisir aufsucht und in einen Mordfall verwickelt wird, ist das Eheglück der beiden stark gefährdet. Noch dazu ist die Betreiberin des Etablissements, Hede, eine alte Bekannte von Fridolin. Wird es Lore gemeinsam mit Hede gelingen Fridolin aus den Fängen der Justiz zu retten? Das Autorenpaar Iny Lorentz verbindet die persönlichen Schicksale derer von Trettin geschickt und gekonnt. Es kommt wenig Langeweile beim Lesen auf. Ein kurzweiliger Lesestoff für launenhafte Apriltage. Die Reihenfolge der Preußen-Trilogie: Band 1 = Dezembersturm Band 2 = Aprilgewitter Band 3 = Juliregen

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  • Gut recherchiert, aber belanglos

    Aprilgewitter

    JuliaB

    25. January 2014 um 11:06

    Berlin, Ende des 19. Jh,: Voller Hoffnungen ist das junge Ehepaar Trettin in die deutsche Hauptstadt gezogen. Fridolin hat einen guten Posten als stellvertretender Bankdirektor gefunden und Lore eröffnet mit einer Freundin einen Modesalon, der schon bald einige angesehene Kundinnen gewinnen kann. Doch damit beginnen die Probleme, denn für eine Freifrau von Trettin schickt sich die Beteiligung an einer „Nähstube“ nicht, so dass Gerüchte aufkommen und Lore von den Damen der besseren Gesellschaft geschnitten wird. Fridolin könnte zum Teilhaber der Bank werden, aber die Abneigung von Frau und Tochter seines Chefs Lore gegenüber machen jeden gesellschaftlichen Anlass für ihn zum Balanceakt und belasten die junge Ehe massiv. Und dann trifft er auch noch Hede Pfefferkorn wieder, eine alte Bekannte und Besitzerin eines Edelbordells... Nachdem ich die „Wanderhure“ von Iny Lorentz wegen der vielen historischen Patzer irgendwann entnervt zur Seite gelegt habe, habe ich um Bücher des Münchner Autorenpaars lange Jahre einen großen Bogen gemacht. Die Lobeshymnen einer Kollegin und die Tatsache, dass es hier um eine gänzlich andere Epoche handelt, haben mich nun bewogen, „Aprilgewitter“ eine Chance zu geben. Und fairerweise muss ich sagen, dass dieses Buch sehr sauber recherchiert ist und auch Kleinigkeiten historisch passend sind. Allerdings reicht das noch nicht für einen guten Roman, denn die Handlung muss genauso überzeugen wie das historische Setting. Und an diesem Punkt offenbart das Buch doch gravierende Mängel. Es wäre vor allem wünschenswert gewesen, mehr Raum auf die Charakterzeichnung zu verwenden, statt dauernd zum ewiggleichen Schwarz-Weiß-Schema zu greifen. So sind die Guten stets freundlich, hilfsbereit und tapfer, die Bösen immer gierig, niederträchtig und brutal – und das wird bei 720 Seiten sehr bald langweilig. Um den Leser trotzdem bei Laune zu halten, wird die Geschichte darum überladen mit Intrigen und Schicksalsschlägen, so dass all diese „Zufälle“ irgendwann definitiv ihre Glaubwürdigkeit verlieren. So liest sich das Buch zwar flüssig, weil immer etwas passiert, aber insgesamt ist „Aprilgewitter“ ziemlich seicht und belanglos.

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  • Gewitterwolken über Berlin

    Aprilgewitter

    KitKat88

    24. September 2013 um 11:03

    Eine durch und durch gelungene Fortsetzung zu Dezembersturm. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und wirken durch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen nicht mehr ganz so schwarz-weiß wie im ersten Band der Ostpreußen-Trilogie. Auch der historische Hintergrund ist deutlich besser ausgearbeitet und fließt entscheidend in eine Geschichte um Intrigen aus Rache und Gier ein, gegen die sich die Protagonistin zur Wehr setzen muss. Und das in einer Gesellschaft, in der nur das „von“ im Namen in Kombination mit einem militärischen Rang viele Türen öffnen kann.  Auch tut es dem Roman in meinen Augen nur gut, dass die naseweiße Nati nur noch als Nebenfigur auftritt. Was an einem schlicht ungezogenen und vorlauten Blag charmant sein soll, ist mir leider unbegreiflich. Alles in allem eine spannende und fesselnde Geschichte, in der Lore und Fridolin gegen ungeahnte Hindernisse für ihr Glück und für einander kämpfen müssen. 

