Die Rose von Asturien

von Iny Lorentz 
3,6 Sterne bei117 Bewertungen
Die Rose von Asturien
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (67):
makamas avatar

Nicht schlecht, durchaus spannend, aber viel zu lang.

Kritisch (13):
Gosilines avatar

Absolut schrecklich - für jeden anspruchslosen Leser genau das Richtige

Alle 117 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Rose von Asturien"

Spannend, sinnlich, atmosphärisch!

Asturien im anbrechenden Mittelalter: Einst hatte Graf Roderich seinen Rivalen getötet und dessen Tochter Maite gefangen genommen. Zwar konnte das Mädchen damals fliehen, doch ihr Hass auf den Grafen und seine Sippe ist nie erloschen. Als Maite nun erfährt, dass Roderichs Tochter heiraten soll, ersinnt sie einen raffinierten Plan. Zunächst gelingt ihre Rache, doch Maite hat die Rechnung ohne die Liebe gemacht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426635223
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:800 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:07.03.2011
Das aktuelle Hörbuch ist bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Maite ist ein sehr impulsives Mädchen und sie lässt sich auch nicht vom Grafen einschüchtern
    Als Sklavin plant sie ihre Flucht

    INHALT

    Graf Roderich war mit ein paar seiner Krieger unterwegs um die Männer zu finden, die seine Schafe gestohlen hatten.

    Sie trafen auf einen Waskonen und Roderich zog schon sein Schwert.

    Der Waskone schlug ihm vor, ihm zu helfen, die Diebe zu finden. Der Graf warnte ihn, ihn nicht zu veralbern, doch der Waskone hatte ein persönliches Interesse an den Dieben.


    Sie stammen aus seinen Reihen und so wird den restlichen Waskonen eine Falle gestellt. Bei diesem Angriff wurde der Vater von Maite getötet, von Graf Roderich. Er brachte den Toten in sein Dorf zurück und teilte den Bewohnern so mit, was mit Dieben geschah.

    Maite war wütend und wollte auf Roderich losgehen, er hatte ihr den Vater und dem Dorf den Anführer genommen.

    Maite war zu dem Zeitpunkt gerade mal 8 Jahre alt, als sie von Roderich dann auch noch gefangen genommen wurde.

    Maite wehrte sich, denn sie wollte die Ehre ihres Vaters verteidigen. Sie überlegte, wie sie flüchten konnte, sie würde niemals bei den Asturiern bleiben, geschweige denn für sie arbeiten.


    Graf Roderich schenkte Maite seiner Tochter Ermengilda. Die kommandierte sie herum wie eine Sklavin, Maite war zwar trotzig, doch sie gehorchte.

    Sie plante ihre Flucht und da half es ihr nicht, wenn sie geprügelt würde und das drohte ihr Ermengilda ständig an.


    In Maites Augen führte des Grafen Tochter sich auf wie ein Kleinkind. Aber sie sprach es nicht aus. Als sie von Alma geprügelt war und in den Ziegenstall gesperrt wurde, floh Maite. Sie grub sich aus ihrem Gefängnis aus und floh.


    Jahre später sollte Maite dann verheiratet werden um dem Volk einen neuen Häuptling zu bescheren. Doch Maite wollte mit entscheiden und so ließ sie sich nicht einfach den Gemahl auswählten, sondern sie wählte.

    Zu derselben Zeit sollt auch Ermengilda verheiratet werden, doch hatte weniger Glück. Für sie wurde der Gemahl gewählt und sie hatte keine Möglichkeiten, das abzulehnen.

    Ermengilda sollte einen Franken heiraten um die Asturier und die Franken zu verbünden.

    Als Maite das mitbekam, das Ermengilda auf dem Weg zu ihrem Bräutigam war, wollte sie Rache. Sie wollte das Mädchen abfangen, denn sie erinnerte sich nur zu gut an das hochnäsige Mädchen.

    Wenn sie sie abfangen, dann könnte es nicht zu dem Bündnis zwischen Asturien und Franken kommen. Ermengilda wollte nicht nach Frankreich, aber sie musste ihre Heimat verlassen um den Franken zu ehelichen.

