Neuer Beitrag

Lese-Krissi

vor 2 Jahren

Hallo liebe Buchfans :),

in der Gruppe "Serien-Leserunde" haben wir uns überlegt gemeinsam das Buch "Die Wanderhure" von Iny Lorentz zu lesen. Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen. Wir freuen uns über jeden, der Lust hat mit seinem eigenen Buch mitzulesen.

Lesestart ist absofort :).

Auf eine schöne Leserunde-Zeit!

Liebe Grüße

Lese-Krissi :)

Autor: Iny Lorentz
Buch: Die Wanderhure

Hikari

vor 2 Jahren

Vorstellungsrunde/Wer liest mit?

Ich lese mit!

Aktuell lese ich noch "The Death Cure", denke aber, dass ich heute damit fertig werde und dann ab morgen einsteigen kann.

Ich bin 29, Archäologin, Erzieherin und Cosplayerin :D Mit meinen zwei Miezen wohn ich in Berlin und lese sehr gern (ach, Wunder!).

Lese-Krissi

vor 2 Jahren

Vorstellungsrunde/Wer liest mit?

Dann stelle ich mich auch mal kurz vor:

Ich bin 29 Jahre alt, wohne zwischen Mainz und Wiesbaden, arbeite als Industriekauffrau und bearbeite gerne unseren Bücherblog (http://jekranta.jimdo.com/).

Zur Zeit lese ich auch noch ein anderes Buch "Versehentlich verliebt". Wenn ich nun dran bleibe, werde ich auch bald damit fertig sein und mit "Die Wanderhure" beginnen".

Ich freue mich auf unsere Leserunde :).

Beiträge danach
44 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Sick

vor 2 Jahren

7. Abschnitt: Teil 4, Kapitel 1-5
Beitrag einblenden
@Lese-Krissi

Die Welt scheint wirklich klein zu sein, dass Marie und Hiltrud ausgerechnet auf ihre alten Gefährtinnen treffen. Die haben sich allerdings nicht zum besseren verändert, besonders Gerlind nicht. Ich kann ihre Verbitterung schon verstehen, mir würde es wohl auch so gehen, aber das ist kein Grund, ihren Kolleginnen das Leben schwer zu machen. Die neue, Märthe, ist ja mal richtig unsympathisch, bin gespannt, ob wir noch mehr über sie erfahren.
Jedenfalls sehe ich momentan leider auch keine schnelle Lösung für Marie und Hiltrud, damit sie ihre eigenen Wege gehen können. Im Gegenteil, ich vermute, dass sie durch Berta, Gerlind oder Märthe noch eine böse Überraschung erleben werden...
Jörgs Bericht aus Konstanz klingt schlimm und Maries Entscheidung, mit ihrer Vergeltung zu warten, damit keiner gewarnt ist, ist womöglich sehr klug. Dass der Böttcher ihr sein ganzes Reisegeld überlassen hat, war wohl das schlechte Gewissen, aber vielleicht waren es nicht nur leere Worte seinerseits und er steht Marie später nochmal bei. Wir werden sehen...
Den Film habe ich nicht gesehen, aber am Anfang des Buches hätte ich schon gedacht, dass Michel eine größere Rolle spielt. Womöglich taucht er ja jetzt wieder auf, wo die Sprache nochmal auf ihn gekommen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass Marie beim Herumreisen die Augen nach ihm offen hält...