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  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2012 um 12:17

    Harte Fakten: Autor: Iny Lorentz Titel: Aprilgewitter Verlag: DerClub : München Jahr: 2010 Seiten: 713 ISBN: – Bertelsmannausgabe Klappentext: Ende des 19. Jahrhunderts: Glücklich und voller Hoffnung brechen Lore und Fridolin nach Berlin auf. Hier tritt Fridolin einen bedeutenden Posten in einem Bankhaus an, und Lore erfüllt sich ihren großen Traum, mit ihrer Freundin einen Modesalon zu eröffnen. Doch bald muss sie erkennen, dass sie von den Damen der Gesellschaft geschnitten, ja dass ganz offensichtlich gegen sie intrigiert wird. Dann beginnt es auch noch in ihrer scheinbar so glücklichen Ehe zu kriseln, denn Fridolin hat eine alte Bekannte wieder getroffen – die Besitzerin des Edelbordells Le Plaisir … Über die Autorin: Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman “Die Kastratin” die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit “Der Wanderhure” gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft. Meinungsbildung: Ich stehe ja total auf Iny Lorentz Romane. Ihr Schreibstil ist interessant und fesselnd. Man kann viel voraussehen, doch sind ihre romantischen Geschichten aus meiner Sicht nie abgeschmontzt! Aprilgewitter ist Band zwei der Tretin – Reihe. Lore und Fridolin sind glücklich in Berlin und Lore hat ihren Modesalon. Doch so rosig bleibt es nicht, aber das gehört ja dazu. Ich mag Lore als Charakter sehr, sie ist ein kleiner Dickkopf und hat eine feste Meinung vom Leben und weiß was sie will. Fridolin ist da anders, er lässt sich sehr von anderen beeinflussen… wer hat zwar auch gewisse Vorstellungen was er tun will, aber er lässt sich oft von anderen beraten. Das bringt ihm auch die Probleme. Ich war total gefesselt und konnte es nicht zur Seite legen. Denn dieses Mal war es kein purer Liebesroman, sondern eher ein kleiner Krimi. Eine böse Intrige muss gelöst werden, damit Lore und der liebe Fridolin glücklich bleiben können. Dieses Glück steht unter einem dunkeln Stern, aber es geht gut aus und das wünscht man sich ja am Ende. Fazit: Interessanter romantischer Roman mit leichtem Krimigehalt. Ich liebe den Schreibstil und werde definitiv Band 3 lesen.

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  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    kornmuhme

