Die Feuerbraut

von Iny Lorentz 
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Die Feuerbraut
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Deutschland im 30jährigen Krieg. Die junge Irmela wird als Hexe denunziert. Kann sie gerettet werden Nicht schlecht - für Hystoriefans

S

Vor längerer Zeit schon gelesen. Toll wie immer. Auf Iny Lorentz ist eben Verlass.

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Inhaltsangabe zu "Die Feuerbraut"

Deutschland im Dreißigjährigen Krieg: Die siebzehnjährige Irmela von Hochberg muss zusammen mit ihrem Vater vor den heranrückenden Schweden fliehen. Doch auf der Flucht fallen sie den Feinden in die Hände. Wie durch ein Wunder kann Irmela entkommen – und wird daraufhin beschuldigt, eine Hexe zu sein. Dies ist Wasser auf die Mühlen des Priors vom Kloster Lexenthal, der bereits vor Jahren Irmelas Mutter auf den Scheiterhaufen bringen wollte. Nun wird die Tochter zum Opfer seines düsteren Ränkespiels. Das Netz, das sich um die schöne Irmela spinnt, wird immer enger, und nichts scheint sie mehr vor dem Feuer retten zu können …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426509616
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:759 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:19.09.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.12.2007 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    makamas avatar
    makamavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Deutschland im 30jährigen Krieg. Die junge Irmela wird als Hexe denunziert. Kann sie gerettet werden Nicht schlecht - für Hystoriefans
    `Hexenkomplott

    Deutschland in 30jährigen Krieg. Die junge Irmela von Hochberg muss zusammen mit ihrem Vater und anderen Leuten vor den Schweden fliehen.....
    Doch sie fallen den Feinden in die Hände, nur durch einzigartige Gehör des Mädchens kann sie sich und einige andere retten:...
    Das wird ihr zum Verhängnis ....
    Soche Fähigkeiten kann nur eine Hexe haben..... Auch Neid und Missgunst tragen dazu bei, dass der Prior des Klosters von Lexentahl sie nun verfolgt ....Seineh  schöne Nichte hatte nämlich nicht so viel Glück und ist den marodierenden Banden zum Opfer gefallen.....
    und fürchterlich entstellt worden.
    Sie wird zum OPfer seines düsteren Ränkespiels.....
    Nicht ganz unschuldig daran sind auch Irmelas Stiefgroßmutter Helene  und deren Tochter Johanna, die gerne das Vermögens des Mädchens hätten.....
    Fazit und Meinung:
    Die Geschichte spielt mitten im 30jährigen Krieg und auch die Ererignisse und Intrigen spielen eine wichtige Rolle in den Roman, für mich manchmal zuviel....
    Auch die vielen Mitwirkenden, die zum Glück hinten aufgelistet sind, machen es nicht einfacher.
    Manchmal lässt auch die Spannung ein wenig zu wünschen übrig.
    Die meisten Charaktere, gerade Irmela, abe auch ihre Magd und ABdur haben mir sehr gut gefallen.
    Von mir gibt es knappe 4 Sterne für dieses Buch.

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    Osillas avatar
    Osillavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wer schon Gefallen an den bisherigen Lorentz-Romanen hatte, sollte dieses Werk unbedingt lesen.
    Ein eindrucksvolles Bild jener Zeit

    Der historische Roman "Die Feuerbraut" des Münchner Autorenehepaars, welches unter dem Namen Iny Lorentz publiziert, thematisiert eine Zeit voller Schrecken während des Dreißigjährigen Kriegs. Genauer gesagt, werden die Erlebnisse der Hauptfigur Irmela von Hochberg mit Beginn des Schwedischen Kriegs (1630-1635) dargestellt. Während der Flucht vor den Schweden fallen sie und ihre Mitreisenden denselben in die Hände. Nur durch Irmelas gutes Gehör gelingt es ihr, ein paar der Reisegefährten vor den Schweden zu warnen. So kommt es dazu, dass die Mitreisenden, die den Schweden zum Opfer gefallen sind aber dennoch überlebt haben, ihr unterstellen, sie sei eine Hexe. Da Irmela die Alleinerbin eines großen Vermögens ist, entspinnt sich ein Netz voller Intrigen, welches selbst von Kirchenmitgliedern unterstützt wird.

    Wie schon in den letzten Werken ist aber auch hier zu bemerken, dass die entstehenden Paarkonstellationen meist schon von Beginn der Geschichte absehbar sind. Die Umwege zu diesen Paarbildungen sind in dem Werk "Die Feuerbraut" aber dennoch unvorhersehbar und somit bleibt die Geschichte von Anfang an voller Spannung.

    Die Hauptfigur Komtesse Irmela von Hochberg ist, im Unterschied zu den Charakteren in den bisherigen Romanen von Iny Lorentz, ein unsicheres, schüchternes, nicht gerade hübsches junges Mädchen, welches im Laufe der Geschehnisse zunehmend selbstsicherer wird und versucht ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen.
    Neu in diesem Werk ist somit die Darstellung der Protagonisten. Oft wurde bei den vorherigen Werken Iny Lorentz' bemängelt, dass sie immer wieder perfekte Charaktere beschreibt, welche eher realitätsfern erscheinen. Nicht so in diesem Werk. Sie deckt hier nicht nur mit der Hauptfigur, sondern auch mit den anderen Protagonisten Schwächen, Fehler und Abgründe der menschlichen Seele auf und beschreibt sie gnadenlos. Außerdem macht Iny Lorentz nicht Halt davor, Gewalt, Folterung, Verstümmelung, magische Hexenrituale und Kindesmord detailliert darzustellen. Schwache Nerven sind hier fehl am Platz. Aber dies hat Iny Lorentz schließlich schon in der Vergewaltigungsszene in ihrem Werk "Die Wanderhure" unter Beweis gestellt. Auch die finsteren Machenschaften des Adels werden offen dargestellt.

    Wer schon Gefallen an den bisherigen Lorentz-Romanen hatte, sollte dieses Werk unbedingt lesen. Es behält den Stil des Autorenehepaar bei, hat sich aber frühergehende Kritik zu Herzen genommen und schafft somit ein eindrucksvolles Bild jener Zeit.

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 4 Jahren
    nicht das beste

    Irmela muss vor den Schweden flüchten. Doch werden sie auf der Flucht eingeholt, gerade noch so konnen sie sich verstecken. Dann aber holt sie die Vergangenheit ein, schon ihre Mutter wäre beinah in den Mühlen des Priors gefallen. Ihre Stieftante und Cousine sowie eine der Überlebenden des Überfalls spielen ein Falsches Spiel mit ihr. Das Ränkespiel um Irmela wird immer undurchsichtig, man weis nie wer oder was als nächstes passiert. Voller Spannung und Intrigen. Doch ist es nicht das beste von ihnen.

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    simonegs avatar
    simonegvor 5 Jahren
    Deutschland im 30-jährigen Krieg

    Deutschland im 30-jährigen Krieg: Die 17-jährige Irmela von Hochberg muss zusammen mit ihrem Vater vor den heranrückenden Schweden fliehen. Doch auf der Flucht fallen sie den Feinden in die Hände. Wie durch ein Wunder kann Irmela entkommen - und wird daraufhin beschuldigt, eine Hexe zu sein. Dies ist Wasser auf die Mühlen des Priors vom Kloster Lextenthal, der bereits vor Jahren Irmelas Mutter auf den Scheiterhaufen bringen wollte. Nun wird die Tochter zum Opfer seines düsteren Ränkespiels. Nichts scheint sie mehr vor dem Feuer retten zu können...   

    Leider ist die Geschichte unglaublich langatmig und die Hexenverfolgung bleibt eine Randerscheinung. Viel mehr hat Irmela von ihrer Stiefmutter zu befürchten. Ränke gibt´s dadurch reichlich. Es geht um Besitz und Macht. Irmela mit ihrer Naivität ging mir echt auf die Nerven, aber das happy end ist garantiert.

     

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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor 5 Jahren
    Spannende Abenteuer und spannende Liebesgeschichten

    Deutschland zur Zeit des dreißigjährigen Krieges. Irmela muss mit ihrem Vater und weiteren Verwandten vor den heranrückenden Schweden fliehen. Auf dieser Flucht geraten sie in die Hände von marodierenden Soldaten. Es gibt viele Tote und die Frauen werden geschändet. Nur wenigen von ihnen gelingt die Flucht, weil Irmela sie gewarnt hatte. Irmela hat ein selten gutes Gehör und bereits frühzeitig den Ansturm der Wegelagerer erkannt. Doch es gibt Frauen, die Irmela gerne als Hexe bezichtigen und nicht daran glauben, dass sie Recht hatte. Diese Frauen haben leider das Nachsehen. Nach der schweren und leidvollen Flucht kommen einige der geflüchteten in Waldbergen unter. Waldbergen ist im Besitz derer zu Hochberg, der Familie der Irmelas. In diesen Kriegswirren gesellen sich bald Irmelas Stiefgroßmutter Helene zu der Gesellschaft und gibt deutlich zu erkennen, dass sie das Sagen hat. Eigentlich hatte Helene einmal als Hure gearbeitet. Durch eine fadenscheinige Hochzeit mit ihrem Irmelas Großvater ist sie zum Adelstitel gelangt. Ihr Streben war und ist ausschließlich dem guten Geld und dem Leben gewidmet. Obwohl Irmela die rechtmäßige Erbin des Besitzes ist, versucht Helene mit allen Mitteln, ihr den Besitz streitig zu machen.

    Dem Autorenpaar Iny Lorentz ist es auch in diesem Roman hervorragend gelungen, eine abenteuerliche Liebesgeschichte zwischen die historischen Ereignisse des dreißigjährigen Krieges zu platzieren. Geschickt werden Lücken ausgenutzt, die in den historischen Archiven nicht mit Fakten belegt werden können. In diese Lücken hinein platzieren Iny Lorentz ihre fiktive Abenteuergeschichte. Die Figuren sind so angelegt, dass man sie mögen oder auch nicht mögen muss. Jedoch wird es auch hier im Laufe der Handlung Überraschungen geben. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt die historische Figur des Feldherrn Wallensteins, des Herrschers von Böhmen, der zweimal als oberster Feldherr für den deutschen Kaiser tätig war. Detailreiche Beschreibungen sowohl der Handlung als auch von Landschaften und Umgebungen machen diesen Roman lesenswert. Nicht nur die Hauptfiguren erobern das Herz der Leser, sondern auch den Nebenfiguren werden viele kleine Schauplätze eingeräumt. Während der dunkelhäutige Diener Abdur gerne von der Magd Fanny als Tölpel bezeichnet wird, bleibt dem Leser nicht verborgen, dass Fanny ihn deshalb so bezeichnet, weil sie der Regel: "Was sich liebt, das neckt sich" entsprechen möchte. Die Ränkespiele der aufstrebenden Verwandten Irmelas, die auf den Besitz derer zu Hochberg abzielen, führen immer wieder zu der Verleumdung, dass Irmela eine Hexe sei. Dieses kann in einem historischen Abenteuerroman nicht ohne Folgen bleiben. Da der dreißigjährige Krieg eine markante Zeit für die Hexenverbrennungen in Deutschland war, ist dies eines der zentralen Themen des Romans.

    Spannende Abenteuer und spannende Liebesgeschichten erwarten den Leser in diesem Roman, für den es von mir volle Punktzahl gibt.

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    Sunny1986s avatar
    Sunny1986vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Feuerbraut" von Iny Lorentz

    Von diesem Buch war ich leider sehr enttäuscht. Es liest sich sehr zäh und anstrengend, da es viel zu viele wichtige Charaktere enthält und nur sehr langsam "ins Rollen" kommt. Erst im letzten Drittel wird das Buch lesenswert.