Sick

vor 2 Jahren

8. Abschnitt: Teil 4, Kapitel 6-12
Beitrag einblenden
@Lese-Krissi

Du hast Recht, der Abschnitt ist schon ziemlich brutal und ich möchte auch nicht in der Zeit gelebt haben...
Dass Berta, Gerlind und Märthe sich gegen Hiltrud und Marie stellen würden, war mir schon klar, aber das ist wirklich ein starkes Stück gewesen. Ich hätte den Tee auch nicht sofort getrunken, sondern darauf gewartet, dass eine von ihnen den Anfang macht. Gute Schauspielerinnen sind die Frauen nämlich nicht gerade...
Maries und Hiltruds Angst vor den Söldnern kann ich gut verstehen, aber auch sie hat letztendlich ihre Strafe ereilt. Dass die beiden dann ausgerechnet auf Jodokus treffen, hat mich überrascht, aber der ist ja auch nicht so schlau, wie er es von sich denkt. Gleiches Prinzip wie bei der Witwe Euphemia. Und wer damit prahlt, dass er bald reich ist, wird es in der Regel nicht mehr werden...
Na jedenfalls. wäre ich Marie, würde ich versuchen, nach Arnstein zurück zu gehen, auch wenn der Weg gefährlich ist. Ein Teil der Urkunden gehört dem Ritter und er könnte auch dafür sorgen, dass die anderen Geschädigten Gerechtigkeit erfahren. Sein Einfluss wiegt um einiges mehr als Maries und da er in ihrer Schuld stehen würde, würde er wohl auch ihr helfen, zu ihrem Recht zu gelangen. Aber ich denke, das will sie gar nicht mal, sondern weiterhin an ihrem eigenen Plan festhalten. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es nun weitergeht und wie das Konzil da mit hineinspielt.

Sick

vor 2 Jahren

9. Abschnitt: Teil 5, Kapitel 1-6
Beitrag einblenden

Lese-Krissi schreibt:
(...) Bei dem Buch bekommt man irgendwie leicht das Gefühl, dass im Mittelalter die meisten Männer ihrem Trieb gefolgt sind und vor einer Vergewaltigung nicht abgeschreckt waren... So wird es jedenfalls in dieser Geschichte meines Erachtens dargestellt. Letztendlich rettet Michel Hedwig vor ihren Peinigern. Hier stellt sich mir nur die Frage, hat er nur geholfen, weil er in Hedwig Ähnlichkeiten mit Marie gesehen hat?! Marie und Michel treffen auf einander. Als Leser denkt man, endlich wird vielleicht ein wenig wieder gut, aber NEIN, der nächste Konflikt steht bevor. (...)

Langsam beginnt es mich auch zu nerven, dass alle Männer nur triebgesteuert zu sein scheinen und Frauen ausschließlich als Objekte ansehen. Gut, beim Leben der Wanderhuren war das wohl so, aber dass sogar freie und ehrbare Bürgerstöchter direkt vor dem Stadttor angegriffen werden... Dann die Schwarzseherei von Hedwigs Mutter, die in naher Zukunft die Hälfte der Mägde Konstanz' in anderen Umständen sieht... Also wirklich, so verklemmt und frömmelnd die Leute früher waren, kann ich das irgendwie nicht so ganz glauben.
Ich denke auch, dass Michel Hedwig nur beigestanden ist, weil er Marie vermutet hat. Andernfalls hätte er sich wohl nicht mit den Kerlen angelegt, gibt ja nur Ärger. Durch Hedwigs Verkleidung konnte er ja auch schlecht erkennen, dass es sich bei ihr um eine Bürgerstochter gehandelt hat. Ich fand diese Kapitel übrigens gut, endlich erfährt man wieder mehr von Maries ehemaligem Umfeld. Onkel Mombert tut mir schon Leid, er glaubt an Unschuld und Tod seiner Familienmitglieder und hat fast sein gesamtes Vermögen für deren Reinwaschung und Auffindung ausgegeben. Und Marie möchte sie nicht einmal sehen. Das verstehe ich nun wirklich nicht. Erst wollte sie unbedingt wissen, was mit ihrem Vater passiert ist, hat gehört, was Mombert für ihn getan hat und legt trotzdem keinen Wert darauf, persönlich mit ihm zu reden. Die soll mal einer verstehen.
Ihr Wiedersehen mit Michel habe ich mir auch anders vorgestellt, aber ich muss ehrlich sagen, Marie hat es auch darauf angelegt, so wie sie sich verhalten hat. Michel hätte natürlich deeskalierend auf sie einwirken können, ich bin mir aber echt nicht sicher, ob das etwas gebracht hätte.
Jedenfalls bin ich gespannt, wie es jetzt weitergeht, womöglich erkennen noch andere Leute Marie wieder. Und Ruppert scheint seine Finger nach wie vor ganz tief in dunklen Machenschaften bezüglich Maries Familie drin zu haben, hoffentlich geht sein Plan schief. Und hoffentlich tauchen bald die Arnheims auf!