    Maite schafft es, Ermengilda zu entführen und da fing das Abenteuer an, dass man so nicht erwartet.




    MEINE MEINUNG

    Dieses Buch ist sehr abwechslungsreich geschrieben.

    Da sind die Krieger, die für König Karl in den Krieg zogen und da ist Maite.

    Maite eine Waskonin, die den Tod ihres Vaters rächen will.


    Maite ist ein kämpferisches Mädchen und es macht sich bezahlt, dass sie schon immer bei den Jungs war. Sie konnte kämpfen und sie war sehr mutig. Wenn sie nicht so mutig wäre, würde sie nicht solange überleben.

    Sie stellt sich in diesem Buch jeden Kampf und das macht das Buch so spannend. Was würde Maite noch alles tun um sich zu rächen?


    Auch Maite hat es nicht leicht und so gerät auch sie immer wieder zwischen die Fronten.

    Wir lesen hier von den Kriegen, den Eroberungen und Zusammenschlüssen verschiedener Ländereien. Dadurch müssen auch Ehen geschlossen werden, die nicht immer einfach sind.

    So werden Frauen gezwungen und gedemütigt, wie es schlimmer nicht geht.

    Aber wer ab und an mal ein historisches Buch liest, der weiß, dass dies in der Zeit normal ist.

    Eine Frau hat da nichts zu sagen.


    Dieses Buch ist sehr abenteuerlich und zugleich in der Historie sehr gut recherchiert. Ein gelungenes Werk, von diesem Autorenpaar, wie jedes ihrer Werke.


    Jede der Frauen, Maite und Ermengilda hat einen eigenen Charakter und der ist hier sehr schön herausgefiltert. Die verschiedenen Charaktere der beiden Frauen werden hier sehr ausführlich beschrieben und wir lernen die beiden Mädchen dadurch sehr gut kennen.


    Ich habe dieses Buch gerne gelesen und es ging ziemlich zügig. Das ist nicht immer der Fall bei historischen Büchern, denn durch den geschichtlichen Hintergrund wird es oft mal auch etwas schwierig diese Werke zu lesen, aber nicht so bei diesem Autorenpaar. Sie verstehen es immer wieder, die Spannung so aufleben zu lassen und das geschichtliche so zu verpacken, das keine Langeweile aufkommt. Wirklich wieder ein gelungenes Werk und absolut lesenswert.


    Eure Bluesky_13

    Rosi    

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    Scarjeas avatar
    Scarjeavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller historischer Roman mit vielen spannenden und unerwarteten Wendungen!
    Zwischen Krieg, Reisen und Schicksalen

    Als nach wie vor ungebrochen begeisterte Leserin von Iny Lorentz bekam ich nun auch dieses Buch in die Hand.

    Vom Titel her war ich es bei Iny Lorentz bisher zumeist gewohnt, dass dieser gleichzeitig auch die Hauptperson kennzeichnet, was nun bei diesem Buch durchaus etwas anders gehalten wird: Zwar spielt die „Rose von Asturien“ tatsächlich eine der Hauptrollen, allerdings nicht die einzige. Sie stellt vielmehr ein Verbindungsglied, einen Dreh- und Angelpunkt zwischen einigen sehr verschiedenen Charakteren dar. Deren Aufeinandertreffen und mögliche Verwicklungen miteinander erschlossen sich mir zu meiner großen Überraschung zu Beginn des Buches überhaupt nicht, was die Spannung aber umso mehr steigerte. Nicht nur einmal fragte ich mich, wie diese Person mit einer anderen bloß jemals in Kontakt treten sollte. Das stachelte meine Neugier an. Die beim Weiterlesen langsam entstehenden Verflechtungen der Personen untereinander und die immer wieder überraschenden Wendungen im Laufe der Geschichte hielten mein Interesse durchgängig wach und gingen nicht spurlos an mir vorbei. Mal litt ich mit einem der Charaktere, ein anderes Mal ertappte ich mich beim Mitfreuen. Auch die Liebe kommt im Buch nicht zu kurz, allerdings wirkt die Geschichte auf mich nicht kitschig. Es ist eben kein reiner Liebesroman.

