Iny Lorentz Die Ketzerbraut

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Inhaltsangabe zu „Die Ketzerbraut“ von Iny Lorentz

München zu Beginn des 16.Jahrhunderts: Die schöne Bürgerstochter Genoveva soll nach dem Willen ihres Vaters den Sohn eines Geschäftspartners aus Innsbruck heiraten. Doch auf dem Weg nach Tirol geschieht das Unfassbare: Der Brautzug wird überfallen, ihr Bruder ermordet und das Mädchen selbst von den Räubern entführt. Zwar gelingt es nach wenigen Tagen, Genoveva zu retten, doch nun glaubt ihr keiner mehr, dass sie noch unberührt ist. In den Augen der Welt ist sie 'beschädigte Ware', und ihr Vater beschließt, sie an den als Weiberheld und Pfaffenfeind berüchtigten Ernst Rickinger zu verheiraten. Nach Liebe werden die beiden nicht gefragt …

Vor längerer Zeit schon gelesen.

— saromy

Sehr langatmig, zu beginn unsympatische Charaktere. Gibt besseres

— dieben

Für Liebhaber historischer Romane ist dieses Buch ein absolutes Muss und erhält meine Leseempfehlung.

— ChattysBuecherblog

Handel und Raub zu Luthers Zeiten. Toll zu lesen!

— tiggger

Einfach schön, wer historische Romane aus dem Mittelalter mag, bitte lesen

— Gluehwuermchen7

Packend, flüssig geschrieben, wieder mal Top!

— Di_ddy

Sehr spannend und bewegend. Konnte das Buch nicht aus der Hand legen :)

— jakkine

Toller spannender Roman, der in der Zeit der Reformation spielt. Ich bin gut durchgekommen!

— MartinaBaum

Langsam muss was neues her, es fängt an zu langweilen

— Catago

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    Die Ketzerbraut

    ChattysBuecherblog

    04. August 2017 um 07:57

    Hier war es ganz klar wieder das Cover und der Titel, der mich zu diesem Buch geführt haben.  Erst auf den zweiten Blick habe ich das Autorenpaar erkannt. Sehr langsam, aber keinesfalls langatmig beginnt die Geschichte der Veva (eigentlich Genoveva). Hier lassen sich die Autoren etwas Zeit, um dann voll und ganz den Leser an die Story zu binden. Auch Martin Luther und die Fugger aus Augsburg haben ihren Platz in der Geschichte gefunden. Aber der komplette Augenmerk liegt auf Veva und Ernst. Eine Liebesgeschichte mit vielen Irrungen und Wirrungen. Spannung und Unterhaltung pur! Die Protagonisten wurden sehr detailliert dargestellt, so dass vor dem geistigen Auge die einzelnen Charakteren schnell lebendig wurden. Das Verwirrspiel um Gut und Böse war hervorragend gelöst, so dass die Story nie langweilig wurde. Wer das Autorenpaar kennt, weiß auch deren Schreibstil zu schätzen. Nicht zu anspruchsvoll, aber durchaus lehrreich und unterhaltend. Fazit: Ein toller historischer Roman, der mir ein verregnetes Wochenende versüßte. Spannung von Anfang bis Ende und gute Unterhaltung ist jederzeit gewährleistet. Der Bezug zum Titel ist offensichtlich und hätte kaum treffender sein können. Einen solchen historischen Roman für 10,99 € bei 720 Seiten, kann ich jederzeit wärmstens empfehlen. Für Liebhaber historischer Romane ist dieses Buch ein absolutes Muss und erhält meine Leseempfehlung.

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  • Handel und Raub zu Luthers Zeiten.

    Die Ketzerbraut

    tiggger

    17. September 2015 um 09:39

    Dieses Buch hat mich mit seiner Erzählweise und dem Schreibstil, aber natürlich auch mit der Geschichte sehr gut unterhalten. Man konnte die Geschehnisse zur Zeit von Luthers Thesenanschlag kennen lernen. Handel, Raub und die Kirche mit ihrem Ablasshandel waren die tragenden Säulen. Die Charaktere waren sympathisch, als auch unsympathisch. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzten - so, wie es sein soll. Es war mal wieder sehr gut zu sehen, was sich die Männer der Kirche damals herausgenommen haben, um zu bekommen, was sie wollten und nicht wirklich im religiösen Sinne handelten. Die Hauptfiguren haben die Geschichte flüssig ausgeschmückt und ein bisschen Liebe war natürlich auch im Spiel.