    31. August 2012 um 21:29

    Tja, ich weiß auch nach diesem Buch nicht, ob ich das Autorenpaar, das sich hinter Iny Lorentz verbirgt, mögen oder meiden soll ... Dies ist jetzt mein 3. Buch von ihnen, und wirklich überzeugen konnte es mich nicht, obwohl es mich meistens ganz gut unterhalten hat ... ******************** Kommen wir erstmal zum Inhalt: Deutschland, 19. Jahrhundert. Lore lebt mit ihrem Mann Fridolin von Trettin mittlerweile in Berlin, der pulsierenden Hauptstadt Preußens. Anders als im eher beschaulichen Bremen gilt hier ein strenger Gesellschafts- und Sittenkodex. Lore hat mit ihrer guten Freundin Mary einen Modesalon eröffnet und arbeitet dort selbst gelegentlich als Schneiderin. Dies ist sowohl ihrem Mann Fridólin als auch der oberen Gesellschaft ein Dorn im Auge. Schließlich kann es nicht angehen, dass die Frau eines adligen Herrn (von Trettin) wie eine gewöhnliche niedere Bürgerin arbeitet. Zudem hat Fridolin ganz aktuell seine Karriere im Auge, er ist Vizedirektor des großen Bankhauses Grünfelder und hat sogar die Möglichkeit, Teilhaber zu werden. Da ist das Gerede über Lore natürlich alles andere als förderlich. Hinzu kommt, dass Lore von den Damen der oberen Gesellschaft gemieden wird und keinerlei Kontakte knüpfen kann. Sie droht zu vereinsamen. Und Familie Grünfelder ist sie sowieso ein ganz besonderer Dorn im Auge, hat ihr geliebtes Töchterchen doch ihr Herz an Fridolin verloren und akzeptiert nur ihn als möglichen Ehegatten ... ********************** Meinung: Greift man zu einem Schmöker von Iny Lorentz, kann man sich auf eines verlassen: auf einen süffigen Schreibstil! Das Buch liest sich locker-flockig, die Seiten fliegen nur so dahin, die Wortwahl ist der Zeit des 19. Jahrhunderts in etwa angepasst. Auch das Setting ist sehr reizvoll: Preußen, Kaiserzeit, Militarismus, strenge gesellschaftliche Regeln, bürgerliche Moral, Konflikte zwischen aufstrebendem Bürgertum und alteingesessenem Adel ... Alles in allem eine Themenmischung, die mich sehr anspricht! Warum ist der Funke dann nicht übergesprungen? Nun, der Grund dafür liegt - wieder einmal - in den simplen, in "gut" und "böse" eingeteilten Charakteren und einem sehr vorhersehbaren Plot. Ich habe bisher zwei Bücher von Iny Lorentz gelesen, "Die Wanderhure" und "Die Kastellanin", und da ist mir das gleiche Problem schon sauer aufgestoßen. Es gibt leider nur Schema F- Charaktere, entweder sind sie durch und durch hinterlistig, gemein, egoistisch und grausam oder eben genau das Gegenteil: ehrbar, sittsam, emanzipiert, offen und natürlich stark! Na ja, ung ganz oft sind sie leider auch ziemlich dumm .., Darüber hinaus handeln die Figuren oft vorhersehbar. Meistens wird es so dargestellt, dass den Charakteren nur eine einzige Handlungsmögtlichkeit eröffnet wird, sie schauen weder nach links noch nach rechts, als ob sie keine andere Wahl hätten. Dem ist aber nicht so, und oft habe ich mich während des Lesens gefragt "Warum denkt er denn nicht auch darüber nach?" oder "Wieso macht er nicht das?". Aber bei Iny Lorentz muss die Geschichte ja in exakt der einen Richtung laufen, nämlich die, die das Autorenpaar vorgesehen hat. Ich hatte oft das Gefühl, dass der Plot stark gelenkt und konstruiert war, die Geschichte entwickelte sichz nicht aus sich heraus. Schade fand ich es auch, dass einige (interessante) Charaktere zu Anfang viel Raum eingenommen haben (z.B. Caroline von Trepkow, ein verarmtes Adelsmädchen, dass zwangsweise arbeiten muss, um ihre Mutter und sich zu versorgen, oder auch Gregor Hilgemann), ab der Hälfte des Buches aber kaum mehr eine Rolle spielten. Da stellt sich natürlich die Frage, warum sie überhaupt eingeführt wurden. Ab der Hälfte des Buches entsteht dann auch eine Art Bruch in der Geschichte. Die Inrigen ziehen immer weitere Kreise bis zum Höhepunkt, und ab diesem geht es dann nur noch darum, das Ränkespiel zu entwirren und Missverständnisse aufzuklären - und dieser Part ist einfach furchtbar vorhersehbar und, ja, fast schon platt. In dem Teil verschwinden auch die in der ersten Hälfte so liebevoll eingeführten Charaktere zu Lasten einer klischeebeladenen Handlung - zu der es übrigens nicht gekommen wäre, wenn die Figuren einfach mal offen miteinander REDEN würden. Viele Missverständnisse in dem Buch entstehen einfach deswegen, weil die Personen ihre Gedanken, Vermutungen, Befürchtungen für sich behalten. Tja, sprechenden Menschen kann geholfen werden :-). Aber gut, andererseits hätten keine 700 Seiten gefüllt werden können ... *********************** Fazit: Das Buch bietet leicht, seichte Unterhaltung für Leser, die sich für die Preußenzeit interessieren. Es liest sich flüssig, ist unkompliziert und bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen. Abstriche gibt es von mir bei Charakterzeichnung und Plotentwicklung - zu platt, zu vorhersehbar, zu konstruiert. 3 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    tasmanischer-teufel