Sick

vor 2 Jahren

10. Abschnitt: Teil 5, Kapitel 7-17
Beitrag einblenden

Rupperts neuester Plan läuft nach dem alten Schema ab, nur dass er diesmal noch weitreichendere Folgen hat als Maries Vertreibung. Sein Bruder Konrad weiß im Groben von seinen Machenschaften, ist aber nicht klug genug um zu erkennen, dass er selbst irgendwann genauso ein Opfer von Ruppert werden wird. Dass Marie mit ihrem umfangreichen Wissen darüber endlich etwas unternimmt, wird höchste Zeit. Da hat Michel schon zurecht gefragt, ob sie hinterm Mond lebt...
Endlich begreift sie auch, dass es Wichtigeres gibt, als ihre private Fehde mit Michel. Der hat sich halt echt blöd angestellt, aber dass er ihr nichts Böses will, das sollte Marie mit ihrer Erfahrung doch wirklich erkennen können...
Die Reaktion der Arnsteins hat mich schon überrascht, ich dachte eigentlich, dass Mechthild so richtig aufdreht, wenn sie erfährt, dass die Urkunden noch nicht verloren sind. Zum Glück gibt es ja noch den Eberhard, ich hoffe mal sehr, dass der Marie Glauben schenkt...

Sick

vor 2 Jahren

11. Abschnitt: Teil 6, Kapitel 1-5
Beitrag einblenden

Hm, dieser Abschnitt war in meinen Augen recht ereignislos, bis auf die Hurenversammlung und die Verbrennung. Das hatte für mich aber (bisher) noch nicht so viel Substanz, sprich die Wichtigkeit für die Handlung um Marie erschließt sich mir nicht so ganz. Jan Hus wurde nur mal ganz am Rand erwähnt und dann bekommt er gleich ein ganzes Kapitel für seine Hinrichtung...
Ich könnte mir vorstellen, dass Linhard gegebenenfalls auch als Zeuge gegen Ruppert aussagt. Wenn er wirklich büßt und bereut, dann nimmt er sich zusammen und gibt zu, was er getan hat. Mir scheint, dass er sowieso nicht mehr besonders an seinem Leben hängt...
Bei Melcher hingegen... ich weiß nicht, der scheint mir eine Art Jünger von Ruppert bzw. den "hohen Herren" zu sein. Und letztendlich kann man ihn ja nicht zur Aussage zwingen...
Aber Marie hatte bei Eberhard irgendeinen Geistesblitz und ich vermute, dass es etwas mit den anderen Huren zu tun hat. Na, da bin ich ja mal gespannt...

Sick

vor 2 Jahren

12. Abschnitt: Teil 6, Kapitel 6-Epilog
Beitrag einblenden
@Lese-Krissi

Tatsächlich, happy end für alle (also so ziemlich).
Dass im Film die Beziehung inniger war, kann ich mir denken, der gemeine Zuschauer würde wohl nicht verstehen, dass die Ehe einfach notwendigerweise geschlossen wurde. Ich muss sagen, ich war genauso überrumpelt wie Marie, aber die Erklärung zu den Gedankengängen war nachvollziehbar und sie hat ja schon selbst gemerkt, dass es für sie fast unmöglich ist, wieder ein ehrbares Leben zu führen. Das war dann wohl der einzige Weg...
Dass Hiltrud ihren Thomas doch noch bekommt (wenn sie sich denn noch wollen), hat mich sehr gefreut, schade, dass wir da nichts mehr gehört haben. Hat Marie sich überhaupt von ihren Ex-Kolleginnen verabschiedet? Der Schluss hat zwar schon alles aufgeklärt, aber das ging doch alles recht zügig. Über meine Bewertung muss ich mir noch Gedanken machen, ich bin ziemlich hin- und hergerissen...

Sick

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Meine Rezension ist jetzt auch fertig:
http://www.lovelybooks.de/autor/Iny-Lorentz/Die-Wanderhure-129652715-w/rezension/1203005829/
Als ich die ganzen Kritikpunkte zusammen hatte, war mir klar, dass das Buch gar nicht mal so gut ist, wie es sich lesen lässt. ;-)

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks