Iny Lorentz Das goldene Ufer

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  • 20 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Das goldene Ufer“ von Iny Lorentz

Walther und Gisela teilen das gleiche Schicksal. Beide haben ihre Eltern verloren und wachsen jetzt unter der Obhut des Grafen Renitz auf. Doch der leibliche Grafensohn verachtet die neuen Familienmitglieder. Als sich nach Jahren beide Jungen in Gisela verlieben, sie jedoch nur Augen für Walther hat, kommt es zum Eklat, und den Liebenden bleibt nur die Flucht zu neuen Ufern. Auf ins ferne Amerika!

Ein sehr schöner spannender Roman über das auswandern nach Texas

— Schatzfrau37
Schatzfrau37

Spannende Historie in bisweilen unerträglich kitschigem Gewand

— veronika_lackerbauer
veronika_lackerbauer

Nach Napoleon ist Europa im Umbruch. Ein Zögling und eine Magd erleben die Willkür ihrer Herren und beschliessen, Europa zu verlassen.

— buchbunt
buchbunt

Das Buch ist gut! Aber für mich ist noch Luft nach oben.

— tenchy
tenchy

Also ich fand es furchtbar. -.- Ich bin absolut KEIN Fan solcher Bücher! ^^° (Und das jetzt ohne jemanden angreifen zu wollen. >_<

— Draco_Tenebris
Draco_Tenebris

Super Buch, spannend, schnell gelesen!

— eli199
eli199

Schleppender Anfang, spannendes Ende!

— Jenny1900
Jenny1900

Nicht das beste Werk aber so ist zumindest für die anderen Teile eine Steigerung nach oben möglich.

— Finesty22
Finesty22

Sicherlich nicht das beste Buch von iny lorentz...

— danisternchen
danisternchen

hat mir sehr gut gefallen, aber zuvieleAbschlußbücher sollte es auch nicht geben,mir wird dann irgendwann langweilig

— Goldammer
Goldammer

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  • Rezensionen
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  • Schöner fesselnder Roman

    Das goldene Ufer
    Schatzfrau37

    Schatzfrau37

    09. September 2017 um 13:35

    Dieses tolle spannende, fesselnde Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und die Geschichte von Gisela und Walter hat mich total begeistert von Anfang an. Mir persönlich hat dieses Buch richtig gut gefallen, kann es echt nur empfehlen und werde es auch sicher einmal wieder lesen.

  • Spannende Historie in bisweilen unerträglich kitschigem Gewand

    Das goldene Ufer
    veronika_lackerbauer

    veronika_lackerbauer

    22. July 2017 um 14:01

    Man kennt Iny Lorentz ja ohnehin als das Pendant zu Rosemunde Pilcher im Historien-Segment. Die Verfilmungen stehen denen der Pilcher-Bücher in Kitsch und schwurbeliger Romanzen-Seligkeit in nichts nach. Wer sich allerdings die Mühe macht und Pilcher liest, statt die Filme zu sehen, und das am besten im englischen Original, wird feststellen, dass sie gar nicht so kitschig sind. Hätte ja sein können, dass das bei Iny Lorentz ähnlich ist. Vielleicht liegt es nur an den Fernsehmachern, denen historische Schinken nur bekömmlich vorkommen, wenn sie vor Schmalz triefen.Dem ist aber leider nicht so. Zumindest "Das goldene Ufer" strotzt auch in literarischer Form vor Pathos und Kitsch. Schade. Eine schöne Story und der eine oder andere mehrschichtige Charakter ist aber dennoch versteckt. Aber wer fundiert recherchierte, vielschichtige historische Romane sucht, ist hier wohl eher an der falschen Adresse.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1095
  • eBook Kommentar zu Das goldene Ufer von Iny Lorentz

    Das goldene Ufer
    Stenzel

    Stenzel

    via eBook 'Das goldene Ufer'

    Wieder ein gelungenesr Roman mit geschichtlichem Hintergr. Liest sich sehr gut und flüssig.

