Die Tatarin

von Iny Lorentz 
3,9 Sterne bei227 Bewertungen
Die Tatarin
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (159):
E

Läßt sich prima lesen und war ein gutes Buch.

Kritisch (24):
Akanthas avatar

Sehr vorhersehbare Geschichte, einzig der Krieg bringt noch etwas Spannung rein. Großes Chaos mit so vielen russischen Namen!

Alle 227 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Tatarin"

Russland 1707: Das Leben der jungen Tatarin Schirin ändert sich jäh, als ihr Vater nach eine missglückten Aufstand von den Russen gefangen genommen wird. Die Sieger fordern den Khan auf, ihnen einen Sohn als Geisel zu stellen. Doch der älteste seiner Söhne ist tot und der jüngste zu klein. So wird Schirin in Männerkleider gesteckt und unter dem Namen ihres toten Bruders ausgeliefert. Es beginnt eine harte Zeit, in der Schirin ihre Identität verheimlicht und die aufkeimenden Gefühle für einen jungen Russen aus dem feindlichen Lager verbergen muss ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B004X7TZMA
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:592 Seiten
Verlag:Knaur eBook
Erscheinungsdatum:15.03.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.08.2008 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Stoffinesss avatar
    Stoffinessvor 5 Jahren
    Unterhaltsamer, aber kurzweiliger historischer Roman

    In dem Roman " Die Tatarin" erzählt Iny Lorentz die Geschichte von dem jungen Mädchen Schirin, die als tatarischer Prinz verkleidet von ihrem Stamm den Russen als Geisel übergeben wird und nun in Zeiten des Krieges zwischen Russland und Schweden ihre wahre Identität verbergen und den damit verbundenen Gefahren trotzden muss.

    Lorentz' Schreibstil, der angenehm und flüssig zu lesen war, ermöglichte mir einen guten Einstieg in die Geschichte, auch wenn die vielen verschiedenen russischen Namen mich zunächst verwirrt haben. Die historischen Zusammenhänge und Konflikte waren meiner Meinung nach gut dargestellt und die Spannungen Russland - Schweden, aber auch die innerhalb Russlands, sehr gut nachvollziehbar. Inwiefern diese historischer Korrektheit entsprechen, kann ich dabei ncht beurteilen.
    Die Handlung ist spannend geschrieben und verliert nei richtig an Fahrt. Zudem die russische Kultur sehr eingänglich beschrieben ist und mir ab und zu ein Schmunzeln entlocken konnte. Ich bin mir hierbei jedoch nicht sicher, ob sich die Autorin da nicht einiger Klischees bedient hat oder die Verhaltensweisen der russischen Soldaten im Buch auch den wirklichen damaligen Sitten des 18. Jahrhunderts entsprachen.
    Dennoch gab es für mich einige Kritikpunkte. Bis zum Schluss erschienen mir Protagonisten zu "flach". Ich hätte mir deutlich mehr Einblick in Schirins Gefühls- und Gedankenwelt gewünscht. Meiner Meinung nach, war der Konflikt, der sich sicherlich durch ihre ständige Tarnung und die Angst vor einer Entdeckung ihrer wahren Identität, verbunden mit der Trennung aus ihrer heimatlichen Umgebung in ihr abgespielt hat, nicht ausreichend erörtert. Sie gewann damit für mich an Distanz, wodurch ich mich nie richtig mit ihr, aber auch mit anderen Charakteren identifizieren konnte. Hinzu kommt, dass das Ende meiner Meinung nach viel zu einfach aufgelöst wurde  - schon fast zu schön, um wahr zu sein..

    Fazit: Ein unterhaltsamer historischer Roman, dem es aber an zugänglichen Charakteren fehlt. Insgesamt eine nette Lektüre für zwischendurch.

    Kommentare: 1
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    LEXIs avatar
    LEXIvor 5 Jahren
    Fehlkauf

    Rezension zum Hörbuch:

    Da ich bislang kaum Geschichten aus Russland, insbesondere Sibirien, zu meiner Lektüre zählte, war meine Neugier auf "Die Tatarin" von Iny Lorentz geweckt. Leider wurde ich maßlos enttäuscht. Der Inhalt langweilte mich, die Protagonisten konnten mein Interesse nicht wecken und wirkten leblos und flach, das Hörbuch wurde in einem "monotonen Einerlei" und scheinbar vollkommen emotionslos vorgetragen, und nicht zuletzt muss ich einigen Vorrezensenten recht geben: die Idee der als Mann verkleideten Frau, die sich um Tarnung bemühen muss, dann jedoch verliebt, ist mittlerweile schon zu oft verwendet worden. Bestenfalls ein Bewertungsstern und keine Hörempfehlung.

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    Zhunamis avatar
    Zhunamivor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    Das war wirklich mal ein sehr unterhaltsames Buch. In ihrem Roman "DIe Tatarin" behandelt das Autorenpaar Iny Lorentz die Thematik Russland im 18. Jahrhundert. Inwiefern die Geschichte bzw. die geschilderten Details nun historisch korrekt zu nennen sind, sei dahingestellt. Der Roman an sich ist wirklich gut geschrieben, wie man es von Lorentz gewöhnt ist - und wie so oft aus der Sicht einer Frau. Auch die Thematik "Frau gibt sich als Mann aus" ist bei Lorentz ja nicht neu. In diesem Fall wird eine junge Frau als tatarischer Prinz an den Zaren ausgeliefert und schlägt sich als Kriegsgefangene so durch. Die Geschichte ist deshalb so amüsant, weil das russische Volk zum Teil auch klischeehaft sehr rau beschrieben wird und "Schirin" unter falschen Namen in diese Gesellschaft gerät, die sie so gar nicht kennt. Die ethnischen Differenzen sind maßgeblich für den Spannungsaufbau im Buch, denn nicht nur ist sie Muslimin und die Russen Christen, die ganze Angelegenheit bringt auch weitere Probleme mit sich. Definitiv ein sehr lesenwertes Buch leichter Kost, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt.

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    Es ist echt merkwürdig, eigentlich hab ich mir die Mittelalter-Romane von dem Autorenehepaar Iny Lorentz langsam übergelesen. Andererseits bekommen die beiden mich mit jedem Roman wieder zu packen und ich lese die Bücher in einem Rutsch durch.
    Obwohl es immer um junge Frauen oder Mädchen in Nöten geht, alles, was einer gut situierten Bürgertochter damals so zustoßen konnte (ok, in diesem Fall ist es mal eine Tartarentochter...)...und trotzdem ist die Schreibweise so atemberaubend, daß es mich jedes Mal abholt und in die Geschichte reinzieht.

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    Lerchies avatar
    Lerchievor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    Der Tatar Möngür wird nach einem missglückten Aufstand mit allen seinen Männern von den Russen gefangen genommen. Um wieder die Freiheit für sich und seine Männer zu erhalten, soll er seinen ältesten Sohn als Geisel an die Russen ausliefern. Doch er hat nur noch einen Sohn von vier Jahren. Doch er ist bereit dazu. Einer seiner Männer reitet in russischer Begleitung zu seinem Stamm um den Jungen abzuholen. Doch seine Lieblingsfrau Zeyna ist nicht bereit Ughur herzugeben. Möngür hat noch eine Tochter mit Namen Schirin von einer russischen Sklavin. Diese wird von Zeyna wie ein tatarischer Prinz hergerichtet und den Russen als Sohn Möngürs präsentiert. Die Russen merken nichts. Als sie in dem Sammellager ankommen, trifft Schirin noch mehr Geiseln, natürlich alle männlichen Geschlechts. Alle müssen zusammen in einem Raum schlafen und in einer Ecke ihre Notdurft verrichten. Wie soll Schirin da ihr Geschlecht verbergen? Sie werden bis nach St. Petersburg zum Zaren gebracht, und Schirin kämpft mit den Russen gegen die Schweden. Hier trifft sie eine Frau, die glaubt, sie zu kennen. Doch Schirin erfährt noch nichts davon Ein russischer Hauptmann möchte mit ihr Freundschaft schließen, aber Schirin wehrt sich dagegen. Wird sie sich noch länger verbergen können? Und was passiert, wenn die Russen merken, dass sie eine Frau ist?
    In diesem Buch ist die Spannung von Anfang an da, und sie endet erst am Schluss. Kleine Spannungen gibt es immer wieder zwischendurch. Es ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Ich war gefesselt von Anfang bis zum Ende und kann es nur an jeden Freund historischer Romane weiterempfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    „Die Tatarin“ spielt Anfang des 18. Jahrhunderts in Russland . Anhand der Beschreibungen kann man sich richtig schön vorstellen, wie es damals gewesen sein muss. Alles wird so detailliert und liebevoll beschrieben, die Charaktere wirken weder platt noch langweilig und die geschichtliche Korrektheit besticht mal wieder. Zwischendurch wurde es zwar etwas langatmig und zäh zu lesen, aber das wurde schnell wieder aufgewogen. Wunderschön und informativ.