    Da ich historische Romane schon seit Langem liebe, sagt mir bei diesem Buch auch die ausführliche Beschreibung von Umgebung, Gegenständen sowie Leben und gegebene Detailtiefe der Hauptpersonen sehr zu. Ich konnte mir die Charaktere lebhaft vorstellen, was mir trotz ausreichend Fantasie bei eher wenigen Büchern gelingt.

    Fazit: Wer historische Romane mit allem der Zeit angemessenem „Drum und Dran“ in mehreren kleineren Schicksalen, verpackt und verflochten zu einer größeren Geschichte, mag und auf Überraschungen steht, der wird dieses Buch genauso toll finden wie ich.

    Leseempfehlung!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wie immer super gut
    Iny Lorentz ist einfach super

    Dies ist meine persönliche Meinung und kann nicht verallgemeinert werden.

    Ich finde dieses Buch,so wie alle von Iny Lorentz ,einfach schön.Man taucht völlig in die Welt von König Karl ein.Es ist einfach eine bewegende wie spannende Geschichte.Von dem Inhalt will ich nicht zuviel erzählen,aber es ist ein auf und ab der Gefühle.Man fühlt mit den Personen.Ob es in Herzenssachen  ist oder um Folter und Krieg geht.Da es in unterschiedlichen Schichten statt findet und diese sich miteinander vermischen hat man tolle Einblicke in diese Zeitgeschichte.Wie verschiedene Völker zu Beispiel die Franken oder die Mauren um Ihren Platz auf der Welt kämpfen.Manchmal muss man auch aus einem Krieg ruhmlos zurückkehren um erstmal sein Land zu sichern,so wie hier König Karl.Aber das macht seiner Herrschaft kein Problem.Selbst Rache ,auch wenn sie lange auf sich warten lässt,wird erfüllt.Man findet in diesem Roman wirklich alles.Von Krieg über Verrat.Von Rache bis zur Liebe ist alles vertreten und es ist einfach fantastisch miteinander verwoben.Der Schreibstil ist fesselnd und man mag das Buch nicht mehr weglegen.

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    Zhunamis avatar
    Zhunamivor 5 Jahren
    Starke Frauen

    Ein typischer Roman des Autoren-Duos Iny Lorentz. Es geht um starke Frauen, Verrat und Intrigen, den Krieg und den Tod - und das alles wie immer mit einem doch recht vorhersehbaren Happy End. Nichtsdestotrotz ein guter Lesestoff, der dem geneigten Leser die ein oder andere Information über das Leben zu Zeit Karls des Großen, dessen Kriegszüge, Siege und Niederlagen bietet. Es liest sich flüssig und interessant. Ich spreche eine klare Leseempfehlung für das Buch aus.

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    jala68s avatar
    jala68vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Rose von Asturien" von Iny Lorentz

    Ich fand das Buch insgesammt ganz gut.
    Die etwas langatmigen Passagen in der 1. Hälfte braucht es wohl um alle Personen und Hintergründe "sortieren" zu können. Das letzte Viertel war es dann fast schon etwas zu plötzlich zuende.
    Mit fast 800 Seiten war es mir insgesammt zu lang und deshalb nur 4 Sterne von mir.

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    Henriettes avatar
    Henriettevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Rose von Asturien" von Iny Lorentz

    Spanien im frühen Mittelalter: Maite, Tochter eines Stammeshäuptlings, wird nach dem Tod ihres Vaters entführt. Sie überrascht alle, denn sie flieht von der Burg des Grafen. Sie wird angetrieben vom Hass auf die Familie des Grafen. Und möchte Rache nehmen. Nach Jahren bekommt sie die Chance, sich an der Tochter des Grafen rächen zu können. Besagte Tochter wird „die Rose von Asturien“ genannt und soll heiraten. Maite entführt Ermengilda, „die Rose“. Im Laufe der Zeit, der Jahre freunden die beiden Mädchen sich an. Maites Rachepläne lassen sich nämlich nicht so ohne weiteres umsetzen. Sie hat die Pläne ohne die Zustimmung der herrschenden Führer gemacht. Sie geraten in Krieg und auch in Gefangenschaft. Können sich befreien, und verlieben sich.