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  • Die altbekannte Iny Lorentz Manier...

    Die Ketzerbraut

    Di_ddy

    22. March 2015 um 21:23

    Man muss schon sagen, dass sich die Geschichten von Iny Lorentz sehr ähneln. Es geht immer um eine Frau, die sich widrigen Umständen widersetzen muss... und sich natürlich verliebt... Doch sind nicht die meisten Romane so gestrickt? Die Geschichte ist voller Intrigen, missgünstiger und böser Menschen. Doch was wären die Prostagonisten ohne ihre treuen und aufopfernden Gefährten? Schnell wird klar wer zu wem gehört, wie die Lager "Gut und Böse" aussehen. Die Geschichte ist gut und flüssig geschrieben, man kann gut folgen und gerät trotz der Fülle an Charakteren nicht durcheinander. Man fühlt mit Veva und Ernst mit, verachtet die Intriganten, kurz: es packt einen. Schön finde ich, das Fugger und Luther eine gewichtige Rolle spielen! Auch wenn man sich mittlerweile bei Iny Lorentz Romane zusammenreimen kann, wie diese enden, lese ich sie gerne. Auch dieses empfehle ich ohne Bedenken!

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  • Wieder ein guter historischer Roman!

    Die Ketzerbraut

    YvetteH

    04. March 2015 um 19:15

    Inhalt/Klappentext: München zu Beginn des 16. Jahrhunderts: Die schöne Bürgerstochter Genoveva, genannt Veva, soll nach dem Willen ihres Vaters den Sohn eines Geschäftspartners aus Innsbruck heiraten. Doch auf dem Weg nach Tirol geschieht das Unfassbare: Der Brautzug wird überfallen, Vevas Bruder ermordet und das Mädchen selbst von den Räubern entführt. Zwar gelingt es nach wenigen Tagen, Veva zu retten, doch nun glaubt ihr keiner mehr, dass sie noch unberührt ist. In den Augen der Welt ist sie »beschädigte Ware«, und ihr Vater beschließt, sie an den als Weiberheld und Pfaffenfeind berüchtigten Ernst Rickinger zu verheiraten. Nach Liebe werden die beiden nicht gefragt … Meine Meinung: In gewohnt flüssigem Schreibstil, mit einfachen Sätzen, lässt sich dieses Buch gut und leicht lesen. Die Protagonisten und deren Charakterzüge sind gut herausgearbeitet und man kann die Handlung gut nachvollziehen. Auch historisch ist dieser Roman wieder gut recherchiert. Die Geschichte ist spannend, wenn auch teilweise vorhersehbar, und lässt den Leser in die Zeiten Fugger´s und Luther´s eintauchen. Mein Fazit: Wieder ein guter historischer Roman aus der Feder des Autorenpaares Lorentz. Von mir eine Leseempfehlung für alle Historik-Fans. 5 Sterne

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  • Rezension zu "Die Ketzerbraut" von Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    Stephenie

    04. June 2012 um 12:32

    Da ich München und Augsburg ganz gut kenne fand ich es faszinierend darüber in einem Mittelalterroman zu lesen; die grundlegende Geschichte fand ich auch recht interessant; aber ich werd keinen weiteren Band von Iny Lorentz lesen. Dazu waren mir die Figuer, ganz extrem ausgedrückt, einfach zu blöd. Klar waren Frauen- und Männerrollen damals extrem unterschiedlich zu heute, aber wenn ich schon eine weibliche Heldin habe stelle ich sie doch nicht wie n dummes Trietscherl dar (zumindest manchmal). Außerdem finde ich, hätte man solche Persönlichkeiten wie Luther oder Jakob Fugger ruhig etwas genauer skizzieren können, auch wenn sie keine Hauptfiguren sind spielen sie hier durchaus eine Rolle.

