Flammen des Himmels

von Iny Lorentz 
4,1 Sterne bei48 Bewertungen
Flammen des Himmels
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (36):
Hanna_Lofts avatar

Die Spannung hält über das ganze Buch!

Kritisch (3):
S

Geschichte ok aber ansonsten ein sehr zähes, langatmiges Buch

Alle 48 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Flammen des Himmels"

Münster im 16. Jahrhundert: Die Familie der jungen Frauke Hinrichs gehört zur verbotenen Sekte der Wiedertäufer und führt ein unauffälliges Leben, um nicht entdeckt zu werden. Als der berüchtigte Inquisitor Jakobus von Gerwardsborn in ihrer Stadt erscheint, werden sie schon bald bezichtigt, Ketzer zu sein. Der Rat der Stadt ist froh, dem unbarmherzigen Schlächter ein Opfer nennen zu können, und so gerät Frauke in dessen Hand. Lothar, der Sohn eines engen Vertrauten des Fürstbischofs von Münster, rettet Frauke vor dem Scheiterhaufen, verliert sie aber bald aus den Augen. Als die Anführer der Wiedertäufer ihre Anhänger nach Münster rufen, um dort das himmlische Jerusalem zu erschaffen, sehen Frauke und ihr Retter sich wieder. Doch sie gehört zu jenen, die der Fürstbischof unter allen Umständen vernichten will, und Lothar soll die Täufer ans Messer liefern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426504093
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:752 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.10.2013 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne21
  • 4 Sterne15
  • 3 Sterne9
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    T
    there_are_applesvor 5 Monaten
    Ganz ok..

    Teilweise sehr langatmig aber trotzdem entsteht manchmal Spannung und man fiebert mit den Protagonisten mit.
    Besonders die "Flucht" hat mir sehr gut gefallen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    S
    Schatzfrau37vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Geschichte ok aber ansonsten ein sehr zähes, langatmiges Buch
    Ein Buch was von ketzer erzählt

    Mir persönlich hat dieses Buch nicht so gefallen. Ich kam nicht richtig rein in die Geschichte und fand es persönlich sehr langatmig und zäh. Würde es persönlich auch nicht wieder lesen. War nicht ganz so mein Fall und für mich einfach richtig schwer zu verstehen und nachzuvollziehen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Hanna_Lofts avatar
    Hanna_Loftvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Spannung hält über das ganze Buch!
    Ein Kampf ums Überleben

    Diese Geschichte von Iny Lorentz ist sehr bewegend für mich gewesen. Ein Mal habe ich geweint.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    M
    Maklevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte die wirklich fesselt und einen Einblick in die Geschichte Deutschlands gibt, die mir vollkommen unbekannt war.
    Fesselnd geschrieben

    Eine Geschichte die wirklich fesselt und einen Einblick in die Geschichte Deutschlands gibt, die mir vollkommen unbekannt war.
    Nach typischer Manier von Iny Lorentz geschrieben und hat mich wieder vollkommen überzeugt :-)

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 4 Jahren
    Die Wiedertäufer in Münster

    Frauke Hinrichs lebt mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in Stillenbeck. Ihr Vater Hinner ist ein Wiedertäufer und auch ihre Mutter und ihre Geschwister gehören dieser Lehre an. Schon oft musste die Familie deswegen ihr Zuhause aufgeben und fliehen, denn ein Bluthund des Papstes in Form des Inquisitors Jacobus von Gerwardsborn verfolgt die Wiedertäufer und lässt diese auf dem Scheiterhaufen hinrichten.

    In ihrem neuen Zuhause fühlt sich ihr Vater jedoch sicher. Er ist ein angesehener Bürger und hat sich als Gürtelschneider einen Namen gemacht. Auch als der Inquisitor nach Stillenbeck kommt, erkennt er zunächst die Gefahr nicht, die von diesem ausgeht.

