Iny Lorentz Die Wanderhure

(3.602)

Lovelybooks Bewertung

  • 1638 Bibliotheken
  • 11 Follower
  • 44 Leser
  • 189 Rezensionen
(1469)
(1169)
(638)
(219)
(107)

Inhaltsangabe zu „Die Wanderhure“ von Iny Lorentz

Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf …

Unfassbare Geschichte des grausigen Mittelalters. Suchtgefahr!

— Annemie
Annemie

Hat mir sehr gut gefallen. Zum Teil sehr rüde aber passend für die Zeit.

— Elizzie
Elizzie

Es wurde eigentlich schon alles über das Buch gesagt. Was soll man da noch beitragen?

— Karen_Lange
Karen_Lange

Spannend Und sehr informativ.

— Bramomi1982
Bramomi1982

Es war mein erstes Buch vom Autorenpaar Iny Lorentz. Spannend, fesselnd erzählt. Der 2. Teil ist bestellt!

— Mona31
Mona31

ich liebe den Schreibstil von Iny Lorenz und fand die Geschichte um Marie einfach toll und freue mich auf den nächsten Teil

— marylou1968
marylou1968

Richtig spannendes Buch. Man fühlt sich in die damalige Zeit versetzt und kann den Dreck des Mittelalters förmlich riechen.

— Tine-read-a-lot
Tine-read-a-lot

Ein spannendes Buch. Manchmal hatte Marie mir jedoch zu viel Glück und es kam die Tragik ihres Schicksals nicht ausreichend rüber.

— ***Chrissy***
***Chrissy***

Gut recherchiert, spannend. Ich war gefesselt von dem Schicksal der armen Marie und ihrer Rache an ihren Peinigern.

— Lovely-Jessica
Lovely-Jessica

Ganz großes Kino, auch zum lesen.

— suedsee-queen
suedsee-queen

Stöbern in Historische Romane

Das Erbe der Tuchvilla

Wirklich schöner Abschluss der Reihe!

ninaschmiiidt

Das Lied der Störche

Was für eine tolle authentische Familiensaga mit einer hinreißenden Hauptprotagonistin, kann den 2 Teil gar nicht erwarten

lenisvea

Heldenflucht

Ganz anders als erwartet, aber trotzdem lesenswert

Pergamentfalter

Das Geheimnis der Schneekirsche

Es war verzaubernd

Kar_Oline

Das Haus der schwarzen Schwäne

Sehr gewagt, aber sehr spannend und tiefgründig

abetterway

Das Erdbeermädchen

eher seicht und Luft nach oben

Gudrun67

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gelungenes Buch, jedoch teilweise auch ein wenig langatmig

    Die Wanderhure
    Karen_Lange

    Karen_Lange

    24. May 2017 um 22:46

    Da schon alles über das Buch gesagt wurde, fehlen mir nun leider mehr oder weniger die Worte, denn alles wäre nur eine Wiederholung und das möchte ich niemanden antun.

  • Die Wanderhure

    Die Wanderhure
    BettyBlue81

    BettyBlue81

    09. April 2017 um 20:56

    Titel: Die Wanderhure Autorin: Iny Lorentz Inhalt: Konstanz im Jahre 1410:  Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt.  Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf... Rezension: Anfangs fand ich das Buch sehr spannend, zur Mitte hin zog es sich dann etwas und die Sprünge zwischen den verschiedenen Charakteren fand ich teilweise etwas verwirrend. Das Leben der Hübschlerinnen im Mittelalter war trotz allem aber sehr gut dargestellt und man fühlte sich auch in die im Buch beschrieben Zeit hineinversetzt. Allerdings fand ich, kam die Freundschaft zwischen Marie und Trudi im Buch etwas zu kurz und knackig rüber.  Zum Ende hin,wirkte das Buch irgendwie ein wenig gekürzt, so als würde die Autorin schnell zum Ende kommen wollen. Und ich hätte mir ein bissel mehr Gefühl für Marie und Michel gewünscht.  Aber alles in Allem, habe ich das Buch gern gelesen. Ich habe zwar etwas länger dran gelesen, aber immerhin. Eine gelungene Story über das Leben der Wanderhuren im Mittelalter und das Leben der Marie Scherer. Noch mal werde ich es aber glaube ich nicht lesen. Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Spannend und mitreissend

    Die Wanderhure
    Mrs-Jasmine

    Mrs-Jasmine

    09. November 2016 um 15:59

    Von der ersten Seiten an interessant und spannend! Teilweise unglaublich und ein wenig grausam. Wurde mir auf keiner Seite langweilig und ich fühlte richtig mir Marie und Michel mit! Musste mir dann natürlich sogleich Band 2 und 3 besorgen!