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  • Rezension zu "Die Ketzerbraut" von Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    Lerchie

    13. March 2012 um 21:22

    Veva Leibert, die junge Kaufmannstochter, ist auf dem Weg zu ihrem Bräutigam. Sie kommt aus München und soll den jungen Amtscheller, der in Innsbruck zu Hause ist, heiraten. Doch unterwegs wird sie überfallen und ihre Begleitmannschaft getötet. Ihr selbst passiert sonderbarerweise nichts. Ein Kaufherr rettet sie aus dem Versteck und bringt sie nach Hause. Jeder glaubt, sie sei geschändet worden, und niemand nimmt ihr die Wahrheit ab. Doch ihr ‚Retter‘ ist ganz erpicht darauf, sie zu heiraten. Aber der alte Leibert, Vevas Vater, will davon nichts wissen, und verheiratet sie kurzerhand mit dem Sohn eines Freundes, mit Ernst Rickinger, der jedoch als Weiberheld verschrien ist. Beide sind nicht sonderlich froh darüber und der alte Rickinger besteht darauf, dass die Ehe erst vollzogen wird, wenn sicher ist, dass Veva von den Banditen nicht schwanger geworden ist. Ernst wird nach Augsburg zum Kaufmann Fugger geschickt. Dann besteht Fugger darauf, dass sein Schützling seine Frau zu sich holt. So lernen die beiden sich näher kennen und lieben. Doch eines Tages passiert es: Vevas Vater ist gestorben und Ernst soll geschäftlich nach Innsbruck reisen. Er nimmt den Knecht Sepp mit. Auch sie werden überfallen. Und wieder ist es ihr Retter, der Veva die Nachricht vom Tod ihres Mannes und ihres Knechtes Sepp bringt. Ernst ist im Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt… Wieder hat Iny Lorentz einen spannenden Roman geschrieben. Es spielt zu der Zeit Martin Luthers. Auch die Geistlichkeit kommt nicht zu kurz, denn der Ablasshandel war in vollem Gange. Und so keusch, wie die Herren Geistlichen leben sollten, waren sie eben bei weitem nicht. Klar, es ist ein Roman, aber in allem steckt ein Körnchen Wahrheit, und ich glaube hier ist es kein Körnchen sondern eine großes Korn. Ich habe mich gefragt, wer wohl darauf aus war, Veva unversehrt zu bekommen, wie der Bandit seinen Untergebenen sagte? Er mordete, bzw. ließ morden, nur um die Frau zu bekommen, die er haben wollte. Das Buch war spannend von Anfang bis zum Ende. Ich kann es jedem Freund historischer Romane weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Die Ketzerbraut" von Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    Bücherwahnsinn

