Iona Grey

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Als unsere Herzen fliegen lernten

Als unsere Herzen fliegen lernten

 (76)
Erschienen am 16.05.2016
Als unsere Herzen fliegen lernten

Als unsere Herzen fliegen lernten

 (13)
Erschienen am 16.05.2016
Als unsere Herzen fliegen lernten

Als unsere Herzen fliegen lernten

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Erschienen am 16.05.2016
Als unsere Herzen fliegen lernten

Als unsere Herzen fliegen lernten

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Erschienen am 16.05.2016

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mone1337s avatar

Rezension zu "Als unsere Herzen fliegen lernten" von Iona Grey

Wundervolle Liebesgeschichte
mone1337vor 4 Monaten

Voller großer Gefühle werden zwei Liebesgeschichten, eine bereits langwährende und eine ganz frische, wundervoll aufgebaut vereint.

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Betsys avatar

Rezension zu "Als unsere Herzen fliegen lernten" von Iona Grey

Wahre Liebe ist zeitlos
Betsyvor 4 Monaten

„Vor ihr lag das Zeugnis einer Liebesgeschichte, die sich vor über einem halben Jahrhundert ereignet hatte.“  

Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund, bricht die junge Barsängerin Jess in ein leerstehendes Haus ein, nicht ahnend wie sehr dies ihr Leben verändern wird. Während sie noch mit ihrem schlechten Gewissen zu kämpfen hat, sich voller Angst versteckt und ein neues Leben beginnen möchte, entdeckt sie einen Brief von jemanden Namens Daniel Rosinski, der voller Dringlichkeit an eine gewisse Mrs. S. Thorne gerichtet ist, die scheinbar in diesem Haus gelebt haben muss. Von Neugierde ergriffen öffnet Jess, trotz einiger Bedenken, den Brief dessen Inhalt sie auf ganz besondere Weise ergreift, sodass sie sich auf die Suche nach Hinweisen nach Mrs. Thorne im Haus macht. Dabei stößt sie auf einen Karton mit teils ungeöffneten Briefen, welche den Beginn einer Liebesgeschichte währed des 2. Weltkriegs erzählt, zwischen dem amerikanischen Piloten Dan und der englischen Pfarrersfrau Stella. Auf ihrer Suche nach Stella bekommt sie unerwartet Hilfe vom charmanten und liebenswürdigen Will, der ihr nach langer Zeit ein Gefühl von Geborgenheit gibt und ihr Herz zum Klopfen bringt, ohne zu ahnen, dass auch er etwas verloren ist und ebenfalls jemandem braucht, der ihm zeigt wie schön das Leben sein kann.

Auf das Buch bin ich eher zufällig aufmerksam geworden, da mich sowohl das romantisch anmutende Cover mit der schönen glänzenden Schrift als auch der Titel sofort angesprochen haben, aber vor allem der rückwärtige Klappentext, der in gekürzter Form den Brief enthält, den Jess öffnet und der sie in diese Liebesgeschichte hineinzieht, hat letztendlich dafür gesorgt, dass ich das Buch einfach haben musste und weshalb ich ihn hier auch einfüge:

"Mein Liebling, es ist bald siebzig Jahre her, doch für mich bist Du das noch immer. Mein Liebling. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert. Doch wenn ich an Dich denke, kommt es mir vor, als wäre ich wieder zweiundzwanzig. Ich habe Dir damals ewige Liebe geschworen, obwohl ich nicht einmal wusste, ob ich die nächste Woche erleben würde. Doch jetzt neigt sich die Ewigkeit dem Ende. Und ich wünschte, wir könnten noch einmal ganz von vorn anfangen. Denn dieses Mal würde ich Dich um nichts in der Welt aufgeben. In Liebe, Dan“