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    Kanjugavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Feuerbraut" von Iny Lorentz

    Normalerweise habe ich die Bücher von Iny Lorentz verschlungen, aber mit "Feuerbraut" habe ich mir wirklich schwer getan. Die Hauptfigur ist farblos und -in meinen Augen- eher unsympathisch. Alle 10 Seiten wird betont, was für eine kleine "graue Maus" sie ist, das sie nie eine Schönheit wird usw. Ihr ganzes handeln passt einfach nicht zu einer jungen Dame aus gutem Hause, die eigentlich die Dienerschaft fest im Griff haben sollte anstatt sich von ihr herumkomandieren zu lassen.

    Aber mehr noch als der Hauptcharakter, hat mich der ein oder andere Patzer und schreibfehler gestört. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Stichwort: "... sprang auf wie von der Natter gestochen." (Anm.: eine Natter ist eine Schlange und beißt höchstens, stechen wird sie kaum können).

    Oder ein Brief der von Irmela verfasst wird und die Freunde warnen soll, der aber mit keiner Silbe im weiteren Verlauf erwähnt wird..

    Ich spreche jedenfalls keine Empfehlung für dieses Buch aus.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 6 Jahren
    Rosamunde Pilcher des Mittelalters

    Zum Inhalt gibts kaum mehr zu sagen, wie bereits von den Vor-Rezensenten gesagt: Liebe, Verrat, Eifersucht, Untreue vor dem Hintergrund der politischen, religiösen und militärischen Wirren des dreißigjährigen Krieges. Das Ganze wird recht flüssig, im bemühten altertümlichen Stil erzählt - irgendwo im Stilbereich einer "Rosamunde Pilcher des Mittelalters". Na ja, die Filme schautim Fernsehen auch keiner an, aber jeder kennt sie, gell?
    Mich hat das seichte Buch jedenfalls ganz amüsant für ein paar Tage unterhalten. Ich hab schon schlimmeres Geschreibsel gelesen. Also: Wer´s mag, ran..!

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    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Feuerbraut" von Iny Lorentz

    Trotz anfänglicher Skepsis war ich von diesem Buch begeistert.
    Da ich zu der Zeit gerade eine gewisse Iny-Lorentz-Übersättigung verspürt hatte, hätte ich mir dieses Buch nicht mehr gekauft.
    Aber als mein Mann es mir ganz stolz geschenkt hat, mochte ich nicht zu lange damit warten, es zu lesen.
    Und zu meiner grossen Überraschung bin ich total begeistert gewesen.
    Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars hat es mir wohl wirklich angetan.
    Noch dazu das Thema, Inquisition und 30 jähriger Krieg, das war mal wieder eine richtig tolle Story.

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    smutcops avatar
    smutcopvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Feuerbraut" von Iny Lorentz

    Zu Anfang dachte ich noch: Das willst Du nicht lesen. Die üblichen Aschenputtelzutaten. Da sich die Geschichte jedoch im Verlauf so schön verzweigt und die junge Irmela wirklich sehr nett rüberkommt, hat es dieses Werk wenn auch knapp aber immerhin auf vier Sterne geschafft.Irmela verliert auf der Flucht vor den Schweden ihre Eltern. Fortan ist die reiche Erbin auf Gedeih und Verderb ihrerStiefoma und deren Tochter ausgesetzt. Oma verdiente einst ihre Brötchen als Hure im kaiserlichen Troß un schreckt auch vor Mord und Rufmord nicht zurück, um ihr Kuckucksei anstatt Irmelas ins Nest zu setzten.Gipfeln tut das Ganze in einer Anklage vor der Inqusition und einem abstoßendem Teufelsritual, bei dem zartbesaitete Leser lieber weiterblättern sollten. Hauptfigur ist ein Säugling.....

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