    24. April 2011 um 16:45

    Über das Buch -------------------- Anfangs des 16. Jahrhundert befinden wir uns nicht nur im ausgehenden Mittelalter sondern auch in einer Zeit die sehr unruhig ist. 31 Kriege in den verschiedenen Grafschaften und Fürstentümer zeichnen die Zeit und in diese nimmt uns Iny Lorentz mit und erzählt uns die Geschichte der schönen Münchner Bürgerstochter Genoveva, genannt Veva und deren Leben. Sie lebt in einer Zeit in der Frauen an sich nicht viel gelten, aussere sie sind aus der besseren Schicht. Aber auch da hat Frau weder eine Meinung zu haben noch sehr viel Rechte, und vor der Kirche ist sie einfach nur das notwendige Übel und so ist auch ihr Leben nicht leicht, denn ihr Vater, der schon eine ganze Weile alleinerziehend ist, findet das es an der Zeit ist zu sie zu verheiraten und schickt sie mit ihrem Bruder und ein paar Begleiter über die Alpen nach Innspruck zu ihrem Zukünftigen. Doch auf dem Weg werden sie von einer Gruppe gewaltbereiter Räuber überfallen. Während dieses Angriffs werden nicht nur die Begleiter ermordet sondern auch ihr Bruder findet den Tod. Sie selbst wird gefangen genommen und sie weiss nicht ob sie aus dieser Sache heil wieder heraus kommt, denn man hört so viel von solchen Schurken, es heisst sie schänden die Frauen so lange bis sie sterben oder so "kaputt" sind dass sie sie einfach zurück lassen. . Was wird jetzt mir ihr passieren? Was wird ihr bevor stehen? Wird es noch ein Leben nach all dem geben? . . Erster Satz: --------------- ....Veva hörte ihren Bruder lachen und schob den Vorhang der Reisesänfte beiseite, um den Grund seiner Heiterkeit zu erfahren. . . . Meine Meinung -------------------- Titel & Cover: Was den Titel angeht da bin ich noch immer etwas zwiespältig, ich find, der passt nicht so wirklich, denn es suggeriert doch etwas anderes als das gemeint ist. Aber das Cover find ich schön, und passend zur Zeit und Story . Schreibstil: Ist wie gewohnt flüssig. Man kommt gut voran und Iny Lorentz versucht sich der Sprache doch dieser Zeit anzunähern. Ich find es dieses mal ist ihr das besser gelungen als bei "Aprilgewitter" . Geschichte: Ehrlich? Ich bin positiv überrascht worden. Denn nach dem Buch "Aprilgewitter" hatte ich ja so einen bammel dieses Buch in die Hand zu nehmen. Denn ich dachte mir, wenn das wieder so dermassen langweilig wird wie das andere, schaff ich die 700 Seiten nie. Doch, schaffte es die Autorin dieses mal mich bei der Stange zu halten. Auch wenn das Buch dieses mal auch wieder etwas langatmig und für mich doch sehr vorhersehbar war, nach 70 Seiten war für mich klar wer der Täter ist. Egal, das Buch schafft es zwar nicht den Spannungsbogen von Anfang bis zum Schluss durchzuhalten aber mit den vielen Nebengeschichten, die auch ineinander greifen geht das gut. Obwohl das Buch auch gut 200 Seiten weniger hätte haben können. Aber ich fand das Buch gut, denn die Zeit und Geschehnisse sind sehr gut Recherchiert und man lernt auch noch ein klein wenig über diese Zeit. Denn es war wirklich eine aufregende Zeit den Martin Luther erscheint auf den Plan und bringt die Kath. Kirche ziemlich ins schwitzen. . Wer also sehr an der Geschichte der Kirche interessiert ist und auch interesse an dieser Zeit hat, dem könnte der Roman wirklich noch gefallen. . Personen: In dem Roman gibt es so einige die eine wichtige Rolle spielen. Nicht zuletzt halt die beiden Protagonisten Genoveva Leibert und Ernst Rickinger. Diese Beiden machen auch die grösste Wandlung durch und wachsen einem schnell ans Herz, auch wenn mich Veva manchmal nervt und ich mich frag was das gezicke grade wieder soll, aber schliesslich sind wir alle nicht nur toll, lieb und nett gg Die absoluten Antitypen sind natürlich die Pfaffen zu dieser Zeit, die waren echt dermassen daneben, ja es gab auch andere, aber leider nicht viele und die, die es wagten mussten dafür bezahlen. . In diesem Buch ist es der Autorin wirklich gelungen viele interessante Charaktere aufleben zu lassen. Die einen sehr oberflächlich wie die 2. Frau des Rickingers wie aber eben auch den Pfaffen der eben nicht so oberflächlich war und sein Leben für die Liebe, so wie er es kannte, aufgegeben hat. . FAZIT: Eine interessante Lebensgeschichte in der Zeit des ausgehenden Mittelalters und der bedeutenden Zeit der Kirche.

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  • Rezension zu "Die Ketzerbraut" von Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    Pluechen

    17. March 2011 um 17:45

    Eigentlich mag ich die Bücher von Iny Lorentz sehr, was ich jetzt von diesem Buch nicht behaupten kann. Die Geschichte ist nicht anders als andere Bücher von Iny Lorentz, allerdings fehlte mir bei weitem die Spannung, welche Iny Lorentz in ihren anderen Büchern super aufgebaut hat. Der Anfang war spannend und danach kam eigentlich nicht mehr viel. Immer wieder klitze kleine Spannungsmomente die mir aber für ein Iny Lorentz Buch nicht ausreichten. Wenn ich sonst die Bücher kaum aus der Hand legen konnte, gelang mir das bei diesem mühelos und ich habe zwischendurch glaub ich 2 Bücher gelesen. Schade. Natürlich ist das Buch für Iny Lorentz ein Muss und es war nicht schlecht, aber es gibt bessere!