Dieser und auch all die anderen Briefe von Dan, sowie die von Stella, sind hier das Herzstück der Geschichte, da man die tiefen und zärtlichen Gefühle sowie die Sehnsucht nacheinander in jeder dieser Zeilen spüren kann und die Zeit, zumindest bei Dan, diesen Gefühlen keinen Abbruch getan hat. Weshalb man natürlich genauso neugierig ist wie Jess zu erfahren, warum es scheinbar kein gemeinsames Happy End gab und was mit Stella passiert ist.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart im Jahre 2011, wo Jess Zuflucht und neue Hoffnung findet in einem Haus, das eine ganz besondere Bedeutung hat, und in der Vergangenheit beginnend im Jahre 1942, welche durch die Briefe von Dan und Stella wundervoll miteinander verwoben sind, so dass man, wenn Jess zB gerade einen Brief von Dan liest, kurz danach zu der damaligen Zeit zurückreist und Einblicke in die junge Stella erhält, die hier zu Beginn gerade erst geheiratet hat, aber schnell merkt, dass es bei weitem keine Ehe ist wie sie es sich ausgemalt hat und bald noch einsamer ist als zuvor, da sie selbst ihrer besten Freundin nicht alles anvertrauen kann. Im Jahre 1943 begegnet sie dann in der Ruine einer zerbombten Kirche dem amerikanischen Piloten Dan und schon da liegt der Hauch von etwas schicksalshaften in der Luft, besonders wenn man die Symbolkraft darin sieht wo sie sich kennenlernen. Es beginnt eine Brieffreundschaft, die beiden in diesen schweren Zeiten ein wenig Ablenkung bietet und bald ein immer tieferes Band zwischen ihnen schmiedet. Obwohl die Umstände gegen ihre Liebe sprechen, da er jederzeit bei einem seiner Flugeinsätze im Krieg sterben kann und sie eine verheiratete Frau ist, noch dazu die eines Pfarrers, sind sie machtlos gegen ihre immer stärker aufkeimenden Gefühle und ihrer Sehnsucht nacheinander. Neben den seltenen Momenten der Zweisamkeit lebt jeder von ihnen für einen Brief des anderen in der Hoffnung, dass es ihnen eines Tages möglich sein wird richtig zusammen zu sein. Dabei bekommt man in diesem Handlungsstrang ebenfalls gute Einblicke in die damalige Zeit und versteht noch besser wie schwierig es für Liebende sein konnte, die nicht dem tief verankerten moralischen Bild von Sitte und Anstand entsprachen. Es zeigt sich aber anhand von Will und Jess, dass es selbst in der Gegenwart nicht so einfach ist sein Glück zu finden und jeder sein Päckchen zu tragen hat, auch wenn sie es ugenscheinlich um einiges leichter haben.

Mit der Zeit fallen einem so einige Ähnlichkeiten zwischen Stella und Jess, aber auch zwischen Dan und Will auf. So sind Jess und auch Stella beide auf der Suche nach Sicherheit und einem echten zu Hause, sind trotz der Dinge die ihnen widerfahren sehr starke Persönlichkeiten, die aber zugleich auch sehr verletzlich und sensibel sind. Bei Dan und Will ist es unter anderem ihre fürsorgliche Ader und ihr Charisma, aber auch ihr Einfühlungsvermögen und Humor. Letztendlich sind sie, egal in welcher Zeit sie aufwachsen, alle auf der Suche nach jemanden der sie aufrichtig liebt und versteht.

Es ist stellenweise eine wirklich herzzerreißende Geschichte und vor allem am Ende fällt es schwer keine Tränen zu vergießen, weil es so wunderschön und traurig zugleich ist. Obwohl das Buch mit seinen etwas über 600 Seiten nicht gerade dünn ist, ist es jede einzelne Seite wert gelesen zu werden, da die Handlung von Anfang bis Ende in punkto Emotionalität nie nachlässt und man sofort eine Verbindung zu den Charakteren und ihrer jeweiligen Geschichte aufbaut. Auch wenn Dans und Stellas Geschichte vielleicht einen Tick mehr berührt und defintiv die größere Liebesgeschichte ist, so ist auch die von Jess und Will, die sich hier ebenfalls zaghaft und voller Unsicherheiten annähern, wunderschön mitzuerleben. Bei beiden Liebesgeschichten spürt man vom ersten Moment an, dass da etwas besonderes, um nicht zu sagen magisches, ist. 

