Die Wanderhure

von Iny Lorentz 
4,0 Sterne bei3,670 Bewertungen
Die Wanderhure
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Positiv (2690):
MyEleDays avatar

Von der ersten Seite gepackt und nicht enttäuscht!

Kritisch (333):
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Die Story ist so was von unglaubwürdig. Sorry war leider gar nicht meins.

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Inhaltsangabe zu "Die Wanderhure"

Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen
Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426629345
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.04.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.01.2005 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 4 Monaten
    Wanderhure Band 1

    Magister Ruppertus hält um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie Schärer an. Allerdings nicht aus Liebe, sondern um an ihr Vermögen heranzukommen. Kurz vor der Hochzeit wird Marie der Hurerei beschuldigt, in einem Verließ eingesperrt und dort auf Befehl des Magisters vergewaltigt und gedehmütigt. Marie erleidet Höllenqualen, es ist der schlimmste Moment in ihrem Leben. Kurz darauf wird sie vom hohen Gericht für schuldig befunden, öffentlich auf dem Marktplatz ausgepeitscht und aus der Stadt vertrieben. Marie kämpft sich unter unvorstellbaren Schmerzen den Weg entlang, wird dabei immer schwächer und bricht irgendwann am Wegrand zusammen. Durch Zufall entdeckt die Hübschlerin Hiltrud Marie einige Zeit später, nimmt sie bei sich auf und pflegt sie mit allen möglichen Salben und Kräutern gesund. Von nun an muss Marie als Wanderhure leben und ihren Körper für wenig Geld verkaufen. Und Marie schwört sich eines - sie will Rache an Magister Ruppertus!

    Marie Schärrer ist ein unglaublich starker Charakter. Niemals hätte ich gedacht, dass ein Mensch solche Höllenqualen ertragen kann - körperlich wie seelisch. Obwohl sie immer wieder neue unerfreuliche Nachrichten bekommt, gibt sie nicht auf und geht ihren Weg. Was für eine unfassbar starke Frau! Ich habe mit ihr gehofft, gebangt und geweint, hätte sie am liebsten an die Hand genommen und ihr beigestanden. Ihre Weggefährtin Hiltrud konnte ich dagegen anfangs überhaupt nicht leiden, doch nach und nach kommt ihr wahrer Charakter zum Vorschein, so dass sie auch nicht mehr wegzudenken ist.

    Die Zeit des Mittelalters wurde erstaunlich gut beschrieben, man merkt sofort, dass hinter diesem Buch viel Recherchearbeit steckt! Burgen, Klöster und deren Einrichtung, die Kleidung der Menschen usw. werden aufregend detailreich dargestellt. Auch wird beschrieben, wie wenig Frauen und Mädchen zu dieser Zeit wert waren, oft wurden sie wie ein Stück Vieh behandelt. Ganz ehrlich, ich hätte nicht in dieser Zeit leben wollen..

    Um bei den vielen erwähnten Burgen, Klöstern, Königshäusern und deren Untertanen nicht durcheinander zu kommen, hätte ich mir am Ende des Buches ein Register bzw. eine Auflistung gewünscht.

    Fazit: Eine absolut spannende, emotionale und tiefgründige Geschichte! Iny Lorentz versteht es, den Leser in einen Bann zu ziehen, aus dem er nicht mehr so schnell wieder herauskommt. Der nächste Band der Reihe "Die Kastellanin" wird wohl schon bald in mein Bücherregal einziehen.

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    KiraNears avatar
    KiraNearvor 4 Monaten
    [Rezension #72] Die Wanderhure

    Name: Die Wanderhure
    Autor: Iny Lorentz
    Genre: Mittelalter, Drama
    Preis: € 8,95
    Seiten: 607 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2005
    ISBN: 3-426-62934-8
    Verlag: Knaur Verlag


    Rückentext:
    Die grausame Welt des Mittelalters und der Kampf einer Frau um ihr persönliches Glück.

    Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf ...


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Zwar habe ich schon vorher etwas von dem Namen "Iny Lorentz" und auch von dem Buch hier etwas gehört, allerdings kannte ich beides nur vom Namen her. Auch kenne ich den Film zum Buch nicht, sprich, ich hatte keine Ahnung, was mich da eigentlich überhaupt erwarten würde. Ich war zwar schon eine längere Zeit neugierig, habs dann aber nie wirklich umgesetzt, bis ich mir dann einfach mal spontan das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Und das Buch hat mir richtig gut gefallen, auch, wenn ich eine längere Zeit daran gelesen habe. Da ich mich in dem Thema Mittelalter jetzt nicht so gut auskenne und ich meine Kenntnisse sowohl im Geschichtsunterricht vor sehr vielen Jahren, wie auch aus "Assassin's Creed 2" und seine zwei Nachfolger bekommen habe, kann ich jetzt nicht sagen, wie authentisch und wahrheitsgetreu das Buch nun ist. Aber nach diesem Punkt bewerte ich es auch nicht, immerhin dient es ja der Unterhaltung und es wirkt authentisch genug für meine persönlichen Verhältnisse. Daher gehe ich jetzt mal nicht so streng auf diesen Punkt ein, eben, weil ich auf andere Dinge wert lege.

    Und zwar gefällt mir, dass sich nicht nur die Wanderhure Marie auf ... nun, Wanderschaft begibt, sondern auch die Geschichte selbst. Man bleibt als Leser mit ihr nicht auf einer Stelle, sondern sieht viele verschiedene Orte und Szenarien, des öfteren kam mir das Ganze nicht wie eine gerade Straße vor, sondern wie ein Bächlein, das mal gerade fließt, bis eine kleine Kurve kommt. Der Erzählstil wirkte hier und da ein wenig ... umgangssprachlich, aber mich hat es nicht sonderlich gestört, vor allem, da es nicht allzuhäufig vorkam. Auch musste man sich immer wieder mit Irrungen und Wirrungen auseinandersetzen, zumal nichts ewig so blieb, wie man es am Anfang vermutet hätte. Wie im echten Leben ist hier alles einem ständigen Wandel untergeordnet, es gibt nur ein paar wenige Punkte, die sich durch das komplette Buch hindurch nicht geändert haben. Auch bewundere ich Marie, wie sie in den Jahren ihr Schicksal akzeptiert hat und gelernt hat, mit ihrem Schicksal zu leben, so schrecklich es auch ist. Man lernt gute und schlechte Menschen kennen, deren Handlungsgründe man nicht immer nachvollziehen kann. Was man aber nachvollziehen kann, ist das Verhalten und das Innenleben von Marie und ihrer Begleiterin. Ein paar Mal habe ich mich dabei erwischt, wie ich mich gefragt habe: Was würde ich an ihrer Stelle machen? Würde ich genauso handeln? Oder vielleicht anders? Trotz ihrer Erfahrungen und all dem, was sie erlebt hat, hatte ich jetzt nicht den Eindruck, dass sie für immer abstumpfen würde, sondern nur, wenn es die Situation erfordert.

    Leider habe ich mich beim Lesen nicht allzusehr für die jeweiligen Territorienkämpfe und auch die Konflikte um Land, Macht und Geld interessiert, sodass ich diese Teile mit eher schwachem Interesse gelesen habe. Also warum Graf X Land Y unbedingt haben will und wer welche Intrige schmiedet, einfach, da sie keinen Bezug zur Geschichte hatten oder zumindest soweit vertreten waren, dass es mich gekümmmert hätte. Die ganze Zeit über habe ich mich gefragt, wie es nun mit Marie weitergeht, wohin sie kommt und ob sie die Gerechtigkeit erhalten wird, die sie sich so sehr erhofft. Ein paar Mal hatte ich schon die Vermutung, wie es ausgehen könnte, aber dann hat es das Buch jedes Mal geschafft, mich zu überraschen, indem es sich an seinem Titel gehalten hat. Indem es wie das oben beschriebene Bächlein war. Über das Ende möchte ich nicht so viel verraten, aber sagen wir es mal so: Ich war hinterher zufrieden.

    Der Stil an sich hat mir sehr gut gefallen und es hat mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen, auch, wenn ich dafür ewig gebraucht habe, was aber andere Gründe hatte. Auf jeden Fall war das Buch wie eine Art Eintopf, an dem man gut und gerne mal ne Woche lang essen kann.