    23. May 2012 um 15:51

    Die Rezension ist unter
    http://pudelmuetzes-buecherwelten.de
    zu lesen. Ich bin der tasmanische Teufel

  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    Monika Jary

    29. August 2011 um 19:51

    Der Folgeband von Dezembersturm ist genauso spannend geschrieben. Man versinkt in der Geschichte von Lore und Fridolin. Beide haben Bremen verlassen und sich ein Zuhause in Berlin eingerichtet. Jedoch bleiben sie nicht vor weiteren Intrigen aus Lores Verwandschaft verschont und Lore glaubt um ihr Glück und ihren Mann kämpfen zu müssen. Dabei hat sie es, zu damaliger Zeit sehr schwer, zumal die "gehobene" Gesellschaft sie permanent schneidet. Sie hat sich zwar ihren Traum von einer eigenen Schneiderstube mit Mary erfüllt, muss jedoch im Hintergrund arbeiten, da ihre Arbeit als anstössig empfunden wird.

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  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    AnjaKoenig

    16. August 2011 um 20:29

    das buch ist gut zu lesen und interessant. mir hat es gefallen.

  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    Büchermona

    06. March 2011 um 12:45

    Kurzbeschreibung: Ende des 19. Jahrhunderts: Glücklich und voller Hoffnung brechen Lore und Fridolin nach Berlin auf. Hier erfüllt sich Lore ihren großen Traum, mit ihrer Freundin einen Modesalon zu eröffnen. Doch bald muss sie erkennen, dass sie von den Damen der Gesellschaft geschnitten wird, ja dass ganz offensichtlich gegen sie intrigiert wird. Zu allem Überfluss beginnt es auch noch in ihrer scheinbar so glücklichen Ehe zu kriseln, denn Fridolin hat eine alte Bekannte wieder getroffen - die Besitzerin des Edelbordells Le Plaisir… Die Spannung kommt später… Dies war mein erstes Buch von Iny Lorentz, an welches ich mit sehr gemischten Gefühlen herangegangen bin. Zu Beginn schienen sich diese zu bewahrheiten…. Ich kam nur sehr schwer in die Geschichte hinein. Ich war gefangen in einer Vielzahl von Personen, die ich mir alle nicht behalten und dementsprechend einordnen konnte. Die politischen Aspekte waren mir zu detailgenau beleuchtet und schon nach kurzer Zeit habe ich mich schrecklich gelangweilt. Doch irgendwann geht eine Veränderung in der Geschichte vor. Plötzlich besteht die Handlung nicht mehr nur als Längen, sondern sie gewinnt Fahrt und man wird gefesselt. Auch die Charaktere sind nicht mehr schwer voneinander zu unterscheiden, da zwischen „Gut“ und „Böse“ klare Grenzen gezogen werden. Die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger „Dezembersturm“ kann ich leider nicht beurteilen, da ich das Buch nicht gelesen habe. Aber auch ohne den Inhalt des 1. Teils zu kennen, sind bei mir doch keine Wissenslücken offen geblieben. Über die Zeit werden alle Fragen und Punkte geklärt, die für den Leser noch irgendwie wichtig sein könnten. Iny Lorentz überzeugt mit einer gut recherchierten Geschichte, bei der die nötige Portion Fiktion nicht fehlt. Allerdings war mir der Schreibstil oft zu fade; mir hat die Authentizität der Geschichte gefehlt. Volle Punktzahl kann ich diesem Buch nicht geben, aber ich kann im Nachhinein sagen, dass ich doch nicht ganz umsonst zu diesem Buch gegriffen habe. Vielleicht versuche ich es ja irgendwann nochmal mit einem Iny-Lorentz-Roman.

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  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    Bücherdiebin

    04. December 2010 um 17:23

    Ehekrise im Hause Trettin! Lore und Fridolin sind von Bremen nach Berlin gezogen, weil Fridolin dort als Teilhaber in einer Bank arbeiten kann. Doch Fridolin hat sich verändert und es kommt immer öfter zum Streit zwischen den beiden. Zudem reden die hoch angesehen Leute der Stadt schlecht über Lore, so das sie niemand zu Anläßen einladen möchte. Und dann wird Fridolin in etwas verwickelt, wo Lore alles dran setzen muss, um ihn zu helfen. Fünf Sterne dafür, das es auch anders gehen kann! So oft geht es darum, das sich verliebt wird, Probleme beseitigt werden und dann das allseits beliebte Happy End herbeigeführt wird, wo die Frau glücklich in die Arme des Geliebten sinken kann. Hier aber,hat Iny eine Geschichte über eine Ehe geschrieben.

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  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2010 um 10:00

    Ein typischer Iny Lorentz Roman, also die optimale Urlaubslektüre. Aprilgewitter ist die Fortsetzung von Dezembersturm. Dieses mal spielt der Roman in Berlin wo Lore und Fridolin versuchen sich neue Existenzen aufzubauen, doch auch hier werden sie von den Intrigen eingeholt. Wunderbar in einem Rutsch durchzulesen.

  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2010 um 12:43

    Fridolin und seine Cousine / Ehefrau Lore reisen nach Berlin, um dort ein neues Leben zu beginnen. Zusammen mit ihrer Freundin Mary eröffnet Lore ein Modesalon, während Fridolin in einer großen Bank seinen "ersten, richtigen" Job beginnt. Doch wie so oft bleibt das Leben nicht einfach ruhig, Intrigen und Gerüchte machen sich in der höheren Gesellschaft über Lore, ihre Ehe und ihr Können breit. Gerade als sie Fridolin am meisten braucht, scheint ihre Ehe tatsächlich zu kriseln, denn Fridolin hat eine alte, wohl bekannte, Dame wieder : die Besitzerin des Bordells "Le Plaisir". Nach einem eher kitschigen ersten Teil, ist es dem Ehepaar Lorentz gelungen, diese "Preußen-Reihe" zu verfeinern. Lore und Frodolin erleben zwar immer noch die tollsten Sachen, zum Beispiel ein fast Attentat auf den Kaiser, aber nicht mehr in so einer Heftigkeit, wie in Dezembersturm. Überhaupt finde ich diesen Teil sehr viel authentischer und spannender. Die Charaktere, seien es Mary, Lore oder Fridolin, bekommen in Aprilgewitter eine Tiefe, die ich mir für Dezembersturm auch gewünscht hätte. Besonders Lore wächst einem jetzt in diesem Teil ans Herz und man war wirklich gespannt, wie das alles so zu Ende geht. Man kann sagen, dass Lore mutiger und selbstbewusster ist und nicht mehr so kindlich wie zuvor, das war sehr angenehm beim Lesen. Was Fridolin angeht, so fand ich eigentlich die Heirat der beiden im ersten Teil sehr überstürzt und war mir nicht wirklich sicher, was er für Lore empfindet. In diesem Teil bekommt ihre Ehe natürlich viel Platz, zum krachen, toben und zum lieben, sodass man als Leser sein eigenes Gefühl dafür bekommt, wie Aufrichtig diese Ehe eigentlich ist. Mir gefiel das Ende gut und es lässt einen erahnen, dass es auch hier einen weiteren Teil geben wird, wann dieser Teil erscheint, ist mir bisher ab noch unbekannt. Was mir besonders an dem Schreibstil der Lorentz's gefällt ist, dass sie sehr auf den sprachlichen Stil der Zeit geachtet haben. Da haben sie entweder wirklich gut recherchiert, oder aber einfach sich nur richtig gut in ihre Figuren versetzt. Auch die Beschreibung Berlins war sehr real und man konnte es förmlich vor Augen sehen. An diesem Buch, konnte man erahnen, warum die "Wanderhure" z.B. so ein großer Erfolg wurde. Nach Dezembersturm konnte ich das noch nicht verstehen.

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  • Rezension zu "Aprilgewitter" von Iny Lorentz

    Aprilgewitter

    FoxisBuecherschrank

    18. September 2010 um 14:31

    Besser als Teil 1 und so weggelesen. Es soll davon bald noch ein 3. Band geben. Ich bin gespannt.

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