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  • Rezension zu "Die Ketzerbraut" von Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    Tanzmaus

    02. January 2011 um 12:11

    In ihrem neusten Werk beschreiben die Autoren das Leben der Händlerstochter Veva. Eigentlich auf dem Weg zu ihrem potenziellen Ehemann, wird der Reisezug von Veva überfallen und alle ihre Begleiter - darunter auch ihr Zwillingsbruder - getötet. Nur Veva bleibt verschont und gerät in die Gefangenschaft der Räuber. Zu ihrem Erstaunen lassen die Räuber sie in Ruhe und sperren sie nur weg. Dann aber belauscht sie ien Gespräch zwischen dem Anführer der Räuber und einer der Mitglieder der Bande. Sie wäre "unbeschadet" mehr wert. Was mag das bedeuten und wieso verbreitet ihr "Retter" Haselegner überall, dass sie nicht unberührt ist? Aber anstatt seine "beschädigte" Tochter dem Retter zur Frau zu geben, beschließt der Vater, sie statt dessen mit Ernst zu verheiraten, der in München alles andere als einen guten Ruf hat. Aber noch gibt der Haselegner nicht auf ... Die Geschichte ist wieder sehr spannend geschrieben und reiht sich zwischen der "Wanderhure" und der "Rose von Asturien" ein. Zwar sind die historischen Details besser ausgearbeitet als bei der "Wanderhure", jedoch nicht so detailliert wie bei der "Rose von Asturien". Das Buch beginnt mit Rätseln und im Fluss der Story halten Wendungen, neue Erkenntnisse und Ereignisse die Geschichte am laufen. Man kommt als Leser kaum zur Ruhe und möchte immer weiterlesen, um zu wiessen, wie geht es weiter? Was geschieht als nächstes und findet Veva noch ihr Glück? Fazit: Eine Empfehlung von meiner Seite an alle historisch begeisterten Leser und natürlich auch an Fans von Iny Lorentz.

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  • Rezension zu "Die Ketzerbraut" von Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    Tialda