    • 6
  • Die Wanderhure lässt grüßen

    Das goldene Ufer
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    Dieses Buch stammt aus der Feder des „Die Wanderhure“-Autorenpaars Iny Lorentz. Eigentlich mag ich Iny Lorentz nicht und ich verabscheue ihre Bücher normalerweise, aber ich wollte unbedingt herausfinden warum sich ihre Romane so gut verkaufen und weshalb diese auch ständig verfilmt werden. Tja. Nun weiß ich es. Bei der Schlacht von Waterloo verliert die kleine Gisela Mutter und Vater, doch auch der Trommlerjunge Walther muss die Grauen des Krieges mit ansehen. Zusätzlich rettet Walther seinem Kommandeur auch noch das Leben, was darauf folgt, bedeutet für die beiden dass sie eine gemeinsame Zukunft im Schloss der Herrschaften Renitz haben werden. Doch dieses Schloss wird von der arroganten und hochnäsigen Gräfin von Renitz und deren eingebildeten Sohn Diebold verwaltet und das heißt nichts Gutes! Fortan befinden sich Gisela und Walther unter den Fittichen der Grafschaft Renitz und so wie es kommt, rücken sie in den Mittelpunkt der Geschichte. Vor allem Gisela. Das klingt schon einmal nicht so schlecht, aber leider ging die gesamte Story aufgrund der Erzählweise völlig in die Hose. Mir hat das Buch so gar nicht gefallen, aber das lag nicht nur an den Figuren, sondern auch besonders an dem Schreibstil, der furchtbar künstlich aufgesetzt und hochgestochen wirkte. Und ich hasse so was. Kann man denn nicht normal schreiben? Ohne zwangsweise irgendwelche komisch klingenden Wörter einbauen zu müssen, damit ja alles schön aufgesetzt und hochgestochen wirkt? Das hat mich so gestört! Aber mehr noch hat mich gestört, dass besonders Gisela als die schöne, perfekte und oberkluge Hauptfigur dargestellt wurde. Nicht ein einziger Fehler ist ihr unterlaufen, denn Fehler, Ecken und Kanten machen Figuren normalerweise sympathisch. Dann noch Walther, der sich aufgrund seiner Intelligenz zum Dummdödel der Nation macht, aber urplötzlich dann doch wie ein Superheld beschrieben wird. Natürlich gibt es diese tollen Geschichten von Menschen, die ganz plötzlich Unglaubliches leisten, aber in diesem Buch wirkte alles so unreal und gleichzeitig super nervig. Mir hat das Lesen dieses Buches keinen Spaß gemacht und ich war froh als ich es geschafft hatte! Was ich ebenfalls zu kritisieren habe ist das schlechte Timing der Autoren: Auf ein tragisches Event folgte plötzlich eine quietschfidele Feier – Romantiküberschuss inklusive! Doch noch viel mehr machte es mir schwierig, dieses Buch zu mögen. Es klang nicht nur aufgesetzt, hochgestochen und arrogant, sondern auch gleichzeitig langweilig, abgedroschen und blöd. Nie wieder werde ich ein Buch von Iny Lorentz lesen. Das habe ich mir geschworen! Im Übrigen ist dies nur meine persönliche Meinung, damit möchte ich keine Fans der Autoren angreifen oder ähnliches. Aber immerhin weiß ich jetzt, warum ich die Bücher so grauenvoll finde.

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    • 2
  • Teilweise sehr spannend, dann wieder Längen

    Das goldene Ufer
    tenchy

    tenchy

    Ich war sehr gespannt was mich hier erwartet. Und um erhrlich zu sein, war ich ein klein wenig enttäuscht. Im ersten Band geht es kaum um Amerika. Viel mehr geht es um die Jugend von Walther und Giesela und wie es dazu kommt, dass sie auswandern möchten. Ok, es gehört natürlich eine Vorgeschichte dazu, aber für mich hätte diese nicht so sehr in die Länge gezogen werden müssen.Teilweise war es wirklich sehr spannend in Walther und Giselas Abenteuer einzutauchen. Ich persönlich hätte mir nur gerne etwas weniger Längen gewünscht. Auch sind die Dialoge ein wenig seltsam für meinen Geschmack. Was allerdings das Lesen sehr stark verinfacht :)Trotzdem werde ich dem 2. Band eine Chance geben und mir es auch noch holen. Bin ich doch viel zu neugierig wie es mit Walther und Gisela weiter geht :-)