  • Solider Start - detailreicher Schreibstil

    Die Wanderhure
    Nimithil

    Nimithil

    25. October 2016 um 22:07

    Auf den Inhalt verzichte ich bei dieser Rezension.Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailreich und man kann sich sehr gut in die Hauptprotagonistin einfühlen. Teilweise stellt sich dieses ein wenig langatmig da (häufiges Phänom in meinen Augen bei historischen Romanen). Die Sprache der Charaktere passt zur gewählten Zeit des Romanes, auch wenn nicht alle begriffe erklärt werden. Viele emotionale Momente und die passende Spannung für den Verlauf machen dies zu einen angenehmen Leserlebnis.

    Mehr
  • Kurzweiliger Roman, aber hat mich jetzt nicht gerade vom Hocker gehauen

    Die Wanderhure
    Peridot98

    Peridot98

    16. October 2016 um 21:46

    Ich muss zugeben, ich habe zuerst den Film gesehen, der war schrecklich. Woran es lag, keine Ahnung. Möglich, dass ich die Schauspieler nicht so gut fand, aber egal. Da dachte ich mir, gib dem Buch eine Chance, vielleicht ist das besser. Nun ja, also hier meine Eindrücke.Marie, die Tochter eines Kaufmanns aus Konstanz soll einen vermeintlichen Grafen heiraten. Der Vater ist begeistert, als der um die Hand seiner Tochter anhält, weiß aber nichts davon, dass der schicke Graf abgebrannt ist und eigentlich nur hinter dem Geld der Familie her ist. Marie mag ihn nicht leiden, den Ruppert, sondern ist in Michel verliebt. Als sie Ruppert vor den Kopf stößt, plant der sich zu rächen und spinnt eine Intrige. Marie wird der Unzucht beschuldigt und landet im Kerker, dort wird sie ihrer Jungfernschaft beraubt, abgeurteilt, ausgepeitscht und aus Konstanz verbannt. Von da an lebt sie das Leben einer Wanderhure und erlebt einiges Widerlicheres. Am Ende jedoch wendet sich doch wieder alles zum Guten, Marie und Michel finden wieder zueinander und Ruppert erhält seine gerechte Bestrafung - Der immer wiederkehrendeKlassiker unter dem Erzählten eben.Generell ist der Roman gut und flüssig zu lesen, er ist auch recht spannend. Aber ich fand ihn stellenweise einfach zu derb. Ich mag es eher auf Andeutungen hin seine eigenen Bilder im Kopf entstehen zu lassen, anstand jegliche Widerlichkeit ausgeschmückt zu lesen. Zwischendurch aber gab es dann auch schon wieder recht schöne Passagen und dadurch, dass das Buch recht viel Abwechslung brachte, war es auch ganz kurzweilig. Der Roman hat in meinen Augen 3,5 Sterne verdient, Abstriche musste ich einfach bei den zu arg ausgeschmückten Vergewaltigungszenen machen und auch ein paar historische Fakten scheinen mir da durcheinander gebracht worden zu sein. Kurzweilig ist er allemal und auch wirklich besser als der Film. Ob ich mir aber weitere Bände um Marie ins Buchregal stelle, bin ich mir nicht so ganz sicher.

    Mehr
  • Hat meine Erwartungen übertroffen

    Die Wanderhure
    Axel_Ifland

    Axel_Ifland

    16. September 2016 um 08:02

    Aufgrund des Titels oft belächelt, hat dieser Roman meine Erwartungen doch übertroffen. Die Story ist straight und es wird nie langweilig, ist dafür durchgehend spannend. Authentische Hauptfigur, mit der man richtig mitfiebern kann. Für alle Liebhaber historischer Romane ein Leckerbissen.

  • Erster Teil: Die Wanderhure

    Die Wanderhure
    Natti24

    Natti24

    11. September 2016 um 18:34

    Lässt sich ganz gut lesen!
    Die Story ist einfach unglaublich wie das früher so war. Kann sich heute niemand mehr vorstellen.
    Bin gespannt auf die nächsten Teile!