    Als sich die Lage aber zuspitzt und der Rat ihn als Opfer für den Inquisitor auserkoren hat, flieht er mit seinem jüngsten Sohn Helm aus der Stadt. Hinner denkt, dass er so entkommen kann und seine Frau mit den Kindern nicht in Gefahr ist. Das ist jedoch weit gefehlt. Seine Frau Inken wird zusammen mit ihren Kindern gefangen genommen und dem Inquisitor vorgeführt. Im peinlichen Verhör erfahren sie, dass sie alle auf dem Scheiterhaufen landen werden, sobald sie weitere Namen preisgegeben haben und auch verraten, wo sich Hinner und Helm verstecken.

    Frauke sieht sich schon brennen, aber der Zufall in Form von Lothar, dem Sohn von Magnus Gardner, einem vertrauten des katholischen Fürstbischofs, kommt ihnen zu Hilfe. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht aus der Stadt.

    Und doch werden Frauke und ihre Familie weiter verfolgt. Sie finden schließlich in Münster Zuflucht, doch auch Lothar taucht dort plötzlich wieder auf. Die Stadt ist umzingelt und wird belagert und Lothar steht für Frauke auf der falschen Seite.

    Wie immer bei den Büchern von Iny Lorentz, habe ich mich auf einige schöne Lesestunden gefreut und wurde nicht enttäuscht.

    Beide Autoren haben wieder sehr gründlich zur Thematik recherchiert. Die umfassenden Recherchearbeiten, aber auch das Interesse an historischen Gegebenheiten, spürt man während des Lesens in vielen Details ganz deutlich. Zudem bekommt noch einen historischen Überblick am Ende des Buches.

    Das Buch ist in neun Teile gesplittet, die wiederum in mehrere Kapitel unterteilt sind. Da manche Kapitel recht kurz sind, wird der Lesefluss dadurch noch zusätzlich angeregt. Erzählt wird die Geschichte aus in der auktorialen Erzählweise.

    Die Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Wobei die Entwicklung bei Frauke und Lothar am greifbarsten ist. Aber auch das Leben in Münster, der Glauben der Wiedertäufer und ihre Propheten lassen die Geschichte lebendig werden. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und schlüssig.

    Nach einem etwas ruhigeren Anfang, steigt die Spannung schon bald an. Neben der Angst vor der Verfolgung und Tod, spürt man auch deutlich Fraukes Zerrissenheit zwischen ihrer Familie und ihrer Liebe zu Lothar. Aber auch Lothar hat es nicht leicht. So kommt er als Grünling nach Münster mit einem Auftrag seines Vaters. Diesen will er auch mit aller Macht erfüllen, muss zeitgleich aber auch aufpassen, dass er selbst nicht in die Schusslinie gerät. Zudem will er Frauke retten. Bei all diesen Aufgaben, Ängsten und Nöten reift er schließlich merklich zu einem jungen Mann heran.

    Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprache geschrieben und daher einfach und leicht lesbar. Trotzdem ist es keineswegs seicht, sondern auf hohem Niveau. Auch sind die Liebesszenen eher dezent gehalten und die Folter- bzw. Kampfszenen haben gerade das richtige Maß, damit sie weder besonders blutig noch übertrieben wirken.

    Fazit:
    Eine starke, einfühlsame und tiefgründige Geschichte rund um die Wiedertäufer in Münster.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Mausimaus avatar
    Mausimauvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach ein tolles Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann.
    Ein wirklich gelungener historischer Roman ♥

    Inhalt:

    Münster im 16. Jahrhundert: Die Familie der jungen Frauke Hinrichs gehört zur verbotenen Sekte der Wiedertäufer und führt ein unauffälliges Leben, um nicht entdeckt zu werden. Als der berüchtigte Inquisitor Jakobus von Gerwardsborn in ihrer Stadt erscheint, werden sie schon bald bezichtigt, Ketzer zu sein. Der Rat der Stadt ist froh, dem unbarmherzigen Schlächter ein Opfer nennen zu können, und so gerät Frauke in dessen Hand. Lothar, der Sohn eines engen Vertrauten des Fürstbischofs von Münster, rettet Frauke vor dem Scheiterhaufen, verliert sie aber bald aus den Augen. Als die Anführer der Wiedertäufer ihre Anhänger nach Münster rufen, um dort das himmlische Jerusalem zu erschaffen, sehen Frauke und ihr Retter sich wieder. Doch sie gehört zu jenen, die der Fürstbischof unter allen Umständen vernichten will, und Lothar soll die Täufer ans Messer liefern.


