Iny Lorentz Die Kastratin

(256)

Lovelybooks Bewertung

  • 311 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 3 Leser
  • 19 Rezensionen
(58)
(106)
(69)
(18)
(5)

Inhaltsangabe zu „Die Kastratin“ von Iny Lorentz

Die junge Giulia, Tochter des Kapellmeisters Fassi aus Salerno, hat nur einen brennenden Wunsch: Sie möchte im Chor ihres Vaters singen, denn sie hat eine wunderschöne Stimme. Doch im Italien der Renaissance ist den Frauen das Singen in der Kirche verwehrt. Ein Zufall gibt Giulia die Chance, ihren größten Traum zu verwirklichen, doch sie zahlt einen hohen Preis dafür, denn fortan muss sie als Kastrat verkleidet durch die Lande ziehen...

Sehr gutes Buch Mittig sehr langatmig Der Schluss dagegen wurde wieder sehr spannend

— Regenwolke
Regenwolke

Iny Lorentz hat es mal wieder geschafft mich zu fesseln...

— Di_ddy
Di_ddy

Sehr schön und spannend erzählt! Schade, dass kaum über die Musik der damaligen Zeit geschrieben wurde!

— MartinaBaum
MartinaBaum

Stöbern in Historische Romane

Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

Spannender Mittelalterkrimi um die Henkersfamilie Kuisl, der schöne Lesestunden bereitet.

Wichella

Die Orlow-Diamanten

Schade, mir war es zu politisch und diese ganze Gesellschaftsheuchelei ging mir auf die Nerven.

Asbeah

Die Nightingale Schwestern: Ein Geschenk der Hoffnung

Eine weitere äußerst gelungene Fortsetzung um die Nightingale-Schwestern!

Kirschbluetensommer

Sturm des Todes

leider schon zu ende. die sigurd saga hat mich überzeugt. authentisch, spannend und eine prise schwarzer humor

eulenmama

Winterblut

TOLL MIT EINEM GEWISSEN SCHWARZEN HUMOR

eulenmama

Der Duft des Teufels

Gut recherchierter historischer Roman

Langeweile

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • eBook Kommentar zu Die Kastratin von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    Beate Hecker

    Beate Hecker

    via eBook 'Die Kastratin'

    Spanend,man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

    • 3
  • Die katholische Kirche zur Zeit der Renaissance

    Die Kastratin
    Minje

    Minje

    04. January 2016 um 14:55

    "Die Kastratin" von Iny Lorentz erschien 2003 bei DroemerKnaur, 2008 bei Weltbild. Inhalt Die Handlung spielt zur Zeit der Renaissance vorwiegend in Italien. Das junge Mädchen Giulia hat eine hervorragende Stimme. So rettet sie eine wichtige Aufführung der Chorknaben von Saletto, indem sie als Chorknabe verkleidet den Solopart einer Palestrina Messe singt. Es folgen harte Jahre, in denen sie sich selbst verleugnen muss und sich hocharbeitet. Sie singt unerkannt vor dem Papst und vor Adligen. Wird sie eines Tages auf dem Scheiterhaufen brennen? Meinung Mir fehlen in diesem Buch ganz klar die Fußnoten! Gerade da es ein historischer Roman ist, möchte ich Fußnoten haben. Ich lese den ja nicht, weil meine Kenntnisse der Geschicht schon so gut sind, sondern, weil ich mehr über Geschichte erfahren möchte. Für mich bedeutet das, das ich sämtliche Namen googel, um zu wissen, ob es sich um eine historische Persönlichkeit handelt oder nicht. Ganz schön anstrengend! Das Buch gibt einem Einblicke in das Denken der katholischen Kirche zur Zeit der Renaissance, in Bezug auf Frauen. Das ist sehr interessant zu lesen. Erschreckend: das Thema der heiligen Inquisition! Weiterhin gibt einem das Buch Einblicke, inwiefern Geld einen Menschen verändern kann. Es ist interessant, den Unterschied zwischen Vater und Tochter zu beobachten. Dieser Unterschied wurde sehr gut herausgearbeitet. Auch wurde aufgezeigt, was Beharrlichkeit vermag. Es ist schön, zu sehen, wie Guilia sich immer weiterentwickelt, trotz der besonderen Umstände. Ende: Gelungen! Mehr verrate ich nicht! Fazit Mir gefällt das Buch! Es gab interessante historische Einblicke.

    Mehr
  • Beeindruckendes Werk...

    Die Kastratin
    Di_ddy

    Di_ddy

    15. March 2015 um 17:39

    Auch dieses Buch von Iny Lorentz ist ausgezeichnet. Es ist spannend, packend und zeigt was Geld aus manchen Menschen machen kann. Obwohl die Protagonistin mit ihrem herrschsüchtigen und rafgierigen Vater kein gutes Los hat, wendet sich alles zum Guten und sie schafft es sich aus ihrem Leben voller Lügen und Gefahren zu retten.

  • Buchverlosung zu "Die Wanderapothekerin" von Iny Lorentz

    Die Wanderapothekerin
    Daniliesing

    Daniliesing

    Endlich ist "Die Wanderapothekerin" in der Gesamtausgabe erhältlich! Vor ca. 2 Monaten haben wir euch schon die E-Book-Reihe zu "Die Wanderapothekerin" vorgestellt und nun sind endlich alle Teile erschienen und in einer Gesamtausgabe erhältlich! Das Autorenduo Iny Lorentz versetzt uns in diesem historischen Roman erneut in eine faszinierende und mitreißende Geschichte, angesiedelt im 18. Jahrhundert! Mehr zum Inhalt: Thüringen im 18. Jahrhundert: Die beiden Brüder Martin und Alois ziehen als Wanderapotheker durch die Lande und haben vor vielen Jahren einen Goldschatz gefunden. Während Martin seinen Anteil versteckt und nicht angerührt hat, ist Alois nichts geblieben. Verzweifelt versucht er, seinen Bruder zur Herausgabe seines Teils zu bewegen. Als dieser sich weigert, kommt es zu einem tödlichen Streit. Alois glaubt sich am Ziel seiner Wünsche, doch er hat nicht mit dem erbitterten Widerstand und dem Mut seiner Nichte Klara gerechnet … Ihr liebt historische Romane mit Gefühl und Emotionen? Dann seid ihr bei Iny Lorentz genau richtig und solltet euch das neue Buch der Autoren auf keinen Fall entgehen lassen. Zusammen mit dem Knaur Verlag verlosen wir hier 10 E-Book-Exemplare der Gesamtausgabe im e-pub-Format! Beantwortet einfach bis zum 6. März 2014 die folgende Frage und nutzt eure Chance auf eines der E-Books! Habt ihr schon andere Bücher von Iny Lorentz gelesen? Wenn ja, was hat euch daran besonders gefallen? Wenn nicht, was reizt euch an diesem neuen Buch am meisten?

    Mehr
    • 109
  • Italien sucht den Superstar

    Die Kastratin
    sommerlese

    sommerlese

    05. January 2014 um 13:34

    Die untergeordnete Rolle der Frau in der Vergangenheit scheint Iny Lorentz immer wieder zu inspirieren: die Päpstin, die Kastellanin, die Rebellin und hier bei der Kastratin läßt sie Frauen in eine Männerrolle schlüpfen, deren Zugang Frauen offiziell bei Strafe verboten war. Giulia Fassi hat eine engelsgleiche Sopranstimme - doch sie muss ihr Talent dafür verbergen, und wird als Kastrat gefeiert. Sie lebt ständig in der Angst, als Frau erkannt und darauf als Hexe verbrannt zu werden. Umso schwieriger wird es natürlich, als sie sich verliebt... „Die Kastratin" ist ein bildhaft und mitreißend geschriebenes Buch, das den Leser in die Vergangenheit katapultiert. Dabei werden die Hintergründe des Zeitalters der Renaissance jedoch vernachlässigt. Gern hätte ich mehr über die zeitgenössischen Ereignisse gelesen. Allerdings ist die Geschichte der Protagonistin sehr unterhaltsam und lässt den Leser mit ihr hoffen und leiden. Eine interessante Persönlichkeit wird hier vorgestellt, die Werdegänge könnten nicht spektakulärer sein.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    Penelope1

    Penelope1

    03. February 2012 um 10:12

    Italien zur Zeit der Renaissance: Giulia singt für ihr Leben gerne, doch leider ist es im Italien der Renaissance Mädchen untersagt, kirchliche Lieder in der Öffentlichkeit zu singen. Als jedoch der Solosänger des Knabenchors ausfällt, bekommt sie ihre große Chance: als Chorknabe verkleidet singt sie den Solopart und überzeugt die Zuhörer mit ihrer engelsgleichen Stimme. Ihr Vater erkennt in dem Talent seiner Tochter eine große Verdienstmöglichkeit und als Kastrat Guilio getarnt reist sie fortan durch ganz Italien, feiert einen Erfolg nach dem anderen. Dennoch fällt nicht leicht, den Schwindel aufrecht zu erhalten, denn sosehr sie als Sänger die Menschen bezaubert, steht der Ruf eines Kastraten nicht überall in hoher Gunst und die Angst vor Entdeckung ist ihr ständiger Begleiter. Der Preis, den Guilia für ihren Gesang zahlt, ist hoch: kommt ihre Täuschung zutage, droht ihr als Ketzerin die Verbrennung auf dem Scheiterhaufen. Außerdem bedauert sie immer mehr, dass sie ihre Gefühle als Frau unterdrücken muss, umso mehr, als sie spürt, dass sie für ihren musikalischen Begleiter Vinzenzo tiefe Gefühle empfindet… ** Dieser historische Roman gibt einen Einblick in das Leben eines Kastraten. Auch wenn es sich bei Guilia um ein als Kastrat verkleidetes Mädchen handelt, erfährt man doch einiges über das Schicksal und das Ansehen eines Mannes, der in jungen Jahren seiner Männlichkeit beraubt wurde, nur um seine hohe Stimme für den unvergleichlichen Gesang zu sichern, zu dem eigentlich nur eine Frau fähig ist. Die Kastraten wurden bedauert, verabscheut, bewundert… Ich begleitete Julia, ihren egoistischen Vater und ihr treues Diener-Ehepaar auf der Reise durch Europa- Italien, Wien und München. Das Autorenpaar schildert das Leben der als Mann verkleideten Guilia bildhaft, durch die recht detaillierte Schilderung z.B. von Kleidung und Lebensstil erhalten wir einen kleinen Einblick in das Europa des Mittelalters. Die Kunst der Musik und die Kirche haben einen großen Stellenwert, Protestanten und Katholiken waren sich mehr als uneins und vermeintliche Ketzer landeten nicht selten auf dem Scheiterhaufen. Ich fühlte mich gut unterhalten und war gespannt darauf, wie es Guilia weiter ergeht und wie lange sie ihre Tarnung aufrecht erhalten kann und will. Auch wenn das Thema „Mädchen in Jungenverkleidung“ nicht neu ist, fand ich es interessant, dies hier in ein für mich neues Thema eingebunden zu finden und einiges Wissenswerte über die Kastraten im Mittelalter kennenzulernen, über die es ansonsten nicht viel zu lesen und erfahren gibt. Lesenswert für alle Liebhaber von unterhaltsamen, historischen Romanen!

    Mehr
  • Leserunde zu "Das Mysterium der Zeit" von Rita Monaldi

    Das Mysterium der Zeit
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Die beiden Bestsellerautoren Rita Monaldi und Francesco Sorti sind bekannt und beliebt für ihre sorgsam ausgearbeiteten, dicken und dennoch spannenden historischen Romane. Jetzt endlich ist "Das Mysterium der Zeit" erschienen und wir suchen zusammen mit dem Aufbau Verlag 25 Testleser: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Seine Bewunderer werden erfreut sein, Atto Melani, Kastrat und dereinst Abbé und Spion des Sonnenkönigs, endlich wiederzutreffen. Sie werden auch erstaunt sein, ihn hier in seinen grünen Jahren zu erleben, jung noch und verletzlich, doch schon ebenso scharfsinnig, wie man ihn aus seinen späteren Abenteuern kennt. An der Seite seines Vormundes, Secretarius des Cavaliere Sozzifanti, und gemeinsam mit seinen Schicksalsgenossen – zwei berühmten Kastraten-Sängern, vier ehrenwerten, gänzlich weltfremden Gelehrten und zwei Korsaren von höchst ungehobelten Sitten – enthüllt er diesmal einen Betrug, der scheinbar nur für Philologen von Belang ist, in Wahrheit jedoch weitreichende Folgen hat: die Fälschung eines Großteils der uns überlieferten antiken Autoren. Das Römische Reich, die griechische Antike, das alte Ägypten hätten demnach nie existiert. Platon und Aristoteles, Julius Cäsar und Cicero entsprängen der Phantasie raffinierter Fälscher, und wir lebten heute nicht im 21., sondern eher im 18. Jahrhundert nach Christi Geburt. Kaum zu glauben? Und doch ist die neueste Enthüllung des berühmten Autorenduos das Ergebnis mehrjähriger fundierter Studien - brillant übersetzt in ein großes literarisches Abenteuer.... http://www.aufbau-verlag.de/index.php/das-mysterium-der-zeit.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Lust mit dabei zu sein und einzutauchen in das 18. Jahrhundert? Dann bewirb Dich doch gleich mit einem Kommentar, was Dich ausgerechnet an diesem Roman so reizt, warum Du gerne mitlesen würdest! Bewerbungsschluss ist der 18.12.2012

    Mehr
    • 507
    mabuerele

    mabuerele

    19. January 2012 um 15:07
    Beitrag einblenden
    Penelope1 schreibt Während Jungen unfreiwillig kastriert werden, wählen Mädchen/Frauen freiwillig den anderen Weg. Warum tut sie das? Dass sie sich als Kastrat ausgibt, ist naheliegend. So fällt sie mit ihrer hohen ...

    Seltene Fälle, wo sich Frauen als Kastraten ausgegeben haben, soll es gegeben haben. Ihr Motiv war, singen zu dürfen. Ich hänge mal ein Buch an, das einen solchen Fall behandelt.

  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    Lerchie

    Lerchie

    20. September 2011 um 12:57

    Giulia Fassi war ein fröhliches Mädchen, das leider nur zu gerne Lieder sang, die Frauen im Italien der damaligen Zeit nicht singen durften. Ihr Vater war der Kapellmeister und trainierte die Chorknaben der Kirche des hl. Ippolito. Im Moment übte er eine neue Messe ein, und Giulia konnte es sich nicht verkneifen an der Klostermauer heimlich zuzuhören. Sie konnte die Messe inzwischen fast auswendig singen, doch das durfte niemand wissen. Nur Jungen durften diese Lieder singen. Ludovico Moloni, der den Solopart singen sollte, kam jedoch unerwartet in den Stimmbruch, so dass der Kapellmeister und der Chorleiter des Klosters händeringend nach einem Ersatz suchten. Doch keiner der Chorknaben würde diesen Part in so kurzer Zeit lernen können. Da hörten sie Giulia heimlich singen. Und sie beschlossen, sie als Jungen auszugeben und den Part während dem Fest des hl. Ippolito singen zu lassen. Danach war für Giulia nichts mehr so wie früher. Ihre Mutter starb, und ihr Vater legte sich einen neuen Namen zu und auch Giulia hieß nun Giulio Casamonte. Ihr Vater lehrte sie alles, was er fähig war, ihr beizubringen. Und dann kam der Tag, an dem siezusammen mit ihrem Vater, der Dienerin Assumpta und deren Mann Beppo, nach Mantua zog. Vor vielen edlen Herren trat sie als der Kastratensänger Giulio Casamonte auf. Sie verdiente das Geld das ihr Vater für Wein und Huren wieder zum Fenster hinauswarf. Als der Markt in Mantua erschöpft war, zogen sie weiter und landeten letzten Endes in Rom. Dort durfte sie die Messe beim Hl. Vater singen, der sie dann nach Deutschland schickte. Zu all diesen Zeiten hatte Giulia immer Angst, dass ihre Verkleidung entdeckt werden könnte. Am schlimmsten war es, als sie sich in Vincenzo de la Torre verliebte…. Im Gegensatz zu den Wanderhure-Büchern fehlt diesem Buch am Anfang die richtige Spannung. Denn wirklich spannend wurde es erst, als Giulia sich in Vincenzo verliebte. Vorher hatte kaum eine Gefahr bestanden. Es ist das bisher schlechteste Buch, das ich von Iny Lorentz gelesen habe. Allerdings habe ich bisher auch nur drei Wanderhure-Bücher gelesen und die waren voll spannend. Dieses Buch hier hat einige Längen. Es zieht sich. Und genau aus diesem Grund bekommt es von mir nur drei Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    vormi

    vormi

    16. September 2011 um 14:38

    Wieder ein gutes Buch von dem Autorenehepaar.
    Gewohnt spannend, flüssig geschrieben und es lässt sich wie immer toll lesen.
    Aber es gibt auch sehr viel bessere, mitreissendere Bücher von Iny Lorentz.
    Mich hat hauptsächlich die Vorhersehbarkeit der Story gestört.
    Es hat auch ein paar Längen, als Fazit gilt wohl- Handwerklich gut, aber noch ausbaufähig.