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    • 2
  • Rezension zu "Das goldene Ufer"

    Das goldene Ufer
    ElkeK

    ElkeK

    28. March 2016 um 07:18

    Inhaltsangabe: Im Juni 1815 lernen sich Walther Fichtner und die erst zehnjährige Gisela bei der Schlacht von Waterloo gegen Napoleon kennen. Während er seinen Dienst als Trommelbub verdingt, begleitet Gisela ihre Mutter im Tross, die widerum ihren Mann in der Schlacht begleitet. Gisela verliert in einer Nacht beide Elternteile und Walther, schon früh Vollwaise geworden, rettet dem Graf von Renitz das Leben. Graf Medard von Renitz fühlt sich nun verpflichtet, die beiden Waisen zusich zu nehmen und für sie zu sorgen, trotz aller Widerstände in der Familie. Dass missfällt Diebold, dem Sohn des Grafen, sehr. Diebold, schon seit jeher von verwöhntem Charakter beseelt, lässt es Walther bei jeder sich bietenden Gelegenheit spüren. Dennoch kann Walther sich bewähren, lernt im gemeinsamen Unterricht und besucht mit ihm zusammen die Universität in Göttingen, wo Diebold auch nur mit Walthers Hilfe die Klausuren besteht. In der Zwischenzeit wächst Gisela auf dem Hof des Grafen zu einr liebreizenden jungen Frau heran. Diebold hat ein lüsternes Auge auf sie geworfen und ehe er sich nimmt, was er begehrt, heiraten Walther und Gisela. Doch damit werden erst recht die bösen Geister beschwören und in einer schicksalsträchtigen Nacht müssen Walther und Gisela fliehen … Mein Fazit: Dies ist mein erster Iny Lorentz-Roman gewesen und ich gestehe, es wird wohl nicht mein letzter sein. Mit historischen Romanen tue ich mich manchmal schwer, aber nachdem ich nun schon zum zweiten Mal eine spannende Geschichte um Auswanderer gelesen habe, werde ich wohl doch das eine oder andere in Augenschein nehmen. Das Buch geht gut los: Mit der Schlacht um Waterloo! Es wird blutig und auch nicht gerade schmeichelhaft für alle Beteiligten Personen. Aber wenn man erstmal den Anfang überwunden hat, lernt man Gisela und Walther, Medard und Diebold und alle anderen gut kennen und als Leserin konnte ich mich gut in die damalige Zeit einfinden. Vieles wurde nicht erklärt, sondern im Kontext der Geschichte heraus gearbeitet. Das Leben für das einfache Volk war zur damaligen Zeit sehr hart und schon sehr früh entwickelte Walther den Wunsch, nach Amerika auszuwandern. Durch einen Studenten an der Universität wurde er darauf aufmerksam und er setzt alles daran, um sich diesen Traum verwirklichen zu können. Ein ganzes Leben unter der Knechtschaft von Diebold von Renitz ist für ihn kein erstrebenswertes Ziel. Er spart sein Geld und liest Bücher zum Thema Auswanderung. Gisela, die Walther durchaus liebt, hat er dabei erstmal nicht im Visier, da ihre Konfessionen unterschiedlicher Natur sind. Doch durch Diebold sind sie bald gezwungen, Farbe einander zu bekennen und erkennen schließlich ihre Liebe zueinander. Die Flucht ist abenteuerlich und spektakulär. Man lernt nebenbei auch so ein bisschen was über die damalige deutsche politische Landschaft kennen. Wie viele Grenzen mussten überwunden werden, wie viele Länder und Fürstentümer es gab, beängstigend beeindruckend. Einzig das Ende der Geschichte zog sich ein bisschen dahin, es flachte dann etwas ab. Aber gut, die Umstände geboten es so. Manchmal habe ich mich über die ganzen Gemeinheiten von Diebold und den anderen Figuren schon sehr geärgert und ich flammte regelrecht für die Beiden auf. Ich bin in jedem Falle auf den zweiten Band neugierig und werde ihn bestimmt bald lesen. Dieser hat durchaus vier Sterne verdient! Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

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  • Iny Lorenz eben

    Das goldene Ufer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. January 2016 um 23:21