    Leseprobe:
    Marie schlüpfte schuldbewusst in die Küche zurück und versuchte, unaufällig wieder an ihre Arbeit zu gehen. Wina, die Haushälterin, eine kleine, breit gebaute Frau mit ienem ehrlichen, aber strengen Gesicht und bereits grau werdenden Zöpfen, hatte ihr Fehlen jedoch schon bemerkt und winkte sie mit tadelnder Miene zu sich. Als Marie vor ihr stand, legte sie ihr die Hand auf die Schulter und seufzte tief.
    Seit Meister Matthis' Ehefrau im Kindbett gestorben war, hatte Wina versucht, dem Mädchen die Mutter zu ersetzen. Es war nicht einfach gewesen, den richtigen Weg zwischen Nachsicht und Strenge zu finden, aber bisher war sie mit Maries Entwicklung zufrieden gewesen. Aus dem neugierigen und oftmals viel zu übermütigen Kind war eine gehorsame und gottesfürchtige Jungfer geworden, auf die ihr Vater stolz sein konnte. Seit dem Tag allerdings, an dem Marie erfahren hatte, dass sie verheiratet werden sollte, war sie wie ausgewechselt. Anstatt vor Freude singend und tanzend durchs Haus zu springen, tat sie ihre Arbeit mit mürrischem Gesicht und benahm sich so wild wie ein Füllen, dem man zum ersten Mal Zügel anlegen wollte.
    Andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb. Marie hatte jedoch völlig verstört reagiert, so als fürchte sie sich vor dem wichtigsten Schritt im Leben einer Frau. Dabei hätte sie es kaum besser treffen können. Ihr Zukünftiger war Magister Ruppertus Splendidus, der Sohn eines Reichsgrafen, wenn auch nur von einer leibeigenen Magd. Trotz seiner Jugend war er ein bekannter Advokat, dem eine glänzende Zukunft bevorstand.
    Wina nahm an, dass der hohe Herr Marie gewählt hatte, weil er eine Frau benötigte, die tatkräftig genug war, ein großes Haus mit vielen Bediensteten zu führen. Dieser Gedanke machte sie stolz, denn sie hatte Marie dazu erzogen, selbständig zu handeln und sich vor keiner Arbeit zu scheuen. Das brachte sie wieder in die Gegenwart zurück. Die Vorbereitungen für die Hochzeit waren noch lange nicht abgeschlossen, und es wurde schon Nacht. Schnell drückte sie Marie eine Teigschüssel in die Hand.
    "Hier, rühr das gut. Es dürfen sich keine Klumpen bilden. Sag mal, wo warst du überhaupt?"
    "Im Hof. Ich wollte ein wenig frische Luft schnappen." Marie senkte den Kopf, damit Wina ihre abweisende Miene nicht wahrnahm. Die alte Frau würde ihr sonst nur weitere Vorwürfe machen oder ihr einen mit verwirrenden Andeutungen gespickten Vortrag über eheliche Pflichten halten.


    Fazit:
    Das Buch ist jetzt nicht gerade perfekt, aber gibt es überhaupt perfekte Bücher? Nein und das müssen sie auch nicht sein. Auf jeden Fall müssen sie Spaß machen und bei diesem Buch hier hatte ich Spaß, dass ich dafür Wochen gebraucht habe, lag einfach daran, dass ich allgemein in der Zeit nur wenig Lust aufs Lesen bekommen habe. Zum Glück konnte ich das Buch aber lange genug ausleihen, bis ich wieder Lust aufs Lesen bekommen habe. Es ist der erste Teil einer mehrteiligen Serie und ich bin auch schon dabei, mir den zweiten Band auszuleihen. Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich schon darauf, den nächsten Teil zu lesen. Nur manchmal habe ich mich mit Maries Motivation schwer getan, sie zu verstehen. Auch war sie ein wenig sprunghaft - aber dann kam in mir die Frage auf: Und wie würde ich handeln? Hat mich doch ein wenig zum Nachdenken gebracht. Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 Rubine.

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    funnes avatar
    funnevor 10 Monaten
    Realistische Darstellung des Lebens einer Frau im Mittelalter

    Konstanz 1410. Marie Schärers Kindheit scheint nun vorbei zu gehen. Ihr Vater hat einen Mann für sie gefunden, und die Hochzeit steht kurz bevor. Doch da gerät alles außer Kontrolle: Urplötzlich wird Marie der Hurerei beschuldigt, dabei hat sie nie ein Mann auch nur berührt! Dahinter steckt ihr zukünftiger Ehemann, der die Gelegenheit jedoch dazu nutzt, Marie auspeitschen und aus der Stadt zu jagen, während er ihren Vater tötet und dessen gesamten Besitz in Anspruch nimmt.


    Marie bleibt nichts anderes übrig, als heimatlos durch Deutschland zu ziehen, ihren Lebensunterhalt nun tatsächlich durch Hurerei zu verdienen, und eiskalte Rachepläne zu schmieden...


    Meine Meinung:

    Rache. Das ist ein starkes Motiv in diesem Buch. Wir begleiten Marie auf fünf Jahren Reise durch Baden-Württemberg, und bekommen mit wie sie jeden Tag vor Wut auf ihren "Ehemann" Rachepläne schmiedet und kaum Gedanken an anderes verschwendet. Zwar kann man sie sehr gut verstehen, weil ihr eine himmelschreiende Ungerechtigkeit zugefügt wurde, aber trotzdem war das für mich als Leserin teilweise ganz schön nervig.


    Aber gut, da es in diesem Buch ja genau darum geht: Die Rache zu planen und zu versuchen, sie zu bekommen, kann ich mich eigentlich schlecht darüber beklagen, oder? Immerhin war das Buch, abgesehen davon, extrem gut.


    Mir hat die Sichtweise einer Hure (freiwillig oder nicht) sehr gut gefallen, denn so etwas habe ich noch nie gelesen. Es war interessant, das Mittelalter aus Sicht einer umherstreifenden Frau zu sehen, und dass dabei tatsächlich das Thema von Vergewaltigung und dem ach so unendlichen "Lendenleid" der Männer besprochen wurde, und dass dadurch das Leben einer umherziehenden Frau im Mittelalter ziemlich realistisch rüberkam.


    Wenn ich bewanderter in historischen Romanen wäre, würde ich es jetzt mit anderen Mittelalter-Büchern vergleichen, in denen Frauen die Hauptpersonen sind, aber alle die ich kenne handeln von Männern oder von Frauen von Stand.


    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Abgesehen von ein paar gedanklichen "hör doch mal auf über diese doofe Rache nachzudenken" war es sehr spannend und unterhaltsam. Aufgrund der etwas "anderen" Sichtweise fand ich es sehr interessant zu lesen. Das gab einen recht anderen Blickwinkel.


    https://funneswelt.blogspot.com/2017/11/rezension-iny-lorentz-die-wanderhure.html

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    Sunnymoons avatar
    Sunnymoonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Guter historischer Roman mit einigen derben Szenen
    Beginn der Wanderhurenreihe

    Die Geschichte beginnt 1440 in Konstanz. Graf Ruppert will Marie heiraten, aber er ist nur ein übler Mitgiftjäger. Marie fällt einer Intrige, zum Opfer, das dazu führt, dass sie als Hure sich verdingen muss.  
    Marie war erst schüchtern, entwickelt sich aber im Buch zu einer selbstbewussten Frau, die ihren Körper zu ihrem Vorteil einsetzt.

    Der historische Hintergrund ist oberflächlich beschrieben, was ich enttäuschend fand, er hätte mehr, als den Rahmen der Handlung wiedergeben sollen. iDie Geschichte war spannend, an manchen Stellen derb, aber generell gefiel mir das Buch und der Schreibstil der Autoren.

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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...empfehlenswerte Serie für Fans von historischen Romanen...

    Das Buch ist spannend aber auch traurig. Marie ist eine Kämpferin auch wenn sie ihren Körper dafür verkaufen muss, damit sie überlebt. Hat man erst einmal angefangen, ist das Buch schwer aus der Hand zu legen. Fortsetzung : Die Kastellanin

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    cassandrads avatar
    cassandradvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr spannender Mittelalter Roman!
    Sehr spannend!

    Habe dieses Buch lange in meinem Bücherregal stehen gehabt und nun im Urlaub doch hervorgeholt. 
    Und ich muss sagen ich war positiv überrascht! Ein wirklich sehr spannender Mittelalter Roman, mit allem was dazu gehört : Liebe, Verrat, Abenteuer, Gefahr und einer guten Portion Nervenkitzel ca. in der Mitte der Geschichte. Das Ende kam mir dann doch etwas schnell und platt daher; alles in allem jedoch ein richtiges Lesevergnügen!

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    LillyLous avatar
    LillyLouvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein erster richtiger historischer Roman, also für Anfänger in diesem Bereich sehr empfehlenswert.
    Rezenion- "Die Wanderhure" von Iny Lorentz

    Inhalt:

    Für die junge und hübsche Bürgerstochter Marie soll bald der Ernst des Lebens beginnen. Sie soll den angesehenen und wohlhabenden Ruppertus Splendidus heiraten. Eine große Ehre für ihre Familie. Doch in der Nacht vor der Hochzeit gelingt es Ruppertus durch eine List Marie vor Gericht zu stellen und als Hure zu bezichtigen. Sie wird aus der Stadt vertrieben und muss nun um ihr Überleben kämpfen. Als Frau allein auf der Straße, eine schwierige Aufgabe. Doch ihr Durst nach Rache hält sie am Leben. Sie will den Mann der sie ihres Zu Hauses, ihrer Familie, ihrer Würde und Zukunft beraubt hat vor Gericht sehen.