    Es ist wirklich lesenswert und sehr zu empfehlen

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    wollsoeckchen88s avatar
    wollsoeckchen88vor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    Mein zweites Buch von Iny Lorentz und wieder hat es mir gut gefallen. Erneut ging es um ein Mädchen, dass sich gezwungenermaßen als Junge verkleiden muss, dieses Mal mitten in den Kriegswirren zwischen Russland und Schweden um 1707. Leider haben es Schlachten in Büchern an sich, zuweilen langatmig zu werden und sich nur fad darstellen zu lassen. Iny Lorentz hat sich zwar alle Mühe gegeben, die Geschichte interessant zu halten, aber einige Längen gibt es doch. Dennoch waren Zeit und historischer Hintergrund des Romans gut gewählt und wurden spannend beschrieben. Auch die Darstellung der geschichtlichen Persönlichkeiten machte Appetit auf mehr. Schirins Werdegang als Hauptperson war nachvollziehbar und hat mich gut unterhalten. Ich habe mit ihr gelitten, gebangt und mich mit ihr gefreut. So muss das sein. Ein schöner historischer Roman mit hohem Sympathiewert und überraschend geringem Kitschanteil aus der Feder von Iny Lorentz.

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    B
    Bücherdiebinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    Schirin, die Tochter eines Stammesoberhaupt, muss sich als den erstgeborenen Sohn ausgeben, um als Geisel an die Russen ausgehändigt werden zu können.
    Als sie den Zaren das Leben rettet, wird sie in die russiche Armee aufgenommen und muss Russland zum Sieg gegen die Schweden verhelfen.
    Nicht nur das ewige Versteckspiel ihres wahren Geschlechtes erweist sich als schwierig, sonders auch die langsam aufkeimende Zuneigung zu dem Offizier Sergej, die ein auf und ab ist.

    Wirklich total klasse! Der Zwist zwischen den Russen und Schweden wahre Geschichte und es ist einfach toll, wie sie es schafft fiktive Personen dort mit einzubinden und eine intressante Gechichte daraus zu flechten!
    Mittlerweile bin ich schon ein richtiger Iny Lorenz Fan!

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    Statt des erstgeborenen Sohnes wird die Tatarin Schirin als Geisel nach Russland geschickt. Als Junge verkleidet, muss sie sich in der Armee bewähren. Der Roman spielt in der Zeit Peter I. Er ist flüssig geschrieben und so interessant, dass man ihn schwer aus der Hand legen kann. Die Charakterisierung Peter I. scheint stimmig, mit den historischen Fakten wird etwas großzügig umgegangen, d.h. wahre Ereignisse werden den Vorgängen der Erzählung untergeordnet. Wer sich für historische Abenteuerromane interessiert, dem ist das Buch zu empfehlen.

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    arnos avatar
    arnovor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Tatarin" von Iny Lorentz

    Nicht jedes Buch kann gleich gut und erfolgreich sein ich fand es schwach

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