    Das goldene Ufer Nach der Schlacht von Waterloo nimmt Graf Renitz gleich zwei Waisenkinder bei sich auf. Den 13 jährigen Trommelbub Walther, der während des Gemetzels (welches auch in aller Deutlichkeit beschrieben ist) seinem Kommandeur Graf Renitz das Leben rettet, sowie die zehnjährigen Gisela, deren Eltern während der Schlacht gefallen sind. Sein leiblicher Sohn Diebold sowie auch die Gräfin Renitz missgönnen den beiden Kindern ihr Glück und machen ihnen das Leben schwer. Meine Meinung zu diesem Buch Erzählt wird in diesem Buch vorrangig das Schicksal von Walther, der den Missfallen seines "Bruders" Diebold auf sich gezogen hat und immer wieder seinen Schikanen ausgesetzt ist. Gisela wird indessen aufgrund ihres aufgeschlossenen und sympathischen Wesens zum Liebling der Köchin und Mamsell und unterstützt beide leidenschaftlich, während sie auf Walthers Rückkehr aus Göttingen wartet, da sie sich längst in ihn verliebt hat. Walther erging es nicht anders. Leider aber sehen die beiden keine Chance für sich, da Gisela katholisch und Walther protistantisch ist. Doch sie schmieden Pläne... Tatsächlich zieht sich der Verlauf des Romans über mehrere Jahre, beschreibt zuerst die Kindheit, später das Erwachsenenalter von Walther, Diebold und Gisela. Die späteren Ereignisse nehmen dramatische Züge an, bis die beiden Waisenkinder zur Flucht vor der mächtigen Grafenfamilie gezwungen sind. Mir hat der Auftakt der Auswanderer Trilogie sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist schlicht, aber dennoch der Epoche angepasst. Die Wortwahl ist klasse, wenn auch, gerade im ersten Teil, sehr direkt und makaber. Die Kapitel fliessen nur so dahin und man vergisst einfach die Zeit beim lesen. Ich hatte die komplette Geschichte sehr bildlich vor Augen, die Autoren schafften es, mich mit auf die Reise zu nehmen. Danke!

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  • Das goldene Ufer

    Das goldene Ufer
    Kleine8310

    Kleine8310

    15. March 2015 um 13:28

    "Das goldene Ufer" ist der erste Band der "Auswanderer"- Trilogie von dem Autoren Duo Iny Lorentz. In diesem Buch geht es um den verwaisten Trommlerjungen Walther, der in der Schlacht bei Waterloo, dem Grafen Renitz das Leben rettet. Aus Dank nimmt sich dieser des Waisenjungen an und auch des Mädchens Gisela, deren Eltern beide in der Schlacht starben. Die beiden Waisen wachsen nun auf dem Anwesen der Familie Renitz auf und Walther darf sogar studieren. Die Frau des Grafen und der Sohn Diebold neiden Walther die Gunst des Grafen und verachten ihn aufs übelste. Er wird vor allem von Diebold tyrannisiert sooft es nur geht. Jahre später wird aus Verachtung sogar Hass, denn beide wollen die Gunst der hübschen Gisela erlangen. Diese entscheidet sich für ihren Kinderfreund Walther und heiratet ihn. Daraufhin kommt es zum großen Eklat und dem jungen Paar bleibt nun nur die Flucht nach Amerika...    Das Autorenpaar Iny Lorentz hat mich mit diesem Roman wieder einmal ganz in seinen Bann gezogen. Immer wieder geschieht etwas Neues und Unvorhergesehenes, wodurch ich förmlich über die Sätze des Buchs geflogen bin. Die Beschreibungen sind detailliert und bildhaft und die Charaktere wirken sehr authentisch und sind gut ausgarbeitet. Die Charaktere Walther und Gisela wurden mir gleich sympathisch obwohl beide sicher nicht immer in meinem Sinne agieren, was die Sympathie aber nicht dämpft.  Der junge Graf Renitz und Diebold bilden einen perfekten Gegenpol zu diesen beiden und diese Unterschiede sorgen für die nötige Spannung.    "Das goldene Ufer" ist ein gelungener erster Teil einer Auswandersaga. Dieses Buch besticht durch eine spannende Handlung und tolle Charaktere.   

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  • Alles was ein gutes Buch brauch...

    Das goldene Ufer
    Felan

    Felan

    02. October 2014 um 10:15

    Das goldene Ufer war mein erster historischer Roman von Iny Lorentz und ich kann sagen, es wird definitiv nicht mein letzter gewesen sein. Die Geschichte hat mich total gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Mir war keine Sekunde langweilig mit diesem Buch und das obwohl das Buch 640 Seiten umfasst.  Der Schreibstil der Autoren, hierbei handelt es sich nämlich um ein Autorenpaar, lässt in einem das Gefühl hochkommen, dass man Teil der Geschichte ist. Es ist unglaublich gut recherchiert und neben einer spannenden Geschichte lernt der Leser auch noch unglaublich viel über Deutschland im 19.Jahrhundert. Die Geschichte zeigt natürlich nicht nur die Sonnenseiten der damaligen Zeit, sondern setzt sich sehr mit ihren Schattenseiten auseinander.  Liebe. Verrat. Neid. Grausamkeit. Tod. Mord. Die Spielchen der herrschenden Klasse und ihre Ignoranz gegenüber dem einfachen Volk, welches sie eher als Spielfiguren als Menschen ansahen. Dadurch scheint die Geschichte sehr real. Genauso könnte es passiert sein… Die Charaktere und ihre Geschichte haben mich sehr berührt. Sie sind sehr facettenreich, bleiben ihren Prinzipien aber treu. Sie versuchen gegen alle Widerstände anzukämpfen und müssen sich immer wieder gegen den Adel durchsetzen, welcher ihnen ständig Steine in den Weg wirft. Vor allem Walther muss man einfach lieben. Fazit: Ich liebe es, wenn ich als Leser mit fiebern und mit leiden kann. Wenn mir warm ums Herz wird und ich zwischendurch immer wieder Angst um die Charaktere habe.  Das alles hat mir dieses Buch geboten.  Dazu gab es noch das eintauchen in eine Welt, welche ich sonst nur aus den Lehrbüchern kenne, und für die eine neue Faszination in mir ausgelöst wurde. Damit steht es natürlich außer Frage, dass es 5/5 Pfötchen erreicht hat. Den folge Band habe ich schon bestellt und ich bin gespannt wie es weiter geht…

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  • Deutschland Anfang des 19.Jahrhunderts

    Das goldene Ufer
    Igela

    Igela

    07. April 2014 um 14:23

    Der Trommelbub Walther lernt bei der Schlacht von Waterloo die 10jährige Gisela kennen, die Vater und Mutter verliert und alleine da steht. Als Walther dem Kommandanten Graf Renitz das Leben rettet, und dieser dem Jungen eine Stelle auf seinem Gut verspricht, setzt Walther durch, dass auch Gisela mit kommen darf. Die beiden Kinder werden zusammen mit dem verhätschelten Sohn von Graf Renitz,Graf Diebold, unterrichtet. Später bleibt Gisela als Hilfe auf dem Gut und Walther und Graf Diebold studieren auf der Universität. Doch da Walther immer wieder von Graf Diebold zu spüren bekommt, dass er nur geduldet ist, bis sein Vater stirbt, beschliesst Walther nach Amerika auszuwandern. Um Gisela vor Diebold zu schützen, heiraten die beiden und machen sich auf die beschwerliche Reise nach Amerika. Ein gut recherchiertes, fantastisches Buch über die Geschichte Deutschlands im 19. Jahrhundert. Dem Autorenehepaar gelang es ausgezeichnet, die Sitten und Gebräuche des 19.Jahrhunderts zu skizzieren. Die Geschichte handelt von Grausamkeit, Dünkelgehabe ,Verrat und Liebe. Trotz der altertümlichen Sprache und den damals gebräuchlichen Ausdrücken liest es sich leicht und fliessend. Auf über 600 Seiten ist es den Autoren gelungen, den Spannungsbogen hoch zu halten .Etwas, das bei so dicken Schmökern keinesfalls immer der Fall ist. Wieder ein fantastisches Buch nach dem Erfolg "die Wanderhure" aus der Feder von Iny Lorentz!

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  • Das goldene Ufer

    Das goldene Ufer
    Viva_la_vida

    Viva_la_vida

    31. March 2014 um 22:20

    Der Vollwaise Walther Fichtner ist Trommelbub im Regiment von Graf Renitz zur Napoleons. Bei der Schlacht von Waterloo lernt er die junge Gisela kennen. Als Gisela in dieser Schlacht ihre Eltern verliert und Walther dem Grafen das Leben rettet, nimmt dieser sich den beiden an und sie ziehen mit ihm in die Heimat. Walther wird zusammen mit dem Grafensohn Dietbold unterrichtet und darf sogar mit ihm zusammen studieren. Dietbold ist eifersüchtig auf Walther und macht ihm wo er nur kann das Leben schwer. In den Jahren entwickelt sich regelrechter Hass zwischen den jungen Männern. Aus Gisela, die als Dienstmädchen auf der Burg angestellt ist, wird eine hübsche Frau und Walther beginnt sich für sie zu interessieren. Doch auch Dietbold begehrt Gisela und bedrängt sie immer wieder. Um ihrer beiden Not zu entfliehen ,beschließen Walther und Gisela gemeinsam in Amerika ihr Glück zu suchen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise im einer gefährlichen Zeit. Denn auf dem Land wie auch auf dem Wasser lauern Diebe, Vergewaltiger, Krankheit und Tod. Das ist Geschichte zum Anfassen, wie man es von Iny Lorenz gewohnt ist. Die 600 Seiten lesen sich flott und flüssig. Zu keiner Zeit war dieser Roman langweilig oder trocken. Gemeinsam mit Walther und Gisela erlebt der Leser eine aufregende Reise und hat das Gefühl mit ihnen in der Postkutsche, am Lagerfeuer oder auf dem Segelschiff zu sitzen. Zwei Jahrhunderte früher, und doch irgendwie im Hier und Jetzt. Mir hat der erste von vier Teilen wunderbar gefallen und bin froh gleich heute abend mit dem zweiten beginnen zu können.

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  • Von Waterloo nach Texas

    Das goldene Ufer
    ankevomsund

    ankevomsund

    28. December 2013 um 17:33

    Wer unterhaltsame historische Literatur für kurzweilige Stunden sucht, der ist mit mit Iny Lorentz immer auf der sicheren Seite. Von der Schlacht bei Waterloo gelangen wir mit Gisela und Walther in die Welt des Adels und den damit verbundenen Ungerechtigkeiten gegenüber Angestellten und Leibeigenen. Die Studentenbewegung in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts wird verbunden mit Walthers Geschichte betrachtet. Natürlich dürfen Intrigen auf dem Hof des Grafen nicht fehlen ... Persönlich finde ich die Beschreibung der Überfahrt nach Amerika als sehr gelungen. Vor einiger Zeit besuchte ich das Auswanderer-Museum Ballinstadt in Hamburg. Hier findet man in der sehr gelungenen Ausstellung u. a. Nachbildungen von Schiffskabinen aber auch vom Mitteldeck. Bezugnehmend auf diese Ausstellung war das "Kopfkino" beim Lesen perfekt. Ich habe den 1. Teil der neuen Romanreihe als lesenswert empfunden.  Bin aber der Meinung,  dass man diese Story nicht unbedingt weiter auf dem amerikanischen Kontinent ausdehnen muss. Aus diesem Grund "nur" 4 Sterne.

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  • Flucht aus dem düstern Deutschland - in die Neue Welt...