    Ich lese gern historische Romane. Doch ich muss gestehen, dass das frühe Mittelalter nicht meine Zeit ist. Die beschriebenen Lebensweisen sind nicht mein Ding. Daher habe ich mich sehr schwer getan, dieses Buch zu Ende zu lesen. Das einzige, was mich gehalten hat, ist der schon fesselnde und sehr ausschmückende Schreibstil. Und natürlich war ich doch sehr neugierig, wie die Geschichte um Maite und Ermengilda ausgeht.
    Ich war auch sehr unmotiviert, da das Buch fast 800 Seiten hatte. Natürlich gab es am Ende diverse Erklärungen und Glossars. Das hilft schon weiter. Vor allem mir, die sich mit fremd klingenden Wörtern aus dem spanischen, doch sehr große Schwierigkeiten hatte.

    [B]Fazit:[/B] Für die für mich anstrengende und langatmige Unterhaltung kann ich nur drei von fünf Sternen vergeben.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Rose von Asturien" von Iny Lorentz

    Maite wird nach dem Tod ihres Vaters, dem Stammeshäuptling, als Sklavin entführt und soll der schönen Ermengilda, der Rose von Asturien, als Magd dienen. Sie flieht und rächt sich Jahre später bei Ermengilda indem sie jene hübsche junge Frau auf ihrem Brautzug entführt.
    Doch das Schicksal der beiden Frauen bleibt dank der widrigen Umstände jener Zeit unteilbar miteinander verbunden. Wie werden die beiden die Situation meistern? Können sie auch ohne einander zu jener Zeit bestehen ?

    Ein weiterer Roman aus der Fließbandproduktion Lorentz. Das oder etwas ähnliches muss sich der kundige Leser der Vita von Iny Lorentz nach einem Blick auf dieselbige denken.
    Eine gewisse Skepsis was die Qualität des Romans bezogen auf den Kaufpreis angeht macht sich da beim Genre geplagten Leser schon breit.
    Aber das soll sich als Irrglaube erweisen. Zwar hat Iny Lorentz schon wesentlich bessere Romane geschrieben aber zu ihren schlechtesten zählt dieser auch nicht.
    Die eigentliche Geschichte teilt sich in zwei grobe Haupthandlungen mit diversen Nebenschauplätzen die aber abgesehen von den Personen durchaus übersichtlich sind.
    Das wer mit wem und warum erschließt sich dem Leser erst nachdem er das Gott sei Dank umfangreiche Personenregister eingehend studiert und am besten auswendig gelernt hat. Spätestens ab der magischen Marke von Seite 100 hat der Leser ohne Studium des Personenregisters wenig Chancen überhaupt einen Bruchteil der Geschichte zu verstehen.
    Eine detaillierte Karte und das umfangreiche Glossar komplettieren die Hilfestellungen der Autorin gegenüber dem Leser. Ob das nun für oder gegen die Autorin spricht mag jeder selber beurteilen.
    Die beiden Haupthandlungen grenzen sich auch inhaltlich sehr voneinander ab, wobei die Handlung um die beiden Frauen die deutlich spannendere von beiden ist und wohl am besten dazu geeignet ist den Leser bei Laune zu halten.
    In einem dynamischen Wechsel zwischen Spannung erzeugen und Spannung ruinieren schleift die Autorin den Leser durch die Geschichte.
    Hätte die Autorin den Leser mit den langatmigen Passagen verschont wären sicherlich weitaus weniger als die tatsächlichen 800 Seiten entstanden.
    Das Motiv der Liebe darf natürlich nicht fehlen und wird ausschweifend genutzt an manchen Stellen sogar ein wenig überreizt.
    Selbstverständlich bedient Iny Lorentz auch sämtliche Klischees des Mittelalters, wäre ein Roman aus ihrer Feder doch ohne diese sehr unglaubwürdig.
    Die Charaktere – gerade der beiden Frauen- sind stark gezeichnet und brillieren durch Authentizität. Auffällig ist ,das ausgehend von den verschiedenen „Gruppen“ einige Charaktere immer wieder hervorgehoben werden, sich innerhalb der Geschichte weiterentwickeln während andere Charaktere der gleichen Gruppe zu Statisten degradiert und nahezu vernachlässigt werden. So wird der Leser zwar mit einer umfangreichen Anzahl an Personen konfrontiert, aber nur wenige entwickeln sich zu handelnden und facettenreichen Charakteren. Das mag den ungeübten Leser doch sehr verwirren muss er doch selber die Spreu vom Weizen trennen.