  • Historischer Frauenroman

    Die Wanderhure
    Surfer-H

    Surfer-H

    17. May 2016 um 10:41

    Wieder einer dieser Frauenroman in Mittelalterlichem Gewand, was leider auf mich wie eine geldbringende Modewelle wirkt. Wenn es aber die patriachartsgeschädigte Weiblichkeit, die sich in eine romantische Welt träumen will, mitmacht, sei es so. Dem Genre des historischen Romans trägt es nicht zu. Ich denke, die damalige Welt war anders.Es gibt aus meiner Sicht besser recherchierte Historische Romane sodass die gelben Hurenbändchen so erscheinen, als seien sie eine der wenigen Recherchefrüchte; hingegen steht der geschichtliche Plot um das Konstanzer Konzil.Die Geschichte an sich ist überwiegend spannend und intensiv genug erzählt, um bis zum Ende durchzuhalten. Ich wollte wissen, wie es endet. Musste dann aber erkennen: Es ist auf einen Follower ausgelegt, was mich dann wieder an die Gelddruckmaschine erinnerte. Wer aber will das den Autoren verübeln; schließlich leben sie vom Schreiben... 

    Mehr
  • Deftiges Mittelalter

    Die Wanderhure
    UllaPuntschart

    UllaPuntschart

    10. May 2016 um 12:30

    Ich gehöre zu denjenigen, die im Falle der Wanderhure geteilter Meinung sind. Dabei habe ich das Buch verschlungen! Richtig schöne Lektüre, wenn man einfach abschalten und sich fortreißen lassen möchte. Trotzdem: der Plot stimmt so eigentlich nicht. Es hakt sich schon ganz am Anfang. So böse wie der Bösewicht im Falle der armen Heldin agiert, damit hätte er auch in seiner Zeit gegen sämtliche geltenden Rechte verstoßen und damit wäre er nicht einmal im finstersten dunkelsten Mittelalter durchgekommen...  

    Mehr
    • 2
  • Spannend

    Die Wanderhure
    Malka

    Malka

    Es ist eine sehr interessante Historische Episode, um die es in diesem Buch geht.  Auf jeden Fall ein sehr gelungener Auftakt für die sechsteilige Reihe. Schreibstil: Vom Schreibstil ist der Roman doch etwas schwieriger und langatmiger  geschrieben worden. Allerdings obwohl es sehr langatmig geschrieben ist, gehen bzw. versuchen die Autoren sehr ins Detail zu gehen und alles so beschreiben, so dass man das Gefühl hat selbst dabei zu sein und sich alles gut vorstellen kann. Das Ende des Buches macht auf jeden Fall neugierig auf das 2 Buch. :) Ich muss auch sagen, am Anfang bis zum 2 Teil ungefair gleicht das Buch zu 100 Prozent dem Film. Aber ab dem 3 Teil erfährt man viele Details, welche in dem Film überhaupt nicht aufgegriffen werden. Mein Fazit:Mein Fazit ist, ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Allerdings sollte man geduldig sein, da es wie gesagt langatmig geschrieben ist. Ich kann es allen, die es lieben Historische Romane zu lesen nur weiter empfehlen. 