Fazit: Eine wunderschöne und herzerwärmende Geschichte über die wahre Liebe und wie wichtig es ist niemals die Hoffnung aufzugeben. Mit diesem Buch macht man es sich am besten ganz gemütlich und genießt in Ruhe Seite für Seite dieser unglaublich gefühlvollen Geschichte. Obwohl die Handlung eher ruhig dahinplätschert, verströmt sie dennoch ihren ganz eigenen Zauber und nimmt den Leser gefangen, was unter anderem an den teils so unglaublich zärtlich geschriebenen Briefen von Dan liegt, aber auch weil einfach alles rundherum so stimmig und berührend ist. Gleich zwei wunderschöne Liebesgeschichten erwarten den Leser hier, mit sympathischen Hauptprotagonisten, die einiges durchgemacht haben und denen man einfach nur ein richtig kitschiges Happy End wünscht. Ein Buch für hoffnungslose Romantiker und Liebhaber gefühlvoller Liebesgeschichten, bei der auch ein paar Tränen fließen können.

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Miiis avatar

Rezension zu "Als unsere Herzen fliegen lernten" von Iona Grey

Sehr langatmig
Miiivor 7 Monaten

So aufwühlend und herzerwärmend sich der Klapptext auch angehört hat, so enttäuscht war ich dann doch von dem Buch im allgemeinen.
Das Buch spielt in zwei Zeitzonen. Einmal in der Vergangenheit, mitten im zweiten Weltkrieg. Die 16-jährige, frische verheiratete Stella wünscht sich nichts sehnlicher als Liebe und eine eigene Familie, wird aber in ihren Vorstellungen sehr bald enttäuscht - bis sie die Lieutnant Dan kennenlernt. In der Gegenwart dagegen ist Jess, die Zuflucht vor ihrem gewalttätigen Freund sucht und durch Zufall auf die Briefe von Dan stößt, die an Stella gerichtet sind.

Die Geschichte war schön, keine Frage. Eine Liebe, die nicht existieren durfte, zu einer Zeit in der man aber nicht mal wusste, ob man den nächsten Tag erleben wird. Natürlich fragt man sich als Leser, was daraus geworden ist, ob sie es geschafft haben oder was genau den beiden in die Quere gekommen ist. Aber im Grunde genommen ist das auch schon wieder das einzig positive, was ich dem Buch abgewinnen kann.
Mir hat in erster Linie ein roter Faden gefehlt. Eine Weile lang hatte ich einfach das Gefühl, dass es unzusammenhängende Erzählungen sind und ich habe sehr lange gebraucht, bis ich wusste, worauf diese Geschichte eigentlich abzielt.
Aber auch von da an hat es einfach an Spannung gefehlt. Es ist im Grunde genommen nichts passiert, was mich hat mitfiebern lassen. Stella fand ich sehr naiv ohne Willensstärke oder ähnliches, die einfach alles hingenommen hat wie es ist. Ihr Mann dagegen ein bisschen durchgedreht. Nancy ziemlich egoistisch. Und Dan einen Ticken ZU verständnisvoll. Bei ihm hatte ich das Gefühl, man hätte ihm den Arm abschneiden können und er hätte gesagt "Nicht schlimm, kann ja mal vorkommen." Mir hat es einfach an konkreten Konflikten oder zu lösenden Problemen gefehlt.
Auch der Schreibstil war etwas schwierig zu lesen. Ich hab ein paar mal den Eindruck gehabt, als wäre hier beim Schreiben mehr als nur eine Person zugange gewesen. Außerdem war vieles unglaublich langatmig und hat sich extrem gezogen, sodass ich mehr als einmal eher nur noch überflogen statt gelesen habe.

Insgesamt als eine durchaus schöne Idee, die auch auf jeden Fall auf viele Probleme aufmerksam macht. Aber die Umsetzung ist eher weniger gelungen.

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