    Das goldene Ufer
    Ginevra

    Ginevra

    27. December 2013 um 19:25

    Anfang des 19. Jahrhunderts: der junge Walther rettet bei der Schlacht von Waterloo dem Grafen von Renitz das Leben und wird fortan auf dessen Landsitz erzogen. Auch die Kriegswaise Gisela findet hier eine neue Heimat. Doch der glückliche Schein trügt: bald macht der niederträchtige Grafensohn Diebold beiden das Leben zur Hölle. Die Lage eskaliert zusehends, und schließlich bleibt ihnen nur ein Ausweg: die dramatische Flucht in eine Neue Welt... Das Autorenpaar "Iny Lorentz" steht für historische Bestseller- Romane und gründliche Recherchen. Ihre Bücher lesen sich flüssig und versetzen in vergangene Zeiten. "Das goldene Ufer" hat mir - in der Hörbuchversion - zwar gefallen, da es das Leben einfacher sowie adliger Menschen im zersplitterten Deutschland zur Zeit Napoleons ausgiebig beschreibt. Die Geschichte ist außerdem sehr spannend - fast ein Krimi. Mich hat jedoch enttäuscht, dass das Buch bis kurz vor Schluss in Deutschland spielt - bei dem vielversprechenden Titel hatte ich die das Ankommen in Amerika deutlich früher erwartet! Auch wenn das Buch als Auftakt zu einer Serie geplant ist, finde ich die Vorgeschichte eindeutig zu lang - deshalb ein Punkt Abzug. Fazit: ein interessanter und spannender historischer Roman für alle, die sich für das Schicksal und die Beweggründe der ersten deutschen Auswanderer interessieren.

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  • Abenteuer und Lust darauf

    Das goldene Ufer
    detlef_knut

    detlef_knut

    23. November 2013 um 14:37

    Der Roman des Autorenpaares ist der Auftakt einer neuen Romanserie um die Auswanderungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Handlung beginnt im Morast und Schlamm, im Krieg. Der kleine Walter marschiert in einem Heer von Soldaten an der Seite eines Musketiers. Sein Regiment hatte erst vor zwei Tagen mit einem Teil von Napoleons Armee gekämpft. Nun sind sie auf dem Marsch nach Waterloo. Seit zwei Jahrzehnten marschiert der Kaiser der Franzosen von Sieg zu Sieg, doch nun wollen ihm die deutschen Truppen den Garaus machen.  Die Schlacht brachte viele Verluste, viele Weggefährten, darunter die Frauen, die im Tross mitmarschierten, wurden getötet. Während der Kämpfe rettet der kleine Junge, der stets mit seiner Trommel wegen ihrer Größe zu kämpfen hat, dem Regimentskommandeur das Leben. Oberst Graf Regnitz hat ein gutes Herz und belohnt den Trommler damit, ihn nach dem Krieg mit auf sein Anwesen zu nehmen und ihm gleichermaßen wie seinem eigenen Sohn eine Bildung angedeihen zu lassen. Walter bittet den Grafen, auch Gisela, die während der Schlacht zur Waise geworden war, mit auf das Gut zu nehmen. Die fürsorglichen Gedanken, die der Oberst pflegt, sind vor allem dessen Sohn, ein Luftikus und Möchtegern, und seiner Ehefrau, die wiederum den Sohn über alles schätzt und beschützen möchte, ein Dorn im Auge. So werden Ehefrau und Sohn zwangsläufig Widersacher in einem perfiden Spiel. Walter und auch Gisela bekommen Schulbildung auf dem Anwesen und werden später vom Grafen angestellt. Während Gisela als Magd in Diensten genommen wird, wird Walter, der der Sohn des alten Försters ist, gleichermaßen als Förster in Diensten genommen. Doch die außerordentliche Intelligenz Walters missfällt dem Sohne des Grafen überaus, lässt ihn schier vor Neid platzen.  Dem Autorenpaar ist mit diesem Roman wieder ein großes Abenteuer gelungen, in welchem sie das Auf und Ab der Gefühle der Leser bedienen. Der Leser wird hineingezogen in eine Geschichte, die es ihm unmöglich macht, nicht für die eine oder andere Figur im Roman Partei zu ergreifen. Atmosphärisch hat mich dieser Roman sehr stark an einige Werke von Karl May erinnert. Besonders an die Werke Mays, die in Deutschland spielen. Sie handeln im gleichen Jahrhundert wie der vorliegende Roman, und Förster, Grafen, Bedienstete sind dort ebenso bekannt wie die in diesem Buch. Iny Lorenz haben sich wieder mal in eine andere Zeit begeben und verstehen es fantastisch, die Liebe zweier Menschen während eines chaotischen und zerstörenden Umfelds erwachsen zu lassen.  Abenteuer und Lust auf Abenteuer zeichnen für einen sehr unterhaltsamen Roman. Dafür kann es nur eine volle Punktzahl geben.  © Detlef Knut, Düsseldorf 2013

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