    14. December 2010 um 13:29

    x Autor: Iny Lorentz x (Original-) Titel: Die Ketzerbraut x Genre: Historischer Roman x Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2010 x 720 Seiten x Knaur x ISBN: 3426662442 x Der erste Satz: Veva hörte ihren Bruder lachen und schob den Vorhang der Reisesänfte beiseite, um den Grund seiner Heiterkeit zu erfahren. Klappentext: München zu Beginn des 16. Jahrhunderts: Die schöne Bürgerstochter Veva soll heiraten – doch der Mann, den ihr Vater für sie bestimmt hat, ist als Pfaffenfeind und Weiberheld berühmt und berüchtigt. Veva ist entsetzt über die Entscheidung ihres Vaters, aber welche Wahl hat ein Mädchen, das als „beschädigte Ware“ gilt? Worum geht es? Die Geschichte spielt in München zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Die Bürgertochter Genoveva, Veva genannt, soll mit den Sohn eines Geschäftspartners ihres Vaters aus Innsbruck heiraten. Doch auf dem Weg dorthin wird der Brautzug von Räubern überfallen, ihr Bruder, der sie begleitete, umgebracht und Veva verschleppt. Erst Tage später wird das Mädchen von Benedikt Haselegner befreit und zu ihrem Vater zurückgebracht. Obwohl die Halunken seltsamerweise nicht Hand an sie legten, glaubt ihr zurück in München natürlich niemand, dass sie nach der Gefangenschaft noch unberührt ist, die Ehe mit dem Innsbrucker kommt nicht zu Stande und Vevas Vater versucht sie als „beschädigte Ware“ doch noch zu verheiraten. Wer würde besser passen als der Pfaffenfeind und Weiberheld Ernst Rickinger, dessen Ruf auch nicht gerade der beste ist und der heimlich Luthers Schriften verbreitet. Die beiden werden lieblos getraut und nach Augsburg abgeschoben, wo das junge Paar unter die Fittiche von Jakob Fugger genommen wird. Doch in Sicherheit wiegen können sie sich noch lange nicht, denn einige Männer haben noch eine Rechnung mit Ernst offen… Rezeption: Mit Die Ketzerbraut hat das Wahlmünchner Autorenpaar Lorentz mal wieder einen Wälzer geschaffen, der trotz seiner 720 Seiten schnell gelesen ist. Das liegt aber keinesfalls daran, dass das Buch keinen Inhalt hätte – ganz im Gegenteil. Von Gefahren und Intrigen bis zu Liebe und Leidenschaft ist alles dabei und der Roman ist dank seiner kurzen Kapitel und des flüssigen und spannenden Schreibstils richtig angenehm und zügig zu lesen. Worüber ich etwas schmunzeln musste ist, dass eingeflochten wird, dass Mann und Frau auch vor Jahrhunderten schon leichte Verständigungsprobleme hatten. Der Ein oder Andere erkennt sich bestimmt in manchen Situationen wieder. Außerdem finden sich in Die Ketzerbraut auch einige historische Persönlichkeiten wieder, wie z. B. der Augustinermönch Martin Luther, der Augsburger Handelsherr Jakob Fugger und Wilhelm IV., Herzog von Bayern. Im Anhang finden sich dann noch vier Seiten zum historischen Hintergrund, was ich sehr interessant fand. Praktisch ist auch das Personenregister, da doch recht viele Personen mitspielen, das Glossar in dem altertümliche Worte, die im Roman verwendet werden, erklärt werden und eine kleine Auflistung der Münchner Straßen aus dem Buch und wie sie heute heißen. Das Innere des Schutzumschlags ist farbig gehalten und enthält eine Karte von München auf dem die Schauplätze eingetragen sind und einen kleinen Text zum Augsburg des 16. Jahrhunderts. Ein einziges Manko hat Die Ketzerbraut aus meiner Sicht. Mir hat das Ende nicht gefallen. Einerseits gibt es ein Happy End und andererseits ein ernsteres Ende und der Happy End-Teil erscheint mir einfach zu übertrieben. Ich würde es „superheile Märchenwelt“ nennen – das passt nicht so ganz rum Rest des Buches. Aber hierzu sollte sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Fazit: Ausgezeichnet recherchierter Roman im München des 16. Jahrhunderts mit kleinem Makel am Ende. Meine Originalrezension ist unter http://www.necroweb.de/magazin/buch/die-ketzerbraut/ zu finden.

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  • Rezension zu "Die Ketzerbraut" von Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    Bücherdiebin

    11. December 2010 um 15:25

    Veva, eine Kaufmanntochter aus München, wird einem Tiroler Mann versprochen aber auf dem Weg nach Tirol wird sie überfallen und ihr Bruder dabei getötet, sie selbst wird verschleppt. Sie kann unbeschadet gerettet werden, aber niemand glaubt mehr an ihre unberührtheit. Ihr Vater beschließt darauf hin, sie mit Ernst Rickinger zu verheiraten, einen Lebemann und Gegner der Geistlichen. Nach der Hochzeit geht es auf nach Augsburg, wo Ernst unter dem Kaufmann Fugger einiges lernen soll. Doch da ist noch jemand der heimlich seine Intrigen spinnt und Ernst in tödliche Gefahr bringt. Da hätte noch mehr sein können! Die Zwangsehe, die geschlossen wird, hätte noch etwas ausschweifender beschrieben werden können, um die Liebe, die langsam zwischen den beiden wächst, zu verstehen und "erleben" zu können. Außerdem fand ich es unlogisch, das sich niemand die Mühe gemacht hat, Vevas "verlorene Jungfräulichkeit" genau nachzuprüfen. Man hat es einfach so angenommen, das sie geschändet worden ist und Punkt! Und das, wo sie nicht ein Kratzer davongetragen hat. Schade, wo ich mich bei Lesen des Klappentextes schon so auf das Buch gefreut hatte und mehr erwartet hatte, wie ich es von Iny gewohnt bin.

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