    Fazit : Insgesamt ein solider Roman mit einer guten Story , mit einigen langatmigen Passagen aber durchaus lesenswert. Wer Iny Lorentz kennt kann sich das Buch vorstellen wie eine Mischung aus dem ersten und dem zweiten Teil der Wanderhuren Tetralogie vorstellen .

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Rose von Asturien" von Iny Lorentz

    Während Spanien von den Mauren besetzt ist, befindet sich im Norden das christliche Königreich Asturien und einige Dörfer der Waskonen. Maite ist die Tochter von Iker, dem Führer der Waskonen, Ermengilda die des asturischen Grafen Roderich. Als Roderich durch Verrat Iker tötet, nimmt er Maite mit auf seine Burg. Sie soll seiner Tochter dienen. Doch Maite kann fliehen.
    Einige Jahre vergehen. Da nähert sich der Frankenkönig Karl der spanischen Grenze. Ermengilda soll seinen Halbbruder heiraten. Doch auf den Weg dahin lässt Maite die Gesandtschaft überfallen. Für beide Frauen beginnt ein gemeinsamer Weg, der sie in das Heerlager Karls, in einen maurischen Harem und zurück in ihre Heimat führt.
    Wieder ist den Autoren ein spannender historischer Roman gelungen. Die historischen Ereignisse sind ausgezeichnet recherchiert. Sie bilden den Rahmen der Erzählung.
    Einiges hat sich auch nach Jahrhunderten noch nicht geändert. Ermengilda, die Rose von Asturien, ist eine Schönheit. Zwei Männer wünschen sich ihre Freundschaft und mehr. Maite muss damit leben, dass sie als Frau nicht wahrgenommen wird. Doch sie versteht sich durchzusetzen. König Karl glaubt, dass Ermengilda ihren Halbbruder betören kann, doch der liebt Männer…
    Doch Rivalität gibt es nicht nur um die Frauen. Auch das Ansehen bei den Vorgesetzten spielt eine Rolle.
    Die handelnden Personen, ob historisch verbürgt oder nicht, werden klar charakterisiert. Die Einbettung der persönlichen Schicksale in das historische Geschehen gibt dem Roman seine besondere Spannung. Detailtreue auch in Kleinigkeiten, gute Beschreibung des Alltagslebens im christlich geprägten Teil Spaniens, aber auch im Bereich der Mauren und geschickt eingebundene Berichte aus anderen Teilen Europa wecken stets neu das Interesse an der Handlung.
    Das Buch ist klar gegliedert und lässt sich flott lesen.

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    eiertanz30s avatar
    eiertanz30vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Rose von Asturien" von Iny Lorentz

    Schönes Buch. Es ist spannend und die Hauptdarstellerin muss sich mal nicht als Mann verkleiden. Über 700 Seiten die sich aber schnell und flüssig lesen lassen.

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    Uyulalas avatar
    Uyulalavor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Rose von Asturien" von Iny Lorentz

    Ich fand das Buch eigentlich recht spannend, allerdings fand ich die vielen Namen manchmal doch ein wenig verwirrend. Weiter fand ich, dass manche Stellen im Buch extrem ausgedehnt werden, sodass es etwas langweilig wurde und andere Stellen wiederum sehr schnell abgehandelt werden. Alles in allem also 3 Sterne.

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