    Mehr
    • 3
  • die Zeit um das Konstanzer Konzil herum

    Die Wanderhure
    Minje

    Minje

    25. April 2016 um 15:19

    "Die Wanderhure" von Iny Lorentz erschien im April 2005 im Knaur Verlag.Achtung: SPOILERInhaltKonstanz 1410. Marie S. steht kurz vor der Heirat mit Ruppertus. Da wird sie unerwartet der "Hurerei" angeklagt, mehrfach vergewaltigt, und aus ihrer Heimatstadt Konstanz gejagt. Die nächsten fünf Jahre verbringt sie als Wanderhure. Wird sie Rache üben können?ThemaRache. Das ist der Gedanke, der Maries Denken beherrscht.MeinungEs gibt in diesem Buch beides: Sachen die man loben kann, die gelungen sind. Und anderes, was ungelungen ist.Fange ich an mit dem Positiven:Aufbau: Teil 1 sowei Teil 5/ 6 spielen in Konstanz. Teil 2-4 spielen in anderen Orten am Rhein / Neckar... So beginnt das Buch an dem Ort, wo es auch angefangen hat. Dadurch entsteht ein "runder" Eindruck.Das Buch beginnt mit einem Prozess und endet mit einem Prozess. Das unterstützt den runden Eindruck. Eine gute Idee.Ende:Die Bösen erhalten ihre gerechte Strafe, die Guten siegen. Schön.berührend: in Teil 6 findet ein Ritual mit Marie statt. Dieses Ritual hat hohen Symbolcharakter und ist eine gute Idee. (Ich frage mich allerdings auch: ist es realistisch, dass so ein Ritual jemals so stattgefunden hat?)Epilog: Hier wird erklärt, in welchem kirchlich-historischen Kontext das Konstanzer Konzil wichtig ist. Sehr schön. Und nun zum Negativen.Wortwahl: Die Autorin benutzt nicht nur umgangssprachliche, sondern auch derbe/ vulgäre Ausdrücke, und das häufig.Benutzung damaliger Ausdrücke wie Söldner, Vasallen/ Reisige/ Soldknechte/ Fehderecht. Ich find´s ja gut, immerhin zeigt das dem Leser, dass die Autorin sich auskennt in der Zeit. Doch ich als Leser möchte gerne was lernen. Nun muss ich jedes der Wörter googeln. Na toll. Mit Erläuterungen wär es ein Pluspunkt gewesen. So ein Minuspunkt.Konflikt zwischen gläubigen Leben und realem Leben. Das ist eine schöne Idee, dass Marie diesen Konflikt hat. Leider löst sie den Konflikt nicht, da sie an ihrem "sündigen" Leben festhält. Und den Konflikt verdrängt sie immer wieder. Schade, dass hätte man sehr viel mehr ausbauen können.Verharmlosung von Vergewaltigungen und Leben einer Prostituierten. Selbst nach einer Massenvergewaltungung arbeiten Marie und ihre Weggefährtin weiter, nachdem sie sich eine Weile im Wald versteckt haben.  Seelische Wunden? Traumatisierung? Hierauf wird viel zu wenig eingegangen. Eine Sexszene folgt der nächsten. Mit wem und wie. In Teil 3 werden wir bombadiert mit vielen Namen von Grafen, teilweise ohne Angabe des Zusatzes (der 1. oder der 3.?). Ein Zusatz wäre schön gewesen, so hätte man bei google nachlesen können über den betreffenden Grafen. Fußnoten fehlten.Ende: und was will Marie? Selbst am Ende des Buches wird über Marie verfügt. Schnell wird sie verheiratet. Als ob die Autorin sie rasch noch unter die Haube bekommen will, bevor das Buch endet. Um am Ende des Buches eine Heirat zu haben, hätte sich der Mittelteil anders gestalten müssen.FazitIch werde kein weiteres Buch aus der "Wanderhuren" Reihe lesen. Doch da mein erster Eindruck von Iny Lorentz durch "Die Kastratin" positiv ist, kann ich mir durchaus vorstellen, ein anderes Buch von ihr zu lesen.

    Mehr
  • Marie eine wahre Heldin..,

    Die Wanderhure
    aga2010

    aga2010

    19. April 2016 um 21:12

    Ich habe lange überlegt ob ich solche Bücher lesen soll...Aber wie man sieht hab ich mich richtig entschieden...vorallem die figur marie hab ich ins herz geschlossen.sie ist einer der mutigsten,ehrlichsten und wunderbarsten Frauen die ich jemals "kennengelernt".Soviel Mut was sie bewies immer das beste aus jeder situation gemacht.Das Buch verspricht Spannung,viele Emotionale Momente und eine schönes Ende...

    Mehr
  • Nahe an der Story & den Hauptfiguren

    Die Wanderhure
    Surfer-H

    Surfer-H

    07. March 2016 um 18:56

    Sprache: Die ersten 30 Seiten haben mich sprachlich sehr beeindruckt, weil sie erzählerisch unglaublich dicht & harmonisch waren. Danach sank die sprachliche Schönheit auf den üblichen Durchschnitt. Es wurden zeit-ferne Worte, wie z. B. pervers, verwendet, die mich immer mal haben stutzen lassen. Auch verwendete Iny häufiger mal eine Redewendung 2-mal hintereinander, was bei einem großen Roman für mich nicht sein darf. Genre: Interessante sind einige Details, wie die gelben Hurenbänder, diese allerdings wurden mir überstrapaziert/ zu oft wiederholt. Die Örtlichkeiten besonders in Konstanz oder auch Szenen am Rhein tauchten sehr gut vor meinem geistigen Auge auf, genauso die Häuser, das Fachwerk, die Textur der Materialen.  Figuren: Richtig gut, hat mir die Stimmung gefallen, die war so, dass sie mich gefangen hat. Das lag sicherlich an der Interaktion der Personen und den Schilderungen von Gedanken & Gefühlen. Dies ist für mich das Pfund, mit dem die Autoren hier wuchern. Story/Spannung: Gegen Ende wird das Buch richtig spannend, allerdings sinkt die Spannung schnell wieder, weil die Verläufe vorhersehbar sind. Ebenso sind die Entwicklungen über das Buch hinweg berechenbar im Sinne: "Ah, jetzt macht er sicher das & sie sicher das..." In der Mitte des Buches gibt es zu viele Wiederholungen bzw. Schilderungen des immer gleichen Erlebens. Hätte alles etwas kürzer ausfallen können. Gefallen hat mir das Meandern zwischen den gesellschaftlichen Schichten. Das bringt eine großzügige Weite in den Text.  Das Ende war gut, aber mehr auch nicht. Die Fäden wurden konsequent darauf hin gezogen & auch wieder eingesammelt. Mir fehlte allerdings der unvorhersehbare Big-Bang, der Kontrapunkt, das Pfiffige. Ein guter Schluss ist eine Kunst, die ich selten erlebt habe. Fazit: Der Durchbruchsroman von Iny Lorenz: Ein spannendes Buch, das durch die Figuren und die Stimmung bei der Stange hält.

    Mehr
  • Toller historischer Roman

    Die Wanderhure
    iur83

    iur83

    02. March 2016 um 19:32

    Eigentlich bin ich auf das Buch nur wegen dem Film gestoßen. Ich bin froh, es gelesen zu haben und auf die anderen Bände werde ich mich definitiv auch noch stürzen.
    Teilweise musste ich das Buch aus der Hand legen und mich sammeln, da es schon ziemlich heftig beschrieben ist.


  • Spannend aber ....

    Die Wanderhure
    tenchy

    tenchy

    So, nun bin ich fertig mit der Wanderhure und muss sagen, dass mir das Buch trotz aller negativen Rezis die ich gelesen habe und ich etwas skeptisch war, sehr gut gefallen hat. Wenn auch mit vielen Klischees behaftet und irgendwie fast dauergeilen Männern ;-) -------------------- Zum Buch: Marie, Tochter eines reichen Kaufmanns in Konstanz wird von ihrem zukünftigen Ehemann, Ruppertus Splendidus, noch vor der Hochzeit angeklagt, keine Jungfraue mehr zu sein. Dies stürzt ihre Familie in den Abgrund und Marie wird unter Schimpf und Schade aus der Stadt verbannt. Zum Glück fällt sie kurze Zeit spätter Hiltrud, einer Wanderhure, in die Arme, die sie halb tot von der Straße aufliest und wieder aufpeppelt. Marie, erst angewiedert von Hiltruds Geschäft, muss bald einsehen dass ihr nur Zwei Möglichkeiten zu Wahl stehen: Entweder sie wird ebenfalls eine Hübschlerin wie Hildtrud oder sie stürzt sich in die Fluten. Marie wählt Leben und geht bei Hiltrud in die "Lehre". Da Marie überaus schön ist, mangelt es ihr im Laufe der Geschichte nicht an willigen Freien. So zieht sie zusammen mit ihrer Freundin durchs Land und besteht einige Abenteuer. Ihr Ziel, ihre Peiniger eines Tages zur Rechenschaft zu ziehen, verfolgt sie dabei immer weiter. Später trifft Marie noch auf einen Freund aus ihrer Jugend, der ihr treu zur Seite steht und mit ihr zusammen versucht, ihre Feinde dem Urteil zu unterziehen, dass ihnen gerechterweise zusteht .... --------------------- Wenn der 1. Teil für mich auch mit Klischees behaftet ist, werde ich mir den 2. Teil der Serien zulegen, da mich die weitere Geschichte von Marie sehr interessiert. Das Lesen des Buches war kurzweilig und immer wieder spannend. Wenn mir auch teilweise etwas mehr autorisches Geschick gefehlt hat, konnte ich das Buch doch teilweise nicht mehr aus der Hand nehmen.

    Mehr
    • 3
    tenchy

    tenchy

    22. February 2016 um 12:07
    Floh schreibt Habe es vor Jahren gelesen und war sehr begeistert. Mit diesem Buch habe ich meine Liebe zu historischen Romanen entdeckt.

    Ja, er ist wirklich nicht schlecht. Einfach gehalten, aber trotzdem gut. Man kommt wenigstens nicht so mit den Charakteren durcheinander, wie es bei so manch anderen Romanen der Fall ist :p

  • weitere