    Meine Meinung:


    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. 
    Marie war ein Protagonistin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Auch ihre Gefährtin Hiltrud war mir eine sehr sympathische Figur.
    Dieses Buch war mein erster wirklich historischer Roman und ich kann nur sagen, es hat mich neugierig auf mehr gemacht. 
    Gegen Ende hin fand ich Marie ein wenig anstrengend, deshalb hab ich einen Stern abgezogen.Natürlich auch um noch Luft nach oben zu lassen für die nächsten Bände. Ich habe mir kurz darauf auch den Film angesehen und ich muss sagen, dass dieser mich sehr enttäuscht hat. 


    Fazit:


    Dem Autorenduo In Lorentz ist es gelungen eine authentische, spannende Geschichte zu schreiben, die aufzeigt wie ungerecht und selbstherrlich es damals zugegangen ist.  

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    Karen_Langes avatar
    Karen_Langevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es wurde eigentlich schon alles über das Buch gesagt. Was soll man da noch beitragen?
    Gelungenes Buch, jedoch teilweise auch ein wenig langatmig

    Da schon alles über das Buch gesagt wurde, fehlen mir nun leider mehr oder weniger die Worte, denn alles wäre nur eine Wiederholung und das möchte ich niemanden antun.

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    BettyBlue81s avatar
    BettyBlue81vor einem Jahr
    Die Wanderhure

    Titel: Die Wanderhure

    Autorin: Iny Lorentz

    Inhalt: Konstanz im Jahre 1410: 

    Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. 

    Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf...



    Rezension:

    Anfangs fand ich das Buch sehr spannend, zur Mitte hin zog es sich dann etwas und die Sprünge zwischen den verschiedenen Charakteren fand ich teilweise etwas verwirrend.

    Das Leben der Hübschlerinnen im Mittelalter war trotz allem aber sehr gut dargestellt und man fühlte sich auch in die im Buch beschrieben Zeit hineinversetzt.

    Allerdings fand ich, kam die Freundschaft zwischen Marie und Trudi im Buch etwas zu kurz und knackig rüber. 

    Zum Ende hin,wirkte das Buch irgendwie ein wenig gekürzt, so als würde die Autorin schnell zum Ende kommen wollen.

    Und ich hätte mir ein bissel mehr Gefühl für Marie und Michel gewünscht. 

    Aber alles in Allem, habe ich das Buch gern gelesen. Ich habe zwar etwas länger dran gelesen, aber immerhin.


    Eine gelungene Story über das Leben der Wanderhuren im Mittelalter und das Leben der Marie Scherer.

    Noch mal werde ich es aber glaube ich nicht lesen.

    Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen.


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    Mrs-Jasmines avatar
    Mrs-Jasminevor 2 Jahren
    Spannend und mitreissend

    Von der ersten Seiten an interessant und spannend! Teilweise unglaublich und ein wenig grausam. Wurde mir auf keiner Seite langweilig und ich fühlte richtig mir Marie und Michel mit! Musste mir dann natürlich sogleich Band 2 und 3 besorgen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Lese-Krissis avatar

    Hallo liebe Buchfans :),

    in der Gruppe "Serien-Leserunde" haben wir uns überlegt gemeinsam das Buch "Die Wanderhure" von Iny Lorentz zu lesen. Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen. Wir freuen uns über jeden, der Lust hat mit seinem eigenen Buch mitzulesen.

    Lesestart ist absofort :).

    Auf eine schöne Leserunde-Zeit!

    Liebe Grüße

    Lese-Krissi :)

    Sicks avatar
    Letzter Beitrag von  Sickvor 3 Jahren
    Meine Rezension ist jetzt auch fertig: http://www.lovelybooks.de/autor/Iny-Lorentz/Die-Wanderhure-129652715-w/rezension/1203005829/ Als ich die ganzen Kritikpunkte zusammen hatte, war mir klar, dass das Buch gar nicht mal so gut ist, wie es sich lesen lässt. ;-)
    Zur Leserunde
    Oriodorans avatar
    Ich lese derzeit die Wanderhure von Iny Lorentz und bin noch nicht ganz bei der Hälfte. Doch irgendwie schien alles, was bisher passierte, so vorhersehbar und ich kann mir auch schon ausmalen, wie es weitergehen wird. Ist es tatsächlich so "einfach" oder kommt noch eine große Überraschung?
    Zum Thema
    L
    Hallo, ich habe gerade gesehen, dass nächste Woche die Wanderhure im Fernsehen ausgestrahlt wird. Kann mir eine Realisiserung davon aber gar nicht so richtig vorstellen und stehe dem sehr skeptisch gegenüber, wie sieht es bei euch aus? Werdet ihr den Film anschauen?
    Zum Thema

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