  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    renatchen

    renatchen

    23. February 2011 um 22:25

    Das Buch ist nicht unbedingt erste Wahl für die Autorin. Da gibt es wirklich besser Bücher von ihr. Dennoch ist es lesenswert, wenn man historische Romane liebt. Manchmal hat es seine Längen, aber man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt der Prodagonistin hineinvesetzten. Außerdem erfährt man auch hier sehr viel über die Gepflogenheiten der damaligen Zeit.

  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    mabuerele

    mabuerele

    02. October 2010 um 16:47

    Gulia, begabte und leidenschaftliche Sängerin, muss im Italien des Mittelalters miterleben, dass das Singen kirchlicher Lieder den Mädchen unter Strafe verboten ist. Doch als der regierende Fürst die Aufführung einer Messe vor kirchlichen Würdenträgern befiehlt, fällt der Solosänger wegen Stimmbruchs aus. Gulia wird als Junge verkleidet und übernimmt den Solopart. Aus Sicherheitsgründen flieht sie danach mit ihrem Vater aus dem Heimatort. Das bringt ihren Vater auf die Idee, Gulia als Kastrat auszugeben. Fortan zieht der Kastrat Gulio als Sänger durch die Lande. Der Erfolg kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie als „Halbmann“ verspottet oder bemitleidet wird. Bei Entdeckung des Betrugs droht ihr in Italien der Scheiterhaufen. Iny Lorentz ist es sehr gut gelungen, die Lebensverhältnisse des Mittelalters darzustellen. Die Auseinandersetzung zwischen Protestanten und Katholiken bis in die Familien hinein, der Krieg mit den Türken, die starren moralischen Regeln und die Inquisition in Italien bilden die Rahmenhandlung. Das Buch ist spannend geschrieben, die Charaktere gut strukturiert, die Handlung ist stimmig. Nur der Schluss erscheint mir etwas aufgesetzt und etwas plötzlich. Doch das Urteil sollte sich jeder selbst bilden!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2010 um 19:41

    Nicht das beste Buch von Iny Lorentz, aber auch nicht das schlechteste. Ich fand die Story sehr faszinierend, obwohl ich denke, dass man etwas mehr daraus hätte machen können. Ein bisschen hat es mich an "Die Päpstin" erinnert. Aber - wie hier schon mal erwähnt - ohne historischen Hintergrund. Die einzigen "historische" Personen, die erwähnt wurden, waren Papst Pius sowie Galileo Galilei. Das Ende war für mich sehr seicht, da hat es sich Iny Lorentz doch etwas zu leicht gemacht. Trotzdem ein leicht zu lesendes Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    TigorA

    TigorA

    05. April 2010 um 20:48

    Italien zur Zeit der Renaissance. Giulia Fassi, die Tochter eines Kapellmeisters, liebt es zu singen obwohl es Frauen zu dieser Zeit verboten ist. Als jedoch der Solosänger in ihrem Städtchen kurz vor einer wichtigen Messe angeklagt wird erhält sie endlich ihre Chance. Als Junge verkleidet singt sie die Messe und muss danach fliehen bevor jemand die Wahrheit entdeckt. Als Kastratensänger Giulio Casamonte erlebt sie in den darauffolgenden Jahren Höhen und Tiefen und macht sich dank ihrer engelsgleichen Stimme einen Namen in Europa. Dieses Buch hat mir an sich gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Geschichte um Giulia wirklich nett aufgebaut. Ein leichter Pausensnack für zwischendurch also. Leider gibt es solche Art Bücher seit der "Päpstin" zur Genüge. Deshalb bringt auch dieses Buch keine Abwechslung und auch die Geschichte an sich lässt an manchen Stellen ein bisschen an Spannung zu wünschen übrig. Wer aber historische Frauenschicksale eingebettet in eine unkomplizierte Erzählweise mag, dem würde ich das Buch empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    arno

    arno

    05. March 2010 um 21:32

    Für mich das schwächste ihrer Bücher

  • Rezension zu "Die Kastratin" von Iny Lorentz

    Die Kastratin
    Majo1976

    Majo1976

    23. November 2009 um 18:56

    Ein typischer Iny Lorentz historen Roman.

    Die Geschichte ist schnell erzählt, ein Mädel das eine Verkettung unglücklicher Umstände sich als Kastrat durch die Lande schlägt.

    Ich habe eigentlich mehr erwartet, aus der Geschichte hätte man viel mehr machen können. Schlußendlich war ich vom relativ überschaubaren Ausgang enttäuscht.

  • weitere