    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch schon nach den ersten paar Seiten nicht mehr aus der Hand legen können. Die Charaktere haben mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe mit gelitten, mit geliebt, und mit gezittert. Den Inquisitor habe ich bald genauso gehasst und gefürchtet wie die zwei Hauptcharaktere Frauke und Lothar und der Rest der Gemeinschaft.

    Frauke war für mich ein toller Charakter, aber auch Lothar. Beide sind zu beginn jung, still, werden nicht all zu ernst genommen und entwickeln sich im Laufe des Buches weiter zu zwei Erwachsenen die kämpferisch sind und ihr eigene Meinung bilden.

    Ich muss sagen, dass ich alle Charaktere sehr gelungen fande und mich alle gefesselt haben ob es nun die Mutter war, die sich von einer starken Frau in ein seelisches Frack verwandelt oder der aufmüpfige Bruder ist der zu einem intelligenten Erwachsenen Mann heranwächst. Die Charaktereentwicklung konnte man bei allen Protogonisten sehr schön verfolgen und gut nachvollziehen.

    Der einzige Charakter, der mich wirklich störte, war der von Fraukes Vater - Hinner Hinrichs. Ich habe mich nicht nur einmal gefragt, wie ein Mann nur so blind und Entscheidungsscheu sein kann wie dieser Mann. Da dieser Charakter aber nur selten und zum Ende hin eigentlich gar nicht mehr wiederkommt, hat dies mich nicht wirklich weiter runter gezogen. Und zum Ende hin, wird der Charakter durch einen entscheidenden Zug noch einmal gerettet, so das er nicht ganz im schlechten Bild in Erinnerung bei mir bleibt.


    Fazit:

    Ich habe das Buch geliebt. Der Schreibstil war sehr flüssig und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Ich habe dieses Buch guten Gewissens an meine Familie weiter empfohlen.

    Wer gerne historische Romane liest und sich auch etwas für die Zeit in der die katholische Kirche alle Glaubensrichtungen vernichten wollte interessiert, für den ist dieses Buch perfekt. Man erfährt viel geschichtliches aus der Zeit der Belagerung Münsters und es gibt sogar noch eine kleine Liebesgeschichte.

    Bei mir wird dieses Buch sicher einen besonderen Platz bekommen und ich werde es so schnell nicht vergessen. 5 von 5 Sternen!

    Kommentare: 1
    69
    Teilen
    C
    cbeevor 5 Jahren
    wie nicht anders zu erwarten ...

    wie nicht anders zu erwarten, hat man mit diesem Buch wieder einen guten historischen Roman in den Händen, den man am liebsten gar nicht mehr weglegen möchte.

    Frauke und ihre Familie werden als Wiedertäufer verdächtigt. Nur knapp entkommen sie der Inquisition und finden sich bald in Münster wieder, wohin die Propheten der Wiedertäufer ihre Gläubigen hinbeordern, da dort das Neue Jerusalem sei und Christus vom Himmel steigen wird. Natürlich darf auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen.


    Das Buch ist - wie immer - sehr gut geschrieben. Es wird viel Wert auf den geschichtlichen Hintergrund gelegt, der dem Leser sehr gut nahe gebracht wird. Auch kann man sich in die Figuren gut hineinversetzen, insbesondere natürlich in Frauke.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    renatchens avatar
    renatchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr langatmig, wenig Spannung
    Kommentieren0
    Kirschbluetensommers avatar
    Kirschbluetensommervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte, besser als andere Iny-Lorentz-Romane, sehr gut recherchiert und nah an den Fakten über die Wiedertäufer...
    Kommentieren0
    Nicole78ws avatar
    Nicole78wvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: tolles Buch. hat mich von Anfang an gefesselt 👍
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks